Briefe der Liebe

von Maria Nurowska 
4,1 Sterne bei31 Bewertungen
Briefe der Liebe
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Ein interessanter Frauenroman, vor geschichtlichem Hintergrund in der Zeit vom Warschauer Ghetto bis in die 60ziger Jahre.

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Krystyna, die eigentlich Elzbieta heißt, schreibt in Briefen an ihren Mann gegen ihre Vergangenheit an, die sie immer wieder einholt.

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Inhaltsangabe zu "Briefe der Liebe"

Krystyna Chylińska hat sich ihr Glück nur geborgt: Einst aus dem Warschauer Ghetto gef lohen, lebt sie unter falschem Namen als Arztgattin ein bürgerliches Leben im Nachkriegspolen. In Briefen an ihren geliebten Mann Andrzej, die sie ihm jedoch nie zu lesen gibt, legt sie Rechenschaft über ihre Vergangenheit ab: Als Sechzehnjährige folgt sie dem jüdischen Vater ins Warschauer Ghetto und verdingt sich als Prostituierte, um beide durchzubringen. Nach dem Tod des Vaters gelingt ihr die Flucht aus dem Ghetto. Sie taucht unter, nimmt eine neue Identität an und trifft den polnischen Widerstandskämpfer Andrzej, an dessen Seite sie ein neues Leben beginnt. Ihr Glück scheint perfekt – bis die düsteren Schatten ihrer Vergangenheit sie eines Tages einholen…

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783869151328
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Ebersbach & Simon
Erscheinungsdatum:08.08.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    supersusis avatar
    supersusivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein interessanter Frauenroman, vor geschichtlichem Hintergrund in der Zeit vom Warschauer Ghetto bis in die 60ziger Jahre.
    jüdisch-polnisches Frauenschicksal

    Zu Anfang war ich etwas verwirrt, da die Geschichte in mehreren Briefen erzählt wird. Aber schon der 2. Brief wurde in romanform geschrieben und man war sehr schnell in der Geschichte drin. Das Buch liest sich schnell und flüssig, ist aber nur mässig spannend. Dafür wirft es ein interessantes Licht auf die Kriegs- und Nachkriegszeit in Polen anhand der Geschichte einer Familie.

     Krystyna überlebt das Warschauer Ghetto, indem sie sich für Essen prostituiert hat und schafft es, dieses zu verlassen. Sie taucht unter falschen Namen unter und  findet Unterschlupf bei einer älteren Frau. Als diese stirbt, kümmert sie sich weiter um deren Enkel. Eines Tages steht der Vater des Kindes vor der Tür...

    Krystyna hat ihr Leben lang Angst, dass ihre Vergangenheit und Herkunft ans Licht kommt. Sie kann sich nicht mal dem Mann, den sie liebt anvertrauen, da dieser eher antisemitisch eingestellt ist. Aber sie schreibt sich ihre innere Not, ihre Liebe, ihre Sorgen und Konflikte von der Seele in Form von Briefen an ihren Mann, die sie ihm aber nie zu lesen gibt. So erfährt der Leser von ihrem Schicksal und Werdegang und dadurch auch von der Zeit 1939-1968 in Polen. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf Krystynas persönlicher Geschichte und den mit ihr verbundenen Menschen und Schicksalen.

    Vor allem Marias Schicksal hat mich erschüttert, aber auch alle anderen Figuren sind gut dargestellt. Krystynas Gedanken, Gefühle und Handlungen kann ich jedoch nicht immer nachvollziehen, was aber sicher auch daran liegt, dass ich in einer völlig anderen Zeit lebe. Ich glaube dieses Buch spiegelt den Zeitgeist jener Tage ganz gut wieder.

    Ein interessanter Frauenroman, vor geschichtlichem Hintergrund.

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    Emma.Woodhousevor 7 Jahren
    Rezension zu "Briefe der Liebe" von Maria Nurowska

    Gefühlvoll und berührend

    Eine Liebesgeschichte der ganz anderen Art.
    In Briefen erzählt die Jüdin Elzbieta von ihrem Leben und vor allem von ihrer Liebe.
    Dabei ist die Sprache und der Stil einfach aber effektvoll. Jedes Wort geht einem zu Herzen und man taucht hinab in Elzbietas Welt.
    Es ist wie ein Manifest an die große und wahre Liebe.
    Einfach bezaubernd! Dieses Buch zieht einen in seinen Bann.
    Das einzige was mir nicht so gut gefallen hat war das dass Ende so abrupt kam aber andererseits auch nicht.

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    Gruenentevor 8 Jahren
    Rezension zu "Briefe der Liebe" von Maria Nurowska

    Krystyna ist eine andere. Ihren wahren Hintergrund und die schreckliche Vergangenheit im Warschauer Ghetto verschweigt sie. Nur in Briefen an Ihren Liebsten, die sie über einen langen Zeitraum schreibt (aber niemals abschickt) erzählt sie ihr wahres Leben.
    Sehr gut geschrieben, gibt einen tollen Einblick in die Entwicklung der polnischen Gesellschaft und das harte Leben im Ghetto.
    Die erste Hälfte des Buches wahr einfach nur wunderbar! Die zweite "nur noch" gut.
    Aber auf jeden Fall zu empfehlen!

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    hannipalannivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Krystyna, die eigentlich Elzbieta heißt, schreibt in Briefen an ihren Mann gegen ihre Vergangenheit an, die sie immer wieder einholt.
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