Maria S. Cummins

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Autor von The lamplighter..

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Maria S. CumminsThe lamplighter.
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The lamplighter.
The lamplighter.
 (1)
Erschienen am 01.01.1854

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Rezension zu "The lamplighter." von Maria S. Cummins

Eine wunderschöne Liebesgeschichte nein eigentlich sind es zwei.
krachfahlvor einem Jahr

Ein Liebesroman erschienen in 1854 geschrieben von Maria Susanna Cummins. Es war ihr erster Roman, der gleich über Nacht zu einem Bestseller wurde. Was für ein Glück, dass ich die Lovelybooks Liebesroman Challenge mitmachen, sonst wäre ich wohl niemals auf die Idee gekommen nach einem 100 Jahre alten Liebesroman zu suchen, der nicht von Jane Austen stammt. Es gibt den Roman im Original zum Runterladen im Gutenberg Projekt. Vom Lesen, war es eine echte Herausforderung, weil es im umgangssprachlichen Amerikanisch der damaligen Zeit geschrieben ist. Zwar konnte ich nicht jeden Satz eins zu eins innerlich übersetzen, doch ich kam erstaunlich gut zurecht. Es war eine wunderschöne Geschichte, die mich zutiefst berührt hat und mich mit einem tiefen Seufzer zurückließ. Ich weiß jetzt nicht, welchen Roman ich besser finde. Jane Austens Stolz und Vorurteil oder the Lamplighter. Geschrieben ist Jane Austens Roman besser. Die Geschichte von Gerty (Gertrude) jedoch gefiel mir besser.

 

Worum es geht:

 

Gertrude ist ein Waisenkind, dass bei einer Frau lebt, die sie schlecht behandelt. Sie gibt ihr nur das nötigste zum Essen, schlägt sie und sperrt sie oft in ein dunkles Loch, wenn sie ihr widerspricht. Gerty hat Angst vor der Dunkelheit. Deshalb ist der Mann, der jeden Abend die Straßenlampen anzündet ihr großer Held. Wann immer sie kann, schaut sie ihm mit großen Augen zu. Nicht nur von Nan Grant, wird Gerty misshandelt, auch die anderen Kinder auf der Straße, finden das Mädchen seltsam. Sie gilt als hässliche, ist spindeldürr und ihren großen dunklen Augen, machen den anderen Angst. Als die Kinder sie verprügeln wollen, setzt sie sich zur Wehr, fortan lassen sie sie in Ruhe. Eines Tages beeilt sie sich so sehr, um den Lampenanzünder nicht zu verpassen, dass sie ein wenig von der Milch verschüttet, als sie Panik bekommt, beruhigt sie der alten Mann und sagte, wegen einem bisschen Milch würde schon niemand schimpfen. Er sieht wie Nan Grant, das Mädchen verprügelt. Einige Abende später, bringt er ihr eine Katze mit. Erst hält Gerty sie heimlich, doch dann wird sie krank und Nan bekommt mit, dass sie eine Katze hat. Wegen der anderen Gäste lässt sie es gewähren, doch dann wirft sie die Katze in einen Topf mit heißem Wasser, wo das Tier elend stirbt. Gerty versucht es zu verhindern, doch sie ist zu krank und zu schwach, haut aber Nan einen Stock über die Rübe, weshalb diese sie zum Sterben nach draußen verbannt. Dort wird sie von dem Lampenanzünder, True Flint, mit nach Hause genommen. Er ist es, der das Licht in Gerty´s Leben entzündet und sie zu dem macht, was sie später wird. Eine warmherzige, intelligente, hilfsbereite Frau, die sich um ihre Freunde liebevoll kümmert und ihr Temperament, dass sie leicht hätte ins Unglück führen können in den Griff bekommt. Sie bekommt zum ersten Mal liebe, findet einen Freund, der ihr hilft alles zu lernen, was sie möchte und findet in der blinden Emily, die ihre Mutter sein könnte, eine Freundin und Wohltäterin, die sie später bei sich im Haus aufnimmt, als True, sehr zum Kummer von Gerty, viel zu früh stirbt.

 

Ach, es ist wirklich eine wunderschöne Liebesgeschichte und eigentlich nicht nur einen, sondern zwei, die auf seltsame Weise ihre Wege miteinander kreuzen. Gerade hin zum Ende, konnte ich kaum noch mit dem Lesen aufhören. Es ist ein seltsamer Stil, weil die Autorin sich immer wieder direkt an die Leserin wendet in der Art. Nach den Ereignissen, die in dem letzten Kapitel beschrieben worden, sind eine Woche vergangen. Das macht sie auch, wenn es um die inneren Konflikte ihre Personen gibt, dass sie sie wirklich einem erzählt. Ein seltsamer Erzählstil, der auch in der damaligen Zeit durchaus Kritik fand. Die Geschichte spielt in Boston, der USA. Ein Autoren Kollege Nathaniel Hawthorne äußerte sich in einem Brief an einen anderen Autoren, darüber dass er nicht nachvollziehen konnte, wieso der Roman ein solcher Erfolg ist. Er schrieb, frei übersetzt, sofern Wikipedia korrekt ist: Ganz Amerika ist jetzt den verdammten Mob an schreibenden Frauen verfallen.

 

Finde ich wirklich super, denn ich denke, dass genau dieser frei ausgesprochene Gedanke auch heute noch der Grund ist, weshalb Literaturpreise so oft an Männer vergeben werden.

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