Maria Turtschaninoff Maresi

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Inhaltsangabe zu „Maresi“ von Maria Turtschaninoff

In einer Welt, in der Mädchen keine Rechte haben, erscheint eine Insel, auf der nur Frauen leben und dort die Mythen der Göttin studieren, wie ein Märchen. Für die junge Maresi ist dieser Traum Wirklichkeit geworden: Sie ist bereits seit vier Jahren als Novizin auf der Insel und damit in Sicherheit. Bis eines Tages Jai – helles, wildes Haar, vor Schmutz starrende Kleider und Narben auf dem Rücken – einem Boot entsteigt. Sie sucht Schutz vor schrecklicher Gefahr und unvorstellbarer Grausamkeit. Doch als Jais Verfolger in der Roten Abtei auftauchen, muss Maresi über sich selbst hinauswachsen, um sich, Jai und ihr Zuhause zu retten ...

Ein sehr ungewöhnlicher Fantasyroman, der von gängigen Klischees vollkommen abweicht. Sehr schön :)

— Vivi300

Mystisch und abseits des Mainstreams.

— samea

unheimlich berührend geschrieben

— Minje

Maresis großes Herz und liebevolle Seele [...] zeigt Mut, Selbstvertrauen und beschreitet somit neue Wege.

— quatspreche

Hält nicht, was Bückrücken verspricht, zieht sich ewig, bis die eigentliche Handlung beginnt

— ShalimaMoon

Wunderbarer Fantasy-Roman, der einen in die Welt des Roten Klosters und der Klosterschülerin Maresi entführt.

— Sireadh

So ruhig und langweilig die Geschichte geschrieben ist, so flach sind die Personen und so schlecht recheregiert sind die Fakten.

— Bücherwahnsinn

Eine Chronikerzählung: Maresi Enresdotter schreibt nieder was im 19. Leitungsjahr der 32. Mutter im Roten Kloster geschah. Fazit: Lauwarm.

— elane_eodain

Eine tolle, kurze Fantasygeschichte, die in ganz ruhigen Fahrwassern fährt. Schön zu lesen.

— Kaddi

Eine wunderbare und starke Geschichte, auf wenig Seiten erzählt, füllt aber eine ganze Welt aus! :)

— TheLastUnicorn_

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  • Ich hatte etwas anderes erwartet

    Maresi

    Isbel

    10. May 2017 um 23:46

    Als ich Maresi in der Wanderbuchvorstellung sah, wusste ich sofort, das will ich lesen. Für das Buch brauchte ich auch nicht lange – ein Nachmittag mit längeren Unterbrechung. Denn leider konnte ich das Buch ohne Probleme aus der Hand legen. Es beginnt mit einleitenden Worten von Maresi, die erklärt, dass sie Geschehenes für die Klosterchronik aufschreiben will. Und genauso liest es sich leider auch. Es ist „trocken“. Keine Ausschmückungen, kaum Gefühle und keine Spannung. Die ersten 120 Seiten wird das Klosterleben erklärt und in Miniabsätzen erfährt man das Wichtigste über die Personen. Alles aber in einem beschreibenden Stil, der es zwar schön verdeutlicht, aber bei mir keinen wirklichen Lesespaß wecken konnte. Teilweise habe ich die Seiten überflogen, bis wieder etwas über Jai oder Maresis Berufung kam. Der Teil der Geschichte, der wirklich spannend hätte werden können, wurde auf 80 Seiten beschrieben und konnte mich auch nicht wirklich fesseln. Was vielleicht auch daran lag, dass ich in der ersten Hälfte des Buches keinen Zugang zu den Personen fand. Maresi ist eigentlich ein interessanter Charakter und auch Jai hätte interessant sein können. Aber da die Geschichte so distanziert geschrieben wird und da es aus Maresis Sicht geschrieben wird, können wir als Leser auch nur erfahren, was Maresi weiß. Das fand ich richtig schade. Ja, zu einer Chronik passt es, aber ich selbst wollte keine Chronik lesen, sondern mich von einer spannenden Geschichte mitreißen lassen. Und das konnte dieser Erzählstil leider nicht. Zum Schluss aber noch etwas Gutes: Der Gründe, warum ich nicht abgebrochen habe. Ich fand die Darstellung der Religion sehr interessant. Die „große Göttin“, die als Jungfrau, Mutter und Alte in Erscheinung tritt, ist in so vielen alten Religionen und auch in neueren zu finden. Und da ich mich im Zuge meines Studiums mit solchen Religionen beschäftigt hatte, fand ich es interessant, welche Aspekte ich in der Geschichte wiederfinde. Auch gut fand ich die Themen, die im Buch aufgekommen sind: Tod, Freundschaft, Ziele und Wünsche im Leben, sich selbst finden. Vieles worüber man selbst auch irgendwann in seinem Leben nachdenkt. Fazit: Maresi – Das Lied der Insel konnte mich nicht überzeugen. Ich hatte eine spannende Geschichte über Maresi und den Angriff auf das Kloster erwartet. Erhalten habe ich eine Geschichte, die mir keine Emotionen vermitteln konnte und bei der eine große Distanz zwischen mir und Maresi entstand.

