Maria Schmutzer Jakobs Weg

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Inhaltsangabe zu „Jakobs Weg“ von Maria Schmutzer

Es ist ein Schicksal, wie es zu Tausenden „passiert“ ist im Nachkriegsdeutschland.
Ein junger Mann folgt den Idealen, die ihm ein verbrecherisches Regime von Kindesbeinen an beigebracht hat. Begeistert zieht er in einen Krieg, dessen Ende er nicht mehr erlebt. Er ist stolz, es zur „Kriegsmarine“ geschafft zu haben und wird eines ihrer vielen Opfer.
Was übrigbleibt von einem knapp Zwanzigjährigen nach zwei Jahren Kriegsdienst, sind penibel geführte Papiere, einige Briefe, ein Grabstein mit den Todesdaten und hehren Sprüchen, ein Bild in heldenhafter Pose und viel Leid, das der Familie noch in der nächsten Generation zu schaffen macht.
Wie ein Sarkophag schließt die Trauer das Wissen um diesen Onkel ein, weil alle still werden, wenn nach ihm gefragt wird.
Hilflos steht das kleine Mädchen vor dem Bild des Onkels. Erst der 60-Jährigen erschließt sich nach und nach „Jakobs Weg“ auf der Suche nach dem „verlorenen Onkel“.

Ein schweres Thema, aber gut aufbereitet....

— Thanna51

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    Jakobs Weg

    Thanna51

    18. December 2014 um 13:17

    Die Autorin beschreibt den kurzen Lebensweg ihres Onkels, der ganz jung im 2.WK auf einem U-Boot sein leben verlor. Streckenweise sind nur die Briefe des jungen Mannes zu lesen, schlicht und eindrucksvoll, wie er sich an dem Guten festklammert und das Schlimme ausklammert. Die Autorin erzählt nur in kurzen und verbindenden Kapiteln von ihren eigenen Eindrücken und Erlebnissen und gibt Jakob viel Raum, das ist gut so, denn sein eigenes Leben war nur kurz. Schön und traurig und sehr dokumentarisch. Und genau das sit es, was mir gefällt: Man wird nicht durch den Autor in eine Denkschiene gedrängt, sondern kann an "JakobsWeg" teilhaben-

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