Maria Turtschaninoff

 4.1 Sterne bei 49 Bewertungen
Autor von Maresi.

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Maresi

Maresi

 (49)
Erschienen am 09.05.2016

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Rezension zu "Maresi" von Maria Turtschaninoff

Ich hatte etwas anderes erwartet
Isbelvor 2 Jahren

Als ich Maresi in der Wanderbuchvorstellung sah, wusste ich sofort, das will ich lesen. Für das Buch brauchte ich auch nicht lange – ein Nachmittag mit längeren Unterbrechung. Denn leider konnte ich das Buch ohne Probleme aus der Hand legen.

Es beginnt mit einleitenden Worten von Maresi, die erklärt, dass sie Geschehenes für die Klosterchronik aufschreiben will. Und genauso liest es sich leider auch. Es ist „trocken“. Keine Ausschmückungen, kaum Gefühle und keine Spannung. Die ersten 120 Seiten wird das Klosterleben erklärt und in Miniabsätzen erfährt man das Wichtigste über die Personen. Alles aber in einem beschreibenden Stil, der es zwar schön verdeutlicht, aber bei mir keinen wirklichen Lesespaß wecken konnte. Teilweise habe ich die Seiten überflogen, bis wieder etwas über Jai oder Maresis Berufung kam. Der Teil der Geschichte, der wirklich spannend hätte werden können, wurde auf 80 Seiten beschrieben und konnte mich auch nicht wirklich fesseln. Was vielleicht auch daran lag, dass ich in der ersten Hälfte des Buches keinen Zugang zu den Personen fand.

Maresi ist eigentlich ein interessanter Charakter und auch Jai hätte interessant sein können. Aber da die Geschichte so distanziert geschrieben wird und da es aus Maresis Sicht geschrieben wird, können wir als Leser auch nur erfahren, was Maresi weiß. Das fand ich richtig schade. Ja, zu einer Chronik passt es, aber ich selbst wollte keine Chronik lesen, sondern mich von einer spannenden Geschichte mitreißen lassen. Und das konnte dieser Erzählstil leider nicht.

Zum Schluss aber noch etwas Gutes: Der Gründe, warum ich nicht abgebrochen habe. Ich fand die Darstellung der Religion sehr interessant. Die „große Göttin“, die als Jungfrau, Mutter und Alte in Erscheinung tritt, ist in so vielen alten Religionen und auch in neueren zu finden. Und da ich mich im Zuge meines Studiums mit solchen Religionen beschäftigt hatte, fand ich es interessant, welche Aspekte ich in der Geschichte wiederfinde. Auch gut fand ich die Themen, die im Buch aufgekommen sind: Tod, Freundschaft, Ziele und Wünsche im Leben, sich selbst finden. Vieles worüber man selbst auch irgendwann in seinem Leben nachdenkt.

Fazit:

Maresi – Das Lied der Insel konnte mich nicht überzeugen. Ich hatte eine spannende Geschichte über Maresi und den Angriff auf das Kloster erwartet. Erhalten habe ich eine Geschichte, die mir keine Emotionen vermitteln konnte und bei der eine große Distanz zwischen mir und Maresi entstand.

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Minjes avatar

Rezension zu "Maresi" von Maria Turtschaninoff

Maresis Weg
Minjevor 2 Jahren

"Maresi- Das Lied der Insel" von Maria Turtschaninoff erschien im Juni 2016 im Heyne Verlag.

Inhalt
Maresi Enresdottir lebt seit 4 Jahren im roten Kloster auf der Insel Menos, einer Insel, die nur von Frauen bewohnt wird. Jede Frau wird eines Tages Novizin einer anderen Schwester, nur Maresi nicht. Wird sie ihren Weg noch finden?

