Maria Rosaria Valentini

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Autor von Magnifica.

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Magnifica
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Erschienen am 12.03.2018

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Rezension zu "Magnifica" von Maria Rosaria Valentini

Anspruchsvoll- melancholisch- fesselnd- mit einer Sprache, die mich begeistert hat
Buchraettinvor 6 Monaten

„Magifica heißt Magifica...“ S. 9. Mit dieser Aussage beginnt diese Geschichte einer Familie und gleichzeitig erklärt der Satz auch den Titel.
Zu Beginn der Geschichte berichtet „Magnifica“. Ihr Sohn schenkt ihr einen Füllfederhalter. Sie solle ihre Geschichte schreiben. Sie beginnt bei ihrer Mutter, als diese noch ein Kind ist, Ada. Als Leser tauche ich ein in ihr Leben, in diese Welt der Familie und schreite mit ihr voran in der Familiengeschichte. Es ist ein anspruchsvolles Buch, das mich aber je weiter ich gelesen habe, vollends in seinen Bann gezogen hat.
Anfangs hatte ich ein wenig Schwierigkeiten in das Buch eintauchen zu können. Ich musste es immer mal beiseitelegen und dann noch einmal von vorn anfangen und als ich diesen Anfangsberg für mich überwunden hatte, nahm mich der Stil und die Geschichte gefangen.
Es ist anspruchsvoll, es will die volle Aufmerksamkeit des Lesers. Der Text beinhaltet viele Informationen. Die Perspektive springt immer mal nach einem Absatz von Figur zu Figur, dann gibt es auch mal Ausblicke auf die Zukunft der Figuren.
Die Geschichte der Familie steht im Mittelpunkt, Die Mutter, der Vater, Tochter, Sohn. Man taucht beim Lesen ein in die Figuren. Sie werden sehr tief dargestellt und auch detailliert mit ihren Wünschen, Gedanken.
Das Cover muss ich erwähnen, es wirkt auf mich duster und melancholisch und es passt so gut zu dieser Geschichte. Sie klang beim Lesen ebenso, traurig, schwer, melancholisch. Gut gefallen hat mir auch die Sprache im Text. Manchmal wirkt es sehr poetisch, regt zum Nachdenken an und es ist ein Buch, das volle Aufmerksamkeit möchte.
Die Melancholie spiegelt sich in den Figuren wieder. Der Vater, der Tiere ausstopft. Die Mutter, traurig in der Ehe, ihr früher Tod. Der Sohn, der auf dem Friedhof arbeitet. Da klingt immer wieder eine Traurigkeit mit bei den Figuren, das Dunkle des Todes.
Die Tochter Ada, vermisst die Mutter, vermisst die Liebe, Zärtlichkeit. Diese Emotionen werden sehr gut transportiert beim Lesen. Es wirkt manchmal etwas schwer die Geschichte, aber dennoch fesselt sie den Leser.
Das Geheimnissvolle kommt auch im Buch vor. Kann Ada Seelen sehen? Gibt es Geister? Oder wer oder was ist dieser Schatten, den sie im Wald erblickt? Für mich war dieses Geheimnissvolle auch fesselnd zu lesen.
Anspruchsvoll- melancholisch- fesselnd- mit einer Sprache, die mich begeistert hat- ein Buch, das die volle Aufmerksamkeit des Leser möchte und die es auch verdient

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