Die Küste der Freiheit

von Maria W. Peter 
4,7 Sterne bei79 Bewertungen
Die Küste der Freiheit
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Taxinas avatar

hat mir sehr gut gefallen und war flüssig geschrieben, mein erstes Buch der Autorin, auswandern ist mein Lieblingsthema

D

Nur empfehlenswert wenn man gerne Liebe im Roman hat aber auch einfach so.

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Inhaltsangabe zu "Die Küste der Freiheit"

1775: Als ihr geliebter Lorenz mit seinem Regiment nach Amerika in den Krieg geschickt wird, ist Anna zutiefst verzweifelt. So verzweifelt, dass sie sich als Schuldmagd in die amerikanischen Kolonien verkauft. Bald schon findet sie sich mit zahlreichen anderen Auswanderern auf einem Schiff in die Neue Welt wieder. Doch der Weg in die Freiheit und zur Liebe ist weit ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404167357
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:800 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:14.11.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Pixibuchvor 5 Monaten
    Die Küste der Freiheit

    Es mag sich zwar etwas schwulstig anhören, aber das Buch zu lesen, ist ein Traum. Geschildert wird hier wirklich über 800 Seiten das Leben in der Zeit von 1775 bis 1783. Die junge Anna, die in einer Mennoniten Gemeinde in Hessen aufwächst, wird von Lorenz von Tannau vor einer Vergewaltigung gerettet. Doch als der junge von Tannau verletzt wird, pflegt sie ihn gesund und verliebt sich in ihn. Als er dann mit seinem Casseler Regiment in den Krieg nach Amerika geschickt wird, reist sie ihm nach und muß ihre Schiffspassage als Schuldmagd in einer amerikanischen Kolonie abarbeiten. Sie wird dort allerdings wie eine Sklavin behandelt und flieht und nach unendlichen Irrwegen trifft sie dann auf Lorenz. Aber nach kurzer Zeit muß er wieder in die Krieg und ihre Wege trennen sich abermals. Eine Geschichte, die uns in die Zeit der amerikanischen Revolution führt, die Sklavenhaltung im Süden anzeigt. Auch den Soldaten wird viel abverlangt und so mancher verliert sein Leben im Kampf oder aufgrund der schlimmen hygienischen Verhältnisse geht an einer Krankheit zugrunde. Die Geschichte der Anna wird genau beschrieben, ihre Gefühle, ihr Freiheitsdrang und auch die vielen Demütigungen und Hinterhalte, die ihr widerfahren. Aber sie ist eine starke Frau. Die Autorin beschreibt uns, wie hart es die Auswanderer hatten, als sie in Amerika vom Schiff ginge, obgleich ihnen hier das gelobte Land versprochen wurde. In einer sehr gut zu verstehenden Sprache werden wir hier in die Abenteuer der Protangonisten eingebunden und man leidet und fühlt mit und es fällt einem buchstäblich ein Stein vom Herzen, wenn sich etwas zum Guten wendet. Am Anfang des Buches ist eine Karte des Hl. Römischen Reiches zur damaligen Zeit und am Ende die 13 amerikanischen Kolonien. Auch sorgt das Glossar und die Tafel über die geschichtlichen Persönlichkeiten in diesem Buch für mehr Verständnis. Gekonnt versteht es die Autorin, Fiktion und Realität zu vermischen. Ein Buch, das ich nur weiterempfehlen kann und es wert ist, von einer großen Leserschar gelesen zu werden, Nicht zu vergessen ist auch der lilafarbene Einband mit einem Kranich im Vordergrund und im Hintergrund die vielen Segelschiffe.

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    Trikerins avatar
    Trikerinvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Klare Leseempfehlung
    Die Küste der Freiheit

    Cover:
    Sehr schön gestaltet.Zarte Farben.Die Schiffe im Hintergrund bedeuten für mich Freiheit.


    Zum Inhalt:
    Anna Hochstetter lebt mit ihrem alten und kranken Vater in einem kleinen Dorf in Waldeck.



