Maria Regina Heinitz

 4.2 Sterne bei 56 Bewertungen

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Neue Rezensionen zu Maria Regina Heinitz

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dieFlos avatar

Rezension zu "Als der Sommer eine Farbe verlor" von Maria Regina Heinitz

5 Sterne und mehr!!!!
dieFlovor 4 Jahren


Die Kindheit endet für Benedicte im Sommer - im Sommer 1976 - ihre geliebte Mama hat probiert sich umzubringen, es folgen ein Umzug, die Einweisung der Mutter in eine Klinik, das Leben mit einem Vater ,der völlig überfordert ist und der vergisst, dass Benedicte auch noch ein Kind ist. Ein Kind, dass nicht die Rolle der Hausfrau und Mutter übernehmen kann und darf .... 
Nach dem Sommerferien wird sich ihr Leben ändern, es kommt jemand,der ihr Lebensfreude zurück bringt und so ganz langsam wird das Leben wieder bunt. 


Ein Roman ,der verzaubert, der fasziniert, der einfach unbeschreiblich warm ums Herz macht! Der viel zu schnell zu Ende ist ... Bitte viel mehr davon liebe Maria Regina Heinitz!








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R

Rezension zu "Als der Sommer eine Farbe verlor" von Maria Regina Heinitz

Ein starker Roman über die Kraft der Fantasie
RubyKairovor 4 Jahren

Ein unvergesslicher Roman der die Welt erobern wird. Genial konstruiert. Ein Roman, der zum Denken anregt und unsere Welt für einen Moment auf den Kopf stellt. Ein absolutes Muss für alle Regina Maria Heintz Fans und die, die es werden wollen. Der Leser wird bestens unterhalten und am Schluss überrascht. Und er lernt etwas über ein Thema. Diesmal : die Kraft der Fantasie. Ein wunderbar zu lesendes, verrücktes und spannendes Buch. Eine Hand voll Helden wider Willen, die in ihren Niederlagen und Enttäuschungen triumphieren und auf Abwegen das Glück finden. Eine Liebeserklärung an das Leben und an den Menschen, der unbeirrt seinen Weg sucht.
Am Ende dieses Buches hab ich mich wie verzaubert gefühlt. Lesenswert!!!

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miro76s avatar

Rezension zu "Als der Sommer eine Farbe verlor" von Maria Regina Heinitz

bezauberndes Coming of Age
miro76vor 4 Jahren

Bénédicte - kurz Bic -  Baron ist ein aufgewecktes 12jähriges Mädchen mit einer blühenden Fantasie und einem speziellen Verhältnis zu Buchstaben. Ihre Mutter Aimée ist Künstlerin, die immer wieder von Depression und Migräne (Farfadetnoir) heimgesucht wird. Emil, ihr Vater, ist Psychiater und ihr kleiner Bruder Marcel interessiert sich für Naturwissenschaften.

An einem wunderschönen Sommertag, nach ausgelassenem Spielen mit der französischen Großmutter Mamique, betritt Bénédicte das Atelier ihrer Mutter und findet sie in einer riesigen Blutlache. Aimée überlebt ihren Selbstmordversuch, kommt aber aus dem Krankenhaus nicht mehr nach Hause.

Daraufhin zieht die Familie nach Sprede um, wo Emil die Leitung einer psychiatrischen Klinik angeboten wurde. Über Aimée wissen die Kinder nur, dass sie in einem Sanatorium ist und sehr viel Ruhe und Erholung braucht. Wo sie sich aufhält und was wirklich mit ihr los ist wird vor den Kindern geheim gehalten, was zu den wildesten Spekulationen führt.

Marcel findet schnell Freunde in Sprede und Bic fühlt sich verlassen. Der Schock über den Vorfall mit der Mutter hat bei Bic eine vorübergehende Rotblindheit ausgelöst und sie beginnt eine Jugendpsychologin zu besuchen, zu der sie ganz langsam Vertrauen fasst. Bic kreiert sich ihre ganz eigene Welt  in Sprede und man gewinnt den Eindruck Aimée wäre fast vergessen.

Bis sie Mischa näher kennenlernt - eine Junge, der seine Eltern verloren hat und bei seiner Tante lebt. Diese zarten Liebesbande führen Bénédicte in die Wirklichkeit zurück und als zum ersten Mal ihre Periode einsetzt, kann sie auch wieder Rot sehen. Gemeinsam mit Mischa macht sie sich auf den Weg um etwas über ihre Mutter herauszufinden und die Überraschung ist nicht zu klein.

Maria Regina Heinitz versteht es wunderbar in ihrem detailgetreuen Stil den Zauber einzufangen mit dem nur Kinder ihre Tage verleben. Mit ihrer Fantasie versucht Bic einen Ausweg aus diesem Familiendrama zu finden und genau das war die Absicht des Vaters. Ich konnte anfangs genau wie Mamique nicht nachvollziehen, warum er sich entschied die Kinder in dieser Ungewissheit zu lassen. Vielleicht hat ihnen aber genau diese Unwissenheit etwas Zeit geschenkt Kind sein zu dürfen, um sich ganz langsam dem „Erwachsen werden“ anzunähern.

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Gespräche aus der Community

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Berlin_Verlags avatar

Es war einer dieser besonderen Sommertage. Einer, an dem man fast durchdreht vor Glück. Wir meinten, es gehörte uns. Wir hielten es fest, wie einen Schmetterling in der hohlen Hand. Ich höre immer noch Marcels Lachen zwischen den Beerensträuchern, Schwärme von Mücken tanzen vor dem wolkenlosen Himmel, das fröhliche Geschwatze der Vögel dringt von den Bäumen he­run­ter, und ich rieche den Duft von blühendem Jasmin. Wir waren glücklich. Wenn jemand gekommen wäre und gesagt hätte: »Heute Abend ist alles vorbei«, ich hätte gelacht, wie man eben lacht, wenn man an das Glück glaubt.

An einem sorglosen Tag im Sommer ‘76 findet Bénédicte ihre Mutter Aimée in deren Atelier – sie hat versucht, sich das Leben zu nehmen. Kurz darauf zieht der Vater mit ihr und dem jüngeren Bruder Marcel in die westfälische Provinz. Dort will er die Leitung einer Klinik übernehmen. Fragen nach der Mutter begegnet er ausweichend, immerhin schreibt sie Briefe an ihre Kinder. Die beiden erkunden die vielen Zimmer der alten Villa und den verwunschenen Garten am Rande der Klinik. Dann beginnt die Schule, und Bénédicte lernt die hochbegabte Susi Engel kennen, die zuhören kann wie sonst niemand, und alles weiß über Politik, die RAF und Sex.

Leseprobe 

Maria Regina Heinitz studierte Deutsche Sprache, Literatur und Französisch, arbeitete als Artbuyerin und Fotoproduzentin und erhielt 2009 den Literaturförderpreis der Kulturbehörde der Hansestadt Hamburg. Sie lebt in Hamburg.

Maria Regina Heinitz wird an der Leserunde aktiv teilnehmen und freut sich auf eure Bewerbungen, Fragen und Leseeindrücke.


Der Berlin Verlag verlost 20 Exemplare unter allen, die uns hier bis zum 17. März verraten, warum sie an dieser Leserunde teilnehmen möchten. 
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Maria Regina Heinitz wurde am 01. März 1968 in Isny (Deutschland) geboren.

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Community-Statistik

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auf 27 Wunschlisten

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