Maria Regina Kaiser Die Abbatissa

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Inhaltsangabe zu „Die Abbatissa“ von Maria Regina Kaiser

Ein verstörendes Geheimnis, begraben hinter Klostermauern Die kleine Imma ist erst acht, als sie in einem Trierer Kloster als Findelkind aufgenommen wird. Schnell wird ihre außerordentliche Begabung im Schreiben und Malen entdeckt, und schon bald begleitet Imma die Äbtissin Ada auf allen ihren Reisen. Doch die Novizin sehnt sich mehr nach der klösterlichen Geborgenheit und Abgeschiedenheit. Als sie schließlich ihr Gelübde ablegen will, um Nonne zu werden, verweigert Ada ihre Zustimmung. Die Herrin des Klosters scheint einen Grund für ihre Ablehnung zu haben, einen Grund, der mit der Herkunft des Waisenmädchens zu tun hat …

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  • Rezension zu "Die Abbatissa" von Maria Regina Kaiser

    Die Abbatissa
    Sannya

    Sannya

    05. November 2008 um 19:18

    „Die Abbatissa“ ist ein farbenfroher und dicht gewebter Roman über das kleine Findelkind Imma, und gleichzeitig auch ein Roman über Karl den Großen, seine Familie und die politischen Geschicke der damaligen Zeit. Die Autorin versteht es hervorragend diese beiden Geschichten geschickt miteinander zu verbinden. Als Leser ist man schon nach den ersten Seiten gefesselt. Imma, von der Äbtissin des Klosters St. Irminen auf den Stufen der Kirche gefunden, wächst wohl behütet bei ihren Pflegeeltern Begga und Ubbo auf dem Klostergut auf. Schon bald soll Imma ins Kloster umziehen und dort lesen und schreiben lernen. Dort entdeckt man ihre Begabung im Schreiben und Zeichnen. So darf Imma schließlich, viel früher als manch andere Nonne, im Skriptorium die Evangeliare und Kodizes schreiben und farbig schmücken. Als Ada sie zu ihrer Cancellaria erhebt, ist es an Imma die Äbtissin auf ihren Reisen zu begleiten. So verbringt sie auch viele Monate am Hof von Karl dem Großen, dem Bruder der Äbtissin Ada und lernt dort die verschiedensten Menschen kennen. Die Autorin schafft es nicht nur von Imma detailreich zu erzählen, auch den übrigen Personen hat sie farbiges Leben eingehaucht. Kaum eine Figur bleibt hier blass, vielmehr webt das Schicksal der verschiedenen Menschen den farbenfrohen Teppich, auf dem auch der Leser wandelt. Dabei gibt es kaum Figuren, die man nur mögen oder nur hassen kann, kein Mensch wird in diesem Roman einseitig Schwarz oder Weiß gezeichnet, es sind vielmehr die verschiedenen Grautöne, die dieses Buch bereichern. Nicht nur das Leben im Kloster wird anschaulich beschrieben, auch das Umfeld von Karl dem Großen kommt nicht zu kurz. Immer im Mittelpunkt, Imma, die schließlich zur Frau heranwächst und die es u.a. auch nach Rom und Bagdad verschlägt. „Die Abbatissa“ ist ein großartiger Roman, der seine Leser sofort in seinen Bann zieht. Ich war so gefesselt vom Geschehen, dass ich fast das gesamte Buch an nur einem Tag durchgelesen habe. Und auch nach dem Lesen beschäftigt man sich weiter in Gedanken mit der Geschichte. Irgendwie will man sich nicht so recht von Imma und den vielen anderen Charakteren trennen, sind sie einem doch während des Lesens regelrecht ans Herz gewachsen. Fazit: Dieser Roman hat es in die Liste meiner Lieblingsbücher geschafft, denn am liebsten würde ich gleich noch einmal von vorn mit Lesen beginnen.

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