Wolkodav I - Das Schwert des Grauen Hundes (Slawische Fantasy)

von Maria Semenova 
3,7 Sterne bei9 Bewertungen
Wolkodav I - Das Schwert des Grauen Hundes (Slawische Fantasy)
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Sancro82s avatar

Slawische Sage mit Fantasyeinfluss. War mal was anderes.

Cornelia_Ruoffs avatar

sehr langatmig!

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Inhaltsangabe zu "Wolkodav I - Das Schwert des Grauen Hundes (Slawische Fantasy)"

Verfilmt als »Wolfhound«. Nachdem der Krieger Wolkodav aus jahrelanger Gefangenschaft in den schrecklichen Minen der Edelsteinberge entkommen ist, lebt er nur für eines: Rache. Zwar gewähren die Götter ihm diese, haben mit ihm aber noch anderes im Sinn. Dafür muss der letzte Überlebende der Grauen Hunde zunächst lernen, wieder unter den Menschen zu bestehen. Viele Gebräuche sind ihm fremd und er kennt sein eigenes Herz nicht mehr, doch treue Freunde und Verbündete lehren ihn das fast Vergessene. Auf der Reise in die Handelsstadt Galirad erringt er im Kampf ein altes, heiliges Schwert. Dessen Schicksal und sein eigenes sind fortan eng verbunden. Genauso wie mit jenem der Fürstin Jelen. Slawische Fantasy direkt aus Russland und der große Auftakt einer außergewöhnlichen Saga.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946608066
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:226 Seiten
Verlag:Valkyren Verlag
Erscheinungsdatum:03.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    junias avatar
    juniavor einem Jahr
    Slawische Sage mit ein wenig Fantasy

    Wie kam ich zu diesem Buch?
    Durch eine Leserunde wurde ich auf das Buch aufmerksam. Es ist das erste Buch von Maria Semenova, das ich lese. Ich habe das Buch als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten, was aber keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung hat.

    Wie finde ich Cover und Titel?
    Das Cover ist sehr passend. Zu sehen ist Wolkodav, seine kleine Fledermaus und andere Elemente, die ihr im Laufe des Buches kennenlernen werdet. Auch der Titel erschließt sich beim Lesen.

    Um was geht’s?
    Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass sehr viel passiert in der Welt von Wolkodav, der im Grunde seines Herzens ein guter Mensch ist und schon so einiges in seinem Leben hinter sich hat. Mit 12 Jahren wurde sein Dorf ausgelöscht, er entkam und war einfach nicht totzukriegen. Jahre später nimmt er Rache am Mörder seiner Lieben. Immer dabei, eine flauschige, flugunfähige Fledermaus und neu gewonnene Freunde, die er bei seiner Rache befreit und die ihm seitdem die wichtigsten Menschen sind, für die er nun sorgt. Die Story ist logisch, spannend aufgebaut, hatte einige für mich überraschende Wendungen, einige waren etwas vorhersehbar. Ich würde das Buch nicht so wirklich als Fantasy einordnen, eher als abenteuerliche Saga.

    Wie ist es geschrieben?
    Der Schreibstil ist als eher schwierig deklariert, ich empfand ihn allerdings als recht flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist gewählt, aber durchaus zu verstehen. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story drin zu sein.

    Wer spielt mit?
    Die Charaktere sind gut gezeichnet, ich konnte mir die Gegebenheiten sehr gut vorstellen und habe die Charaktere kennengelernt, ich habe mitgefiebert und mitgelitten.

    Wie steht es mit der Fehlerquote?
    Das Buch war meines Erachtens sehr gut korrigiert und dementsprechend eine Wohltat für die Augen beim Lesen.

    Wie kam es bei mir an? / Was hat das Buch ausgelöst?
    Ich fühlte mich hier wirklich sehr gut unterhalten und konnte in die Story eintauchen. Es war nicht so wirklich Fantasy, aber durchaus spannend, wenn auch mit einigen Längen, beispielsweise wenn sich Wolkodavs gute Taten und das stetige Misstrauen ihm gegenüber wiederholen.

    Mein Fazit?
    Das Buch hat mir gut gefallen, somit erhält es von mir 4 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch der Autorin sein, das ich lese, denn ich möchte wissen, wie es mit Wolkodav und der flauschigen Fledermaus weitergeht.

