Maria Regina Kaiser , Heribert Schulmeyer Augustus und die verlorene Republik

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Inhaltsangabe zu „Augustus und die verlorene Republik“ von Maria Regina Kaiser

Augustus gilt als erster römischer Kaiser. Schritt für Schritt sicherte er seine Macht und brachte nach dem Tod Caesars und dem Scheitern der Republik Frieden in das von Bürgerkriegen geschüttelte Rom. Ein neues friedliches Zeitalter brach an. Aus der Sicht von Augustus persönlichem Vorleser Xanthos erzählt Maria Regina Kaiser aus dieser Wendezeit der antiken Welt. Xanthos will das Geheimnis der Macht dieses undurchschaubaren Herrschers ergründen. Doch als er eines Tages die falschen Verse auswählt, wird der Sklave von der Unberechenbarkeit seines Herrn überrascht.

Kurzweilig, informativ, spannend, was uns der Sklave Xanthos da über Kaiser Augustus erzählt - Römer, Politiker, Eroberer, Städtebauer...

— Leschen
Leschen

Der römische Kaiser Augustus und seine Zeit so erzählt das Geschichte lebendig wird

— anke3006
anke3006

Das Buch kann vielfältig eingesetzt werden, denn man kann den Sachteil und die Geschichte unabhängig voneinander lesen.

— Taluzi
Taluzi

So leicht und schön kann einem Geschichte nahe gebracht werden!

— Lesesumm
Lesesumm

Restlos überzeugendes Buch mit einer Menge historischem Hintergrundwissen.

— seschat
seschat

Geschichte in verständlicher Form für Jung und Alt erklärt!

— Isador
Isador

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  • Leserunde zu "Augustus und die verlorene Republik" von Maria R. Kaiser

    Augustus und die verlorene Republik
    Arena_Verlag

    Arena_Verlag

    "Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. (...) Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt..." So beginnt die Weihnachtsgeschichte im Lukasevangelium. Aber wer war eigentlich dieser Kaiser Augustus? Wie er mit Julius Caesar verwandt war, wer seine Freunde und Feinde waren und warum niemand dem jungen Augustus zutraute, ein mächtiger Feldherr zu werden - das erfahrt ihr von Maria Regina Kaiser in "Augustus und die verlorene Republik". Maria Regina Kaiser begleitet die Leserunde und führt euch mehr als 2000 Jahre weit in die Geschichte. Denn Kaiser Augustus starb vor genau 2000 Jahren, im Jahr 14 n. Chr. (ganz genau am 19. August). Das Buch ist ab 11 Jahren empfohlen und eignet sich sowohl zum gemeinsamen Lesen mit Kindern als auch als Themeneinstieg für erwachsene Leser. Bitte bewerbt euch bis kommenden Mittwoch, den 26. November, um ein Leserunden-Rezensionsexemplar mit der Antwort auf die Frage(n): Ist euch Kaiser Augustus aus der Weihnachtsgeschichte bekannt? Lest ihr sie jedes Jahr zu Weihnachten in der Familie vor? Wenn nicht, welche anderen Weihnachtsrituale gab/gibt es in eurer Familie? Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und auf die Leserunde. Liebe Grüße Maria Regina Kaiser & Daniela (Arena)

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  • Geschichte für jung und alt gekonnt erlebbar und verstehbar gemacht