    Anna wird überfallen und fast vergewaltigt.Dem Soldaten Lorenz von Tannau gelingt es den Täter zu stellen.Anna wird von ihm gerettet. 
    Lorenz sorgte dafür dass der Täter  - Kurt Paul -aus der Armee entlassen wurde.Dafür zog er sich den ganzen Hass von diesem zu.
    Bei nächster Gelegenheit lauert Kurt dem Lorenz auf und verletzt ihn schwer.Diesesmal findet Anna ihn und pflegt ihn gesund.
    Sie fühlen sich zueinander hingezogen.
    Doch Lorenz wird nach Amerika in den Krieg geschickt.Total verzweifelt und nun völlig alleine -ihr Vater ist gestorben - weiss Anna nicht wohin  sie gehen soll.Sie verkauft sich als Schuldmagd in die amerikanischen Kolonien,in der Hoffnung irgendwann Lorenz wieder zu finden.
    Sie hat kein schönes Leben.
    Als sie fast stirbt weil man sie ungerechtfertigt verurteilt rettet Lorenz Anna vom Pranger. Purer Zufall dass er sie gefunden hat.
    Doch kaum zusammen trennt der Krieg die beiden schon wieder.
    Endlich findet Anna in Philadelphia etwas Ruhe und Erholung bei Fremden die zu Freunden werden.Sie wird wieder gesund.
    Doch es dauert noch eine Zeitlang bis die beiden sich finden in den Wirren dieses entsetzlichen Krieges.


    Mein Eindruck:
    Eine Geschichte die einem die Grausamkeit und Brutalität dieses Krieges veranschaulicht.
    Gleichzeitig wird hier die Liebe zweier Menschen beschrieben,die sich etliche Male verlieren aber doch immer wiederfinden.
    Die Autorin hat es wie immer sehr anschaulich beschrieben.
    Man leidet und fiebert mit .
    Man bekommt Eindrücke vom Leben der Auswanderer, der verschiedenen Glaubensrichtungen und vom Krieg.
    Kriegsplätze und Handlungsorte hat man real vor Augen.
    Wie immer eine super Recherche. 
    Schöner Schreibstil und flüssig zu lesen.
    Ich bin sehr froh dieses Buch gelesen zu haben.
    Lesevergnügen pur.
    Dafür von mir 5 Sterne
        





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    Gosulinos avatar
    Gosulinovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wundervoller Roman, wo die Seiten nur so dahinfliegen.
    Der Preis der Freiheit

    Anna Hochstetter, eine deutsche Mennonitin (landläufig auch Täufer genannt) lebt in einer Täufergemeinde im Waldecker Land. Als sie einen verwundeten Offizier der hessichen Feldjäger findet, pflegt sie ihn in ihrem Haus gesund. Allerdings gefällt das der restlichen Gemeinde gar nicht. Ein Papist, Soldat, ein Andersgläubiger, das ist gegen das Gesetz der Gemeinde.

    Anna gefällt der Soldat Lorenz von Tannau, denn er rettete ihr Leben und er berührt ihr Herz. Aber es trennen sich ihre Wege und als die Gemeinde ihr fälschlicherweise Unzucht mit dem Soldaten vorwirft, wird sie verstoßen. In der Hoffnung, dass Lorenz ihr helfen kann, begibt sie sich nach Kassel, aber er wurde mit seinem Regiment in die Kolonien entsandt, nach Pennsylvania.

    Anna, am Rande ihrer Kraft, ohne Hoffnung, aber mit dem Wissen, dass es mennonitische Gemeinden in der neuen Welt gibt, heuert als Schuldmagd an und verkauft sich in die Kolonien.

    Dort allerdings landet sie auf einer Plantage bei Virginia und muss sich gemeinsam mit den Sklaven gegen Aufseher und Herrschaft zur Wehr setzen.

    Als sich Annas und Lorenz Wege wieder kreuzen sieht die Zukunft für sie beide allerdings mehr als hoffnungslos aus.

