Waldviertelmorde

von Maria Publig 
2,4 Sterne bei7 Bewertungen
Waldviertelmorde
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (1):
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Hat mir gut gefallen.

Kritisch (4):
tinstamps avatar

Ein leichter Krimi, dem es an Spannung fehlt. Lokalkolorit ist vorhanden, aber teilweise sehr unspektakulär und zäh. Schade!

Alle 7 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Waldviertelmorde"

Walli Winzer hat die Nase voll: von den Männern, den immer länger werdenden Aufenthalten im Kosmetikstudio und von den Shoppingtouren in den Designershops der Wiener City. Als ein drohendes Burnout seine Schatten vorauswirft, weiß die erfolgreiche Inhaberin einer PR-Agentur eines ganz genau: Sie braucht Ruhe!
Ein altes Haus im Waldviertel nahe Wien soll ihre künftige Oase sein. Doch schon bald erweist sich diese als intrigendurchsetzte, mörderische Fallgrube.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839222737
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Gmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum:07.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Wuestentraums avatar
    Wuestentraumvor einem Monat
    Kurzmeinung: Interessante Story, konnte mich dennoch leider nicht fesseln
    Waldviertelmorde

    Walli Winzer, erfolgreiche PR-Agentur-Inhaberin steht kurz vor einem Burnout und beschließt, ihr Leben zu ändern und sich endlich Ruhe zu gönnen. Sie kauft ein altes Haus im Waldviertel, nahe Wien und zieht dort mit ihrem Kater Filou ein. Auch Lena, ihre Freundin, wohnt in dem Dorf. Dort allerdings Anschluss zu finden, ist als Außenstehende schwierig. Und die aufgetakelte Walli ist vielen Dörflern ein Dorn im Auge. Einzig der Tierarzt des Dorfes hat Interesse an Walli, was den anderen Dorfbewohnern gar nicht gefällt. Dann wird ein Toter gefunden und Walli wird verdächtigt. Um ihre Unschuld zu beweisen, fängt sie auf eigene Faust an, zu ermitteln. Dabei gerät sie ins Visier des wahren Mörders.

    Es wird viel von Kater Filou berichtet, ebenso von Lisa, die Tochter von Wallis Freundin Lena und deren Freundin Sandra. Die beiden verbringen ihre meiste Zeit auf dem Reiterhof von Steiner.

    Maria Publig hat einen sehr angenehmen und leichten Schreibstil, man ist schnell in der Geschichte. Leider kommt der erste Mord erst nach über 100 Seiten zur Erwähnung, was ich sehr ungewöhnlich für einen Krimi fand. Die Autorin bringt auch viel Lokalkolorit mit in die Geschichte und auch der Humor kommt gut zum tragen. Die Geschichte kam mir dann aber teilweise zu langatmig erzählt vor, Spannung kam bei mir nicht wirklich auf. Die Story war interessant, konnte mich für einen Krimi aber leider nicht fesseln.

    Fazit:

    Ein leichter Krimi, mit viel Lokalkolorit und gutem Schreibstil. Die Story ist interessant, aber Spannung kam bei mir leider nicht auf. Daher konnte mich dieser Krimi leider nicht fesseln.

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    tinstamps avatar
    tinstampvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein leichter Krimi, dem es an Spannung fehlt. Lokalkolorit ist vorhanden, aber teilweise sehr unspektakulär und zäh. Schade!
    Walli Winzer versucht sich als Ermittlerin

    Bewertung: 2 1/2 Sterne
    (konnte mich nicht wirklich begeistern)

    Das Waldviertel befindet sich unweit meiner eigenen Heimat. Überquert man die Donau vom Süden aus kommend aus dem Mostviertel Richtung Norden, ist man auch schon im Waldviertel gelandet. Da ich nur wenige Kilometer von der Donau entfernt lebe, ist das ein Katzensprung. Aber das Waldviertel ist natürlich viel größer und erstreckt sich von der Donau aus bis hinauf zur tschechischen Grenze. Durch die Grenze des ehemaligen Ostblockes, war es jahrzehntelang eine eher "verschlafene" Region. Es ist nicht sehr dicht besiedelt und ist ein Naherholungsgebiet für viele Wiener. So auch für unsere Hauptprotagonistin Walli Winzer. Die erfolgreiche Inhaberin einer PR-Agentur nimmt sich ein Sabbatical-Jahr. In Großlichten im Waldviertel hat sie sich ein altes Haus gekauft, welches sie mit ihrem Kater Filou bewohnen wird. Ihre Freundin Lena lebt im selben Dorf mit ihrer Familie und führt einen Biobauernhof. Doch auch für Lena war es nicht so einfach Anschluss bei den Dörflern zu finden und Walli, die mit ihrem Audi-Cabriolet und ihrer Designerkleidung wie ein Pfau unter Singvögel auffällt, hat es noch weniger einfach. Einzig der Tierarzt im Dorf, der von den Frauen umschwärmt wird, stellt der neu Zugezogenen nach, was die Dörflerinnen noch mehr verärgert. Doch dann gibt es den ersten Toten und Walli kommt ins Visier des Dorfpolizisten...