Meinung
Cover
Das Buch hat mich sofort begeistert, wegen seines Covers. Erinnert ein bisschen an Avalon. Habe ich mir ähnliches erhofft? Ich weiß nicht so recht, aber ich weiß, es war gut, das Buch zu kaufen.
Charaktere
Maresi - wenn man Maresi gut beobachtet, stellt man fest, sie hat verschiedene Talente. Doch was genau ist ihre Aufgabe?
Jai- eine besonders interessante Person. Es ist gut zu verstehen, warum sie auf die Insel kommt.
Schwester O- sie wird von allen Schwestern am meisten beschrieben
Berufung
Dieses Buch beschreibt meiner Meinung nach, wie wichtig es ist, seine Berufung zu finden am Beispiel von Maresi. Es zeigt, dass es normal ist, dass man auch mal zweifelt, es zeigt die inenren Kämpfe auf, die man durchleidet. Es zeigt aber auch, das es wichtig ist, seine Berufung zu finden, auf seinen Ruf zu hören.
Tod
Maresi und Jai sind auf unetrschiedliche Art und Weise mit dieser Thematik konfrontiert worden. Für mich ist es nicht "Hauptthema" des Buches, aber eben ein Thema, was vorkommt.
Karten
Am Ende des Buches findet man zwei Karten: eine von der Insel Menos, und eine zweite vom roten Kloster. Ich finde so ein Kartenmaterial immer genial, es gehört einfach dazu bei einem Buch aus diesem Genre.

Fazit
Ein schönes Buch, schöner Stil, und das Tolle: nicht Beginn irgendeiner Trilogie...

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quatspreches avatar

Rezension zu "Maresi" von Maria Turtschaninoff

Maresi
quatsprechevor 2 Jahren

Maresi, ein junges Mädchen, wird von ihren Eltern in ein Frauenkloster geschickt. Sie soll dort leben und Weisheit erlangen. Doch das Kloster in ein ganz besonderer Ort und die Frauen darin nutzen ganz außergewöhnliche Kräfte.
Das Unglück beginnt, als eine neue Klosterschülerin eintrifft. Maresis großes Herz und liebevolle Seele schützt das ganze Kloster vor dem Untergang. Die kleine Büchernärrin zeigt Mut, Selbstvertrauen und Stärke und beschreitet somit neue Wege.

Maria Turtschaninoff begeisterte mich mit einem großartigen malerischen Schreibstil. Dieser Roman verinnerlicht mehrere Themen, die mich persönlich ansprechen. Zum einen ist es das Leben in einem Frauenkonvent. Die Umgebung empfinde ich dem Frühmittelalter angelehnt. Die Frauen leben in einer phantastischen Welt auf einer Insel und gehen verschiedenen Tätigkeiten nach. Sie sind selbstversorger, leben meistens vegetarisch und tragen einfache Kleidung. Es ist ein Leben mit der Natur, in einer ausgewogenen Gemeinschaft. Maresis Begeisterung für die Dinge in dem Kloster, die ihr Freude machen, kann ich nachvollziehen und leide und liebe mit ihr.

Zum anderen ist es die Religion, der die Frauen huldigen. Sie erinnert mich an die pagane Muttergöttin, die Geburt, Leben und Tod (oder Jungfrau, Mutter, Weise Frau) in sich vereint. Eine wirklich spannende Interpretation.

Ein weiterer spannender Teil würde zu viel vom Inhalt verraten. Ich will nur so viel preisgeben: Auch in unserer Welt ist dieses Thema ein heikler Punkt. Maria Turtschaninoff geht sensibel, aber direkt mit dem Thema um. Mich hat es sehr berührt, wütend gemacht und gleichzeitig auch zum Nachdenken gebracht. Jetzt im Nachhinein ist es wohl nur eine mögliche Lösung des Problems, jedoch keine allzu Gute.

Mich freut es, dass die liebe Maresi nur indirekt daran beteiligt war. Denn die Protagonistin wird uns wohl noch eine Weile begleiten (hoffe ich). Sie brachte mich zum Lachen, zum Weinen und Beben. Ich wünsche mir sehr eine Fortsetzung, denn was Maresi in Zukunft schaffen könnte und was ihr auf ihrem Weg passieren wird, ist sicherlich genau so faszinierend, wie die Geschichte in diesem Buch.

Orignalbeitrag: Maresi. Das Lied der Insel

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