Maria W. Peter

 4,7 Sterne bei 857 Bewertungen
Autorin von Die Melodie der Schatten, Die Festung am Rhein und weiteren Büchern.
Autorenbild von Maria W. Peter (©)

Lebenslauf

Die im Saarland geborene Maria W. Peter enteckte schon früh ihr Interesse an der römischen Antike sowie an der Geschichte und Kultur Amerikas. Mehrere Jahre war sie Mitglied in der Bewegung des gesprochenen Neulateins und erhielt den Bundespreis für Latein. Später studierte sie Sprach- und Literaturwissenschaft an der deutsch-französischen Universität des Saarlandes und an der Université de Metz, sowie Klassische Archäologie und Alte Geschichte. Als Fulbright-Stipendiatin besuchte sie die renommierte School of Journalism in Columbia (Missouri) und arbeitete daneben als freie Journalistin. Mehrfach wurde sie mit Preisen ausgezeichnet, darunter auch mit dem "Literaturpreis Homer" für "Die Festung am Rhein" als besten deutschsprachigen Roman des Jahres. Derzeit pendelt Maria W. Peter zwischen dem Rheinland und dem Saarland.

Alle Bücher von Maria W. Peter

Cover des Buches Die Melodie der Schatten (ISBN: 9783404177745)

Die Melodie der Schatten

(189)
Erschienen am 26.10.2018
Cover des Buches Die Festung am Rhein (ISBN: 9783404175192)

Die Festung am Rhein

(176)
Erschienen am 16.03.2017
Cover des Buches Eine Liebe zwischen den Fronten (ISBN: 9783404179893)

Eine Liebe zwischen den Fronten

(141)
Erschienen am 29.06.2020
Cover des Buches Die Legion des Raben (ISBN: 9783492500555)

Die Legion des Raben

(89)
Erschienen am 02.06.2017
Cover des Buches Die Küste der Freiheit (ISBN: 9783732590780)

Die Küste der Freiheit

(88)
Erschienen am 26.05.2020
Cover des Buches Verrat in Colonia (ISBN: 9783492505147)

Verrat in Colonia

(54)
Erschienen am 01.07.2021
Cover des Buches Der Schatz Salomos (ISBN: 9783492500548)

Der Schatz Salomos

(56)
Erschienen am 02.11.2017
Cover des Buches Fortunas Rache (ISBN: 9783492500562)

Fortunas Rache

(59)
Erschienen am 02.05.2017

Neue Rezensionen zu Maria W. Peter

Cover des Buches Eine Liebe zwischen den Fronten (ISBN: 9783404179893)
L

Rezension zu "Eine Liebe zwischen den Fronten" von Maria W. Peter

lucyliest
Liebe im Krieg

Die Französin Madeleine steht kurz vor der Verlobung mit dem preußischen Arzt Paul in Berlin, als sie die Nachricht von der Kriegserklärung gegenüber Frankreich erhalten. Paul muss als Militärarzt sofort an die Front und Madeleine versucht mit ihrem Vater wieder in ihre Heimat nach Merz zu kommen. Dabei geraten sie mitten ins Kriegsgewirr. 

Madeleines Vater stirbt unterwegs und sie muss ihn in der Fremde beisetzen. Endlich schafft sie es doch nach Hause und trifft dort nur ihre Mutter und die algerische Magd Djamila an. Sofort setzt sie sich ein und hilft im Lazarett. Und somit beginnt ein harter Kampf, ums Überleben. Wird Madeleine Paul je wieder sehen und wie können sie wieder zusammen finden, wenn ihre Länder verfeindet sind? Madeleine macht sich auch große Sorgen um ihre Bruder Clément, der sich rebellischen Gruppen anschließt um Frankreich zu befreien. 


Es ist ein unglaublich spannendes Buch. Maria schafft es die Szenen so bildgewaltig zu beschreiben. Grad die Kampfszenen im Krieg waren mir manchmal zu heftig. Die Emotionen schafft sie mit ihren Worten so gut zu transportieren, das man mit der durch Krankheit geschwächten Madeleine, den von Sorgen zerfressenen Paul und den fanatische für sein Land kämpfenden Clément, nachempfindet. Madeleine und Paul, die ihrem Land gegenüber loyal sind, aber noch mehr sich gegenseitig lieben und sich Sorgen machen, wie es dem anderen geht. Werden sie sich wiedersehen?


Der geschichtliche Hintergrund ist gut recherchiert und beeindruckend detailliert. Ich kann mir nicht vorstellen, wieviel Arbeit und Zeit Maria in dieses Buch gesteckt hat. 