    Einen wichtige Location im Ort bildet der Reiterhof von Hubsi Steiniger. Dieser ist bei den Einheimischen, aber vorallem bei den Wienern, sehr beliebt. Die Reitställe sind stark frequentiert, sodass man an Ausbau denkt. Auch Lisa, die Tochter von Wallis Freundin Lena, und deren Freundin Sandra verbringen ihre gesamte Freizeit bei den Pferden. Mit der jungen Nina Egger, die als Springreiterin eine große Karriere vor sich hat, möchte Steiniger noch bekannter werden und investieren. Allerdings verspielt Steiniger viel zu oft sein Geld im Casino und hat immense Schulden angehäuft. Da erkranken immer öfter Pferde an einer Kolik...

    Bis es den ersten Toten gibt, dauert es leider etwas mehr als die Hälfte des Krimis (mit Ausnahme des Mordes im Prolog, der wirklich spannend geschrieben wurde). Es gibt bereits einige locker-leichte Krimis, bei denen die Morde eher im Hintergrund stehen und der Humor punktet. Einige davon sind Bestseller, andere sind nur Abklatsch oder einfach zu wenig mitreißend. Leider betrifft das auch "Waldviertelmorde". Die Handlung ist oftmals zäh und es fehlt großteils an Spannung. Die Autorin wiederholt sich mehrmals mit ihren Beschreibungen der Kleidung und Accessoires von Walli oder anderen modebewussten Damen, dem genussvollen Spezialitäten der Region und dem angesagtesten Dorftratsch. Was anfangs noch unterhält, ist nach der x-ten Wiederholung nur mehr nervig!

    Der Regionalkrimi punktet zwar mit Lokalkolorit durch die oftmalige Anpreisung von regionalen Speisen und Spezialitäen, die dem Leser das Wasser im Mund zusammen laufen lässt, aber sonst passiert nicht wirklich viel. Walli verzettelt sich immer wieder durch dieselben Gedankengänge oder agiert völlig unberechenbar, ohne nachzudenken.
    Auch die Rolle von Kater Filou ist leider am Ende sehr unglaubwürdig dargestellt. Als Katzenmutter von fünf Fellnasen kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Szene so ablaufen könnte.

    Schreibstil:
    Maria Publig kann schreiben, auch wenn ich hier leider keine sehr gute Bewertung für den Regionalkrimi abgebe. Das liegt aber an der Story selbst. Die Autorin schreibt flüssig und leicht mit einer Prise Humor und viel Lokalkolorit. Leider verstand sie es nicht mich an die Geschichte zu fesseln, obwohl ich sogar einige Orte und Lokalitäten kannte. Der Humor kam ebenfalls nicht immer bei mir an.
    Am Cover sieht man einen der Wackelsteine, ein Wahrzeichen der Region.

    Fazit:
    Ein leichter Krimi, dem es an Spannung fehlt. Obwohl ich selbst unweit des Waldviertels lebe, war mir dieser Krimi eindeutig zu langatmig und zäh. Allein das Lokalkolorit stimmt und vermittelt ein authentisches Bild der Region. Das genügt mir leider nicht! Deshalb gibt es von mir nur eine bedingte Leseempfehlung.

    Kommentare: 3
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    loewes avatar
    loewevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Hat mir gut gefallen.
    Der etwas andere Krimi

    Hm…das Titelbild gefällt mir ausgesprochen gut 😉

    Der Schreibstil der Autorin hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, hier und da kommen einige Östreeichische Ausdrücke und Redeweisen im Text vor, aber ich denke auch als „gemeiner“ Flachländer erschliesst sich der Sinn gleich beim ersten Lesen 😉 Da ich bereits einige Bücher von österreichischen Autoren gelesen habe, war mir auch zum Beispiel  der Begriff „Kasten“ für den Kleiderschrank auch schon vorab bekannt.

    Was mich Am Anfang etwas verwirrt hat, so kenne ich das eigentlich sehr selten von einem Krimi, das lange „Warten“ auf die erste Leiche. Bei dem Titel Waldviertelmorde erwartet man ja so einige Hingemordete Personen…Die erste Leiche kommt dann aber tatsächlich erst nach der hundertsten Seite…das habe ich so noch nie gehabt.

    Das tut dem Genuss aber definitiv keinen Abbruch! So hat man eben genügend Zeit sich ein Bild von der Hauptperson Walli Winzer zu machen. Sie wird gut und ausführlich beschrieben und mir war auch bis zum ersten Mord wirklich nicht langweilig.

    Aber als es dann endlich so weit ist 😉 dann geht mal so richtig die Post ab…Immer wenn man als Leser denkt, ach so ist das, ich denke ich weiss wer hinter den Morden steckt, dann überrascht uns die Autorin mit einer neuen Wendung.