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    Isbels avatar
    Isbelvor einem Jahr
    Wolkodav, der Beschützer

    Wolkodav - Das Schwert des Grauen ist der erste Teil der Übersetzung des russischen Originalwerkes von Maria Semenova. Wolkodav, der Held der Geschichte, hat jahrelang als Sklave in den Bergen arbeiten müssen und hat nach seiner wiedererlangten Freiheit nur den Wunsch Rache an denen zu nehmen, die sein Dorf überfallen und all dessen Bewohner ermordet hatten. Dabei ist es ihm gleichgültig, ob seine Rache ihm Leben kosten wird oder nicht. Wie das Schicksal es so will, überlebt Wolkodav und muss lernen sich unter Fremden zurecht zufinden.

    Ich fand den Schreib- und Erzählstil sehr gewöhnungsbedürftig und fand mich nur schwer zurecht. Im Vorwort wurde schon darauf verwiesen, erst das Glossar zu lesen. Diesen Hinweis fand ich sehr hilfreich, da dort viele Dinge erklärt wurden, die im Text vorausgesetzt wurden. Aber trotz dessen wirkte die Geschichte sehr fremd auf mich und ich konnte mich nicht völlig drauf einlassen. Am liebsten hätte ich ständig im Internet nach Hintergrundwissen über slawische Mythologie gesucht, um Dinge besser zu verstehen.

    Die Geschichte wird von einem allwissenden Erzähler erzählt, der sich zwar meist auf Wolkodavs Gedanken beschränkt, aber auch Dinge erzählt, die Wolkodav nicht wissen kann, aber für den Leser interessant sein könnten. Wolkodav selbst hat mich etwas verwirrt. Er ist als Kind in die Eisberge gekommen und wie die Rückblenden zeigen, scheint er da viel von den anderen Sklaven getrennt worden zu sein. Als Erwachsener weiß er jedoch sehr viel über die alten Verhaltenregeln von allen möglichen Stämmen und spricht auch deren Sprachen. Das fand ich etwas widersprüchlich. Die Tatsache, dass er sich schwer unter Menschen zurecht findet und es nicht versteht, wenn Leute von den alten Verhaltensregeln abweichen, war für mich glaubwürdiger. Trotz dessen, dass ich als Leser eigentlich die ganze Zeit in seinem Kopf war, fand ich es schwer ihn zu verstehen.

    Der Spannungsbogen stieg für meinen Geschmack selten stark an. Es war nicht langweilig, aber irgendwie hatte ich mir mehr Action gewünscht. Da diese Übersetzung ein Buch teilt, kann es vielleicht auch sein, dass hier alles vor einen größeren Konflikt vorbereitet wird, und die wichtigsten Personen erst in Wolkodav Leben eingeführt werden müssen. Zumindest gibt es am Ende einen Hinweis auf ein großes Problem, was auf Wolkodav zukommen kann/wird.

    Fazit


    Da ich mich in slawischer Mythologie nicht auskenne und das Buch meiner Meinung nach Wissen voraussetzt, fand ich mich in Wolkodavs Welt schwer zurecht. Die Geschichte konnte mich auch nicht richtig gefangen nehmen, da ich keinen Zugang zu Wolkodav oder einem der anderen Personen fand und der Spannungsbogen niedrig bis mittel blieb.

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    Athene1989s avatar
    Athene1989vor einem Jahr
    Positiv überrascht

