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Maria_W_Peter

vor 2 Monaten

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SOMMERLICHE LESERUNDE MIT AUTORENBEGLEITUNG


Wer hat Lust, bei strahlendem Sonnenschein in die geheimnisvolle Vergangenheit der Rheinregion und der preußischen Festung Ehrenbreitstein abzutauchen? Und Franziska auf den Spuren von Verrat und Intrigen zu begleiten, in dem Versuch, die Unschuld ihres Bruders zu beweisen, der sich in einem preußischen Militärgefängnis befindet?

*****

Zum Inhalt:

Eine gigantische Festung, ein teuflischer Verrat und eine verbotene Liebe

Coblenz, 1822: Hoch über der Stadt entsteht die preußische Feste Ehrenbreitstein. Als geheime Baupläne von dort verschwinden, wird Franziskas Bruder wegen Landesverrats verhaftet. Er soll die Pläne an die Franzosen verkauft haben - immerhin war ihr gemeinsamer Vater ein Offizier Napoleons. Um seine Unschuld zu beweisen, ist Franziska auf die Hilfe des strengen Leutnants Rudolph Harten angewiesen. Bei der Suche nach dem wahren Verräter kommen sich die beiden näher, als es sich für einen Preußen und eine Halbfranzösin gehört...

Die Festung Ehrenbreitstein (erbaut 1817 bis 1828) thront bis heute hoch über Rhein und Mosel. Zum 200-jährigen Jubiläum der Festungsstadt Koblenz entwirft Maria W. Peter ein schillerndes Panorama der Rheinprovinz im 19. Jahrhundert. Preußische Disziplin trifft auf rheinische Lebensfreude.

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Der Roman ist für den "HOMER-LITERATURPREIS" nominiert, als bester historischer Gesellschaftsroman des Jahres.

*****

Wer Lust hat, mit anderen Lesern - und der Autorin - gemeinsam das Buch zu lesen und darüber zu diskutieren, kann sich ab sofort für die Leserunde bewerben.

Erzählt mir einfach, was Euch an der Geschichte interessiert und warum Ihr mitlesen wollt... und schon seid Ihr im Lostopf.

Es gibt 15 E-Books und 15 Taschenbücher des Romans zu gewinnen.

Ich freue mich auf sommerlich, spannende Lesestunden mit Euch.

Maria




Autor: Maria W. Peter
Buch: Die Festung am Rhein

engelslocke

vor 2 Monaten

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Das Cover und die Geschichte haben mich direkt neugierig gemacht. Ich liebe solche Geschichten und würde mich freuen mit einem Taschenbuch dabei sein zu dürfen.

Lisa89

vor 2 Monaten

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ich liebe historische romane
ich würde mich sehr über ein print exemplar freuen

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Maria_W_Peter

vor 2 Tagen

Abschnitt 4: Kap. 20 - Kap. 27
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DerEllaihreBuecher schreibt:
(...) Und dann fängt es wohl langsam an zu knistern zwischen den beiden, ohne dass sie es wirklich merken oder einsortieren können. Auch sehr schön, so eine langsame Entwicklung

Ja, genauso mag ich es auch bei Liebesgeschichten :)

Nicht so plakativ, sondern zwischen den Zeilen.

Svanvithe

vor 24 Stunden

Abschnitt 5: Kap. 28 - Kap 32

Mir hat gefallen, dass Rudolph seine Vorurteile für eine Weile über Bord wirft und Franziska nach Cöln begleitet. Nicht nur die Begegnung mit Franziskas Mutter, die ihren Sohn ausdauernd verteidigt, macht ihn nachdenklich. Tief in seinem Inneren hofft er darauf, dass Christian all die von der Mutter angepriesenen Eigenschaften wie hochanständig und grundehrlich besitzt und trotz des Hasses gegen die Preußen und den Militärdienst aus Loyalität zum Vater nicht zum Verräter wurde. Er ist entschlossen, die Sache aufzuklären, und ich kann nur immer wieder betonen, dass ich diesbezüglich seine Geradlinigkeit schätze, die ihn befähigt, ein selbst gestecktes Ziel mit aller Macht zu verfolgen.

Zwar hat Franziska und Rudolph die gemeinsame Reise nach Cöln einander näher gebracht, und Franziska stellt fest, dass ihr Rudolphs Anwesenheit nicht unangenehm ist und dieser wohl auch eine gewisse Sympahtie für sie empfindet. Doch schenken sich Fanziska und Rudolph nach wie vor nichts und fallen immer wieder in ihre alten gegensätzlichen Ansichten zurück. Und in diesen Momenten ärgert Franziska Rudolphs distanziertes und stets korrektes Verhalten.

Ich finde es gut, dass hier nicht plötzlich der Frieden zwischen den beiden einzieht, das wäre in meinen Augen unglaubwürdig, sondern beide sich das Verständnis für den anderen hart erarbeiten.

Ein wenig mehr erhellen sich nun die Einblicke in die Vergangenheit, die ein interessantes Bild ergeben und den Verdacht nahe legen, dass jener französische Offizier Franziskas Vater ist. Besonders haben mich in diesem Zusammenhang dessen Worte beeindruckt: „Man muss wissen, wann der Moment gekommen ist, um aufzugeben. Wissen, wann man besiegt ist… Und wann es nicht länger Mut bedeutet, sich dem Feind zu widersetzen, sondern blanken Mord am Gegner und an sich selbst.“ (Seite 293)

Svanvithe

vor 23 Stunden

Abschnitt 6: Kap. 33 - Kap. 36

Es ist tatsächlich Franziskas Vater gewesen, der Rudolph vor dem Tode bewahrt hat. Erschütternd, dass Rudolph im Gegenzug mit ansehen und erleben musste, wie dieser niedergeschossen wird und stirbt. Dass nunmehr Rudolph auf die Tochter jenes Franzosen trifft, der ihm für seine Familie ein Erinnerungsstück gegeben hat, mag einer jener Zufälle im Leben sein, an die man nicht glaubt, die aber trotzdem geschehen. Von daher ist es nicht so weit hergeholt und passt für mich durchaus zur Geschichte.