    Nach dem Roman "Die Festung am Rhein" ist dieser mein zweiter von Frau Peter und auch dieser ist wieder perfekt recherchiert und lässt uns Einblicke bekommen in die Schrecken des Bürgerkrieges zwischen den Nord- und Südstaaten der jungen Kolonien in Amerika und den Kampf um ein Leben in Freiheit.

    Im Vordergrund steht die Beziehung zwischen der jungen Mennonitin Anna und dem Katholiken und Adligen Lorenz von Tannau. Eine Beziehung, die eigentlich unmöglich ist, aber in dem jungen Land, mit Menschen, die bunt zusammengewürfelt wurden, scheint nichts unmöglich.

    Ein wundervoller Roman, der unter die Haut geht und trotz seiner Länge nicht kürzer sein dürfte, die Seiten fliegen nur so dahin, Frau Peter versteht es, die Leser in ihren Bann zu ziehen mit ihrem sehr gefälligen Schreibstil.

    Eine absolute Leseempfehlung und dicke 5 Sterne!

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    Streiflichtvor einem Jahr
    Begeisternd, beindruckend und berührend

    Nachdem ich erst vor kurzem „Die Festung am Rhein“ von Maria W. Peter voller Begeisterung gelesen hatte, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Und ich bin wieder beeindruckt. Das Buch ist sehr umfangreich, hat aber keine Längen und hätte meiner Meinung nach auch keine Zeile kürzer sein dürfen! Es hat richtig Spaß gemacht und das Lesen war eine Freude. „Die Küste der Freiheit“ hat mich auf eine ganz besondere Zeitreise ins frühe Amerika mitgenommen.

    Begeistert hat mich die Atmosphäre, die dieses Buch entstehen lässt. Durch die vielen detailreichen und bunten Schilderungen der Autorin entsteht vor dem inneren Auge des Lesers eine unbekannte und gleichzeitig spannende, aufregenden Zeit. Die Geschichte um Anna und Lorenz, die Welten trennen und die Liebe eint, hat mich sehr berührt und mitgerissen. Mehrfach habe ich gelacht und hatte auch die eine oder andere Träne im Auge. Maria W. Peter versteht es einfach, den Leser mitzunehmen und tief in das Geschehen eintauchen zu lassen.

    Schon der Anfang, als Anna und Lorenz sich kennen lernen, ist dramatisch und eindringlich. Anna setzt alles auf eine Karte, um das Leben des fremden Soldaten zu retten und prompt kommt auch die Quittung für diese eigentlich gute Tat... Sie hat harte Zeiten vor sich und verliert bei alledem doch nie ihre Menschlichkeit und ihren Glauben. Auch Lorenz ist ein guter Mensch, der immer das Richtige tun möchte. Ich mochte beide sehr, habe sie im Laufe des Buches immer mehr in mein Herz geschlossen. Am Ende habe ich mir gewünscht, dass es irgendwann einmal eine Fortsetzung um dieses schöne Paar gibt.

    Die Figuren im Buch werden authentisch dargestellt und sind bis ins Kleinste ausgearbeitet – egal, ob sympathisch oder nicht. Man lebt und leidet mit, freut sich und ist traurig mit den Personen. So erlangt die Geschichte eine große Tiefe, die sehr berührt. Maria W. Peter hat etwa vier Jahre lang an diesem Roman gearbeitet und das merkt man auch. Liebevoll und detailreich werden Natur, Personen und Geschehnisse geschildert und formuliert. Auch die geschichtlichen Hintergründe des Geschehens – zuerst in Deutschland, das damals sehr zerrissen war, und dann in den ersten Kolonien in Amerika – werden extrem gut dargestellt. Die gute Recherche sorgt für Authentizität in der Historie und damit auch im Roman. Selten habe ich ein Buch gelesen, das mich so begeistert und berührt hat. Ein großes Thema ist der Krieg zwischen den Königstreuen und denjenigen, die sich wünschen, dass Amerika ein eigenes Land wird. Die Grauen der Kämpfe, die Schmerzen der Verwundeten und Sterbenden, das Leid der Angehörigen, die Not der Flüchtenden, die Armut und der Hunger werden immer wieder deutlich. Genau wie die Schrecken der Sklaverei, wenn Menschen wegen Nichtigkeiten fast zu Tode gepeitscht werden, grausam gequält werden oder auf den Felder arbeiten müssen, bis sie umfallen. Nie übertrieben, aber immer eindringlich beschreiben solche Szenen das damalige Leben. Dazwischen gibt es aber auch immer wieder Hoffnung, wenn sich die Sklaven zum Beispiel gegenseitig beistehen oder Anna helfen, wenn Emmett und seine Schwägerin Gutes tun oder Anna mitten im Krieg einem Baby gesund auf die Welt hilft. Das macht Mut, denn so lange es noch Menschlichkeit gibt, gibt es noch eine Zukunft.