    Ich muss sagen,dass ich positiv überrascht bin. Ich hatte den Klapptext gelesen und mir gedacht "Ja,könnte recht interessant sein.",auch wenn ich bisher noch kein einziges Buch in dieser Richtung in der Hand hatte - und dann habe ich es gelesen. Es ist unglaublich gut. Hier kommt wirklich alles vor: ein wenig Romantik (wenn auch nur indirekt),Fantasy mit Zombies (was mich doch überrascht hat) und und und. Ich finde es sehr schön gemacht,wie gerade Vorurteile immer wieder aufgearbeitet werden,denn Wolkodav ist nicht gerade ein Sunnyboy mit seinen Narben und seinem wilden Aussehen,aber er beweist immer wieder,dass er das Herz am richtigen Fleck hat. Er stellt die Bedürfnisse anderer,sogar fremder,Personen,immer wieder über seinen. Das ist sehr schön zu lesen und mich interessiert es,wie es in seiner Geschichte weitergeht.
    Dennoch wird der Held der Geschichte von einer anderen Person oder besser einem anderen Gefährten auf den zweiten Platz verdrängt: Lahmflügel ist die Nummer eins. Die Fledermaus,die Wolkodav seit den Mienen begleitet,ist der absolute Eyecatcher. Es ist immer wieder unterhaltsam,wenn das Tierchen auftaucht. Klein aber oho kann ich da nur sagen.
    Auch die restlichen Nebencharaktere haben ihre Momente in diesem ersten Teil und sicherlich wird es mit ihnen,Lahmflügel und Wolkodav noch sehr unterhaltsam und spannend werden.

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    Nusseiss avatar
    Nusseisvor einem Jahr
    Wolkodaw

    Wolkodaw, ein starker Mann mit düsterer Vergangenheit rächt sich am Kannibalen...
    Ein viel versprechender Anfang lässt einen gleich in die Handlung abtauchen. Mit der Zeit erfährt man immer mehr über Wolkodaw und seine Begleiter. Fantasy kommt so gut wie gar nicht vor. Das Buch hat authentische Protagonisten und mit der Zeit wird man mit allen Hauptdarstellern warm. Leider hatte das Buch zum Ende hin ein bisschen an Handlung/Spannung verloren. Das Ende wiederum war wieder sehr spannend und macht Lust auf die Fortsetzung.
    Aufgrund der Längen und dem "Schnitt" am Ende des Buches, hat das Buch mich nicht ganz zufrieden zurückgelassen. Deswegen 3,5 Sterne

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    Sancro82s avatar
    Sancro82vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Slawische Sage mit Fantasyeinfluss. War mal was anderes.
    Slawische Sage mit Fantasyeinfluss

    Wolkodav wird, nachdem sein Dorf überfallen wurde, in eine Edelsteinmine verschleppt und muss dort sehr schwer arbeiten. Als er sich seine Freiheit hart erarbeitet hat, sinnt Wolkodav nach Rache und möchte denjenigen, der sein Dorf überfiel töten. Ab hier beginnt die Geschichte von Wolkodav und im weiteren Verlauf erschließt sich die Vorgeschichte. Dabei stellt sich heraus, dass Wolkodav, der letzte seines Dorfes ist.
    Mir gefiel die Geschichte rund um Wolkodav recht gut, allerdings fand ich den Schreibstil etwas schwierig. Begriffe, die ich nicht kannte, konnte ich im Buch in einem Glossar nachschlagen. Was mir sehr geholfen hat. Es störte mich auch etwas, dass die Welt in der Wolkodav lebt nicht gut beschrieben wurde. Ich fühlte mich dadurch wirklich total fremd in der Geschichte. Dennoch war es Mal eine etwas andere Fantasygeschichte und vergebe hierfür 4 Sterne.

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    Cornelia_Ruoffs avatar
    Cornelia_Ruoffvor einem Jahr
    Kurzmeinung: sehr langatmig!
    Lahmflügel ist die beste Figur der Geschichte.

    „Wolkodav I - Das Schwert des Grauen Hundes (Slawische Fantasy)“ von Maria Semenova

    1. Klappentext:



    Verfilmt als »Wolfhound«. Nachdem der Krieger Wolkodav aus jahrelanger Gefangenschaft in den schrecklichen Minen der Edelsteinberge entkommen ist, lebt er nur für eines: Rache. Zwar gewähren die Götter ihm diese, haben mit ihm aber noch anderes im Sinn. Dafür muss der letzte Überlebende der Grauen Hunde zunächst lernen, wieder unter den Menschen zu bestehen. Viele Gebräuche sind ihm fremd und er kennt sein eigenes Herz nicht mehr, doch treue Freunde und Verbündete lehren ihn das fast Vergessene. Auf der Reise in die Handelsstadt Galirad erringt er im Kampf ein altes, heiliges Schwert. Dessen Schicksal und sein eigenes sind fortan eng verbunden. Genauso wie mit jenem der Fürstin Jelen. Slawische Fantasy direkt aus Russland und der große Auftakt einer außergewöhnlichen Saga.