    Kann bis zur letzten Seite überzeugen!

    Dieser Krimi ist jetzt in meinen Augen schon mal was ganz anderes. Angefangen damit, das der Mord doch lange auf sich warten lies, bis hin zu der doch recht speziellen Ermittlungsarbeit. Wer gerne und viele Krimis liest, der hat mit diesem Buch bestimmt Freude.

    Ich finde Maria Publig hat ihre Figuren sehr schön umschrieben und ausgebaut. Klar ist nicht jeder Protagonist gleich sympathisch, aber die wichtigen mag man als Leser dann doch recht gerne 😉 Mich hat ja der Kater Filuo so ganz besonders um den Finger gewickelt.


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    twentytwos avatar
    twentytwovor 5 Monaten
    Waldviertelmorde

    Als Walli Winzer, bereits kurz nach ihrem Einzug in ihr neues Domizil im beschaulichen Waldviertel des Mordes verdächtigt wird, ahnt sie, dass die geplante Auszeitganz anders verlaufen wird als sie es sich vorgestellt hat. Kurzentschlossen, vor allem aber auch um ihre Unschuld zu beweisen, beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln. Nicht ahnend, dass sie schon längst ins Visier des geheimnisvollen Mörders geraten ist, läßt sie sich auf ein gewagtes Spiel ein, dass nicht nur sie in ernsthafte Gefahr bringt.

    Fazit
    Ein unspektakulärer Kriminalroman, dem es sowohl an dem angekündigten Witz und Skurrilität, vor allem aber an Spannung mangelt.

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    lesefreude_books avatar
    lesefreude_bookvor 5 Monaten
    Unterhaltsamer Regionalkrimi mit Luft nach oben

    Das Cover mit einem der schönen Waldviertler Wackelstein hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt. Ich mag das Waldviertel sehr gerne, hat es doch landschaftlich und vor allem kulinarische mit seinen großen Mohnanbauflächen einiges zu bieten.

    Auch das Setting mit der erfolgreichen Dame aus Wien, die nun ins ruhige Waldviertel zieht hat mir gut gefallen. Wallis Schwierigkeiten Anschluss in der Dorfgemeinschaft zu finden, zeigen nur zu deutlich, dass hier beide Seiten einfach mal eine Spur lockerer sein sollten.

    Über die Bezeichnungen tiefstes und südliches Waldviertel musste ich manchmal schmunzeln. Ich habe keine offiziellen Grenzen für diese Bezeichnungen gefunden und würde dies manchmal anders sehen. Genauso wie ich das Waldviertel nicht als „nahe Wien“ ansehen würde. Vielleicht wurden im Klappentext ja deutsche Maßstäbe verwendet.

    Den Kater Filou habe ich natürlich sofort in mein Herz geschlossen. Bis er mir irgendwann eine zu tragende, unrealistische Rolle bekommen hat.

    Ein Großteil des Buches spielt auf einen Pferdehof. Viele der Erzählungen haben mich an meine „Bibi & Tina“ Kinderbücher erinnert. Obwohl ich diese Bücher als Kind verschlungen habe, hatte ich nie den Wunsch selbst zu reiten. Das Mädchengespann Lisa und Sandra hat die Illusion eines Biba & Tinas Buch für Erwachsene ohne Hexerei nur verstärkt.

    Die Leichtigkeit der Sprache und des Schreibstils von Maria Publig habe ich sehr genossen. Ich bin gut und leicht in die Geschichte gekommen und sympathisierte schnell mit Walli und so einigen anderen skurrilen Charakteren.

    Doch irgendwann gleitet diese Leichtigkeit in Langweile ab. Zu oft wird der Ermittlungsstand wiederholt und zu oft hängt Walli ihren immer gleichen Gedankengängen nach. Sehr, sehr schade für ein an sich spannendes Buch, das dadurch unnötig und belanglos in die Länge gezogen wurde.

    Ein leichter, unterhaltsamer Kriminalroman, der vieles richtig macht. Vor allem die Erzählungen vom Reiterhof haben mir sehr gut gefallen und auch der Kriminalfall war gut durchdacht. Leider wird der Ermittlungsstand viel zu häufig rekapituliert und „Waldviertelmorde“ triftet für den aufmerksamen Leser so ins Langweilige ab.

    Dennoch bin ich gespannt auf weitere Fälle mit Walli Winzer im wunderschönen Waldviertel. Schließlich möchte ich wissen wie sich Walli im Waldviertel nach diesen aufregenden ersten Wochen einlebt und wie sich die Vorkommnisse an der Liebesfront weiterentwickeln.

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    hasirasi2s avatar
    hasirasi2vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: 0 Sterne, da ein Teil der Protagnisten und der Handlung mE von Agatha Raisin "entlehnt" sind. Außerdem viel zu langatmig und unspannend.
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    Deltajanis avatar
    Deltajanivor 4 Monaten

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