Maria Nikolai

 4.6 Sterne bei 41 Bewertungen
Maria Nikolai

Lebenslauf von Maria Nikolai

Mit historischen Sachbüchern fing alles an - mit der Schokoladenvilla erfüllt sich der Traum einer opulenten Familiensaga. Seit der ersten Veröffentlichung im Jahr 2007 ist also viel geschehen. Historische Romane sind eine Leidenschaft, die sich inzwischen zu immer neuen Geschichten entwickelt. Abertausende gelesen - und einige geschrieben. Archive und Museen sind magische Anziehungspunkte, historische Begebenheiten Ausgangspunkte neuer Romanideen. Sie ausarbeiten zu dürfen und Sie, liebe LeserInnena uf dern Flügeln meiner Fantasie mitnehmen zu dürfen in wunderbare Welten.

Neue Bücher

Die Schokoladenvilla

 (39)
Neu erschienen am 08.10.2018 als Taschenbuch bei Penguin.

Die Schokoladenvilla: Die Schokoladen-Saga 1

 (1)
Neu erschienen am 08.10.2018 als Hörbuch bei Der Hörverlag.

Die Schokoladenvilla

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Neu erschienen am 08.10.2018 als Hörbuch bei Der Hörverlag.

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Die Schokoladenvilla

Die Schokoladenvilla

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Erschienen am 08.10.2018
Die Schokoladenvilla

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Erschienen am 08.10.2018

Neue Rezensionen zu Maria Nikolai

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ChattysBuecherblogs avatar

Rezension zu "Die Schokoladenvilla" von Maria Nikolai

Wiedermal hatte es die Autorin geschafft, mich von der ersten bis zur Seiten zu begeistern
ChattysBuecherblogvor 2 Tagen

Die Autorin widmet diesem Roman "den Verführungen dieser Welt". Na, wenn das mal nicht vielversprechend klingt. Und mit dieser Vorfreude bin ich auch an den Roman herangetreten.

Schon nach den ersten Seiten spürt man, wie feinfühlig die Autorin mit den Worten spielt. Sei es bei den Beschreibungen des Schokoladengeschäftes und seiner feinen Confiserie, bei dem mir schon förmlich das Wasser im Mund zusammengelaufen ist oder bei der Darstellung und Charakterisierung der einzelnen Protagonisten. Alles erscheint absolut rund und eingängig. Ja, ich konnte beim Lesen schon den süßen Duft der Schokolade wahrnehmen und wäre es nach mir gegangen, hätte ich mich gerne in die Anfänge des zwanzigsten Jahrhunderts nach Stuttgart in das Ladengeschäft gebeamt, und mich mal durch alle Regale, Geschmacksrichtungen, Farben und Formen genascht.

Aber nicht nur meinen Geruchs- bzw. Geschmackssinn hatte die Autorin angeregt, sondern auch mein Gerechtigkeitssinn wurde angesprochen. Gerechtigkeit? Ja, im Sinne von Entfaltung und Eigenständigkeit der Frauen. Am Beispiel des Fabrikanten Rothmanns zeigt MARIA NIKOLAI die damalige patriarchische Zeit auf. Der Vater ist der Mann im Haus und hat das alleinige Sagen.

Es gab leider auch ein paar Szenen, Dinge, Hinweise, die mich etwas irritiert haben. War nun Judith oder Hélene die Hauptperson? Weshalb wurde der Titel gewählt? Die meiste Zeit spielt der Roman außerhalb dieses Hauses bzw. hatte auch nichts mit der Villa zu tun.

Auch die vielen kleinen Handlungsstränge, die irgendwie ins Nichts verliefen haben mich etwas irritiert. Klar, es gibt immer viel zu erzählen, dennoch fände ich es passender, wenn es auch irgendwie zum "roten Faden" gehören würde. Meiner Meinung nach, hatte sich die Autorin an sehr vielen Stellen leider etwas verzettelt und der Haupthandlungsstrang rückte in weite Ferne. Welches war überhaupt der Haupthandlungsstrang? Judith, die den Auserwählten nicht heiraten wollte? Oder ihre Mutter, die in Italien ihren Weg gesucht hat. Irgendwie auch seltsam, dass sie sich so gar keine Gedanken um ihre Kinder, speziell die doch noch sehr jungen Zwillinge, gemacht hat. Wo war hier das Mutterherz?

Ein bisschen schade fand ich, dass das Personenverzeichnis am Ende des Romans zu finden ist. Ich mag es gerne, wenn ich bereits zu Beginn mit den Protagonisten konfrontiert werde, so kann ich schneller eine Beziehung zu den Darstellern aufbauen und etwaige Fragen werden direkt im Keim erstickt.

Sehr interessant fand ich das Rezept der Karamell-Pralinen auf der vorderen Klappeninnenseite und der heißen Gewürzschokolade auf der hinteren Klappeninnenseite. Die Rezepte laden in der Tat zum Nachmachen ein und versüßen das derzeitige, unbequeme Novemberwetter.