    2. Zum Inhalt

    Die Stimmung ist dunkel und düster, vielleicht trifft melancholisch hier besser. Wolkodav erhebt sich wie ein Phönix aus der Asche, von einem dem Tode Geweihten zu einem Rachedürstigen, dessen Beschützerinstinkt, ihm eine Familie beschert und ihn dadurch wieder zu einem Menschen werden lässt. 
    Es geht um slawische Mythen, Opfergaben und Rituale.


    3/5 Punkten

    3. Protagonisten

    Mein Favorit ist die Fledermaus. Das ist das Beste an der Geschichte. Sie charakterisiert Wolkodav. Er sorgt sich um sie und sorgt für sie. Die Hauptfigur Wolkodav ist zwischen seinem guten Herzen und den Rachegedanken hin- und her gerissen. Ist er ein guter Mensch? Wolkodav, das Gute verpackt in einen Krieger, der die Reise als Racheengel antrat und nun mehr für das Gute sorgt, als für die Rache. Er hat um sich das versammelt, was ihm immer fehlte, die Familie. Er will lesen lernen und wendet sich an Nihilit, die sehr behutsam damit umgeht. Eine Heldenreise, die mit Rache beginnt und auf der Reise, Wolkodavs gute Eigenschaften weckt. Seine Empathie ist sehr ausgeprägt.


    3/5 Punkten

    4. Sprachliche Gestaltung

    Ich finde die Kapitel viel zu langatmig. Wenn das Geschehen stringenter verpackt wäre, wäre es viel spannender. Der Spannungsbogen, wenn es denn nun einen gibt, ist viel zu flach.


    3/5 Punkten

    5. Cover und äußere Erscheinung

    Die Zeichnungen zwischen den Kapiteln gefallen mir sehr gut. Gerade in den ersten 3 Kapiteln wird die Gewalt durch die Zeichnungen gemindert.
    Das Cover gefällt mir bis auf den abgebildeten Wolkodav sehr gut. Das Feuer und die Fledermaus passen gut. Ich hätte die Fledermaus vielleicht noch mehr herausgehoben. Leider kann ich Wolkodav nicht in der abgebildeten Figur erkennen. Der sieht zu frisch gebadet und völlig unbeteiligt aus.
    Das Glossar ist notwendig, um die Bedeutung der Mythen und Rituale zu verstehen.


    3/5 Punkten

    6. Fazit

    Tja wie ich schon zuvor vermerkte, kann ich keinen Hauptplot erkennen, sondern nur aneinandergereihte Episoden. Es tut mir leid, ich komme überhaupt nicht in die Geschichte rein. Wo sind die Wendepunkte in der Geschichte. Und worum geht es eigentlich? Eine Heldenreise, in der der Held, hier Wolkodav von dem Begehr der Rache zum Gutes tun sich wandelt? Ich verstehe es einfach nicht.


    Ich vergebe insgesamt 3/5 Punkten
    Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde zur Verfügung gestellt bekommen.

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    HannavGs avatar
    HannavGvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nach einem kurz holprigen Einstieg ein sehr spannendes Buch mit tollem Thema, auf jeden Fall keine Mainstream-Fantasy ;)
    Slawische Mystik meets Fantasy

    Da ich so ziemlich alle Arten von Fantasy lese, die ich in die Finger bekomme, habe ich auch dieses Buch 'mal ausprobiert'.


    Der Anfang ist ein bisschen holprig, man weiß nicht genau was auf einen zukommt und tut sich eventuell ein bisschen schwer den Protagonisten, einen Slawen der zum Klan der grauen Hunde gehört, einzuschätzen.


    ABER wenn man sich traut weiterzulesen erwartet einen eine Geschichte, die spannend und humorvoll geschrieben ist und in der die 'Fantasy' zwar nicht unbedingt im Vordergrund steht, jedoch einen immer begleitet.


    Durch das Thema ist es fast eine Mischung aus einem historischen Roman und einem Fantasybuch. Man erfährt viel über Traditionen und Gebräuche der Slawen und die Einstellung zu Leben und Gesellschaft der damaligen Leute.