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  • Maresis Weg

    Maresi

    Minje

    19. March 2017 um 15:57

    "Maresi- Das Lied der Insel" von Maria Turtschaninoff erschien im Juni 2016 im Heyne Verlag. InhaltMaresi Enresdottir lebt seit 4 Jahren im roten Kloster auf der Insel Menos, einer Insel, die nur von Frauen bewohnt wird. Jede Frau wird eines Tages Novizin einer anderen Schwester, nur Maresi nicht. Wird sie ihren Weg noch finden?MeinungCoverDas Buch hat mich sofort begeistert, wegen seines Covers. Erinnert ein bisschen an Avalon. Habe ich mir ähnliches erhofft? Ich weiß nicht so recht, aber ich weiß, es war gut, das Buch zu kaufen.CharaktereMaresi - wenn man Maresi gut beobachtet, stellt man fest, sie hat verschiedene Talente. Doch was genau ist ihre Aufgabe?Jai- eine besonders interessante Person. Es ist gut zu verstehen, warum sie auf die Insel kommt. Schwester O- sie wird von allen Schwestern am meisten beschriebenBerufungDieses Buch beschreibt meiner Meinung nach, wie wichtig es ist, seine Berufung zu finden am Beispiel von Maresi. Es zeigt, dass es normal ist, dass man auch mal zweifelt, es zeigt die inenren Kämpfe auf, die man durchleidet. Es zeigt aber auch, das es wichtig ist, seine Berufung zu finden, auf seinen Ruf zu hören.TodMaresi und Jai sind auf unetrschiedliche Art und Weise mit dieser Thematik konfrontiert worden. Für mich ist es nicht "Hauptthema" des Buches, aber eben ein Thema, was vorkommt.KartenAm Ende des Buches findet man zwei Karten: eine von der Insel Menos, und eine zweite vom roten Kloster. Ich finde so ein Kartenmaterial immer genial, es gehört einfach dazu bei einem Buch aus diesem Genre.FazitEin schönes Buch, schöner Stil, und das Tolle: nicht Beginn irgendeiner Trilogie...

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  • Maresi

    Maresi

    quatspreche

    31. January 2017 um 09:12

    Maresi, ein junges Mädchen, wird von ihren Eltern in ein Frauenkloster geschickt. Sie soll dort leben und Weisheit erlangen. Doch das Kloster in ein ganz besonderer Ort und die Frauen darin nutzen ganz außergewöhnliche Kräfte. Das Unglück beginnt, als eine neue Klosterschülerin eintrifft. Maresis großes Herz und liebevolle Seele schützt das ganze Kloster vor dem Untergang. Die kleine Büchernärrin zeigt Mut, Selbstvertrauen und Stärke und beschreitet somit neue Wege. Maria Turtschaninoff begeisterte mich mit einem großartigen malerischen Schreibstil. Dieser Roman verinnerlicht mehrere Themen, die mich persönlich ansprechen. Zum einen ist es das Leben in einem Frauenkonvent. Die Umgebung empfinde ich dem Frühmittelalter angelehnt. Die Frauen leben in einer phantastischen Welt auf einer Insel und gehen verschiedenen Tätigkeiten nach. Sie sind selbstversorger, leben meistens vegetarisch und tragen einfache Kleidung. Es ist ein Leben mit der Natur, in einer ausgewogenen Gemeinschaft. Maresis Begeisterung für die Dinge in dem Kloster, die ihr Freude machen, kann ich nachvollziehen und leide und liebe mit ihr. Zum anderen ist es die Religion, der die Frauen huldigen. Sie erinnert mich an die pagane Muttergöttin, die Geburt, Leben und Tod (oder Jungfrau, Mutter, Weise Frau) in sich vereint. Eine wirklich spannende Interpretation. Ein weiterer spannender Teil würde zu viel vom Inhalt verraten. Ich will nur so viel preisgeben: Auch in unserer Welt ist dieses Thema ein heikler Punkt. Maria Turtschaninoff geht sensibel, aber direkt mit dem Thema um. Mich hat es sehr berührt, wütend gemacht und gleichzeitig auch zum Nachdenken gebracht. Jetzt im Nachhinein ist es wohl nur eine mögliche Lösung des Problems, jedoch keine allzu Gute. Mich freut es, dass die liebe Maresi nur indirekt daran beteiligt war. Denn die Protagonistin wird uns wohl noch eine Weile begleiten (hoffe ich). Sie brachte mich zum Lachen, zum Weinen und Beben. Ich wünsche mir sehr eine Fortsetzung, denn was Maresi in Zukunft schaffen könnte und was ihr auf ihrem Weg passieren wird, ist sicherlich genau so faszinierend, wie die Geschichte in diesem Buch. Orignalbeitrag: Maresi. Das Lied der Insel

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  • Maresi // shalimasfilmweltenkritik.wordpress.com

