Maria V. Snyder Yelena und die verlorenen Seelen

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Inhaltsangabe zu „Yelena und die verlorenen Seelen“ von Maria V. Snyder

Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht, dass Yelena eine Seelenfinderin ist, die Seelen fangen und in die Ewigkeit entlassen kann. Gerade als sie versucht, dieser Gabe Herr zu werden, erhält sie eine verstörende Nachricht: Ferde, der Mörder von elf Mädchen, ist aus dem Gefängnis entkommen und plant gemeinsam mit den Daviians, die Macht in Sitia zu übernehmen. Um das Schlimmste zu verhindern, muss die junge Magierin sich jetzt einer Herausforderung stellen, die sie an die Grenzen ihrer Fähigkeiten bringt. Doch die Hoffnung, am Ende endlich wieder ihren Geliebten in die Arme schließen zu können, verleiht ihr ungeahnte Kräfte.

Durchgehend spannend, kreativ und richtig gut geschrieben

— nileya
nileya

Fazit: Auch wenn die Story wieder abwechslungsreich gestaltet ist, kann sie dieses Mal in ihrem Verlauf nicht wirklich überraschen. Allerdings sorgen der fesselnde Schreibstil der Autorin und die sympathisch auftretende Protagonistin dafür, dass durchweg Lesespaß vorhanden ist.

— Bellexr
Bellexr

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  • Leider nicht mein Buch :(

    Yelena und die verlorenen Seelen
    MartinaBookaholic

    MartinaBookaholic

    08. April 2015 um 07:13

    https://martinabookaholic.wordpress.com/2015/04/07/rezension-yelena-und-die-verlorenen-seelen/ Meine Gedanken zum Buch: Ich muss gestehen, dass ich das Buch schon vor über einem Jahr gelesen, aber dann die Rezi zu schreiben vergessen habe. :/ Fettes Sorry an dieser Stelle, dennoch möchte ich zum Abschluss der Trilogie ein paar Worte sagen, aber ich werde mich kurzfassen. Der letzte Teil hat mir leider am wenigsten von allen drei Bänden gefallen. Die meiste Zeit muss unsere Heldin alleine ausharren, weil Valek wieder irgendwo anders ist, und mir hat daher sehr dieses typische, schöne Kribbeln gefehlt. Auch war die Handlung ähnlich zum Vorgänger und wieder hetzt Yelena einem böse Typen hinterher, der Seelen einfängt. Was mir wieder gar nicht gefallen hat, war, dass Yelena einfach alles kann, einfach unglaublich mächtig ist und ständig besteht, egal in welcher verzwickten Situation sie war, oder wer rund um sie alles gestorben ist – *Yelena made it* – und dabei noch glorreich, und das war mir too much. Zwischendurch muss ich auch gestehen, dass es immer wieder sehr lange und zähe Passagen gab, die sich gezogen haben wie Gummi. Besonders, weil immer wieder in der Gegend umher geritten wurde. Einmal dorthin, einmal hier hin und das hatten wir ja auch schon im zweiten Teil. Was ich aber dafür mochte, war das Yelena und Leif endlich richtige Geschwister wurden und zusammenhalten. Generell mochte ich Yelenas Familie total gerne. Die Mutter und der Vater waren wirklich schon zwei herzliche Wonnebrocken. ^^ Das Ende war dann für mich okay, nachdem Yelena ja doch einiges über sich ergehen und auf sich nehmen musste. Auch wenn ich das in dieser Zwischenwelt nicht ganz kapiert habe und mir das persönlich zu esoterisch angehaucht war. Aber das Valek in der Zwischenzeit über sie gewacht hat, fand ich richtig süß, auch wenn generell zu wenig Romantik für mich in diesem Buch war –ich will ja generell mehr, als der durchschnittliche Leser, als könnte genau das, anderen Lesern gefallen. Who knows? :) Cover: Dieses Mal gefällt mir tatsächlich das deutsche Cover besser, obwohl es bisher immer umgekehrt war. Aber es spiegelt die Stimmung, besonders am Ende, besser wieder, als das Englische. All in all: Ein Abschluss einer Reihe, der mich nicht ganz überzeugen konnte und der mich traurig enden lässt, weil der erste Teil einfach der BESTE der gesamten Reihe war. Hier war mir vieles zu langsam oder zu esoterisch angehaucht und momentan weiß ich leider auch noch nicht, ob ich noch weitere Bücher der Autorin lesen werde.