    Für mich eine klare Leseempfehlung für Leute die auch mal über den Tellerrand schauen ;)

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    Josettas avatar
    Josettavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Götterglauben, Kämpfe, Krieger... Wolkodav der sympathische Held und mittendrin der heimliche Star Lahmflügel. Eine schöne Geschichte.
    Fantasy mal anders - Spannend und gut erzählt

    Ich lese gerne und oft Bücher aus dem Genre Fantasy. Slawische Fantasy-Luft schnupperte ich zum ersten Mal durch die Geschichte von Wolkodav – Das Schwert des grauen Hundes. Eine Buchserie, die sich in vier Bänden um das Leben des tapferen und furchtlosen Helden Wolkodavs dreht, der mich irgendwie an Robin Hood von Sherwood Forrest erinnerte.

    Klassische Fantasyelemente und/oder typische Geschöpfe findet man kaum in diesem ersten Band. Dafür wird der Leser in die Welt der slawischen Götter, ihrer Kulte, Religionen, Rituale und Völker-Brauchtümer entführt, was durchaus genauso Charme besitzt. Dazu hält ein umfangreiches Glossar am Ende von Band 1 noch allerhand Informationen bereit.

    Der Inhalt:
    Wolkodav wird bereits in jungen Jahren zur Zwangsarbeit in die grausamen Edelsteinminen verbannt. Dort kämpft er jahrelang ums nackte Überleben. Endlich, wieder in Freiheit, hat er nur einen einzigen Wunsch, seinen Peiniger zu töten und sein Volk zu rächen. Dafür nimmt er den eigenen Tod in Kauf. Sein Vorhaben gelingt, aber noch ist Wolkodav am Leben und plötzlich trägt er die Verantwortung für weitere Menschen. Und langsam, Stück für Stück, kommt wieder Freude zurück in sein Leben und die Zeit der neuen Abenteuer beginnt…

    Mein Eindruck:
    Wolkodav beginnt düster und unheimlich. Die langen Jahre in Gefangenschaft prägen sein Verhalten und seine Handlungen. Aber bereits nach wenigen Kapiteln beginnt die Wende und Wolkodavs Sympathie wächst von Buchseite zu Buchseite. Aber, der heimliche Star der Geschichte, ist mit Abstand Lahmflügel, Wolkodavs Fledermaus, die ihn seit Jahren begleitet. Ich liebe sie, sie hat mein Herz im Sturm erobert.
    Die Geschichte selbst ist spannend und gut erzählt. Freunde von handfesten Kämpfen mit Schwert, Messer oder Körpereinsatz kommen voll auf ihre Kosten. Fiese Bastarde, Neider, Schutzbefohlene, Alltagshelden und mittendrin der Gutmensch Wolkodav, der diese Rolle mit Bravour spielt. Ja, er ist klischeebehaftet und das ist gut so. Genauso möchte ich meinen Buchhelden haben.

    Kleiner Kritikpunkt: Die Handlungsstränge wirken zu abgehackt. Bis zum Schluss hat die „eigentliche“ Handlung noch immer nicht angefangen, bzw. ist immer noch nicht klar, welchen Weg Wolkodav und seine Weggefährten einschlagen. Welches Ziel verfolgt die Autorin, ist der Cliffhanger am Ende von Band 1 der Start ins eigentliche Abenteuer?

    Mein Abenteuer mit Wolkodav ist definitiv noch nicht zu Ende. Ich liebe gute Geschichten und diese gehört dazu. Darum gebe ich eine klare Leseempfehlung und solide vier von fünf Punkten.          

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    ViktoriaScarletts avatar
    ViktoriaScarlettvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine gute Geschichte, aber mir fehlte so einiges
    Eine gute Geschichte, aber mir fehlte so einiges

    „Er verstand langsam, dass man ihn nicht sterben lassen würde, so wie er sich das erträumt hatte.“ - Zitat aus dem Buch

    Inhalt:
    Nachdem der Krieger Wolkodav aus jahrelanger Gefangenschaft in den schrecklichen Minen der Edelsteinberge entkommen ist, lebt er nur für eines: Rache. Zwar gewähren die Götter ihm diese, haben mit ihm aber noch anderes im Sinn. Dafür muss der letzte Überlebende der Grauen Hunde zunächst lernen, wieder unter den Menschen zu bestehen. Viele Gebräuche sind ihm fremd und er kennt sein eigenes Herz nicht mehr, doch treue Freunde und Verbündete lehren ihn das fast Vergessene. Auf der Reise in die Handelsstadt Galirad erringt er im Kampf ein altes, heiliges Schwert. Dessen Schicksal und sein eigenes sind fortan eng verbunden. Genauso wie mit jenem der Fürstin Jelen.