    Maresi

    ShalimaMoon

    08. January 2017 um 18:07

    Durch Zufall sprang mir neulich dieses Buch ins Blickfeld und das Cover sprach sofort meine verträumte Seite an. Auch der Klappentext klang nach einer schönen Fantasy-Lektüre, womit feststand, dass ich das Buch lesen möchte. Maresi lebt in einer Welt, in der Frauen nichts wert sind und die Männer den Ton angeben. Doch es gibt einen Ort, der sich diesen Regeln nicht beugt. Das rote Kloster auf der Insel Menos nimmt nur Mädchen auf und lehrt sie, gibt ihnen Hoffnung und Essen. Die Insel lebt in Frieden, bis eines Tages Jai Zuflucht sucht. Maresi – Das Lied der Insel ist geschrieben von der Finnin Maria Turtschaninoff wurde in Finnland und Schweden mehrfach preislich gekürt und war auch für den Astrid Lindgren Memorial Award nominiert. Trotz der finnischen Herkunft der Autorin schreibt sie ihre Bücher auf schwedisch. Wahrscheinlich ist der Schreibstil im schwedischen Original auch durchaus lesenswert, in der deutschen Übersetzung wirkt er aber etwas sehr einfach. Ähnliche Phänomene sind mir bereits bei anderen Büchern aufgefallen, die aus dem schwedischen übersetzt wurden. Der Schreibstil ist schnörkellos und orientiert sich sehr an dem Satzstellungsgrundprinzip, keine Schachtelsätze, aber auch kaum Nebensätze. Ein Beispiel: "Wir sind hier im Kloster zum großen Teil Selbstversorgerinnen. Das Meer und die Berge liefern uns Muscheln und Vogeleier, Beeren und Früchte. Wir haben unsere Ziegen für Milch und Käse und Fleisch, und in einem der Täler zwischen dem Kloster und dem Einsamem Tempel bauen wir Gemüse an." Maria Turtschaninoff: Maresi – das Lied der Insel, München 2016, S. 51 Dadurch fehlt Nähe und Empathie zum Geschehen und den Figuren. Aber das dürfte grundsätzlich ein Problem der Übersetzung sein. Andererseits zeigt sich durch das Zitat auch, dass Hauptproblem des Buches: Die unendlich scheinende Einleitung. Auf ca. 150 von 231 Seiten wird die Insel, das Kloster, die Charaktere und vor allem in aller Ausführlichkeit das Klosterleben vorgestellt. Erst danach beginnt die eigentliche Handlung. Diese wird sehr einfach auf ca. 50 Seiten abgehandelt, und es bleiben noch ca. 30 Seiten für das abschließende Nachgeplänkel. So liest man Seite um Seite über das Klosterleben, was nach den ersten Seiten sehr eintönig wird und wenig Abwechslung und praktisch keine Spannung bietet. Auch hat man 150 Seiten Einleitung und erfährt über die von Turtschaninoff erschaffene Welt doch praktisch nichts. Durch einzelne Dialoge erfährt man grob, wie das Frauenbild in der Welt ist und was es für verschiedene Ethnien gibt. Politische, wirtschaftliche und religiöse Ansichten außerhalb des Klosters werden gar nicht angesprochen. Dadurch wirkt die Welt sehr belanglos und beliebig austauschbar. Sie hat keinerlei Relevanz für die Geschichte. Und so plätschert die nicht vorhande Handlung über die Hälfte des Buches hin, ehe das erste Mal etwas relevantes oder handlungsähnliches passiert. Auf ca. 50 Seiten wird die Insel angegriffen. Hier werden Freundschaft, Zusammenhalt und auch die Thematik des Ehrenmordes aufgegriffen, aber auch nicht näher und vor allem nicht kritisch behandelt. Denn dafür bleibt nicht der Platz, den die Themen benötigen würden. Leider bleiben alle Figuren das ganze Buch über sehr eindimensional. Sie alle wurden nur für eine Aufgabe erschaffen und handeln genau danach. So fehlt dem Leser auch für praktisch alle Charaktere Empathie, Zuneigung und vor allem fiebert man mit keinem mit. Es ist einem egal, ob jemandem etwas passiert oder nicht, was dem Todesstoß eines jeden Buches gleich kommt. Wirkliche Fantasyelemente bleiben auch aus. Einzig die Welt scheint neu geschaffen zu sein und auch die Religion des roten Klosters. Doch da beides wenig Raum einnimmt und daher beliebig austauschbar ist, wirkt es nicht wie ein Fantasybuch. Wer also nach dem Klappentext eine interessante Fantasyhandlung erwartet, wird stark enttäuscht. Alles in allem hat mich das Buch sehr enttäuscht, da ich zum einen etwas ganz anderes erwartet hatte, und zum anderen, da das Buch einfach nicht überzeugen konnte. „Maresi – das Lied der Insel“ wurde mir als kostenloses Rezensionsexemplar vom Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür!

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  • Ein 'ruhiger' Roman

    Maresi

    Lyreen

    29. September 2016 um 17:28

    http://buechertraumzeit.blogspot.de/2016/09/maresi-von-maria-turtschanin... Buchinfo: Titel: Maresi - Das Lied der InselAutor: Maria Turtschaninoff Seiten: 464 Buchart : TBVerlag: HeyneBestellcode:  978-3-453-31699-7Erhältlich :  05 / 2016Kosten : € 12,99Alter: -Buchrichtung: RomanVorgängerbände: -Folgebände: - Verfilmung: -   Inhalt: In einer Welt, in der Mädchen keine Rechte haben, erscheint eine Insel, auf der nur Frauen leben und dort die Mythen der Göttin studieren, wie ein Märchen. Für die junge Maresi ist dieser Traum Wirklichkeit geworden: Sie ist bereits seit vier Jahren als Novizin auf der Insel und damit in Sicherheit. Bis eines Tages Jai – helles, wildes Haar, vor Schmutz starrende Kleider und Narben auf dem Rücken – einem Boot entsteigt. Sie sucht Schutz vor schrecklicher Gefahr und unvorstellbarer Grausamkeit. Doch als Jais Verfolger in der Roten Abtei auftauchen, muss Maresi über sich selbst hinauswachsen, um sich, Jai und ihr Zuhause zu retten ...   Meine Meinung: Danke an den Heyne Verlag für das kostenlose Leseexemplar :)Ich war so gespannt auf das Buch und der Klappentext hörte sich auch sehr toll an.Das Buch ist auch genial, aber es ist ziemlich ruhig würde ich es beschreiben.Es geht um Maresi die in einem Kloster auf einer Insel lebt auf der Männer verboten sind. Dort fühlt sie sich auch sehr wohl. Eines Tages kommt Jai auf die Insel und Maresi spürt das sie eine schlimme Vergangenheit hat . Jai ist sehr in sich gezogen und sucht immer die nähe von Jai, diese sagt ziemlich schnell das ihr Vater sie holen wird.Das Buch beschreibt das Leben der Frauen und Kinder auf der Insel, wie sie ihren Alltag meistern und mit den Fischern handeln.Wie gesagt das Buch ist toll, aber wer hier auf rasende Aktion wartet wird enttäuscht.Pluspunkte:- Die Insel und das Leben der Frauen und Kinder werden toll beschrieben- Man ist immer mit dabei in der StoryMinuspunkte:- Ein bissi Aktion hat gefehlt ;)Cover:- Das Cover passt zum Buch , es strahlt eine Ruhe aus.

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  • Maresi - Das Lied der Insel