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  • Rezension zu "Yelena und die verlorenen Seelen" von Maria V. Snyder

    Yelena und die verlorenen Seelen
    joshi_82

    joshi_82

    23. January 2012 um 11:29

    "Yelena und die verlorenen Seelen" ist der letzte Band der Trilogie rund um Yelena und ihre Freunde. Für mich ist dieses Buch ein wirklich schöner Abschluss dieser Reihe, die ich mitsamt seinen Protagonisten wirklich lieb gewonnen habe und mit Sicherheit nochmal lesen werde, wenn mein SuB das irgendwann mal zulässt. Yelena ist in diesem Teil anfangs nicht mehr so stark und selbstsicher, wie in den beiden Vorgängern,doch glücklicherweise legt sich das auch wieder. Sie hat sehr mit ihren Kräften und ihrem Schicksal zu hadern, weswegen sie stellenweise ein wenig depressiv rüber kommt. Diese Charaktereigenschaften lassen Yelena nochmal in einem anderen Licht erscheinen und man lernt sie auch von einer anderen Seite kennen, was ich persönlich wirklich schön finde, auch wenn ich die starke Yelena doch lieber mag. Ich finde es toll, dass die Autorin auch in diesem Teil wieder Protagonisten, die man schon in den ersten Büchern liebgewonnen hat, auftauchen und für einige Überraschungen sorgen lässt. Überhaupt strotzt das Buch wieder in altbekannter Weise nur so vor überraschenden und unerwarteten Wendungen, die meist in einem Minicliffhanger am Ende eines Kapitels auftauchen, so dass man natürlich fast schon gezwungen ist, das Buch direkt weiterzulesen, auch wenn man vielleicht einfach nur mal ein kleines Kapitel dazwischen einschieben wollte. Nicht nur dadurch lässt sich das Buch wunderbar flüssig lesen, sondern auch weil Maria V. Snyder einfach einen tollen Schreibstil hat, der einen wunderbar fesseln kann und ausserdem sehr bildhaft ist, was einen direkt in die Handlung hineinzieht und die Orte, die Yelena besucht, in der eigenen Vorstellung aufleben lässt. Das Buch ist wieder aus der Ich-Perspektive von Yelena geschrieben, weswegen man sich noch besser in sie hineinversetzen kann. Die magischen Fähigkeiten von Yelena werden noch ein wenig ausgebaut, was mich wirklich fasziniert hat. Gerade diese Abschnitte fand ich wahnsinnig interessant und vor allem spannend zu sehen, wie Yelena damit umgeht. Das einzige, was mich ein wenig verwirrt und damit auch gestört hat, war dieser Wechsel von Gut zu Böse und wieder zurück einiger Nebenfiguren. Das ging mir teilweise doch etwas zu unlogisch und schnell vonstatten, wobei selbst da noch einige Charaktere für Überraschungen sorgen konnten.

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  • Rezension zu "Yelena und die verlorenen Seelen" von Maria V. Snyder