    Eine wunderbare Geschichte vor einem geschichtlich sehr gut recherchierten Hintergrund, die einfach begeistert, beeindruckt und berührt. Ich bin immer noch ganz verzaubert und finde, diesen Roman sollte man gelesen haben. Ein Highlight für alle Liebhaber von guten historischen Romanen.

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor einem Jahr
    Die Küste der Freiheit

    Richtig spannend wird die Geschichte um Anna Hochstetter erzählt, die den verletzten Lorenz von Tannau pflegt, und nur wegen ihrer Nächstenliebe von ihrer Amish-Gemeinde ausgestossen wird. Anna muss fliehen und reist Lorenz nach Amerika hinterher, um von ihm Hilfe zu erlangen. Die Überfahrt und Ankunft in der Neuen Welt bringt viel Aufregung in ihr Leben und einen tollen Einblick in die schwere Zeit damals mit Sklaverei und der Angst ums eigene Überleben. Anna muss als Schuldmagd arbeiten. Sie ist eine ganz bewundernswerte starke Frau, die sehr viel tut

    Ich kannte die Autorin noch nicht und lese sehr gern auf Empfehlung. Dieser historische Roman hat mich sehr überzeugt, war, trotz des Umfangs an Seiten, verständlicher Schreibstil und Aufbau sehr gut.

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor einem Jahr
    Kurzmeinung: spannender und interessanter historischer Roman
    spannender und interessanter historischer Roman

    Klapptext:
    1775: Als ihr geliebter Lorenz mit seinem Regiment nach Amerika in den Krieg geschickt wird, ist Anna zutiefst verzweifelt. So verzweifelt, dass sie sich als Schuldmagd in die amerikanischen Kolonien verkauft. Bald schon findet sie sich mit zahlreichen anderen Auswanderern auf einem Schiff in die Neue Welt wieder. Doch der Weg in die Freiheit und zur Liebe ist weit .