    Maresi

    Sireadh

    28. September 2016 um 22:18

    https://sireadhblog.wordpress.com/2016/09/28/maresi-das-lied-der-insel/In letzter Zeit habe ich mich stark in den Bestseller Listen anderer Länder umgeschaut und dabei ist mein Blick nach Skandinavien gewandert, wo ich diesen preisgekrönten Roman von Maria Turtschaninoff gefunden habe. Die Meinungen bezüglich diesen Romans gehen weit auseinander. Die einen sagen, er wäre sehr ruhig und daher langweilig, die anderen sagen, es wäre einer der besten Fantasy Romane, die sie in letzter Zeit gelesen haben. Doch wie war es bei mir? Mehr dazu hier... Der Roman handelt von der Klosterschülerin Maresi, welche schon seit frühen Kindertagen auf der Insel Menos in einer fiktiven Welt lebt. Ihr Umfeld besteht nur aus Frauen, denn Männer sind auf der Insel verboten. Man begleitet das junge Mädchen, wie sie den Alltag in dem sogenannten Roten Kloster bestreitet. Alle Frauen und Mädchen glauben dort an die Urmutter, ein Glaube, der an das Christentum angelehnt ist. Eines Tages wird der friedliche Alltag des Klosters gestört, als ein neues Mädchen ankommt: Jai. Sie sticht mit ihren fast weißblonden Haaren, den tiefschwarzen Augen und der dunklen Stimme aus der Masse heraus und zwischen ihr und Maresi bildet sich eine enge Freundschaft. Doch schnell wird klar, dass Jai in Wahrheit vor etwas davon läuft, dass sie bis in die sicheren Mauern des Klosters verfolgt. Nur langsam schafft Maresi es, dass sich die Neue ihr öffnet und das schreckliche Geheimnis, welches in den Tiefen ihrer Erinnerung schlummert ans Licht bringt.Um gleich die Karten offen auf den Tisch zu legen: Ich schließe mich denen an, denen das Buch total gut gefallen hat. Jedoch glaube ich, dass es für manche ein wenig zu ruhig ist. Was mich am meisten fasziniert hat, war die Tatsache, dass Turtschaninoff einen selbst beim Beschreiben eines sich wiederholenden Alltags in Staunen versetzten kann. Die detaillierten Ausführungen und Beschreibungen haben mir dazu verholfen mich perfekt in das Buch hineinversetzten zu können und die Insel Menos, die mich stark an eine griechische Insel erinnert hat, fast bildlich vor mir sehen zu können. Ich habe das Buch angefangen zu lesen, ohne zu wissen, was mich erwartet: Wird es eine Liebesbeziehung innerhalb des Buches geben?, gibt es Zauberer und Magie im Buch?. Einige werde ich leider enttäuschen müssen, es existiert keine Liebesbeziehung und einen Großteil des Buches verläuft ohne irgendeine Art Höhepunkt. Doch Magie ist vorhanden. Vielleicht nicht so stark wie wir sie aus solchen Büchern wie Harry Potter kennen, aber der Glaube an die Urmutter beinhaltet Magie und die Art, wie die Autorin erzählt ist quasi fast dasselbe: magisch.Zum Cover: Es weist sehr viele Verbindungen zum Buch auf und zeigt einem, wie Maresi vielleicht aussehen könnte. Der rote Titel ist außerdem meiner Meinung nach ein totaler Blickfang!Wie ihr oben schon lesen konntet hat mich der Roman mit seinem einfachen Aufbau, aber dennoch lebhaften Einzelheiten total fasziniert, deshalb gebe ich ihm fünf Sterne. Es sei aber gesagt, das er definitiv nichts für die Leser ist, die eine Liebesbeziehung oder viel Spannung in ihrem Buch möchten.

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  • Ruhiger Fantasyroman

    Maresi

    Ajana

    07. September 2016 um 11:09

    *Inhalt*In einer Welt, in der Mädchen keine Rechte haben, erscheint eine Insel, auf der nur Frauen leben und dort die Mythen der Göttin studieren, wie ein Märchen. Für die junge Maresi ist dieser Traum Wirklichkeit geworden: Sie ist bereits seit vier Jahren als Novizin auf der Insel und damit in Sicherheit. Bis eines Tages Jai – helles, wildes Haar, vor Schmutz starrende Kleider und Narben auf dem Rücken – einem Boot entsteigt. Sie sucht Schutz vor schrecklicher Gefahr und unvorstellbarer Grausamkeit. Doch als Jais Verfolger in der Roten Abtei auftauchen, muss Maresi über sich selbst hinauswachsen, um sich, Jai und ihr Zuhause zu retten ...*Cover*Das Cover wirkt sehr mystisch. Auf dem Cover ist meiner Meinung nach Maresi zu sehen vor der Insel, auf der sie lebt. Die Farbgestaltung passt sehr gut und hat mich gleich angesprochen.*Meine Meinung*Als ich den Inhalt des Buches zum ersten Mal gelesen habe, erinnerte es mich stark an "Die Neben von Avalon" von Marion Zimmer Bradley; ein Buch, das ich wirklich liebe.So hatte ich doch ein wenig Befürchtung, dass es in eine ähnliche Richtung geht. Doch zum Glück weicht das Buch in vielen Dingen ab.Im Roten Kloster leben nur Frauen, die ihrer Göttin dienen. Auf der Insel können Mädchen Schutz und Wissen erfahren. Männer sind auf der Insel nicht erlaubt. Boote dürfen zwar vor der Insel halten, aber betreten ist strengstens verboten für Männer. Hauptsächlich geht es in diesem Buch um das Mädchen Maresi. Sie ist ein starker Charakter und die treibende Kraft in diesem Buch. Sie versteht sich mit allen Mädchen und Frauen auf dieser Insel und hat sich gut eingefügt. Sie hilft, wo sie kann und ist sehr wissbegierig. Grade Bücher ziehen sie unweigerlich an, was sie für mich natürlich sehr symphatisch gemacht hat ;) Maresi kümmert sich auch viel um die jüngeren Novizinnen und ist beliebt auf der Insel. Besonders das kleine Mädchen Heo hat es ihr angetan. Die Kleine wächst einem wirklich im Laufe des Buches ans Herz.Als eines Tages mit einem Boot das Mädchen Jai auf der Insel ankommt, ist es für Maresi selbstverständlich, dass sie sich Jai annimmt.Doch es dauert lange, bis das Mädchen sich ihr öffnet. Doch noch ahnt keiner, was für eine Gefahr Jai für die Insel und die darauf lebenden Frauen mit sich bringt...Das Buch fängt sehr ruhig an. Die erste Hälfte passiert nicht wirklich viel. Man erfährt mehr über Maresi, die Hauptfigur in diesem Buch und ihr Leben auf der Insel. Es hat ein wenig gedauert, bis ich voll in der Geschichte war, weil ich mich die ganze Zeit gefragt habe, wie bei so wenig Seiten irgendwann sich mal Spannung aufbauen soll.Gerne hätte ich auch ausführlicher über die Göttin mit ihren drei Gesichtern erfahren, die ja doch für alle Frauen auf der Insel eine große Rolle spielt. Grade hier hätte die Autorin ein wenig ausführlicher werden und vielleicht ein paar mehr Rituale oder Ähnliches einbauen können.Der Titel des Buches passt sehr gut zu der Geschichte. Maresi ist ja die Hauptfigur und auch das Lied der Insel lernt man in diesem Buch kennen.*Mein Fazit*An sich hat mir das Buch gefallen, nur braucht so eine Geschichte einfach mehr Seiten, um sich zu entwickeln.Da die erste Hälfte des Buches sich nur um das Leben auf der Insel dreht, muss man aufpassen, dass man sich nicht schnell langweilt.Der Schreibstil der Autorin jedoch hat mir gut gefallen und das Buch liest sich sehr flüssig.Da mir das Buch für einen Fantasyroman einfach zu kurz ist und die Geschichte für mich erst wirklich in der MItte des Buches anfing, kann ich leider nur 3 Sterne vergeben.Ich würde dennoch ein zweites Buch der Autorin lesen, da mir der Schreibstil wirklich gefallen hat und ich viel Potenzial in der Geschichte sehe.