 

📚 Fazit 📚

Nicht nur, dass ich Schokolade liebe, sondern auch weil ich die Autorin kenne und schätze, Stuttgart kenne und historische Romane sehr gerne lese, deshalb wollte ich diesen Roman unbedingt lesen. Eine lockerleichte Geschichte, für die man sich dennoch Zeit einplanen sollte, denn sie muss unbedingt genossen werden.

Man kann an manchen Stellen fast schon den Schokoladenduft zwischen den Seiten riechen, und auch das vom Regen glitschige Kopfsteinplaster wurde sehr bildhaft beschrieben.

Wiedermal hatte es die Autorin geschafft, mich von der ersten bis zur Seiten zu begeistern. Ja, es war stellenweise sogar so, dass ich Zeit und Raum, und vorallem auch das Essen vergessen hatte.

Obwohl es für mich ein paar klitzekleine Schwachstellen gab, fand ich den Roman rundum sehr gelungen und freue mich schon auf die nächsten Werke der Autorin.

Meine komplette Rezension findet ihr hier:

https://chattysbuecherblog.blogspot.com/2018/12/schokolade-nikolai.html

Viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

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Lesezeichen16s avatar

Rezension zu "Die Schokoladenvilla" von Maria Nikolai

Die Schokoladenvilla - der Auftakt einer neuen Familientrilogie
Lesezeichen16vor 3 Tagen

Inhaltsangabe:

Stuttgart, Anfang des 20.Jahrhunderts: Judith Rothmanns ist die Tochter des Schokoladenfabrikanten Wilhelm Rothmann und ihre große Leidenschaft und Liebe gehört der Schokoladenherstellung. Jede freie Minute steckt sie ihr Können und Wissen in neue Kreationen, denn ihr größter Traum ist es einmal, das Familienunternehmen weiterzuführen. Das hört und sieht der Vater gar nicht gern und möchte sie schnellstmöglich gut verheiratet wissen. Allerdings stößt das auf Widerwillen bei ihr auf, denn den Mann der ihr Herr Vater ausgesucht hat, ist nicht das was sie sich als liebevollen Ehemann vorstellt. Sie hätte da auch schon jemanden, der ihren Vorstellungen entspräche: Viktor Rheinberger. Kann sich Judith den Plänen ihres Vaters wiedersetzen oder muss sie den „unliebsamen“ Mann heiraten, den ihr Vater ausgesucht hat?

 

Die Schokoladenvilla ist der Auftakt einer neuen Familientrilogie von Maria Nikolai. Dank des leichten und flüssigen Schreibstil findet sich der Leser in der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts in Stuttgart wieder. Ab der ersten Seite merkte ich wie mich dieser Roman immer mehr in seinen Bann zog. Dieses Buch konnte ich nicht einfach zu Seite legen. Ich musste einfach wissen, wie es mit Judith und der Schokoladenfabrik weitergeht. Schnell merkte ich, wieviel Leidenschaft Maria Nikolai in diesem Roman gelegt hat.

Fangen wir bei den Charakteren an:

Ganz egal, ob es sich hierbei um die Herrschaften der Familie Rothmanns, Dienstboten oder um die Bevölkerung handelte. Jede einzelne Figur wurde perfekt in die Handlung integriert und hatte seinen Platz. Sie wirkten so authentisch und lebendig, dass es mir eine wahre Freude bereitete, sie zu begleitet. Besonders Judith und ihre Mutter Helene haben mir am besten gefallen. Zwei willensstarke Persönlichkeiten, die um ihr Glück kämpften und nicht klein beigeben. Aber auch Judiths Brüder, die Zwillinge haben mich begeistert zurückgelassen. Jede noch so kleinste Gelegenheit nutzen die Beiden aus, um ihren Flausen freien Lauf zu lassen. Einfach grandios die beiden!

Auch bei der Kulisse merkt man wie detailliert hier gearbeitet worden ist. Man spürte das Flair der Zeit.

 

Die Geschichte über die Familie Rothmann ist zwar fiktiv, aber der historische Hintergrund basiert auf wahre Begebenheiten. Die Autorin hat ihr einen enormen Zeitaufwand auf sich genommen, um in akribischer Kleinstarbeit, die geschichtlichen Fakten zusammenzutragen, um sie dann perfekt in die Geschichte zu verarbeiten. Für mich war diese historische Zeitreise nicht nur spannend, sondern auch sehr informativ und dabei habe ich eine Menge über Stuttgart erfahren dürfen.

Auch wenn es sich hierbei, wie schon erwähnt, um eine fiktive Geschichte handelt, entstand der Eindruck, dass sie sich genauso hätte abspielen können. Eine sehr lebendige und facettenreiche Handlung, die mich mit ihren über 600 Seiten sehr beeindruckt hat. Auch wenn dieser Roman sehr seitenstark ist, kommt keine Langeweile auf. Eher das Gegenteil war bei mir der Fall. Ich hätte hier noch weiterlesen können.

 

Was mich ein wenig Irritierte war das Ende. Dieses hat weder einen typischen Cliffhanger noch endet es offen. Auf mich wirkte das Ganze wie ein abgeschlossener Roman. Jetzt bin ich natürlich neugierig und gespannt darauf, wie es in Band 2 weitergehen wird.


