Maria Stalder

 4.8 Sterne bei 6 Bewertungen

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Wer hat den Lebkuchen stibitzt?

Wer hat den Lebkuchen stibitzt?

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Erschienen am 08.09.2017
Mein Rucksack ist mein Haus

Mein Rucksack ist mein Haus

 (1)
Erschienen am 01.09.2015
Poesie in Bild und Wort und Klang

Poesie in Bild und Wort und Klang

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Erschienen am 13.12.2012

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Damariss avatar

Rezension zu "Wer hat den Lebkuchen stibitzt?" von Maria Stalder

Ein Bilderbuchschatz zur Weihnachtszeit!
Damarisvor einem Jahr

Im Wald wohnt Arne. Für den Nikolaus backt er Lebkuchen, damit dieser sie an die Kinder im Dorf verteilen kann. Weil die Lebkuchen ganz frisch und heiß sind, stellt Arne sie auf das Fensterbrett. Der süße Duft lockt einen Fuchs an, dem der Magen knurrt. Und schwupps, schon ist es um den ersten Lebkuchen geschehen. Es folgt der zweite, doch den Fuchs plagt danach das schlechte Gewissen. Ob jetzt ein Kind wohl keinen Lebkuchen bekommt?

Ganz allerliebst erzählt Maria Stalder die Geschichte von einem Einsiedler, der den Nikolaus unterstützt und sich im Winter um die Tiere im Wald kümmert. Und es ist die Geschichte eines Fuchses, der das alles beobachtet und erkennt, dass es viel schöner ist zu geben, und mit kleinen Dingen eine Freude zu machen, als immer nur zu nehmen. Wunderschön und stimmungsvoll erzählt und ebenso schön mit ansprechenden Bildern umgesetzt. Ein Bilderbuchschatz zur Weihnachtszeit!

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CorniHolmess avatar

Rezension zu "Wer hat den Lebkuchen stibitzt?" von Maria Stalder

Ein absolut bezauberndes Bilderbuch mit wunderschönen Illustrationen! Perfekt für die Weihnachtszeit
CorniHolmesvor einem Jahr


Sieht das Cover dieses schönen Bilderbuches nicht toll aus? Da kommt man doch so richtig in Winterstimmung. Mich hat dieses herrlich verschneite Bild mit dem niedlichen Fuchs sofort angelacht, wobei ich sagen muss, dass ich erst vor kurzem auf das Buch aufmerksam geworden bin. Erhältlich ist es bereits seit Anfang September und eingezogen ist es erst Ende November bei mir. Zum Glück habe ich dieses wundervolle Bilderbuch entdeckt! Es ist traumhaft schön und ich möchte euch nun sehr gerne mitteilen, wieso ich euch „Wer hat den Lebkuchen stibitzt?“ so sehr ans Herz legen kann. :-)

Erzählt wird hier die Geschichte eines Fuches. Dieser nimmt eines kalten Wintertages einen ganz wunderbaren Geruch wahr. Schnuppernd folgt er diesem Duft und gelangt zu einem Waldhaus. In diesem lebt Arne, der gerade leckere Lebkuchen gebacken und diese zum Auskühlen ans offene Fenster gestellt hat. Die Lebkuchen möchte Arne dem Nikolaus geben, damit auch ja kein Kind dieses Jahr leer ausgehen muss. Doch davon weiß der Fuchs natürlich nichts. Das noch warme Gebäck riecht so himmlisch, da kann der hungrige Fuchs einfach nicht widerstehen und, schwupps, schon hat er sich einen Lebkuchen stibitzt und nimmt den ersten Bissen. Hmm, was schmeckt das köstlich! Doch da bekommt der Fuchs ein Gespräch zwischen Arne und dem Nikolaus mit und er erfährt, für wen die Lebkuchen gebacken wurden. Oh nein, wird jetzt etwa ein Kind nichts am Nikolaustag bekommen, nur weil er diesem verführerischem Duft nicht widerstehen konnte?

