Maria Nurowska

 3.9 Sterne bei 78 Bewertungen
Autor von Briefe der Liebe, Ein anderes Leben gibt es nicht und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Maria Nurowska

Maria Nurowska lebt als freie Autorin in Warschau. Im Fischer Verlag liegen folgende ihrer Romane vor: ›Jenseits ist der Tod‹, ›Ein anderes Leben gibt es nicht‹, ›Postscriptum für Anna und Miriam‹, ›Spanische Augen‹, ›Fräulein und Witwen‹ (zunächst erschienen unter dem Titel ›Die Frauen vom Gut Lechice‹), ›Briefe der Liebe‹, ›Ehespiele‹, ›Der russische Geliebte‹, ›Tango für drei‹ und ›Wie ein Baum ohne Schatten‹. Maria Nurowska ist eine der populärsten Schriftstellerinnen der polnischen Gegenwartsliteratur.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Maria Nurowska

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Cover des Buches Briefe der Liebe (ISBN: 9783869151328)

Briefe der Liebe

 (35)
Erschienen am 08.08.2016
Cover des Buches Der russische Geliebte (ISBN: 9783105617274)

Der russische Geliebte

 (9)
Erschienen am 31.03.2017
Cover des Buches Ein anderes Leben gibt es nicht (ISBN: 9783596317226)

Ein anderes Leben gibt es nicht

 (9)
Erschienen am 31.03.2017
Cover des Buches Tango für drei (ISBN: 9783596317189)

Tango für drei

 (6)
Erschienen am 31.03.2017
Cover des Buches Postscriptum für Anna und Miriam (ISBN: 9783596317233)

Postscriptum für Anna und Miriam

 (3)
Erschienen am 31.03.2017
Cover des Buches Jenseits ist der Tod (ISBN: 9783596150274)

Jenseits ist der Tod

 (3)
Erschienen am 01.10.2001
Cover des Buches Ehespiele (ISBN: 9783596317219)

Ehespiele

 (3)
Erschienen am 31.03.2017
Cover des Buches Wie ein Baum ohne Schatten (ISBN: 9783596317196)

Wie ein Baum ohne Schatten

 (2)
Erschienen am 31.03.2017

Neue Rezensionen zu Maria Nurowska

Neu

Rezension zu "Briefe der Liebe" von Maria Nurowska

Einfach lesenswert!
joliestvor einem Jahr

Es ist ein polnisch-jüdisches Frauenschicksal, das die Warschauer Autorin Maria Nurowska auf 200 Seiten fesselnd erzählt. Sieben Briefe schreibt Elzbieta Elsner an ihren Mann. Sie offenbart ihm darin ihr Schicksal und schildert ihre tragische Vergangenheit. Als Tochter einer Deutschen und eines Juden wächst sie mit ihrem Vater im Warschauer Ghetto auf. Ein SS-Offizier verliebt sich in sie und verhilft ihr nach dem Tod des Vaters zur Flucht. Unter falschem Namen fängt Krystyna Chylinska ein neues Leben an. Bei einer alten Frau untergekommen, kümmert sie sich um deren Enkel und schafft es, sich im kommunistischen Polen der Nachkriegszeit eine Existenz aufzubauen. Mit größter Anstrengung gelingt es Krystyna, in einer Zeit die geprägt ist von Denunziationen, Verfolgung und wirtschaftlicher Not, jahrelang ihre Identität zu wahren. Sie kämpft gegen die Schatten ihrer Vergangenheit an, die sie immer wieder einzuholen scheinen. Als der Vater des Kindes aus dem Krieg zurückkehrt, findet Krystyna in dem Kardiologen und patriotischen Antisemiten Andrzej ihre große Liebe, dem sie ihr Geheimnis jedoch niemals anvertrauen kann. Es ist die Geschichte einer Liebe, die von Zärtlichkeit, aber auch der Angst geprägt ist, die Wahrheit zu offenbaren und ihre erschaffene Welt im Moment des Friedens einstürzen zu lassen. Kann Liebe Überzeugungen überwiegen?