    Augustus und die verlorene Republik
    Leschen

    Leschen

    21. December 2014 um 11:59

    Es ist der 19. August im Jahre des Herrn 14 nach Christi Geburt. Kaiser Augustus ist tot. Diese Kunde hat auch eine germanische Siedlung im Norden Germaniens erreicht. Kaiser Augustus, der die Vorherrschaft im römischen Reich von Caesar per Testament geerbt hat, hat großen Eindruck durch seine politischen Taten, seine Eroberungen und seine lange Amtszeit hinterlassen. Auch bei den Germanen, den Feinden. Die Germanen in der Siedlung an der Elbe erkennen schnell, wer da in der Person des Lateinlehrers unter ihnen weilt. Es ist der griechisch stämmige Römer Xanthos. Xanthos war Sklave in Rom und lebte als Vorleser im Hause des verstorbenen Herrschers Augustus. Die Germanen können den nun germanischen Sklaven Xanthos, der seit seinem zwölften Lebensjahr das Leben in der römischen Herrscherfamilie miterlebt hatte, dazu überreden, das er ihnen aus seiner Zeit im kaiserlichen Wohnhaus erzählt. Denn Xanthos kann auf eine ereignisreiche Zeit in Rom und im Leben von Augustus, seinen Kindern, seinen Enkeln, und seinen Adoptivkindern als auch Stiefkindern zurückblicken. Allabendlich wird er den Germanen nun von seiner römischen Zeit erzählen. Meinung: Ich habe das Buch einmal komplett durchgelesen. Und kann zusammenfassend sagen, dass mir persönlich Augustus noch nie so nachhaltig und kurzweilig nahe gebracht wurde. Vom Geschichtsunterricht her, obwohl ich ihn durchgängig gerne besucht habe, ist mir nicht so viel an Wissen im Gedächtnis geblieben. Das Leben des Augustus wird hier durch die Erzählungen des Xanthos in Erzählenden Kapiteln und durch sich jeweils anschließende Sachkapitel vertiefend vorgestellt. Besonders die Worte des Vorlesers Xanthos haben eine sehr lebensnahe Komponente. Sie vermitteln meiner Meinung nach bildhaft, aus dem Blickwinkel einer Person, die - so kann man sich vorstellen - auch wirklich gelebt haben könnte, geschichtliche Zusammenhänge. Dies geschieht durch eine fiktive, das wissenschaftlich-belegte Zeitgeschehen umrahmende fiktive Geschichte. Und spricht so auch Jugendliche ab 11 Jahre an, die bisher mit Sachbüchern eher negative Erfahrungen oder gar keine Erfahrungen gemacht haben. Die Geschichte rund um Augustus, seine Politik, seinen Einfluss auf die Gesellschaft und seine militärisch erfolgreiche Erweiterung seines Reiches bekommt durch die Erzählenden Kapitel auch didaktisch einen anderen Stellenwert. Das macht die Nutzung z. B. im Fachunterricht sinnvoll und passt sich gewiss auch dem jeweiligen Fachbuch an. Es vertieft das darin behandelte Wissen über die jeweilige geschichtliche Zeit hinaus. Xanthos hat die Aufgabe in diesem Buch, während seiner Erzählabende vor den Germanen das Geschehen aus dem Blickwinkel eines politischen und militärischen Laien zu reflektieren. Wenn er in der Rückschau seine Erlebnisse verständlich, realitätsnah und spannend schildert, stellt er sich nicht als allwissend dar, sondern er gibt auch eigene Unzulänglichkeiten in seinem Wissen über die Politik und die Gesellschaft in Rom authentisch rüber. Xanthos reflektiert die Persönlichkeit seines Herrschers und seine Taten. Er sieht nicht alles mit einer rosaroten Brille, was damals in Rom und unter der Herrschaft des Augustus geschehen ist. Schnell kommt