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    • 3
  • Die Insel der Frauen...

    Maresi

    evengel

    27. August 2016 um 15:05

    Inhalt: Maresi ist eine junge Novizin, die auf einer Insel lebt. Eine Insel weit abgeschottet von anderen, auf der nur Frauen wie sie leben. Dies ist nicht nur einfach eine Insel, sondern eine ganz besondere, auf ihr studieren die Frauen, die Mythen der Göttin. Sie kümmern sich dort um alles selbst, pflanzen, ackern und alles was von Nöten ist zum Leben. Männer sind hier nicht willkommen. Eines Tages kommt ein kleines Fischerboot an Land, daraus entsteigt eine junge Frau, ganz verschmutzt, wildes, unbändiges Haar, ein narben übersäter Rücken, der Maresi Fragen aufwirft, wovon Sie die wohl haben wird. Ihr Name ist Jai und sucht auf der Insel Schutz vor großer Gefahr. Es dauert nicht lange, da wird Jai Maresis Schatten und folgt ihr überall hin. Doch es dauert nicht lange, Jais Verfolger tauchen auf der Insel auf und suchen Sie. Es wird ein Kampf um Leben und Tod. Meine Meinung:Zum Anfang des Buches lernt man viele Leute kennen. Wie sie heißen, was ihr Aufgaben auf der Insel sind und werden detailliert beschrieben. So das man ein echtes Profil vor sich sieht. Bis zur Hälfte erfährt man so einiges von der Insel, ihrer Geschichte, wie sie entstand. Hier fehlte mir ein kleines bisschen Spannung, bis zur Hälfte ca. Von da an, war Spannung pur da bis zum Ende. man fieberte mit. Ich umschlang das Buch mit meinen Fingern, die das Buch hielten und war darauf gespannt was als nächstes geschieht. Meine Neugier war so was von geweckt. Wie gesagt, nur etwas schade, das es anfangs ein kleines bisschen langatmig war. Die Autorin lässt Magie fließen. Einen etwas außergewöhnlichen aber sehr tollen Schreibstil. Eine Geschichte, von etwas völlig neuem. Tolle und einzigartige Charaktere, jeder hat Stärken und Schwächen. Sehr schön war auch mit zubekommen, der Zusammenhalt in der Gemeinschaft, als die Gefahr drohte.Die ganzen Frauen, das war nicht nur Freundschaft, sondern auch zeitgleich Familie.Ich fand das Buch wirklich klasse, bis auf diesen einen Punkt oben ;) und würde es jedem empfehlen. Da es nicht so dick ist, lässt es sich wirklich schnell lesen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen

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  • Ruhig aber spannend. Fesselnd

    Maresi

    Kenda

    16. August 2016 um 06:22

    Erster Satz:„Mein Name ist Maresi Enresdotter, und ich zeichne dies im neunzehnten Leitungsjahr der zweiunddreißigsten Mutter auf. “„Maresi“ ist sehr locker und leicht geschrieben, mir persönlich fast ein wenig zu jugendlich aber junge Maresi ist ja auch erst dreizehn. „Maresi“ lässt sich sehr leicht und flüssig lesen. Da Maresi ihre Geschichte selber niederschreibt ist „Maresi“ natürlich aus ihrer Sicht geschrieben. Dadurch das es ein recht dünnes Werk ist waren die Seiten wirklich sehr schnell gelesen. Eingefangen hat mich Maresis Geschichte schon von der ersten Seite an und ich fühlte mich wunderbar durch getragen.Maria Turtschaninoff war mir vorher gänzlich unbekannt. Mich würden aber auch weitere Bücher von ihr interessieren da ich die Art wie sie Schreibt sehr gut finde und ich gerne lesen würde wie die Autorin weitere Geschichten umsetzt.Die Charaktere fand ich gut ausgearbeitet und man erfährt was aus der Geschichte von Maresi und von Jai, es wird sehr deutlich das jede ihre eigene Geschichte hat die sie auf die Insel geführt hat. Maresi war mir sehr schnell sympathisch und ihr Wissensdurst ist faszinierend. Sehr gut finde ich auch den kleinen Gegensatz der sich bei Maresi auftut. Einerseits ist sie dreizehn Jahre jung und das merke ich auch an der Art wie geschrieben wurde. Andererseits ist sie aber sehr erwachsen und achtet auch ohne einen Auftrag auf die Jungnovizin.Jai und ihre Freundschaft zu Maresi empfand ich auch sehr gut dargestellt. Ich mochte Jai gleich und ich empfand die Entwicklung sehr enorm. Von einer kleinen stillen Verfolgerin zu einer mutigen Freundin. Sehr gut fand ich wie sie Maresi ohne viele Worte und ohne Druck verstand und sie gestärkt hat.Die Szenen und die Umgebung waren für die kürze des Romans sehr gut ausgearbeitet und wirkten nicht gehetzt. Die Umgebung konnte ich mir sehr gut vorstellen und ich habe mich sehr über den Lageplan am Endes des Buches gefreut. Die beiden Zeichnungen wären evtl. am Anfang etwas besser aufgehoben. Meine Lieblingsszene ist nicht einfach zu benennen und da ich nicht zu viel verraten möchte sage ich nur, als Maresi zurückkehrt und ihre Angst zurücknimmt um die Tür zu öffnen.Das Cover hat mich direkt angesprochen und es passt wirklich sehr gut zu der Geschichte. Ich mag die Stille die das Cover ausstrahlt.Für mich ein gelungenes Gesamtwerk. Von Cover über die Charaktere und die beschriebenen Szenen finde ich es ansprechend und überzeugend. Angenehm empfand ich die Stille die mir vermittelt wurde aber auch die Spannung die durchaus aufkam und auch die Emotionen, die mich durchaus erreichen konnten. Durchaus ein Roman den man verschlingen kann, ich zumindest konnte es schwer zur Seite legen. MEIN FAZIT:„Maresi“ ist ein gelungener Fantasieroman. Hier schreibt Maresi einen Teil ihrer eigenen Geschichte auf der Insel nieder. Die Charaktere, die Szenen und das Cover konnten mich überzeugen. Fantasiefreunde die eine stille aber spannende Lektüre suchen sollten ruhig einen Blich riskieren, ich kann „Maresi“ sehr empfehlen.

