Maria Stalder , Maria Stalder Mein Rucksack ist mein Haus

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Inhaltsangabe zu „Mein Rucksack ist mein Haus“ von Maria Stalder

Auszug und Heimkehr …und dazwischen ein traumhaftes Erlebnis Hannes packt alles in seinen Rucksack: Lieblingssachen und Proviant. »Das hat doch keinen Platz«, bemerkt die Mutter. »Doch«, sagt Hannes. »Mein Rucksack ist mein Haus.« Damit verabschiedet er sich und zieht los, in den Wald. Er futtert, was er eingepackt hat, dann kriecht er zum Schlafen in seinen Rucksack. Es beginnt zu schneien. Auch die Waldtiere sind vom Frühjahrsschnee überrascht und suchen Unterschlupf bei Hannes: Der Rucksack wird zu einem kuschelig warmen Tierhaus. Am Morgen entdecken Vater und Mutter ihr Kind und schließen es in ihre Arme. Maria Stalder greift ein wichtiges Kinderthema auf: Hinaus-in-die-Welt und Heimkehr. Dabei löst sie die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Magie stimmungsvoll auf.

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  • Ein schönes Buch mit zauberhaften Bildern, das erzählt von einem richtigen Jungenabenteuer

    Mein Rucksack ist mein Haus
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    01. December 2015 um 14:04

    Der Kleine Hannes, vom Alter her ist er vielleicht gerade in die Schule gekommen, möchte in die Welt hinausgehen und teilt das auch seiner vielbeschäftigten Mutter mit. Sie neckt in mit dem Verweis auf „Hänschen klein“, doch er packt zielsicher seinen Rucksack und in einem unbeobachteten Moment verschwindet er aus der Haustür und geht immer er Nase nach in den Wald. Alles hat er in seinen geliebten Rucksack gepackt, genügend Proviant und auch seine Lieblingsspielsachen. Ja, man a das Gefühl, er wolle nur deshalb hinaus in die Welt, um einmal seinen Rucksack auszuprobieren. Zu seiner Mutter sagte er noch, bevor er ging: „Mein Rucksack ist mein Haus.“ Er geht nicht sehr weit in den Wald hinein, als er Rast macht und von seinen Vorräten  isst. Als es dunkel wird, spürt er, an die Eltern denkend, kurz einen Anflug von Traurigkeit, doch dann deckt er sich mit dem Rucksack zu und schläft. Bald schon fängt es an zu schneien, weil der Winter zurückgekehrt ist und eine Menge Tiere schnuppern an dem fremden Waldgast. Alle finden sie Platz unter Hannes‘  Rucksack, wärmen sich und schlafen ein. Derweil, haben die Eltern von Hannes schon mit ihrer Suche nach dem Sohn  beginnen, doch erst als die Sonne aufgeht, finden sie und staunen über die vielen Tiere, die aus Hannes Rucksack heraus purzeln. Ein schönes Buch mit zauberhaften Bildern, das erzählt von einem richtigen Jungenabenteuer, von dem man nicht genau weiß, ob es Traum oder Wirklichkeit ist und von einer wunderbaren Heimkehr. Ein Buch, das aber an keiner Stelle problematisiert, dass Hannes einfach so von zu Hause fortgeht, ohne Bescheid zu sagen.

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