Kleine Info:

Auf den letzten Seiten dieses Buches findet man ein Personenregister, Glossar und einen historischen Hintergrund. Daumen hoch dafür!  

 

Ein unterhaltsamer, historischer und zu gleich spannender Auftakt einer neuen Familientrilogie, die einfach gelesen werden muss.  Wer gerne solche Bücher liest, ist hier bestens aufgehoben. Für mich war es ein Highlight zum Jahresende!

 

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ConnyKathsBookss avatar

Rezension zu "Die Schokoladenvilla" von Maria Nikolai

Leichte Frauenunterhaltung
ConnyKathsBooksvor 7 Tagen

Stuttgart 1903: Die 21-jährige Judith Rothmann ist die privilegierte Tochter eines Schokoladenfabrikanten. Kein Wunder, dass ihre Leidenschaft ganz der Schokolade gehört. Sie liebt es, neue Köstlichkeiten zu kreieren und würde am liebsten in die Leitung der Fabrik einsteigen. Doch ihr Vater verfolgt andere Pläne und arrangiert eine vorteilhafte Heirat für sie. Leider mit einem Mann, den sie so gar nicht mag. Stattdessen schlägt ihr Herz bald für den Angestellten Victor Rheinberger, der sich in Stuttgart eine neue Existenz aufbauen will. Derweil wagt Judiths Mutter Hélène einen mutigen Schritt und versucht sich als freie Künstlerin und Fremdenführerin am Gardasee. Was hält das Schicksal für die beiden Frauen bereit? Werden sie Glück und Liebe finden?

"Die Schokoladenvilla" stammt aus der Feder von Maria Nikolai und ist der 1. Band der Schokoladen-Saga rund um die Stuttgarter Fabrikantenfamilie Rothmann. Ein ganz netter und durchaus unterhaltsamer Auftakt, obwohl mir daran nicht alles gefallen hat.

Am besten legt man sich gleich ein Stückchen Schokolade bereit und macht es sich auf dem Sofa gemütlich. Dank des einfachen Schreibstils fällt der Einstieg sehr leicht. Der Roman wird aus mehreren Perspektiven erzählt, liest sich ausgesprochen flüssig und die reichlich 600 Seiten fliegen nur so dahin.

Die historischen Details zur Schokoladenherstellung fand ich dabei am interessantesten. Das Ganze ist gut recherchiert und auch mit den Schauplätzen kann die Autorin punkten. Sei es das historische Stuttgart oder die wundervollen Orte am Gardasee - das alles ist sehr anschaulich und lebendig beschrieben.

Judith und ihre Mutter Hélène sind zwei sympathische Protagonistinnen, mit denen ich mitfühlen konnte. Beide träumen von Freiheit und einem selbstbestimmten Leben - doch bis es soweit ist, müssen noch einige Hindernisse überwunden werden. Die Liebe spielt dabei eine große Rolle und wir erleben einige  romantische Verwicklungen.

Auch der Humor kommt nicht zu kurz, denn Judiths 8-jährige Brüder Karl und Anton brachten mich öfters zum Schmunzeln. Die Zwillinge haben meist nur Unfug im Kopf und erinnerten mich bald ein wenig an Wilhelm Buschs berühmtes Lausbubenpaar Max und Moritz.

Die Handlung fällt allerdings recht seicht, vorhersehbar und manchmal auch etwas kitschig aus. Hélènes Part fand ich in einer Sache auch etwas konstruiert und am Ende noch ausbaufähig. Mit dem Erzählstrang rund um Dienstbote Robert konnte ich auch nicht so viel anfangen. Trotzdem fühlte ich mich bis zum Ende recht gut unterhalten. Der Epilog bietet dann noch einen netten Ausblick in die Zukunft. Einen Cliffhanger gibt es nicht, sodass der Auftakt auch gut für sich alleine steht.

Interessante Details zu den historisch verbürgten Personen und Hintergründen sowie ein Glossar und Personenverzeichnis runden den Roman dann gelungen ab. Positiv anmerken möchte ich auch die beiden Rezepte in den Klappeneinbänden. Die leckere Gewürzschokolade werde ich bestimmt mal ausprobieren.

Insgesamt kann ich "Die Schokoladenvilla" trotz kleinerer Schwächen empfehlen. Leichte Frauenunterhaltung für zwischendurch, welche mich zwar nicht vollends begeistern konnte, die aber perfekt zur weihnachtlich-winterlichen Jahreszeit passt. Von daher drücke ich mal beide Augen zu und vergebe knappe 4 Sterne.

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Gespräche aus der Community

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Maria_Nikolais avatar
Liebe LOVELYBOOKS-Community,
wer hat Lust, Judith, Victor und die anderen Figuren der SCHOKOLADENVILLA in einer Leserunde kennenzulernen? Etwas zu den umfangreichen Recherchen zu erfahren, die der Familiesaga rund um die Stuttgarter Unternehmerfamilie Rothmann zugrundeliegen? Der springe schnell in den Lostopf! Ich begleite die Leserunde persönlich und freue mich schon auf eure Bewerbungen!
Herzlichst - oder besser SCHOKOLADIGST -
Maria Nikolai
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