Ein sehr großartiges, historisches Buch was ich wirklich empfehlen kann. 

Cover des Buches Eine Liebe zwischen den Fronten (ISBN: 9783404179893)
Buchfresserchen1s avatar

Rezension zu "Eine Liebe zwischen den Fronten" von Maria W. Peter

Buchfresserchen1
Der Krieg 1870/71

Madeleine und Paul wollen heiraten, doch der Krieg zwischen ihrer beider Heimatländer kommt dazwischen.

Was die beiden während des Krieges erleben, und ob sie trotz aller Kriegswirren wieder zueinander finden, berichtet dieser Roman.

Auf dramatische Weise wurde ich als Leserin in den Krieg zwischen Preussen und Frankreich hinein gezogen.

Madeleine, die plötzlich im Feindesland unterwegs ist, versucht in ihre Heimatstadt Metz zu gelangen, zu einer Mutter, die dem alten Frankreich nachtrauert.

Ihr Bruder Clement scheint hin und her gerissen, wie er sich im Krieg einbringen kann und für wen er kämpfen soll. Das hat mich schon sehr verwirrt, das die Franzosen untereinander noch so viele Abteilungen hatten, die alle scheinbar für etwas anderes kämpften.

Das auch algerische Kämpfer für Frankreich in diesem Krieg unterwegs waren, war mir vorher nicht so bewusst. Hier konnten wir die Probleme Karims und seiner Schwester Djamila verfolgen.

Paul. war als Arzt, zwar immer nahe der Front, aber die meiste Zeit doch neben den Gefechten, statt mittendrin. Ich liebte seine ruhige , besonnene Art.

Madeleine hingegen mochte ich zwar auch sehr, aber ihr umtriebiges Verhalten und ihre spontanen Entschlüsse waren mir manches Mal zu viel und ich hätte mir gewünscht, sie hätte ein wenig von Pauls überlegtem Verhalten, oder sich wenigstens mit ihm besprechen können.

Alles in allem ein verwirrender Roman, bei dem mir nicht so wirklich klar wurde für was die Franzosen nun eigentlich gekämpft hatten.


Cover des Buches Eine Liebe zwischen den Fronten (ISBN: 9783404179893)
Elkes_Literaturwolkes avatar

Rezension zu "Eine Liebe zwischen den Fronten" von Maria W. Peter

Elkes_Literaturwolke
Eine Geschichte, die mich mit gemischten Gefühlen zurück lässt!

Inhaltsangabe:

Berlin 1870: Paul von Gerlau, stolzer Preuße und Arzt, will gerade seiner Herzensdame Madeleine Tellier, eine aus Metz stammende Französin, einen offiziellen Heiratsantrag machen und mit ihr Verlobung feiern, als er seinen Einberufungsbefehl erhält. Er muss sofort aufbrechen. Es bleibt nur noch Zeit für ein paar geflüsterte Worte.

Frankreich hat dem Norddeutschen Bund den Krieg erklärt, da der französische Kaiser sonst befürchtet, im Erbfolgestreit um den spanischen Thron das Nachsehen zu haben. Alles, was die französische Armee zu bieten hat, wird in die Waagschale geworfen.

Madeleine und ihr Vater reisen sofort nach Metz ab, doch es ist schon fast zu spät. Ihr Vater erliegt einem Herzinfarkt und nur mit Mühe kann Madeleine das Elternhaus erreichen. Ihre Mutter Clotilde, eine aufrichtige und überzeugte Aristokratie-Anhängerin, blendet den Krieg und die bevorstehende Belagerung der Stadt aus.

Aber auch die Algerier Djamila undKarim und Madeleines Bruder Clement machen ihre furchtbaren Erfahrungen in dem Krieg, den das Volk so nicht gewollt, aber am meisten darunter zu leiden hat.

Mein Fazit:

Auf diesen Roman hat man so lange warten müssen. Und da ich die Autorin schon lange als Bloggerin begleite und sehr schätze, habe ich mich natürlich darauf gefreut.

Was in jedem Fall immer wieder zu spüren ist: Maria W. Peter hat ein sehr persönliches Werk geschrieben (das gibt sie ja auch im Nachwort an). Sie hat sehr gründlich recherchiert und viele Einzelheiten in die Geschichte eingebaut. Auf jeder Seite ist deutlich die Liebe zum Land Frankreich, zur Stadt Metz und den dort lebenden Menschen zu lesen. Es war ihr ein Herzensanliegen, über die damaligen Verwicklungen zu schreiben und für diese gründliche Arbeit und Erzählung kann man sie nur bewundern. Pünktlich zum 150.ten Geburtstag dieser Ereignisse ist der Roman erschienen.