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  • Maresi - Das Lied der Insel von Maria Turtschaninoff

    Maresi

    Bücherwahnsinn

    07. August 2016 um 13:38

    Ich hab mir wirklich viel vom Buch versprochen, vor allem nach dem ich den Klappentext gelesen habe. Doch leider kann ich mich all den guten Rezensionen nicht anschliessen die ich so gelesen habe. Warum das so ist, erklär ich euch natürlich jetzt gerne. Erst mal zum Cover, das find ich wirklich toll und ehrlich, es erinnert mich etwas an "Die Nebel von Avalon".  Doch hab ich mich wohl etwas zu sehr vom Buch "Die Nebel von Avalon" beeinflussen lassen. Den Titel find ich aber völlig okay. Der Schreibstil der Autorin ist ruhig, und flüssig zu lesen. Leider aber auch viel zu Flach nach meinem Geschmack. Man kommt man zwar gut voran, aber mir ist es etwas zu ruhig. Gar langweilig. Auch bei den spannenden Stellen kam bei mir einfach zu wenig spannung auf und so musste ich mich echt immer wieder anstrengen das Buch wieder zur Hand zu nehmen. Was die Geschichte angeht... Nun ja, es spielt in einer Zeit wo die Urmutter, oder auch die Grosse Göttin verehrt wird. Da hab ich mir doch einiges versprochen doch leider schaffte es die Autorin nicht authentisch zu schreiben. Sie spricht immer vom Kloster, was mich ehrlich gesagt völlig irritiert hat. Denn es sind Tempel, keine Kloster. Kloster ist eine christliche Definition. Denn in Klöster üben Mönche und Nonnen ihre Religion aus. Auch spricht Maria Turtschaninoff von Schwester, was eher in der christlichen Tradition zu finden ist. Ansonsten sind es eben Priesterinnen. Was der Plot angeht, ist er sicher nicht ohne Potential aber er wurde einfach zu flach ausgearbeitet. Was natürlich bei einem Buch von etwas mehr als 200 Seiten schon fast zu erwarten war. Ehrlich, ich weiss nicht so recht was sich die Autorin dachte, wollte sie ein rein fiktives Werk schaffen? Wollte sich ein Hauch Einsicht in den alten Glauben geben? So oder so, es ist ihr nicht gelungen eine spannende Geschichte daraus zu machen. Für ein Jugendbuch würde es vielleicht reichen aber als erwachsener erwarte ich mehr.

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  • Ein Fantasybuch der besonderen Art!

    Maresi

    Line1984

    15. July 2016 um 06:29

    Das Cover von Maresi fiel mir sofort auf, es sieht einfach traumhaft schön aus. Es strahlt eine Ruhe und einen Frieden aus dem es im Buch nicht wirklich gibt. Aber dennoch passt es einfach hervorragend zur Story.Ich war gespannt was mich hier erwarten würde, der Klappentext überzeugte mich sofort und machte mich unglaublich neugierig.Mir war von vornherein klar das dieses Buch ein Fantasybuch der leisen Töne ist, ich war gespannt wie die Autorin das umgesetzt hat. Nun nach dem lesen kann ich euch sagen das ich echt überrascht und auch begeistert bin, denn was die Autorin hier geschaffen hat, habe ich so noch nicht gelesen.Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flüssig dadurch liest sich dieses Buch sehr angenehm. Da es gerademal 240 Seiten hat, habe ich es an einem Abend ausgelesen.Durch ihre besondere Schreibweise weiß die Autorin wie sie ihre Leser an die Seiten fesseln kann.Sie beschreibt die Insel und das ganze Geschehen eindringlich und detailliert.Das schafft sie ohne Langeweile hervorzurufen.Wie auch die Ereignisse sind auch die Charaktere sehr detailliert und voller Herzblut beschrieben.Maresi und auch Jai sind zwei wirklich außergewöhnliche Charaktere die ich schnell in mein Herz geschlossen habe.Die Handlung ist sehr fesselnd, obwohl dieses Buch ein doch ruhiges Fantasybuch ist, kam ich aus dem staunen nicht heraus und konnte schon schnell dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen.Dieses Buch ist ein wahrer Geheimtipp, es überraschte mich und sehr konnte mich bestens unterhalten.Ich für meinen Teil bin begeistert.Klare und uneingeschränkte Empfehlung!Fazit:Mit "Maresi - Das Lied der Insel" ist der Autorin ein besonderes Fantasybuch gelungen welches ohne großes Blutvergießen oder sonstiges aus kommt. Der Stil der Autorin fesselte mich und nahm mich vollkommen ein.Natürlich bekommt dieses Buch von mir die volle Punktzahl.