Den Fuchs plagt ein schlechtes Gewissen und er beginnt Arne
hinterherzuschleichen. Aus der Ferne beobachtet er ihn, doch er traut sich nicht, sich bei dem Mann zu entschuldigen.
Als dieser am nächsten Morgen auf einer Bank sitzend die Wintersonnenstrahlen genießt, nähert sich ihm vorsichtig der Fuchs, setzt sich auf seine Füße und wärmt diese. Arne, der weiß, dass der fehlende Lebkuchen im Bauch des Fuchses gelandet ist, versteht was dieser ihm damit sagen möchte und er beginnt ihm sanft am Kopf zu streicheln.

Mit „Wer hat den Lebkuchen stibitzt?“ ist Maria Stalder ein ganz
bezauberndes Bilderbuch gelungen, welches sich perfekt für die
Weihnachtszeit eignet. Die Geschichte ist sehr warmherzig und wurde traumhaft schön illustriert.

Bereits der Einband vorne im Buch ist einfach nur wundervoll. Dieser zeigt einen verschneiten Wald und mich hat dieses tolle Bild sehr an einen geheimnisvollen Märchenwald erinnert.

Auch der Einband hinten im Buch ist großartig und in meinen Augen sogar noch schöner als der im vorderen Teil.

Wie die Einbandillustrationen, so sind auch die in der Geschichte sehr liebevoll und stimmungsvoll gezeichnet worden. Die Bilder sind nicht allzu detailreich, spiegeln aber das Geschehen perfekt wider, sodass man die Handlung auch sehr gut ohne den Text verstehen könnte.

Die Geschichte ist sehr gefühlvoll und hat mein Herz richtig erwärmt.
Mir tat der Fuchs schrecklich leid, dass ihn so ein schlechtes
Gewissen plagt, weil er sich einen Lebkuchen gemopst hatte. Der
kleine Kerl hatte eben Hunger und wusste ja nicht, für wen die Kekse
bestimmt waren.

Die Geste, mit welcher er sich dann bei Arne entschuldigt, ist richtig
herzerwärmend und niedlich und auch die Reaktion von Arne zaubert einem ein breites Lächeln ins Gesicht.

Kinder ab etwa 4 Jahren werden die Geschichte problemlos verstehen können und sicher genauso mit dem Fuchs mitfühlen wie ich. Und vermutlich werden die meisten, wie ich, plötzlich eine unbändige Lust auf Lebkuchen verspüren. Der Geschmack dieses Weihnachtsgebäcks wird hier aus den Augen des Fuchses beschrieben und als ich diese Beschreibung gelesen habe, wollte ich auch unbedingt die Mischung aus Wald, Honig, Holz, Zimt und Glück auf meiner Zunge schmecken.

Ich kann euch dieses wunderschöne Bilderbuch absolut empfehlen! „Wer hat den Lebkuchen stibitzt?“ ist ein wunderbar warmherziges Buch für die ganze Familie und wird garantiert jeden perfekt in
Weihnachtsstimmung bringen. Von mir gibt es volle 5 von 5
Weihnachtssternen!

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W

Rezension zu "Wer hat den Lebkuchen stibitzt?" von Maria Stalder

Ein schönes, stimmungsvolles und warmherziges Bilderbuch für die Advents- und Weihnachtszeit
WinfriedStanzickvor einem Jahr



Eine schöne, liebevoll illustrierte und warmherzig erzählte Geschichte hat sich Maria Stalder für die diesjährige Advents- und Weihnachtszeit ausgedacht.

Sie erzählt von Arne, der Lebkuchenkekse für den Nikolaus backt und sie zum Abkühlen auf das Fensterbrett stellt. Der strake Duft der warmen Kekse zieht durch den Wald und erreicht den Fuchs in seiner Höhle…
Hungrig wie er ist, kann der Fuchs nicht widerstehen und nähert sich schleichend Arnes Waldhaus und stibitzt sich einen Keks vom Blech. Und dann noch einen zweiten.

Weil er n der Nähe des Hauses bleibt, hört der Fuchs etwas später, wie sich Arne beim Nikolaus für das Fehlen von zwei Keksen entschuldigt, weil doch wirklich alle Kinder einen bekommen sollen, plagt den Fuchs das schlechte Gewissen. Lange schleicht er hinter Arne her, überlegend, wie er sich bei ihm entschuldigen könnte. Doch dann findet er seinen eigenen Weg …

Ein schönes, stimmungsvolles und warmherziges Bilderbuch für die Advents- und Weihnachtszeit.

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