    Die Autorin verführt uns in die Zeit der Unabhängikeitskriege nach Amerika.Wir lernen Anna und Lorenz kennen und begleiten Sie für einige Zeit .
    Mich hat das Buch von der ersten Minute an in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Man kommt mit dem Lesen sehr gut voran.Die Seiten fliegen nur so dahin und einmal angefangen möchte man gar nicht mehr aufhören.Bemerkenswert sind die zwei Landkarten im Bucheinband.Diese finde ich sehr gut gelungen und für Leser zur besseren Orientierung sehr vorteilhaft.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar  und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Personen.Jeder von Ihnen hatte seinen eigenen Charakter und war in seinem Wesen anders.Dies hat wesentlich dazu beigetragen das die Geschichte so unsagbar interessant war.Besonders Anna,Noah und Lorenz fand ich sehr sympatisch und habe Sie gleich in mein Herz geschlossen.Die Verbindung zu den einzelnen Personen untereinander ist der Autorin in dieser Handlung sehr gut gelungen.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mit Lorenz und Anna mitgefiebert,mitgelitten und mitgebangt.Dies hat mich einfach fasziniert,Einzigartig ist die Erzählweise die so spannend und atembreaubend ist,das ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen wurde.Auch versteht es die Autorin uns die unterschiedlichsten Schauplätze sehr ansprechend und bildhaft zu beschreiben.Ich hatte das Gefühl,selbst an diesen Orten zu sein.Durch die sehr guten Recherchen der Autorin erfährt man auch viel über die Geschichte Amerikas.Da geht es um den Unabhängigkeitskrieg,den Sklavenhandel,die Auswanderer und den Kolonisten.Auch die unterschiedlichen Glaubensrichtungen werden angesprochen.Dies in dieser Lektüre zu verarbeiten ist der Autorin hervorragend gelungen.
    Daneben erhalten wir auch viele Informationen über das Leben der Menschen zu der damaligen Zeit.Sie hatten zu kämpfen mit Hunger,Krankheiten,Armut und Kriegen.
    Geschickt baut die Autorin aber auch Liebe und Romantik in die Geschichte mit ein.Dies lockert das Werk etwas auf und hat dazu beigetragen das ich das Buch kaum aus den Händen gelegt habe.
    Dieses Buch ist einfach abwechslungsreich und spannend bis zu letzten Minute.
    Man merkt als Leser wieviel Herzblut die Autorin in diese Geschichte gelegt hat.
    Erwähnenswert ist auch ein Nachwort und das Glossar am Ende des Buches.


    Das Cover ist auch traumhaft schön.Es passt genau zum Buchtitel sowie der Geschichte und rundet das brilliante Werk ab.


    Ich habe es sehr genossen dieses Buch zu lesen und wurde in eine interessante und historische Welt verführt.Für Leseliebhaber von historischen Romanen ist diese Lektüre sehr empfehlenswert.

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    Tulpe29s avatar
    Tulpe29vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine tolle historische Geschichte, die uns in eine längst vergangene abenteuerliche Zeit entführt, wunderbar geschrieben und recherchiert.
    Freiheit für alle?

    Dieses Buch ist sehr spannend, berührend und unterhaltsam. Auf ganz wunderbare Weise wird die Geschichte deutscher Auswanderer nach Amerika  im 18. Jahrhundert beschrieben. Im Mittelpunkt stehen dabei Anna und Lorenz, die die unglaublichsten Abenteuer dabei erleben. Auf der Suche nach einer besseren Zukunft setzen sie alles auf eine Karte. Werden sie ihr Glück finden?
    Wieder in toller Roman von Maria W. Peter!

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    dorlivor einem Jahr
    Rezension zu "Die Küste der Freiheit" von Maria W. Peter

    Waldeck, 1775. Als die Mennonitin Anna Hochstetter auf einer Lichtung den schwer verletzten Lorenz von Tannau findet, nimmt sie den Offizier bei sich auf, um ihn gesund zu pflegen. Eine gute Tat, die von der Gemeinde amischer Täufer, in deren Mitte Anna lebt, mit Argwohn betrachtet wird. Kurze Zeit später wird ihr Unzucht vorgeworfen, es folgen Bann und Ausschluss aus der Gemeinde.
    Anna verlässt Waldeck und macht sich auf die Suche nach dem mittlerweile genesenen Lorenz, um ihn um Hilfe zu bitten, doch der Offizier befindet sich mit seinem Regiment bereits auf dem Weg in die amerikanischen Kolonien.
    Es ist die Hoffnung auf ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben, die Anna den Entschluss fassen lässt, Lorenz nach Amerika zu folgen.
    In der Neuen Welt angekommen, muss Anna sich jedoch als Schuldmagd verdingen und gerät in einen Strudel aus Demütigung, Unterdrückung, Ausbeutung, fiesen Machenschaften und Verrat – die Verwirklichung ihrer Träume rückt in weite Ferne…

    In ihrem historischen Roman „Die Küste der Freiheit“ entführt Maria W. Peter den Leser in die Zeit des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges und wartet mit einer lebendig erzählten Mischung aus Historie, Romantik, Abenteuer und Spannung auf.

