Maria Szepes Der Berg der Adepten

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Inhaltsangabe zu „Der Berg der Adepten“ von Maria Szepes

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    Der Berg der Adepten
    Sonoris

    Sonoris

    06. April 2014 um 18:41

    Vor vielen Jahren habe ich Mária Szepes bekanntesten Roman “Der Rote Löwe” gelesen. Ich war begeistert von der Weisheit und dem spirituellen Wissen, welches ich in diesem Roman gespürt und gelesen zu haben meine. Nun habe ich mich an den ersten Teil ihres Zweiteilers “Das erste Buch Raguel - Der Berg der Adepten” herangewagt. Nachdem ich ihn gelesen habe, fällt es mir schwer, ein Urteil darüber zu erlauben. Denn ich kann kein Buch ausreichend bewerten, welches ich nicht verstanden habe. Ich habe gewiss das Gefühl und auch die Gewissheit, dass "Der Berg der Adepten" abermals ein großes Wissen um den Kosmos, das Weltgeschehen, um die menschliche Daseinsform beinhaltet. Aber nicht annähernd konnte ich die Gedankengänge der Autorin verfolgen oder nachvollziehen und verstehen. Dies mag damit zusammenhängen, dass die Autorin vieles in Bildern und Metaphern beschreibt. Ebenso kann es daran liegen, dass sich ihre Gedanken auf einer für mich zu hohen Abstraktionsebene befinden, so dass ich diese nicht mehr nachvollziehen konnte. Inhaltlich geht es, wenn ich es richtig verstanden habe, um ein Treffen, das in Mythenburg bei “Raguel” stattfinden soll. Die Personen, die an diesem Treffen teilnehmen, müssen bis zu diesem Zeitpunkt des Treffens Entwicklungsschritte auf ihrem Lebensweg gemacht und eine entsprechende Erfahrungsstufe erreicht haben, um diesen Ort (der letzten wichtigen Erkenntnis?) besuchen zu können. Und diese Entwicklungsschritte beinhalten, neben vielen schönen Dingen, natürlich auch Entbehrungen, Verlust und Leid, wovon dieser Roman handelt. Jedenfalls wurde mir auf eindringliche Art und Weise deutlich, dass jede Handlung, jeder Gedanke nicht nur einen Einfluss auf das ganze Leben hat, sondern auch, dass jede Handlung Konsequenzen mitsichbringt, worüber Verantwortung zu übernehmen ist. Die Geschichte zeigt ebenso, dass jedes noch so traurige Ereignis und Leid sowie jede Schwierigkeit, womit der Betreffende konfrontiert wird, erlebt werden müssen, um seiner Bestimmung gerecht zu werden. Auch wenn diese erhebliche Verantwortung, die wir über jedes Erlebnis, das uns widerfährt, zu haben scheinen, mir als eine große Last erscheint und mich abstößt, darf dieses Gefühl nicht meine Beurteilung über diesen Roman beeinflussen. Ich kann aber “Der Berg der Adepten” als eine schwere Kost bezeichnen, die einige wichtige Erkenntnisse dem Leser bereithält, ließe er sich darauf ein. Dabei geht Maria Szepes u. a. auf das Analogiegesetz, hier verkürzt wiedergegeben “Wie oben, so unten” oder “wie im Makrokosmos so im Mikrokosmos” sowie auf die Astrologie mit den unterschiedlichen Horoskop-Ausprägungen der agierenden Person ein. “Der Berg der Adepten” bzw. diese zweiteilige Romanreihe um “Raguel” kann somit neben “Der Rote Löwe” von Mária Szepes sowie “Die drei Lichter der kleinen Veronika” von Manfred Kyber und “Der Golem” von Gustav Meyrink für spirituell Eingeweihte und Suchende eine wichtige Lektüre darstellen. Ich für meinen Teil kann diesen Roman allerdings erst mal nur wieder ins Regal zurückstellen und später wieder darauf zurückgreifen, wenn ich das Gefühl habe, dass meine Zeit dafür gekommen ist, sprich ich mich (spirituell) weiterentwickelt habe.

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