der jugendliche Leser in die Geschichte rein. Xanthos ist für das Volk der Germanen der Einzige, der nach dem Tod des Augustus dem germanischen Volk über die wirtschaftlichen, architektonischen, militärischen und politischen Erfolgen des Kaiser Augustus erzählen kann. Und das macht der Vorleser gekonnt! Man kann die Rahmengeschichte (Xanthos Geschichte) auch lesen und verstehen ohne die entsprechenden Fakten im jeweils anschließenden Sachkapitel. Der Leser begleitet Xanthos während seines Lebens in Rom, in dem der Xanthos lesend begleitet. So merkt er sich unbewusst, schnell und kurzweilig geschichtliche Daten, indem er sie mit dem jeweiligen Lebensalter des Erzählers Xanthos in Verbindung bringt. Während einer Lesung der Autorin Maria R. Kaiser vor mehreren Klassen mit Schülern zwischen 12 und 14 Jahren hat sich meine Einschätzung bestätigt, dass die Erzählenden Passagen alleine stehen können. Die Sachkapitel bieten vertiefendes Wissen, was je nach Interesse gelesen werden kann. Es bietet für Lehrer und andere Pädagogen, Eltern, die dieses Buch mit Kindern und Jugendlichen gemeinsam lesen, die Möglichkeit daraus Fragen zu formulieren. Zuerst einmal - ohne dass die Heranwachsenden den Informationsteil kennen - ihnen offene Fragen stellen, die zum Nachdenken, Selberdenken anregen. Haben die jugendlichen Leser ab 11 Jahre (bei Interesse am Thema schon früher) das Wissen der Sachkapitel im Hinterkopf können Fragen an die Schüler usw. gestellt werden. Eine bewusste Vertiefung des Gelesenen kann folgen, was als Vorbereitung auf Prüfungen, Klausuren, Arbeiten dienen kann und bei der Erarbeitung von Referaten helfen kann. Durch die Literaturquellen im Anhang ist auch das Buch eine passende und gute Grundlage für ein Referat. Zusammenfassend kann ich sagen: Die Wissensvermittlung ist kurzweilig, interessant, spannend, zeigt uns diesen Augustus in vielen Facetten, und spart auch nicht mit den geschichtlichen Daten. Doch diese Daten nimmt der Leser so nebenbei oder beim Erneuten Lesen auf. Das erzählende Sachbuch Augustus und die verlorene Republik erinnert und vertieft die geschichtlichen Fakten und Daten mit der Zeitleiste am Ende des Buches. Wissensvermittlung passiert für den, der sich darauf einlässt, nebenbei. Weiterer Aufbau des Buches: Über den Wechsel zwischen Erzählendem Kapitel und Sachkapitel habe ich schon hier geschrieben. Doch darüber hinaus gefällt mir besonders gut, die für das Lesealter selbst-erklärende Rezeption des Textes (egal ob Erzählendes Kapitel oder Sachkapitel). So versteht der Leser und bestimmt auch Nutzer von Internet und anderen Medien schnell, dass die im hellen Grau angegebenen Zahlen hinter einem neuen, unbekannten Wort (Fachbegriff) die Fußzeichen für den Fachbegriff angeben. Des Weiteren gibt es Sternchen. Sie führen den Leser zum mehrseitigen Glossar im hinteren Teil des Buches. Ein etwas anderes Schlusswort - Was mir am Ende des Buches durch den Kopf ging: Schade ist nur, dass das, was wir heute von den Römern wissen und erleben können, auf wissenschaftlicher Forschung, experimenteller Archäologie usw. beruht. Denn so viel von den Errungenschaften der Antike sind spätestens mit Beginn des Mittelalters verloren gegangen. Die Religion und der Aberglaube hat vieles bestimmt, auch in den ehemals römischen Städten in Deutschland.