    Die Autorin hat die historischen Ereignisse zwischen1775 und 1783 mit einer fesselnden fiktiven Geschichte verwoben und ein umfassendes und glaubwürdiges Bild der damaligen Zeit gezeichnet. Schnell ist man mittendrin im Geschehen und verfolgt gespannt das Miteinander und Gegeneinander der Akteure.

    Maria W. Peter ermöglicht dem Leser interessante Einblicke in das Leben der Auswanderer und Kolonisten, in die unterschiedlichen Glaubensrichtungen, die Sklaverei und in das Kriegsgeschehen und Schlachtengetümmel zwischen den Dreizehn Kolonien und der britischen Kolonialmacht – alles was die Menschen an der amerikanischen Ostküste damals bewegt und angetrieben hat, wird anschaulich geschildert.

    Die Autorin macht es ihrer Hauptprotagonistin nicht leicht, in der Neuen Welt Fuß zu fassen. Knechtschaft, Hunger, Erschöpfung, Intrigen, Nachstellungen und Übergriffe – Anna hat immer wieder mit herben Niederlagen zu kämpfen und man hofft und bangt stets mit ihr, dass ihr Leidensweg ein gutes Ende nehmen wird und irgendwann der Tag kommt, an dem sie ein glückliches Leben in Freiheit führen kann.

    „Die Küste der Freiheit“ hat mir sehr gut gefallen. Es hat Spaß gemacht, Anna und Lorenz kennenzulernen, sie auf ihrem Weg durch diese mitreißende Geschichte zu begleiten, unheilvolle Zeiten mit ihnen zu durchleben und die brenzligen Situationen wie auch die heiteren Momente mit ihnen zu teilen.

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    Svannyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das schönste Buch seit langem!
    Ein sehr schön geschriebener historischer Roman, den man einfach nur lieben kann

    Inhaltsangabe: 1775: Als ihr geliebter Lorenz mit seinem Regiment nach Amerika in den Krieg geschickt wird, ist Anna zutiefst verzweifelt. So verzweifelt, dass sie sich als Schuldmagd in die amerikanischen Kolonien verkauft. Bald schon findet sie sich mit zahlreichen anderen Auswanderern auf einem Schiff in die Neue Welt wieder. Doch der Weg in die Freiheit und zur Liebe ist weit ... Fazit: Gleich vorweg, ich vergebe 5 Sterne und würde auch noch mehr vergeben, wenn es gehen würde ;-). Das Buch ist zwar sehr dick (etwa 850 Seiten) wurde aber an keiner Stelle langweilig. Das hat mich wirklich sehr überrascht, denn einen Spannungsbogen die ganze Zeit so hoch zu halten, ist eine wirklich Kunst. Immer passierte irgendwas neues und brachte die Akteure dazu sich neue Gedanken über die Zukunft zu machen. Die bösen Personen waren auch immer da und machten gerade Anna und Lorenz das Leben sehr schwer. Der Schreibstil ist so bildlich und lebhaft, dass ich zum Teil das Gefühl hatte, ich stehe neben den Personen und bin live dabei. Ich konnte so abschalten mit diesem Buch, wie es mir lange nicht menr möglich war. Ich war teilweise so weg, dass ich alles um mich herum nicht mehr mitbekommen habe und das passiert bei mir wirklich sehr sehr selten. Die historischen Fakten, die im diesem Buch vermittelt wurden, kamen immer nur am Rande durch und machten es somit nicht zu einem Geschichtsbuch, aber etwas gelernt hat man dadurch trotzdem. Es war wirklich unglaublich gut recherchiert und ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass etwas verändert wurde. Ich kann nur meinen Hut ziehen, dass man ein Buch so gut in einen historischen Kontext einordnen kann, ohne dass der Leser dadurch gelangweilt ist oder die Hälfte der Fakten fehlt. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen! Lasst euch nicht durch die Seitenzahl abschrecken, es lohnt sich!

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    Gina1627s avatar
    Gina1627vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wunderschönes Buch, dass mich begeistert und berührt hat.
    Ein Leseerlebnis! Eine perfekte Mischung aus Geschichte, Liebe und dem Wunsch nach Freiheit!