    Zum Cover:
    Das Cover hat mich ehrlich gesagt nicht wirklich angesprochen. Mich hat der Klappentext auf das Buch aufmerksam gemacht, ohne diesen hätte ich das Buch niemals lesen wollen. Der Mann auf dem Cover gefällt mir überhaupt nicht. Die Farbgestaltung und die kleinen Motive hingegen finde ich super. Gerade der Mond und das Feuer gefallen mir total.

    Zum Inhalt:

    Der Krieger Wolkodav kann sich nach jahrelanger Gefangenschaft endlich rächen. Danach will er in Ruhe sterben, dies ist ihm allerdings nicht vergönnt. Die Götter haben andere Dinge mit ihm vor. Im Laufe der Zeit rettet er einigen Menschen das Leben und muss erst wieder zu sich selbst finden, dennoch weiß er nicht was die Götter mit ihm vor haben.

    Anfangs musste ich mich erst an den etwas eigenen Schreibstil der Autorin gewöhnen. Sie Sprache ist passend zum Thema an das Slawische angelehnt. Mit der Zeit bin ich gut reingekommen und mochte den Stil. Große Probleme bereiteten mir hingegen die langen und verschachtelten Sätze. Ich musste die Sätze oft mehrmals lesen um den Sinn erfassen zu können. Nach einigen Kapiteln legte sich dies und ich konnte der Geschichte gut folgen.

    Allerdings taten sich dann neue „Probleme“ auf. Die Geschichte kam mir mit jedem weiteren Abschnitt eintöniger vor. Ich hatte das Gefühl, dass immer ähnliches passiert, nur anders verpackt. Die Kapitel dauerten immer länger und es gab für mich viele unnötige oder langatmige Szenen. Ich dachte mir immer öfter: „Wann geht die Geschichte endlich weiter? Wann tut sich etwas Entscheidendes?“ Meine Enttäuschung wurde immer größer, da auch kaum Spannung vorhanden war. Ich sehnte das Ende des Buches herbei.

    Die Idee hinter der Geschichte ist gut und sie ist intensiv ausgearbeitet. Nur eben etwas zu detailliert. Wolkodav hat eine sehr komplexe Persönlichkeit. Mit jedem Kapitel lernt man ihn und sein Handeln mehr kennen. Am besten haben mir bei ihm die Flashbacks in seine Vergangenheit bzw. die Erinnerungen gefallen. Auf diese Weise erfuhr man endlich etwas über ihn selbst, da er ein sehr schweigsamer Geselle ist. Fasziniert haben mich die verschiedenen Bräuche, Traditionen und die slawische Mythologie. Dies sind wirklich komplex und man muss sich sehr viel merken um das große Ganze verstehen zu können. Unterstützend war hierfür das Glossar am Ende des Buches, man konnte dort einige Dinge nachschlagen. Ebenso hat mir das Setting gefallen, es wurde gut dargestellt.
    Gefehlt hat mir „mehr“ Fantasy, das Buch kam mir eher wie eine im Mittelalter spielende Geschichte mit ein paar besonderen Fähigkeiten vor.

    Unter jeder Kapitelüberschrift befindet sich eine wunderschöne Illustration, die sehr gut zum jeweiligen Inhalt des Kapitels passt.
    Leider konnte ich während dem Lesen kaum mitfiebern. Wie vorhin schon gesagt, fehlte die Spannung und etwas das mich mitreißt. Auch gegen Ende des Buches wurde das nicht besser. Je näher ich zum Ende kam, umso enttäuschter war ich. Das fand ich sehr schade.