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  • Großes Kino

    Maresi

    Sandra1978

    10. July 2016 um 22:36

    Rezension: „Das Lied der Insel“ von Maria Turtschaninoff Inhalt: Auf einer einsamen, schwer zu findenden Insel steht ein Frauenkloster,  in dem auch die junge Maresi Enresdotter als Novizin lebt und zur Schwester ausgebildet wird. Die Frauen leben ein sehr einsames, aber zufriedenes, arbeitsames und idyllisches Leben. Maresi ist nun schon zwei Jahre im Kloster und hat sich langsam eingelebt. Abgesehen von der Arbeit bleibt ihr nicht viel freie Zeit, und diese verbringt sie in der Schatzkammer – der Bibliothek des Klosters. Eines Tages kommt eine neue Novizin, ihr Name ist Jai. Sie ist sehr verschlossen und erzählt nichts von sich selbst, doch Maresi nimmt sich ihrer an, so dass Jai schon nach kurzer Zeit nicht mehr von ihrer Seite weicht. Als Jai Maresi nach einiger Zeit soweit vertraut, dass sie ihr stückchenweise ihre Vergangenheit offenbart, erfährt Maresi unglaublich grauenhafte Details aus Jais Vergangenheit. Und Jai hat furchtbare Angst, dass diese Vergangenheit sie auch auf der abgelegenen Insel bald wieder einholen wird und ihr Schicksal auch das Leben aller Schwestern und des Klosters selbst bedrohen wird. Ob diese Angst zur Realität wird? Lest selbst, lernt die tapferen Schwestern und ihre göttlichen Fähigkeiten kennen.   Beurteilung Eine kleine Geschichte, wunderbar erzählt. Ich kann verstehen, warum dieses Buch in mehreren Ländern mit Preisen ausgezeichnet wurde. Maresi, Jai und auch die Nebenfiguren in Form der anderen Schwestern sind sehr detailliert dargestellt, so dass man sich mit ihnen sehr schnell verbunden fühlen kann. Ohne zu langweilen, wird die Insel und das Klostergelände sowie die Gegebenheiten der täglichen Abläufe anschaulich und gut verdaulich erklärt. Alles ist so wundervoll beschrieben, dass einen beim Lesen direkt der Wunsch packt, selbst in dieses Kloster und auf diese Insel auszuwandern und der restlichen Welt den Rücken zu kehren. Ich kann es nicht anders sagen, dieses Buch verzaubert. Mir wurde mal wieder vor Augen geführt, wie wenig man eigentlich für ein gutes Leben braucht. Auch wenn das Buch sicherlich eher in einer mittelalterlichen Welt spielt, schaut man sich in seiner Realität doch wieder mit anderen Augen um, finde ich. Wie sich die Kinder, Mädchen und Frauen in diesem Buch verhalten und füreinander einstehen, ist einfach rührend und mitreißend. Das ganze Buch ist einfach zu verdauen – sehr „leichtläufig“ geschrieben, und obwohl eigentlich nicht sooo viel passiert, ist das Buch an keiner Stelle langatmig – die Autorin schafft es hier, trotz der eher dahinplätschernden Handlung durch die Dialoge und Gedankengänge permanent eine Spannung aufzubauen, die sich dann zum Schluss entladen darf. Der Fantasyaspekt in diesem Buch ist aber sehr hintergründig, bildgewaltige magische Schlachten und Fabelwesen sucht man hier daher weitestgehend vergeblich. Die Geschichte ist sehr ruhig, und dennoch eingängig und mitreißend (sorry für die Wiederholung). Ich kann auch dieses Buch nur wärmstens empfehlen – damit macht man garantiert nichts falsch.

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  • Ruhig, besinnlich und sehr beeindruckend erzählt

    Maresi

    Aleshanee

    21. June 2016 um 07:12

    Das Buch an sich hat mir sehr gut gefallen. Es fällt mir allerdings etwas schwer einzuordnen - es ist oft bei Fantasy oder Young Adult zu finden, wo es für mich aber nicht so reinpasst. Die Geschichte spielt zwar in einer fiktiven Welt, aber Magie in Form von Zaubersprüchen oder phantastischen Wesen darf man hier nicht erwarten!Maresi, die Hauptfigur, erzählt ihre Geschichte in einem angenehmen und ruhigen Schreibstil. Im Mittelpunkt steht das Kloster, in dem die Mädchen Zuflucht suchen, denn die Welt hier ist den Frauen nicht gewogen. Überall müssen sie sich unterordnen, werden geschlagen und haben keine Chance, ihr Glück zu finden. Der Alltag ist sehr anschaulich und detailliert beschrieben. Ob das jedem Leser so gefällt kann ich schlecht beurteilten, mich hat es jedenfalls fasziniert. Alles ist streng durchstrukturiert im Leben der Schwestern und Novizinnen und doch fühlen sie sich wohl, denn das Miteinander steht hier sehr im Vordergrund. Die Mädchen kommen aus den unterschiedlichsten Gründen auf die Insel, so auch Jai. Ihre Vergangenheit hat sie geprägt und es fällt ihr nicht leicht, Vertrauen aufzubauen. Maresi ist jedoch eine sehr mitfühlende und empathische Person, obwohl sie selbst erst 13 Jahre alt ist, und kümmert sich wirklich rührend darum, dass Jai sich bald heimisch fühlt. Dieser liebevolle Umgang und die Rücksichtnahme aufeinander, die Maresi aber auch die anderen ausmacht, wird hier ziemlich deutlich hervorgehoben. Sehr berührend wenn man daran denkt, wie das in unserem gesellschaftlichen Alltag oft vernachlässigt wird.Der Überfall, der im Klappentext erwähnt wird, passiert erst recht spät, trotzdem sehe ich das nicht als Spoiler, denn man erfährt schon recht früh auch im Buch, dass etwas Schlimmes passieren wird. Wie die Mädchen und Frauen auf der Insel dem entgegen treten, ist sehr eindrucksvoll.Ein bisschen "Magie" gibt es in Form der Urmutter, der Göttin, die auch hier dem Beispiel der DreiEinigkeit folgt. Die aber nicht dem christlichen Glauben angelehnt ist, sondern einen viel älteren Ursprung hat: mit sind da als erstes die Nornen aus der nordischen Mythologie eingefallen, die Schicksalsgöttinen Urd, Verdandi und Skuld, die Personifikationen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie sind in vielen Überlieferungen zu finden und haben auch in dieser Geschichte eine besondere Rolle.FazitEine ruhige, besinnliche Geschichte, die mich mit ihren leisen Tönen überzeugen konnte. Die Charaktere, ihre Überzeugungen und ihre Entwicklungen standen hier im Mittelpunkt und die eindrucksvolle Wirkung von Freundschaft und dem Glauben an sich selbst.© AleshaneeWeltenwandererMaresi/u>1 - Das Lied der Insel2 - Naondel (erscheint im Original Ende 2016)