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  • Kaiser Augustus und die Macht

    Augustus und die verlorene Republik
    anke3006

    anke3006

    20. December 2014 um 20:36

    Der römische Kaiser Augustus ist uns allen bekannt aus "Und es begab sich zu einer Zeit...". Was wissen wir sonst noch von Augustus? Der Sklave Xanthos lebt im Haus des Kaisers und erzählt aus seinem Leben und seiner Zeit. Der Leser bekommt eine Vorstellung von dem damaligen Leben und dem wirken Augustus. Maria Regina Kaiser hat es geschickt geschafft eine Geschichte mit den wahren geschichtlichen Hintergründen zu verbinden. Ich habe das Buch mit meiner neunjährigen Tochter gelesen. Sie wollte gar nicht mehr aufhören, so neugierig ist sie beim Lesen geworden. Ich finde, gerade das macht ein sehr gutes Wissensbuch für Kinder und Jugendliche aus. Neugier und Interesse wecken und das ganze mit viel Spass erzählen.

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  • Erzählteil und Sachteil über Augustus

    Augustus und die verlorene Republik
    Taluzi

    Taluzi

    20. December 2014 um 12:13

    Das Buch ist eine Mischung aus Erzählteil und – Wissensteil kann vielfältig eingesetzt werden, man kann die Teile einzeln lesen oder zusammen. Der erzählende Teil um Kaiser Augustus wird aus der Sicht des Sklaven Xanthos erzählt. Xanthos erfährt vom Tod Augustus und erzählt darauf hin aus dessen Leben. Nach jedem Kapitel kommt ein informativer Sachteil. Ich habe das Buch mit meinem Sohn, 10 Jahre alt, gelesen. Anfangs hatten wir Schwierigkeiten beim Übergang von Xanthos Erzählteil zu dem Sachteil. Irgendwie hatten wir die Übergänge nicht mit bekommen und uns gewundert. Später haben wir es begriffen, dann war es klar. Der Erzählteil war für meinen Sohn leichter zu verstehen und zu folgen, als der Sachteil. Den Sachteil haben wir dann langsamer, auch mal zweimal gelesen und noch mal drüber geredet. Es war sehr informativ und interessant. Aber nicht so gut zu merken wie die Geschichte. Gut fanden wir, dass es immer wechselte zwischen Erzählteil und Sachteil. Xanthos schaffte es sehr gut, dass Leben eines Sklaven im Hause Augustus und das Leben der damaligen Zeit uns Leser näher zu bringen. Das Buch kann vielfältig eingesetzt werden, denn man kann beide Teile unabhängig voneinander lesen. Trotz unser Startschwierigkeiten hat uns das Buch gut gefallen und wir werden es sicher noch mehrmals zur Hand nehmen. Es ist ein Buch für jung und alt, zum Hören / Lesen einer Geschichte und lernen aus der Geschichte. Einfach vielfältig einsetzbar! TOP

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  • Geschichte lebendig gemacht!

    Augustus und die verlorene Republik
    Isador

    Isador

    19. December 2014 um 21:19

    Das Buch "Augustus und die verlorene Republik" beschreibt das Leben des römischen Kaisers Augustus (63 v. Chr. - 14 n. Chr.). Das Besondere an diesem Buch, das für Kinder in der weiterführenden Schule geeignet ist, ist die Tatsache, dass es sich hierbei nicht um ein trockenes Geschichtsbuch handelt. Das Leben des Augustus wird nämlich aus der Perspektive von Xanthos, einem ehemaligen Vorlesesklaven von Augustus, erzählt. Xanthos lebt als 42-jähriger Mann in Germanien und erzählt dort seinen germanischen Mitbewohnern an mehreren Abenden seine Lebensgeschichte, wie er zum Vorlesesklaven von Augustus und später schließlich von ihm verbannt wird. Durch diese Geschichte erfährt der Leser auf unterhaltsame Weise viel über das Leben und Wirken des Augustus. Jedes Kapitel wird ergänzt durch einen Sachteil, der sich zwar nicht so leicht liest wie die Geschichte selbst, aber sehr hilfreich ist und das Wissen ergänzt. Auch Illustrationen sowie Fotos zu den Themen wurden nicht vergessen und lockern die Lektüre auf. Abgerundet wird das Buch durch ein Glossar am Ende sowie einen Zeitstrahl, auf dem in übersichtlicher Form nochmals die wichtigsten Meilensteine aus Augustus' Leben dargestellt sind. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und ist so interessant geschrieben, dass man Geschichte wirklich "nebenbei" lernt und Spaß an den Sachverhalten bekommt.  So stelle ich mir ein Geschichtsbuch vor, dass nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene begeistert! Es wird einen festen Platz in unserem Bücherregal bekommen und nicht unser letztes Buch aus der Arena-Bibliothek des Wissens-Serie sein!

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  • Augustus und die verlorene Republik