    Mein Fazit:
    Die Geschichte hat eine schöne Grundidee und ist intensiv ausgearbeitet. Leider eben zu intensiv mit vielen langatmigen Szenen. Die Spannung fehlte mir genauso wie ein Ereignis, dass sie Geschichte voran brachte. Für mich war das Buch leider eine große Enttäuschung. Anderen gefällt es vielleicht viel besser wie mir. Das Beste an diesem Buch waren für mich die ersten drei Kapitel und die Flashbacks in Wolkodavs Vergangenheit.


    Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde zur Verfügung gestellt bekommen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Valkyren_Verlags avatar
    Liebe Anders-Leser,

    Zeit für eine weitere Leserunde von und mit den Valkyren! Heute geht es um unsere neueste und meisterwartete Neuerscheinung, den ersten Teil von Band 1 der russischen Bestseller Fantasy-Saga von Wolkodav. Das Buch trägt den Titel »Wolkodav I - Das Schwert des Grauen Hundes« und stammt aus der Feder von Maria Semenova. Deutschen Fantasyfans wird Wolkodav vermutlich eher als Wolfhound bekannt sein, denn der erste Band wurde in einem gleichnamigen Film umgesetzt. Das Setting der Geschichte ist eine erfundene Welt, welche dem frühmittelalterlichen Westeuropa nahekommt und von slawischer Mythologie durchdrungen ist.
    Der zweite und abschließende Teil des ersten Bandes erscheint noch im September 2017.


    Eine Leseprobe zum Reinschnuppern liegt für Sie bereit: »Wolkodav I - Das Schwert des Grauen Hundes«

    Die Bewerbung zur Leserunde startet ab sofort.
    Bewerbungsende ist der 27.04.2017. Wir verlosen 15 E-Books im jeweiligen Wunschformat (bitte in die Bewerbung schreiben).
    Willkommen ist jeder Leser, der sich von der Geschichte angesprochen fühlt. Lassen Sie uns in Ihrer Bewerbung wissen, warum Sie gerne an der Leserunde teilnehmen möchten.

    Offizieller Start der Leserunde ist der 01.05.2017. Die beiden Verlegerinnen beteiligen sich gern und gehen auf alle Fragen ein.


    Klappentext:
    Das Original zur internationalen Verfilmung »Wolfhound«.

    Nachdem der Krieger Wolkodav aus jahrelanger Gefangenschaft in den schrecklichen Minen der Edelsteinberge entkommen ist, lebt er nur für eines: Rache. Zwar gewähren die Götter ihm diese, haben mit ihm aber noch anderes im Sinn. Dafür muss der letzte Überlebende der Grauen Hunde zunächst lernen, wieder unter den Menschen zu bestehen. Viele Gebräuche sind ihm fremd und er kennt sein eigenes Herz nicht mehr, doch treue Freunde und Verbündete lehren ihn das fast Vergessene. Auf der Reise in die Handelsstadt Galirad erringt er im Kampf ein altes, heiliges Schwert. Dessen Schicksal und sein eigenes sind fortan eng verbunden. Genauso wie mit jenem der Fürstin Jelen.

    Slawische Fantasy direkt aus Russland und der große Auftakt einer außergewöhnlichen Saga.


    Zur Autorin:
    Semenova, Maria
    Geboren 1958 in Sankt Petersburg (Russland), entdeckte die studierte Ingenieurin für Elektrotechnik schon ziemlich früh ihr Interesse an der Geschichte der Wikinger und Slawen. Seit 1991 ist Maria Semenova Mitglied der russischen Schriftstellerunion und Autorin von mehreren Detektivromanen, historischen und fantastischen Werken, und einer populären Enzyklopädie: »Sitten und Religion der alten Slawen«. Im Jahr 1995 eröffnete ihr Bestseller »Wolkodav« den Lesern ein neues Genre - »slawische Fantasy«. Ihre Werke wurden mehrmals prämiert und ausgezeichnet, unter anderem als beste russische Fantasy, beste Jugendfantasy und das meisterwartete Buch des Jahres. Sie selbst wurde zweimal auf der RosCon, der größten Phantastik-Convention Russlands, als »Fantasyautor des Jahres« ausgezeichnet. Ihre Bücher haben sich mehr als 5 Millionen Mal verkauft.


    Wir freuen uns auf unterhaltsame Lesestunden!
    LG
    Die Valkyren
    Anna&Daniela
    Zur Leserunde

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