    Yelena und die verlorenen Seelen
    Feuerfluegel

    Feuerfluegel

    11. October 2011 um 22:25

    „Yelena und die verlorenen Seelen“ ist ein würdiger Abschluss einer wirklich unterhaltsamen und innovativen Trilogie. Der dritte Teil ist noch schneller, noch rasanter und noch actionreicher als seine Vorgänger. Viele Geschehnisse kommen zusammen und verlangen von Yelena all ihre Kraft. Sie ist von ständiger Gefahr umgeben. Doch gerade dieser Umstand macht diesen Band noch spannender als die beiden ersten Teile. Die Handlung ist nicht mehr nur auf Sithia oder Ixia begrenzt, sondern wechselt zwischen den Ländern. Beide Settings sind interessant und haben immer wieder Neues zu bieten. Das Verhältnis zwischen den beiden Orten ist spannungsgeladen und bietet großes Konfliktpotential, das die Autorin auch bis ins Letzte ausreizt. Auch Nebenfiguren aus den beiden ersten Romanen finden wieder den Weg in dieses Buch. Und auch wenn man die meisten von ihnen schon kennt, können sie einen immer noch überraschen. Der Leser kann immer neue Seiten an ihnen erkennen und dennoch bleiben sie authentisch und realistisch und dienen als Identifikationsfiguren. Die meisten Personen, allen voran Yelena, sind überwiegend sympathisch und jeder Charakter hat seinen eigenen Charme und sein eigenes Gesicht. Vor allem Yelenas Pferd Kiki kann den Leser mit ihrem eigenen Witz und ihrem einfachen und sanften Gemüt absolut verzaubern. Durch die Ich-Perspektive aus Yelenas Sicht, wird das Gefühl der Verbundenheit zwischen Leser und Figur nur noch verstärkt. Generell ist der Schreibstil der Autorin unverändert angenehm leicht und an den richtigen Stellen schnell und ernst, oder sacht und poetisch. Sowohl die Beschreibungen von lebendigen Wesen, als auch die Beschreibung von Orten, Stimmungen oder der Magie als solches sind angemessen gewählt und auf ideale Weise umgesetzt. Es dürfte dem Leser nicht schwer fallen, wieder in Yelenas Welt hinein zu tauchen und sich darin zu verlieren. Den letzten Band dieser Trilogie zu lesen ist wie das Gefühl nach Hause zu kommen. Auch das Ende der Trilogie ist absolut befriedigend. Die Handlungsstränge werden geschickt und schlüssig zusammen geführt. Die meisten Geheimnisse werden gelüftet und zufriedenstellend erklärt. Sinn und Logik, bleiben im Rahmen des Möglichen, erhalten. Zwar konnte das Ende nicht mehr wirklich überraschen, hinterlässt aber beim Leser ein angenehmes Gefühl von Abgeschlossenheit und Melancholie. An manchen Stellen wirkt die Handlung aber leider etwas überhastet und durch die langen Reisen der Protagonisten geht an manchen Stellen ein Teil der Spannung verloren. Manche Situationen und Szenen – und auch die Erklärungen am Ende des Buches – hätten gerne etwas ausführlicher behandelt werden dürften. Ein weiteres Manko ist Yelenas Gemütszustand, der fast durchgehend aus Selbstmitleid und Zweifeln besteht. Erst, als sie sich wieder gefangen hat und Pläne schmiedet, blitzt die Stärke, der bekannten Yelena wieder hervor und das Buch nimmt wieder an Fahrt auf. Einige der Nebenfiguren wechseln ein wenig zu schnell – oder zu oft – die Gesinnung, dadurch wirken einige von ihnen stellenweise etwas unrund. Im Großen und Ganzen sind diese Faktoren aber nötig um das Gesamtgefüge des Romans schlüssig beibehalten zu können und wirken sich nur temporär negativ auf das Lesevergnügen aus. Wer die ersten beiden Teile gelesen hat, sollte sich dieses Buch definitiv nicht entgehen lassen. Diese Trilogie ist wahnsinnig spannend und an vielen Stellen sehr innovativ. Jeder der Lust auf romantische, spannende, actionreiche und vor allem magische Fantasy-Lektüre hat, sollte sich diese Trilogie zulegen. Fazit: Einmal angefangen zu lesen, lässt einen Yelenas Welt nicht wieder aus seinem Bann. Die Charaktere wachsen einem ans Herz und die Welt kann den Leser bis ins letzte Detail hinein verzaubern. „Yelena und die verlorenen Seelen“ ist der faszinierende Abschluss einer faszinierenden Trilogie.

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  • Rezension zu "Yelena und die verlorenen Seelen" von Maria V. Snyder

    Yelena und die verlorenen Seelen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. September 2011 um 14:54