Aus der wenigen Zeit, in der Rudolph und Franziskas Vater Kontakt haben, lässt sich erkennen, welch aufrechter Mensch er gewesen ist. Einer, der begriffen hat, dass aus dem Kampf um Freiheit ein Kampf um Macht geworden und damit Rudolph im Grunde nicht (mehr) sein Feind gewesen ist. Etwas, dass für Rudolph unverständlich ist, weil er im Grunde nicht weiß, was Freiheit bedeutet.

Es ist schon erschütternd, dass diese Nacht viel von Rudolphs Lebenszielen zerstört hat, nicht nur körperliche Narben hinterlasse hat. Nein, auch die seelischen sind es, die ihn immer noch belasten und die ihn lange Zeit in seinen Ansichten verharren lassen.

Aber es ist Franziska zu verdanken, dass sich Rudolph diesbezüglich immer mehr lösen und öffnen kann. Denn für mich kristallisiert sich deutlich heraus, dass Franziska einen Teil der Charakterstärke ihres Vaters besitzt. Deshalb gefällt mir, dass sie versucht, sich mit dem Wesen von Rudolph und seinen unterschiedlichen Reaktionen auseinanderzusetzen. Je mehr die beiden zusammen sind und miteinander agieren, sich füreinander einsetzen, umso tiefer werden das Begreifen, was den anderen ausmacht und dass es sich lohnt, über den eigenen Schatten zu springen.

Mittlerweile erhärtet sich der Verdacht, dass Alasdair auf irgendeine Weise mit dem Verschwinden der Karten, wofür Christian einsitzt, zu tun hat. Sein Erschrecken, als er das erfährt, ist echt. „Er war erschüttert, aufrichtig erschüttert... Er schien einen inneren Kampf mit sich auszufechten, nach den passenden Worten zu suchen ... als wolle er sie trösten.“ (Seite 383) – Das spricht sehr deutlich für eine Beteiligung. Allerdings denke ich auch, dass er sich überhaupt keine Gedanken gemacht hat, dass möglicherweise ein Unschuldiger mit in die Sache hineingezogen wird. Wenn dem so ist, was sind Alasdairs Gründe für sein Handeln?

Frau von Rülow ist meiner Meinung nach auf der Liste der Verdächtigen ebenfalls weit oben. Nicht nur wegen des schottischen Whiskeys in ihrem Haus...

DarkReader

vor 21 Stunden

Sonstiges

Maria_W_Peter schreibt:
Ich finde Franziska gut getroffen. Genauso hatte ich sie beschrieben. Aber (so ganz unter uns) ein preußischer Offizier auf dem Cover hätte mir auch recht gut gefallen. :)

Ja, mir auch!! :))

Maria_W_Peter

vor 21 Stunden

Abschnitt 5: Kap. 28 - Kap 32

Svanvithe schreibt:
Mir hat gefallen, dass Rudolph seine Vorurteile für eine Weile über Bord wirft und Franziska nach Cöln begleitet. Nicht nur die Begegnung mit Franziskas Mutter, die ihren Sohn ausdauernd verteidigt, macht ihn nachdenklich. Tief in seinem Inneren hofft er darauf, dass Christian all die von der Mutter angepriesenen Eigenschaften wie hochanständig und grundehrlich besitzt und trotz des Hasses gegen die Preußen und den Militärdienst aus Loyalität zum Vater nicht zum Verräter wurde. Er ist entschlossen, die Sache aufzuklären, und ich kann nur immer wieder betonen, dass ich diesbezüglich seine Geradlinigkeit schätze, die ihn befähigt, ein selbst gestecktes Ziel mit aller Macht zu verfolgen. (...)

@Svanvithe

Das hast du sehr schön formuliert und treffend zusammengefasst.

Maria_W_Peter

vor 21 Stunden

Abschnitt 5: Kap. 28 - Kap 32

Svanvithe schreibt:
(...) Ich finde es gut, dass hier nicht plötzlich der Frieden zwischen den beiden einzieht, das wäre in meinen Augen unglaubwürdig, sondern beide sich das Verständnis für den anderen hart erarbeiten. (...)

Das empfinde ich auch so.

Maria_W_Peter

vor 20 Stunden

Abschnitt 6: Kap. 33 - Kap. 36

Svanvithe schreibt:
(...) Aus der wenigen Zeit, in der Rudolph und Franziskas Vater Kontakt haben, lässt sich erkennen, welch aufrechter Mensch er gewesen ist. Einer, der begriffen hat, dass aus dem Kampf um Freiheit ein Kampf um Macht geworden und damit Rudolph im Grunde nicht (mehr) sein Feind gewesen ist. Etwas, dass für Rudolph unverständlich ist, weil er im Grunde nicht weiß, was Freiheit bedeutet. (...)

Das stimmt alles.

Vor allem ist Rudolph auch deshalb nicht Lucien Bergers Feind, da er selbst aus einfachen Verhältnissen stammt. Er ist kein adeliger Tyrann, also nicht das Feindbild der Revolutionäre.

Doch schon lange ist der Krieg Napoleons schon kein Kampf mehr um Freiheit gegen Tyrannei, sondern - wie zur Pervertierung - ein Kampf um Vorherrschaft, Macht und nationale Grenzen geworden.

Ein Verrat an den ursprünglichen Idealen der französschen Revolution.

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