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  • Magie und Mystik, vermischt mit Historik

    Maresi

    Elfendy

    09. June 2016 um 00:44

    Maresi findet zusammen mit anderen jungen Mädchen und Frauen Zuflucht in einem Kloster auf einer abgelegenen Insel. In einer Welt, in der Frauen wenig bis keine Rechte haben, versuchen sie sich dort ein Leben in Frieden aufzubauen. Viele von ihnen entgehen damit Armut und Hunger, Gewalt und Unterdrückung. Hier wird ihnen der Glauben näher gebracht, sie dürfen lernen, schließen neue Freundschaften und finden eine Familie und eine Heimat. Doch diese Idylle wird bedroht, als Jai auf die Insel kommt, denn schon bald holt ihre Vergangenheit sie ein. Um das zu schützen, was ihr lieb ist, muss Maresi über sich selber hinaus wachsen. Anfangs plätschert die Handlung ruhig vor sich hin. Maresi schreibt die Ereignisse nach Jais Ankunft in einer Art Chronik nieder, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Sie berichtet vom Leben auf der Insel, von Glaubensritualen und der täglichen Arbeit. Sie freundet sich mit Jai an. Nach und nach erfährt der Leser einiges über die Vorgeschichte beider Mädchen. Obwohl man meinen könnte, dass die Schilderung des Alltags nicht besonders interessant ist, trifft genau das Gegenteil zu. Durch diesen langsamen Spannungsaufbau kann man die Protagonistin und ihre Welt wirklich gut kennen- und lieben lernen. Sie ist klug, neugierig und ihren Mitmenschen gegenüber stets hilfsbereit und aufopferungsvoll. Die Insel und die Gemeinschaft der Frauen wird sehr malerisch skizziert, so dass man sich Umgebung und Personen gut vorstellen kann. Mit der Zeit überschlagen sich die Ereignisse und zum Ende hin wird es nochmal richtig atemraubend. Die Geschichte besticht durch Magie und Mystik, vermischt mit Historik, einer starken Protagonistin und einem Szenario, das mich sehr an eine Sage oder Legende erinnert.

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  • Wenn deine heile Welt zu versinken droht...

    Maresi

    klaudia96

    08. June 2016 um 19:09

    Inhalt Eine Insel, weit abgeschottet, so sicher für alle, die sie beherbergt. Zumindest denkt Maresi, eine Novizin, die auf Menos liegt, dies über ihre neue Heimat. Denn hier, in der Abtei auf der Insel, leben nur Frauen, friedlich und in Harmonie miteinander. Doch eines Tages kommt die vor Schmutz starrende Jai auf die Insel, und Maresi wird klar, dass die Unterdrückung und Furcht außerhalb ihres kleinen Paradies immer noch existiert – ebenso wie das Unglück, das Jai bis auf die Insel verfolgt… Meine Bewertung „Maresi – Das Lied der Insel“ war tatsächlich ein Titel, von dem ich gar nichts gehört hatte, bis ich die Verlagsvorschau von Heyne nochmal durchstöberte. Allerdings hat mich die Konstellation mit der Insel, auf der nur Frauen leben, sehr neugierig gemacht, weshalb ich es ganz spontan angefragt habe. Als das Rezensionsexemplar dann bei mir eintraf, war ich erstmal verwundert darüber, wie dünn es ist – das Buch hat zwar nur 230 Seiten, aber Maria Turtschaninoff hat es geschafft, diese mit einem ausgewogenen Inhalt und einer prächtigen Welt zu füllen, die ich in diesem Maß nicht erwartet hatte. Die Geschichte wird erzählt von der jungen Novizin Maresi, die seit vier Jahren im Kloster lebt und dort ein neues Zuhause gefunden hat, nachdem sie ihre Heimat verlassen musste. Die Schwestern unterrichten sie, mit den anderen Novizinnen und spielt sie, und verbringt ihre Freizeit am Liebsten in ihrer persönlichen Schatzkammer, der Bibliothek. Doch mit Jais Ankunft auf der Insel ändert sich alles, denn Jai folgt das Unheil in Gestalt ihrer tyrannischen Vergangenheit.Jai und Maresi sind hierbei die Charaktere, die am Meisten im Fokus stehen, jedoch sind auch die vielen anderen Frauen auf der Insel gut ausgearbeitet und tragen nicht nur durch ihre verschiedenen Positionen, sondern auch durch ihre Charakterzüge zur hervorragenden Weltenbildung bei. Denn auch die Insel ist mit ihren vielen bunten Facetten, dem religiösen Kult und den Festen, der Landschaft und der Harmonie ein Ort, der sofort im Gedächtnis des Lesers hängen bleibt und leuchtende Bilder erschafft. Maria Turtschnaninoffs Schreibstil ist dabei kurz, prägnant und klar, und erschafft eine stille, nachdenkliche Atmosphäre. Die Gesellschaftskritik im Buch lässt sich deutlich feministischen Bereich zuführen, hat mich in einigen Punkten sogar an Christa Wolfs „Medea. Stimmen“ erinnert. Jedoch kommen hier noch viele weitere, versteckte Punkte heraus, die einen gerade durch Maresis teilweise noch kindliche Gedankengänge gut zum Diskutieren einladen. Was mir allerdings vor allem in der ersten Hälfte des Buches gefehlt hat, war der rote Faden. Jai kommt auf der Insel an, und dann geht es tatsächlich die Hälfte des Buches lang nur darum, welche Riten und Feste es gibt, wie Maresis Alltag im Kloster aussieht und wie die Positionen der Frauen der Urmutter dienen. Auch wenn das zur Weltenbildung wirklich interessant war, hat es leider den Spannungsbogen erst sehr spät beginnen lassen, der dann jedoch sehr gut durchgehalten und mich als Leser in Aufregung gelassen hat. Alles in allem war „Maresi – Das Lied der Insel“ ein sehr nachdenkliches, atmosphärisches Werk, das man in einer ruhigen Stunde zur Hand nehmen und ordentlich reflektieren sollte. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen, auch wenn es an einigen Stellen von der Handlung her etwas unwichtig für den Hauptplot war.

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