Jetzt kommt leider mein großes Aber: Es ist nicht mein erstes Buch mit Kriegshandlungen. In der Regel stört es mich nicht, wenn das Verhältnis zur übrigen Geschichte ausgewogen ist. Ich kann es nicht genau beziffern, aber in diesem vorliegenden Fall ist es ein deutliches Missverhältnis. Es macht mir auch nichts aus, dass es sehr brutal war (das war es nun mal damals). Aber manchmal hatte ich das Gefühl, auf jeder zweiten Seite von den grausigen Taten zu lesen. Die intensiven Kampfhandlungen haben mich angestrengt, so dass ich oft nur wenige Seiten schaffte. Es wurde etwas besser, als der französische Kaiser kapitulierte und ins Exil ging. Da gewann die Geschichte ein wenig an Fahrt.

Ich habe schon einige Rezensionen zu diesem Buch überflogen und sie waren alle durchweg positiv. Ich bedaure außerordentlich, dass ich wohl eine große Ausnahme bin und keine fünf-Sterne-Bewertung gebe. Das war mir eindeutig zu viel Krieg und Gemetzel (zumindest die intensiven Schilderungen davon), auch wenn das sicher eine Berechtigung hat und den Tatsachen entspricht.

Die in den Vordergrund gestellten Figuren waren alle sympathisch und ich konnte mich mit ihnen identifizieren. Außer Madeleine, die kam mir manchmal wie ein störrischer Esel vor. Ihr Handeln grenzte zum Teil an Selbstaufgabe, das war mir dann auch ein bisschen viel.

Eine Geschichte, die mich mit gemischten Gefühlen zurück lässt und ich zögere mit den Empfehlungen, obwohl die Recherche dazu außerordentlich fundiert und detailreich ist. Sehr schade, aber es ist mir nur drei Sterne wert.

Gespräche aus der Community

Wer hat Lust, die römische Sklavin Invita und den germanischen Kriegsgefangenen Flavus auf ihrem neuesten Abenteuer am Rhein zu begleiten?  Mit Haut und Haar in die Zeit der Römer einzutauchen, einen spannenden Kriminalfall zu lösen, der zugleich in eine Liebesgeschichte verwoben ist?

Ganz herzlich lade ich zur E-Book-Leserunde ein. 



756 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  Patchcop

Habt Ihr Lust, zusammen mit der Sklavin Invita und dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus in die Römerzeit abzutauchen? Spannende Schauplätze an Mosel und Saar kennenzulernen?

Dann bewerbt Euch für die Leserunde, die in Begleitung der Autorin und freundlicher Zusammenarbeit mit dem Piper-Verlag durchgeführt wird.


1.239 BeiträgeVerlosung beendet
L
Letzter Beitrag von  Leseratte_n12

Ich habe fast erwartet, dass Ihnen nicht geglaubt wird, dass Invita nun fliehen musste und Flavus festgenommen wird kam dann doch recht überraschend. Irgendwie hofft man ja immer noch auf das Beste! Jedenfalls bin ich mir immer noch nicht sicher, welche Rolle Julia spielt. Jetzt wissen wir, dass dieser Marcus den Brief verfasst hat, aber die genauen Umstände...hat Plubius was damit zu tun? Er ist mir nicht wirklich sympathisch.

Ich bin gespannt was Invita beim Stadthalter erreichen kann.

Ich mag es sehr, dass wir die Dynamik zwischen Invita und Flavius sehr genau geschildert bekommen. So ganz vertrauen sich die beiden noch nicht, das wäre aber auch verständlich, so viel wie die beiden erleben mussten. Da hätte ich auch das Vertrauen in die Menschen verloren. Trotzend ist da dieses unsichtbare Band zwischen den beiden. Stille Freundschaft!


EINE LIEBE, DIE NICHT SEIN DARF UND EIN KRIEG, DER ZWEI GROSSE NATIONEN IN DEN ABGRUND REISST

Zum 150. Gedenkjahr 1870/71

Wer möchte Madeleine und Paul, Clément und die anderen bei ihrem Weg durch die Wirren des Deutsch-Französischen Krieges und der Pariser Kommune begleiten?

Mit einem Roman, für den ich über fünf Jahre recherchiert habe und der auch die Geschichte meiner Heimatregion erzählt.



588 BeiträgeVerlosung beendet
Maria_W_Peters avatar
Letzter Beitrag von  Maria_W_Peter

Vielen Dank, das ehrt mich.

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