    Kann Glaube, Liebe und Hoffnung  zu einem guten Ende führen?

    Anna ist eine hilfsbereite und selbstlose junge Frau, die zusammen mit ihrem liebevollen Vater in einer streng religiösen Gemeinschaft der Mennoniten lebt. Von ihrer  verstorbenen Mutter hat sie das Wissen erworben, wie sie  Menschen medizinisch helfen kann. Nie hätte sie damit gerechnet, dass ihr nach einem Krankenbesuch auf dem Heimweg aufgelauert wird und ihr in letzter Sekunde der Sekondeleutnant Lorenz von Tannau noch Hilfe leisten kann. Zwischen beiden herrscht direkt eine magische Anziehungskraft, die sich noch weiter verstärkt, als Anna Lorenz nach einem Überfall, bei dem er lebensgefährliche Verletzungen erleidet, mit Müh und Not sein Leben retten kann. Doch Missverständnisse stehen ihnen im Weg. Lorenz zieht mit seiner Einheit auf nach Amerika in den Unabhängigkeitskrieg. Verzweiflung, Sehnsucht und der Ausschluss aus ihrer Gemeinschaft führen dazu, dass Anna sich auch auf den beschwerlichen Weg in das ferne Land macht. Doch schreckliche persönliche Erlebnisse und die Kriegswirren lassen sie nicht mehr auf eine  glückliche Zukunft und ein Wiedersehen mit Lorenz hoffen. Was hat das Schicksal und Gott noch für beide vorgesehen?

    Maria W. Peter hat einen wundervollen historischen Roman erschaffen, der durch ihren brillanten Schreibstil, der einfühlsam, berührend, bildhaft  und spannend ist, glänzt. Ihre wunderschöne tragische und herzerwärmende Liebesgeschichte um Anna und Lorenz hat sie überaus spannend mit der Geschichte von Amerika zu Zeiten des Unabhängigkeitskrieges  verknüpft. Man spürt vollkommen die Atmosphäre des 18. Jahrhunderts in der die Sklaverei, der Menschenhandel und die Welt der Reichen vorherrschte. Doch auch die Hoffnung der vielen Menschen, die aus fernen Ländern hier ihr Glück und ihre Freiheit suchten, wurde sehr eindringlich und authentisch beschrieben. Man merkt, dass die Autorin sich während ihres Studiums  mit der amerikanischen Geschichte auseinandergesetzt hat und dies in ihrem Roman durch wahre Geschehnisse, Fakten und Handlungsorte, sehr interessant eingeflochten hat.   

    Mit Anna und Lorenz hat sie zwei wundervolle und sympathische Charaktere erschaffen mit denen man mitgelitten, mitgefiebert und gehofft hat. Ihre Liebesgeschichte wurde behutsam und sehr liebevoll aufgebaut und bekam seine Dramatik und Spannung durch polarisierende Menschen, die sich ihnen in den Weg gestellt haben, aber auch sehr hilfsbereiten Freunden, die ihnen zu einer besseren Zukunft verholfen haben.  Herzklopfen, Entsetzen  und Rührung sind hier garantiert.

    In ihrem Epilog hat sie einen sehr schönen Abschluss für die Schicksale und Lebensgeschichten der Menschen gefunden, die man im Laufe des Buches in sein Herz geschlossen hat.

    Mit ihrem Nachwort und natürlich auch mit ihrem ganzen Buch hat sie aufgezeigt, wieviel Herzblut, Liebe und Zeit in diesem Meisterwerk steckt. Die liebevolle Aufmachung  mit einem wunderschönen Cover, Karten der Handlungsorte und einem Glossar hat dies auch noch unterstrichen.

    Maria M. Peter hat mich mit „Die Küste der Freiheit“ vollkommen begeistert und mir wunderschöne Lesemomente geschenkt. Das Buch ist ein „Leseschatz“ für den ich eine unbedingte Leseempfehlung ausspreche.