    Augustus und die verlorene Republik
    seschat

    seschat

    „Augustus und die verlorene Republik“ ist das zweite Buch von Maria Regina Kaiser, das ich mit großer Begeisterung gelesen habe. Warum das? Wie schon bei „Kleopatra und der Mantel der Macht“ ist es die Kombination aus Sach- und Jugendbuch, die mich restlos überzeugt hat. Inhalt Erzählt wird die Geschichte von Xanthos, dem einstigen Vorlesesklaven des Augustus. Mittlerweile lebt der sog. „Römergrieche“ in germanischer Gefangenschaft und unterrichtet dort germanische Kinder in Latein. Ausgelöst durch die Nachricht des Todes seines ehemaligen Herren, Kaiser Augustus, berichtet er innerhalb von acht Abenden rückschauend von seinem abenteuerlichen Leben und beeindruckt damit vor allem den germanischen Häuptling Siegismund. Auf diese Weise erhält der jugendliche Leser nicht nur Einblick in das Leben/Wirken des ersten römischen Kaisers Augustus (63 v. Chr. – 14 n. Chr.), sondern auch in das damalige Sklavendasein. Der heute 42-jährige Xanthos war gerade mal 12 Jahre alt, als er Teil des kaiserlichen Hausstandes wurde. Tag für Tag lernte er hinzu, vor allem in den Bereichen römischer Politik/Kultur/Mythologie. So ist er beispielsweise beim staatlichen Umformungsprozess Roms dabei, bei dem sich aus der Republik klammheimlich ein Kaiserreich entwickelt. (s. Buchtitel). Als des Kaisers Sklave hatte er ein gutes Leben, bis zu jenem Schicksalstag, als er Augustus ein Buch des gerade verbannten Lyrikers Ovid vorlas. Infolge dieser Unachtsamkeit wurde Xanthos mit sofortiger Wirkung des Kaiserhofs verbannt und nach Germanien gebracht. Meinung Buchinhalt und –gestaltung harmonieren in perfekter Weise miteinander. Hier wird Geschichte lebendig erzählt, ohne zu langweiligen oder den oberlehrerhaften Finger zu heben. Letzteres liegt u.a. auch am leicht verständlichen Sprachstil, der den Lesefluss begünstigt. Die Autorin ist eine Expertin und Bewunderin ihres Fachs, was man jeder Zeile anmerkt. Großartig finde ich, dass jedes Buchkapitel einen prägnanten und zugleich informativen Sachteil enthält. Auch das übersichtlich gestaltete Glossar samt Zeittafel überzeugt auf ganzer Linie. Denn dort kann jeder sein Hintergrundwissen auffrischen bzw. sich an den einfach formulierten Definitionen erfreuen. Darüber hinaus verleihen die Zeichnungen und beigefügten Quellen (Kaiser- und Münzporträts etc.) dem Buch einen besonderen Charme. Schön, dass auch die Autorin auf Seite 123 zeichnerisch verewigt wurde :) Fazit Ein Buch, das nicht nur den jugendlichen, wissbegierigen Leser beeindruckt. Als Leser möchte man diese zauberhaft gestalteten Bücher aus der ARENA-Reihe „Lebendige Geschichte“ einfach nicht mehr aus der Hand legen. Persönlich freue ich mich jetzt schon auf das nächste Buch, das ich Probe lesen darf.

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    • 2
  • Leserunde zu "Kleopatra und der Mantel der Macht" von Maria Regina Kaiser

    Kleopatra und der Mantel der Macht
    Arena_Verlag

    Arena_Verlag

    Liebe Wissbegierige, diese Leserunde ist für neugierige jüngere und ältere Kinder zwischen 10 und ca. 110 Jahren. Wir wollen hier ein Stück Geschichte zusammen entdecken. Kleopatra ist sicher eine der schillerndsten historischen Persönlichkeiten. Kaiser Augustus, der erste römische Kaiser, hatte im August 2014 seinen 2000. Todestag. Mehr als 40 Jahre lang regierte er das Römische Reich. Die Autorin Maria Regina Kaiser zeichnet die Lebensläufe in den Bänden der Arena Bibliothek des Wissens lebendig nach. Bitte bewerbt euch für diese Leserunde bis Montag, den 27.10., mit der Antwort auf die Frage: Wir stellen zu dieser Runde zwei Biographien für junge Leser, geschrieben von Maria Regina Kaiser, zur Wahl:  Kleopatra und der Mantel der Macht oder Augustus und die verlorene Republik Welches Buch wollt ihr in der Runde lieber lesen und warum? Wir freuen uns auf eure Bewerbungen! Liebe Grüße Maria Regina Kaiser & Arena

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    • 204
  • ein Einblick in das Leben von Octavius und wie aus ihm Augustus wurde