    Meine Meinung: Endlich der dritte Teil und endlich weiß ich wie es zu Ende geht. So viele Fragen aus den ersten zwei Teilen finde jetzt eine Antwort. Und durch den tollen, schnellen Schreibstil der Autorin war ich auch mir nichts dir nichts wieder mitten in der Geschichte drin. Es geht schnell und rasant vorwärts und der Leser bekommt jetzt einen Einblick auf eine nicht mehr ganz so starke Yelena. Denn in diesem Teil tauchen so viele Holpersteine auf, dass auch sie an ihre Grenzen kommt und lernen muss sich zu entscheiden und vorallem die richtigen Entscheidungen zu treffen. Doch das ist nicht immer so leicht. Ja vieles ist aus den Vorgänger Teilen schon bekannt, vorallem alles was mit Magie und den Kräften von Yelena zu tun hat, doch gehört dies auch wieder in dieses Buch um eine runde Sache daraus zu machen und den Leser einen guten Abschluss zu bieten. Widereinmal war es Yelena die mich in diesem Buch sehr überrascht und zugleich gefesselt hat. Sie ist wirklich sympathisch gezeichnet und hat einen wundervollen Charakter mit dem ich mich sehr gut arrangieren konnte. Auch Valek taucht in diesem Buch wieder auf und war mit ein Grund unbedingt weiterlesen zu wollen. Denn ich musst wissen ob die beiden endlich zusammen sein können und ob sie glücklich werden. Frau Snyders Buch besticht durch die Charaktere, die wirklich rasante Sprache und den schnellen Fortlauf der Geschichte. Ihre Protagonisten haben alle etwas persönliches und sind so wundervoll beschrieben, dass man sich diese sehr genau vorstellen kann. Auch hat Frau Snyder ein Händchen dafür die Aktionreichen Szenen sehr gut zu beschreiben, so dass diese nicht langweilig sonder sehr Aktionreich und energiegeladen daher kommen.

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  • Rezension zu "Yelena und die verlorenen Seelen" von Maria V. Snyder

    Yelena und die verlorenen Seelen
    Natalie77

    Natalie77

    30. June 2011 um 01:33

    Inhalt: Yelena wird nun in Magie unterrichtet und auch wenn sie Seelen finden kann, fallen ihr Sachen wir Feuer zu entfachen immer noch schwer bzw. schafft sie gar nicht. Der Rat hat sich beratschlagt was weiter geschehen soll auch in hinblick auf Yelena als Vermittlerin zwischen Ixia und Sitia und hat entschieden das sie von Roze unterrichtet werden soll, ausgerechnet die Magierin die sie lieber gar nicht mehr sehen würde als sie zu fördern, weil sie wie viele andere auch der Meinung ist das Yelena irgendwann als Seelenfinderin zur Gefahr wird. Mitten in all dem Trubel kommt eine Nachricht vom Mondmann das er hat was Yelena sucht, sie denkt sich das es um Ferde geht und zieht zusammen mit Leif, ihrem Bruder und Marrock los um den Mondmann zu sehen. Dort angekommen stöbern sie ein lager von Würmern auf in dem vermutlich Ferde ist. Als sie stürmen ist es nur eine Gestalt die sie zu sehen bekommen.... Meine Meinung: Nun ist auch dieses Trilogie zu Ende und ich bin traurig, denn ganz unerwartet hat sie mich total gefesselt und fasziniert. Unerwartet, weil ich als ich den ersten Band in der Hand hielt niemals damit gerechnet hätte das mir dieses Buch so sehr gefallen wird, aber es war dann so und nicht nur das ich wollte unbedingt Band zwei und drei lesen und von mir aus könnte es gerne noch weiter gehen. Über inhaltliches oder Schreibstil usw. gibt es nichts Neues zu sagen. Es ist wirklich eine Trilogie in der Spannung von Band eins bis Band drei herrscht und es ging so weit das ich die letzten 270 Seiten unbedingt fertig lesen wollte. Sie hat mich gefesselt... Die Magie des Buches lach. Jedem der Fantasy mag kann ich die Reihe ans Herz legen.

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  • Rezension zu "Yelena und die verlorenen Seelen" von Maria V. Snyder