    Ich bin sehr froh und glücklich, dass ich diesen Roman während einer Leserunde kennenlernen durfte und habe dabei eine sehr liebenswerte Autorin kennengelernt, die uns unermüdlich und überaus herzlich während der Leserunde begleitet hat. Weitere Bücher von ihr sind ein Lesemuß!

    Für dieses wunderschöne Buch vergebe ich verdiente 5 Sterne.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Maria_W_Peters avatar

    LESERUNDE ZUR GROSSEN AUSWANDERERSAGA
    "DIE KÜSTE DER FREIHEIT"


    Da es zu meiner Leserunde zu meinem Roman "Die Festung am Rhein" so unglaublich viele Bewerber gab, dass einige davon leider leer ausgehen mussten, biete ich nun eine zusätzliche Leserunde an.

    Diesmal entführe ich Euch an spannende Schauplätze in Hessen, Holland, Irland und die Nordamerikanischen Kolonien während der Zeit der Amerikanischen Revolution.

    Der Traum von Freiheit und die Sehnsucht nach fernen, unbekannten Ufern verbinden sich in "Der Küste der Freiheit" zu einer spannenden, farbenprächtigen Auswanderersaga. Der Roman erzählt die Geschichte der jungen Schuldmagd Anna, die sich nach Übersee verkaufen muss, in der Hoffnung, dort eine neue Heimat zu finden. Dabei gerät sie in die Wirren des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges und begegnet ihrer großen, aber verbotenen Liebe wieder, dem hessischen Offizier Lorenz von Tannau…

    Im Rahmen dieser Leserunde verlose ich 8 Exemplare (wahlweise Print oder E-Book). Bewerbungen sind bis zum 21. Juni 2017 möglich.

    Die Leserunde startet am 25. Juni. Gerne kann man auch noch später einsteigen.

    Ich freue mich auf Eure Bewerbungen.

    Maria



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    Letzter Beitrag von  Pixibuchvor 5 Monaten
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    COUNTDOWN ZU WEIHNACHTEN

    In wenigen Tagen ist schon Weihnachten. Und auch als Autorin möchte ich meinen Lesern gerne ein kleines Geschenk zu den Feiertagen machen.

    Aus diesem Grunde verlose ich fünf E-Books meiner bei Bastei-Lübbe erschienen Auswanderersaga "Die Küste der Freiheit".

    Wer also Lust hat, die verschneiten Feiertage mit Anna Hochstetter auf ihrem Weg in die Freiheit zu verbringen - der sie nach Irland, auf die heißen Tabaksfelder von Virginia, in die Carolinas und schließlich nach Pennsylvania in die Wirren der Amerikanischen Revolution verschlägt - kann sich hier für ein E-Book bewerben.

    Erzählt mir einfach, ob Ihr schon einmal Auswandererromane oder historische Romane, die in Nordamerika spielen, gelesen habt und was Euch an dem Thema fasziniert.

    Weitere Infos zum Roman und seinen Hintergründen auch auf www.mariawpeter.de
    Zur Buchverlosung
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    Der Traum von Freiheit und die Sehnsucht nach fernen, unbekannten Ufern verbinden sich in meinem neuesten Roman zu einer spannenden, farbenprächtigen Auswanderersaga. „Die Küste der Freiheit“ erzählt die Geschichte der jungen Schuldmagd Anna, die sich nach Übersee verkaufen muss, in der Hoffnung, dort eine neue Heimat zu finden. Dabei gerät sie in die Wirren des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges und begegnet ihrer großen, aber verbotenen Liebe wieder, dem hessischen Offizier Lorenz…

    Zum Welttag des Buches und im Rahmen der Aktion „Autoren schenken Lesefreude“ verlose ich 10 Exemplare von „Die Küste der Freiheit“ unter allen Antworten, die bis Sonntag, den 26. April bei mir eingehen.

    Bis dahin wünsche ich allen Leserinnen und Lesern eine sonnige Woche, ein erholsames Wochenende und natürlich viel Glück bei der Verlosung…

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