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Berlin_Verlag

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen


Es war einer dieser besonderen Sommertage. Einer, an dem man fast durchdreht vor Glück. Wir meinten, es gehörte uns. Wir hielten es fest, wie einen Schmetterling in der hohlen Hand. Ich höre immer noch Marcels Lachen zwischen den Beerensträuchern, Schwärme von Mücken tanzen vor dem wolkenlosen Himmel, das fröhliche Geschwatze der Vögel dringt von den Bäumen he­run­ter, und ich rieche den Duft von blühendem Jasmin. Wir waren glücklich. Wenn jemand gekommen wäre und gesagt hätte: »Heute Abend ist alles vorbei«, ich hätte gelacht, wie man eben lacht, wenn man an das Glück glaubt.

An einem sorglosen Tag im Sommer ‘76 findet Bénédicte ihre Mutter Aimée in deren Atelier – sie hat versucht, sich das Leben zu nehmen. Kurz darauf zieht der Vater mit ihr und dem jüngeren Bruder Marcel in die westfälische Provinz. Dort will er die Leitung einer Klinik übernehmen. Fragen nach der Mutter begegnet er ausweichend, immerhin schreibt sie Briefe an ihre Kinder. Die beiden erkunden die vielen Zimmer der alten Villa und den verwunschenen Garten am Rande der Klinik. Dann beginnt die Schule, und Bénédicte lernt die hochbegabte Susi Engel kennen, die zuhören kann wie sonst niemand, und alles weiß über Politik, die RAF und Sex.

Leseprobe 

Maria Regina Heinitz studierte Deutsche Sprache, Literatur und Französisch, arbeitete als Artbuyerin und Fotoproduzentin und erhielt 2009 den Literaturförderpreis der Kulturbehörde der Hansestadt Hamburg. Sie lebt in Hamburg.

Maria Regina Heinitz wird an der Leserunde aktiv teilnehmen und freut sich auf eure Bewerbungen, Fragen und Leseeindrücke.


Der Berlin Verlag verlost 20 Exemplare unter allen, die uns hier bis zum 17. März verraten, warum sie an dieser Leserunde teilnehmen möchten. 

Autor: Maria Regina Heinitz
Buch: Als der Sommer eine Farbe verlor

Line1984

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Warum möchte ich gerne an dieser Leserunde teilnehmen?
Das ist ganz einfach ich habe von diesem Buch bisher nur sehr positives gehört und das hat mich sehr neugierig gemacht. Jetzt sehe ich das es hier eine Leserunde gibt, da musste ich mich einfach bewerben. Das Cover finde ich einfach wunderschön und auch die Leseprobe hat mich sofort überzeugt und hat mich sofort in ihrem Bann gezogen.
Deshalb bewerbe ich mich um ein Exemplar, hüpfe schnell in den Lostopf und hoffe ich kann auf meine Glücksfee zählen :-)

Meine Rezension veröffentliche ich hier und auf meinen Blog http://linejasmin.blogspot.de/ aber natürlich auch auf vielen anderen Seiten :-)

kalligraphin

vor 4 Jahren

Dieser Roman koennte die perfekte Lektuere sein, um den Lesesommer 2014 einzuleiten.
Trotz des etwas trostlos klingenden Satzes "Wenn jemand gekommen wäre und gesagt hätte: »Heute Abend ist alles vorbei«, ich hätte gelacht, wie man eben lacht, wenn man an das Glück glaubt.", klingt der weitere Verlauf der Geschichte recht hoffnungsvoll (Immerhin scheint die Mutter zu ueberleben...) und spannend.
Die Zeit, in der die Story spielt, bietet einen interessanten Rahmen: Freiheit, Rebellion, Erwachsenwerden.

"Als der Sommer eine Farbe verlor" klingt sehr spannend und ich moechte mich gerne fuer diese Leserunde bewerben.

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kalligraphin

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 6: S. 413 – Ende
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bookgirl schreibt:
Interessant fand ich, dass Kowalski einen Herzinfarkt erleidet, als er bei Rita ist und Philos Mutter in der Irrenstalt landet. Was für eine Ironie des Schicksals.