    Yelena und die verlorenen Seelen
    Bellexr

    Bellexr

    30. May 2011 um 10:51

    Yelena findet ihre Bestimmung . Während Yelena ihre Ausbildung als Seelenfinderin weiter vorantreibt, muss sie erfahren, dass der entflohene Mörder Ferde zusammen mit den Daviians versucht, die Macht in Sitia an sich zu reißen. Zusammen mit Mondmann, ihrem Bruder Leif und einigen altbekannten Weggefährten setzt Yelena alles daran, die Machtübernahme und einen drohenden Krieg zu verhindern. Schon bald muss sie jedoch feststellen, dass Ferde ihr kleinstes Problem ist und Yelena sich plötzlich einem Gegner gegenübersieht, dem sie offensichtlich nicht gewachsen ist. . Wie bereits beim 2. Teil schließt Maria V. Snyder beim Abschluss ihrer Trilogie direkt an den Vorgängerband an und so findet man sich bereits nach wenigen Seiten mitten in Yelenas Leben wieder. Natürlich bleiben auch die zahlreichen Abenteuer nicht aus und mit ihrer typischen Sturheit und den damit verbundenen Einzelaktionen bringt Yelena sich wieder mehr als einmal in Lebensgefahr. Jedoch bekommt sie es dieses Mal auch noch mit einem Gegner zu tun, der sie an ihre Grenzen und auch darüber hinaus führt. Und wäre dies nicht schlimm genug, muss Yelena schon bald nach Ixia fliehen, da durch geschickt gelegte Intrigen den Geschwistern die Hinrichtung in Sitia droht. . Das alles hört sich sehr rasant und abwechslungsreich an und dies ist der 3. Band auch zweifelsohne, nur hatte ich irgendwann das Gefühl, dies alles in ähnlicher Form in den beiden Vorgängerbänden schon gelesen zu haben. Auch wenn die Story immer wieder neue Wendungen nimmt, können diese nicht mehr wirklich überraschen, da man schon regelrecht mit ihnen rechnet. Die ausweglosen Situationen, welche Yelena ja irgendwie immer dank ihrer magischen und kämpferischen Fähigkeiten meistert, sind Standard und so ist man es einfach schon gewohnt, dass Yelena und ihre Freunde sich permanent in gefahrvollen Situationen befinden. Auch dass ihre Freunde an ihrer Integrität zweifeln, allen voran Leif, ist jetzt auch nicht unbedingt neu und so haben mir eigentlich in diesem Teil ein wenig die Überraschungsmomente gefehlt. . Nichtsdestotrotz überzeugt aber wieder einmal der temporeiche, flüssige und leicht zu lesende Schreibstil von Maria V. Snyder und dieser sorgt durchweg für gute Unterhaltung. Die Atmosphäre des Romans ist ähnlich wie im 2. Teil wieder farbenfroh und lebendig, wobei es zum Ende hin aber auch ziemlich düster, bedrückend und finster wird, also irgendwie eine Mischung aus Band 1 und 2. . Im Gegensatz zum 2. Band, wo Yelena keine Schwäche zeigte, extrem selbstbewusst und regelrecht perfekt auftrat, ist dies hier zum Glück nicht mehr so der Fall. Yelena sieht sich einem Gegner gegenüber, dem sie sich nicht gewachsen fühlt, der ihr regelrecht Angst macht und sie ziemlich verunsichert. Hierdurch wirkt sie wieder viel menschlicher, die Distanziertheit beim Lesen zu ihrer Figur verschwindet sehr schnell und so fällt es einem auch wieder viel leichter, mit Yelena mitzufühlen. Hinzu kommt, dass sie auch immer noch ihre Bestimmung als Seelenfinderin sucht und hierbei begreift, welche Macht man mit der Zauberei in Händen hält und wie leicht diese Macht zum Eigennutz eingesetzt werden kann. Dies alles belastet Yelena sehr, lässt sie auch an sich selbst und ihrer Magie zweifeln und macht sie für den Leser dadurch wieder viel greifbarer als noch im 2. Teil. . Detailreich sind auch die weiteren Charaktere gezeichnet, wobei man auf viele alte Bekannte trifft und natürlich auch Valek wieder mit von der Partie ist. Einigen Figuren ist es gelungen, mich im Verlauf der Story zu überraschen, andere dagegen sind so wie Ari und Janco klar vorhersehbar und hierdurch aber auch der ruhende Pol der Geschichte. Neue Charaktere betreten kaum die Lesebühne und so fühlt es sich durchweg so an, als wenn man ständig auf alte Bekannte treffen würde. . Fazit: Auch wenn die Story wieder abwechslungsreich gestaltet ist, kann sie dieses Mal in ihrem Verlauf nicht wirklich überraschen. Allerdings sorgen der fesselnde Schreibstil der Autorin und die sympathisch auftretende Protagonistin dafür, dass durchweg Lesespaß vorhanden ist.

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