    Augustus und die verlorene Republik
    Lesesumm

    Lesesumm

    09. December 2014 um 21:54

    ich vergebe 4,5 Sterne Inhalt – Buchbeschreibung auszugsweise: Augustus gilt als erster römischer Kaiser. Schritt für Schritt sicherte er seine Macht und brachte nach dem Tod Caesars und dem Scheitern der Republik Frieden in das von Bürgerkriegen geschüttelte Rom. Ein neues friedliches Zeitalter brach an. meine Buch- und Leseeindrücke: Das Buchcover ist wieder mit sehr vielen Details versehen. Der rote Mantel von Augustus bedeckt die Pyramiden und einen großen Teil der Coverfläche. Schiffe liegen in einem Hafen und Augustus steht an seinem Tisch mit vielen Papyrusrollen darauf. Er sieht irgendwie nachdenklich aus und schreibt etwas, wie es scheint. Seine Waffen liegen zu seinen Füssen und rechts im Bild scheint ein Ort zu brennen. Durch diese vielen kleinen Hinweise wird bereits Spannung auf den Buchinhalt erzeugt und man möchte sofort erfahren, was es damit auf sich hat! Dieses Buch über Augustus knüpft genau an das Buch „Kleopatra und der Mantel der Macht“ an. Wenn man dieses vorher liest kommt es einem fast wie eine Fortsetzung der Geschichte vor. Viele Illustrationen verschönern und begleiten die Erzählung zusätzlich und wie auch schon in der Geschichte über Kleopatra, hat Frau Maria Regina Kaiser wieder die richtigen Worte gefunden um eine Handlung entstehen zu lassen bei der man das Gefühl hat sie würde sich gerade genau vor einem abspielen. ein kleiner Einblick in die Handlung: In diesem Buch erzählt Xanthos die Geschichte über seinen ehemaligen Herrn bei dem er einst als Vorleser gelebt hat. Leider las er eines Tages das falsche Werk vor, von Ovidius Naso und wurde für diesen Fehler verbannt nach Germanien. Er wurde von jetzt auf gleich eine persona non grata (unerwünschte Person). Einziger Lichtblick für ihn war in dem Moment das auch Corinna, für die er schon lange Gefühle hat, mit ihm nach Germanien gehen musste, da ihr das Selbe widerfahren war aus anderen Gründen. Xanthos hat immer versucht die Handlungen seines Herrn zu verstehen. Leider hat er dies nicht mehr geschafft. In seiner Verbannung starb Augustus und Xanthos begann seine Erinnerungen aufzuschreiben und jeden Abend eine Geschichte vorzulesen vor Siegismund und seinem Volk. Was hat Xanthos wohl alles zu erzählen aus seiner „alten Welt“? meine ganz persönliche Meinung: Wenn früher mein Geschichtsunterricht so gewesen wäre wie in diesem Buch erzählt wird, dann wäre der Inhalt dieser Stunden für mich ein Spaziergang gewesen. Maria Regina Kaiser versteht es einmal mehr, Geschichte wieder lebendig werden zu lassen. Auf 109 Seiten lebt Augustus noch einmal durch die Augen seines Vorlesers. Man bekommt viele Zahlen, Daten und Fakten vermittelt aber in einer Form die es einem leicht macht diese auch zu behalten. Sicherlich muss man trotzdem immer wieder einmal nachschlagen weil es einfach so unwahrscheinlich viele Dinge sind. Am Anfang ist man vielleicht sogar etwas „erschlagen“ von diesen ungewöhnlichen Namen aus der damaligen Zeit aber wie wird es wohl unseren Nachkommen gehen mit unseren jetzigen Namen. Wahrscheinlich genauso. Ich persönlich finde die Erläuterungen am unteren Ende der Seiten sehr hilfreich, insbesondere die Latein-Übersetzungen. Man lernt wirklich auch hier wieder etwas dazu. Viele wissenswerte geschichtliche Informationen findet man auch zusätzlich zwischen den einzelnen Erzählungen. Dieses Buch, kann meiner Meinung nach auch im Schulbereich sehr hilfreich sein! Am Ende des Buches befindet sich noch ein Glossar und eine Zeitleiste in der auch Namensänderungen mit vermerkt sind. Fazit: Dieses Buch empfehle ich auf jeden Fall allen geschichtlich wissbegierigen Menschen! Ebenfalls kann dieses Werk eine Bereicherung für den Schulunterricht sein und Geschichte auf eine spannende Art näher bringen. by Lesesumm/mehrBüchermehr.... auf WLD?

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