Interessant ist auch, dass er gefesselt gefunden wurde. Fuer mich ein Hinweis darauf, dass beide Spass an dieser Form der Buchhaltung hatten.

kalligraphin

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 6: S. 413 – Ende
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MissErfolg schreibt:
Mein Verdacht bezüglich Susi hat sich bestätigt, allerdings muss ich sagen, dass ich mir eine doch etwas spektakulärere Aufklärungs-Szene erhofft hatte. Bics Familie schweigt sich weiterhin über die imaginäre Susi aus, aber woher weiß Bic auf einmal, dass Susi nie real war? Hat sie das intuitiv schon immer gewusst? - vermutlich kenne ich mich mit diesem Thema einfach nicht gut genug aus :) Aber woher ihre plötzliche Erkenntnis kommt ... dazu hätte ich mir doch gerne eine etwas ausführlichere Erklärung erhofft. Dafür, dass Susi so lang dabei war und einen so entscheidenden Einfluss auf Bics Leben hatte, ist ihr Verschwinden verhältnismäßig stiefmütterlich abgehandelt worden - so jedenfalls mein Empfinden.

Diese ploetzliche Erkenntnis Bics scheint irgendwie nachtraeglich eingefuegt. So nach dem Motto: Falls es nicht jeder Leser mitbekommen hat, wird es besser noch direkt angesprochen.

kalligraphin

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 6: S. 413 – Ende
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MissErfolg schreibt:
Würde ich die Geschichte weiterspinnen müssen, stelle ich sogar in Frage, ob Bic und Marcel ihre Mutter überhaupt jemals wiedersehen...

Die Frage wuerde ich eher mit nein beantworten. Die ganze Problematik scheint dadurch entstanden zu sein, dass die Mutter mit dem Familienleben nicht klar kommt. Ich glaube, dass sie sich endgueltig davon losgeloest hat.

kalligraphin

vor 3 Jahren

Leseabschnitt 6: S. 413 – Ende
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Ein LovelyBooks-Nutzer schreibt:
Es mutet seltsam an, dass Aimée plötzlich herumläuft und Bilder ausstellen läßt, das ist wahr, aber ich finde, gerade in diesem Buch an so vielen Stellen kann man eine "vernünftige" Erklärung nicht finden - man kann die Geschehnisse nicht "sezieren" und damit begreiflich oder einsichtig machen. Ich weiß auch nicht, was für eine "Sorte" Mutter Aimée ist, ich weiß nur, dass Mamique Emil vor dem Wegzug nach Sprede den Vorwurf macht, dass er Aimée zu einer "Normalität" gezwungen habe, die ihr nicht entsprach, die ihre Seele krank machte, Depressionen hervorrief, weil sie sich nicht angemessen ihrer Kunst widmen konnte. Vielleicht war sie auch keine "intensive" Mutter, vielleicht waren die Kinder in hellen Momenten Spielgesellen wie kleine Hunde, für die man auch zärtliche Zuwendung übrig hat, aber nur bis zu einem gewissen Grad. In diesem Buch tue ich mich enorm schwer mit analysieren, weil so viele Grenzen verschwimmen und sich ganze Facetten von Möglichem auftun.

Sehr schoen beschrieben. Dem stimme ich zu. :)

kalligraphin

vor 3 Jahren

Fazit/Rezensionen

Meine Rezension:
http://www.lovelybooks.de/autor/Maria-Regina-Heinitz/Als-der-Sommer-eine-Farbe-verlor-1082364146-w/rezension/1092658035/

Ausserdem moechte ich mich noch einmal beim Berlin Verlag herzlich bedanken, dass ich dieses wundervolle Buch lesen durfte.
Tut mir Leid, dass es mit meinen Beitraegen hier zu Verzoegerungen gekommen ist.

martina400

vor 3 Jahren

Fazit/Rezensionen

Ich bitte um Entschuldigung für die Verspätung!
Hier meine Rezi:

http://www.lovelybooks.de/autor/Maria-Regina-Heinitz/Als-der-Sommer-eine-Farbe-verlor-1082364146-w/rezension/1095129949/

Vielen Dank, dass ich mitmachen durfte. Mich hat dieses Buch sehr berührt!

Delphine_del_Castillo

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich würde auch sehr gerne mitlesen , mir fehlen Sommerlektüren und diese scheint sehr interessant! Würde mich freuen eins der Bücher zu gewinnen :)

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