Maria Nurowska stellt ihre Figuren äußerst stimmig und psychologisch glaubhaft dar, die Handlung zeigt Stringenz ohne in Schwarz-Weiß-Malerei zu verfallen. Jede Wendung wirkt stets realistisch, die vielen Zeitsprünge nicht störend, sondern eher der Nachvollziehbarkeit zuträglich. Nurowska flicht liebevoll poetische Abschnitte in die Konstruktion eines schrecklichen Schicksals ein, verbindet persönliche Erlebnisse der Protagonistin mit Zeitgeschichte von 1944-1968 und einer Abhandlung über Verantwortung, Lüge, Gewissen, Schuld und Vergebung. Ein eindrücklicher Roman und die wohl schönste und auch traurigste Liebesgeschichte, die ich immer und immer wieder lesen könnte. Große Empfehlung!

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Rezension zu "Briefe der Liebe" von Maria Nurowska

jüdisch-polnisches Frauenschicksal
supersusivor 3 Jahren

Zu Anfang war ich etwas verwirrt, da die Geschichte in mehreren Briefen erzählt wird. Aber schon der 2. Brief wurde in romanform geschrieben und man war sehr schnell in der Geschichte drin. Das Buch liest sich schnell und flüssig, ist aber nur mässig spannend. Dafür wirft es ein interessantes Licht auf die Kriegs- und Nachkriegszeit in Polen anhand der Geschichte einer Familie.

 Krystyna überlebt das Warschauer Ghetto, indem sie sich für Essen prostituiert hat und schafft es, dieses zu verlassen. Sie taucht unter falschen Namen unter und  findet Unterschlupf bei einer älteren Frau. Als diese stirbt, kümmert sie sich weiter um deren Enkel. Eines Tages steht der Vater des Kindes vor der Tür...

Krystyna hat ihr Leben lang Angst, dass ihre Vergangenheit und Herkunft ans Licht kommt. Sie kann sich nicht mal dem Mann, den sie liebt anvertrauen, da dieser eher antisemitisch eingestellt ist. Aber sie schreibt sich ihre innere Not, ihre Liebe, ihre Sorgen und Konflikte von der Seele in Form von Briefen an ihren Mann, die sie ihm aber nie zu lesen gibt. So erfährt der Leser von ihrem Schicksal und Werdegang und dadurch auch von der Zeit 1939-1968 in Polen. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf Krystynas persönlicher Geschichte und den mit ihr verbundenen Menschen und Schicksalen.

Vor allem Marias Schicksal hat mich erschüttert, aber auch alle anderen Figuren sind gut dargestellt. Krystynas Gedanken, Gefühle und Handlungen kann ich jedoch nicht immer nachvollziehen, was aber sicher auch daran liegt, dass ich in einer völlig anderen Zeit lebe. Ich glaube dieses Buch spiegelt den Zeitgeist jener Tage ganz gut wieder.

Ein interessanter Frauenroman, vor geschichtlichem Hintergrund.

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E

Rezension zu "Der russische Geliebte" von Maria Nurowska

Rezension zu "Der russische Geliebte" von Maria Nurowska
elviravor 9 Jahren

Fuer dieses Buch habe ich sehr lange gebraucht. Nicht weil es sehr schlecht war, sondern weil es einfach sehr deprimierend war. Julia hat eine Beziehung zu einem sehr juengeren Mann und kann einfach nicht aufhoeren sich selber schlecht zu machen. Alleine schon fuer diese pausenlosen Wiederholungen verdient das Buch nicht die volle Punktzahl. Die Autorin wollte bestimmt nur die Selbstzweifel von Julia zeigen. Aber bitte doch nicht auf jeder zweiten Seite!

Vielleicht bin ich auch einfach nur zu jung fuer dieses Buch. Drei Sterne hat es aber auf jeden Fall verdient, da manche Passagen doch sehr schoen geschrieben waren!Ausserdem finde ich die Grundidee des Buches doch sehr interessant!

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