Die Legion des Raben

von Maria W. Peter 
4,8 Sterne bei54 Bewertungen
Die Legion des Raben
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Auf Spurensuche zur Römerzeit verbinden sich hier Elemente von Krimi, Historie und Liebesgeschichte zu einem Ganzen.

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Invita, die Kriminalbeamtin, versucht einen Mord aufzuklären, um einen ganzen Sklavenhaushalt vor der Hinrichtung zu bewahren.

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Inhaltsangabe zu "Die Legion des Raben"

Invita, die Sklavin des römischen Statthalters zu Trier, steckt erneut in Schwierigkeiten – nicht nur, dass sie dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus als Geliebte versprochen wurde, jetzt versucht sie auch noch, den Mord an einem hochrangigen römischen Beamten aufzuklären. Auf dem Nachhauseweg von einem rauschenden Fest wurde der Mann heimtückisch ermordet. Ein Schuldiger ist schnell gefunden: der Sklave Hyacinthus, welcher ihn begleitete und wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Nach altem Recht sollen nun alle Sklaven des Haushaltes hingerichtet werden. Invita stellt Nachforschungen an und findet sich schon bald in einem Geflecht aus Lügen und Intrigen wieder …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492500555
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:02.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Auf Spurensuche zur Römerzeit verbinden sich hier Elemente von Krimi, Historie und Liebesgeschichte zu einem Ganzen.
    Spannende Einblicke in römisches Leben

    Maria W. Peters historischer Roman "Die Legion des Raben" ist der zweite Teil einer Reihe um die Sklavin Invita in Trier. Das Buch erscheint im Piper Verlag.


    Trier 260 n.Chr.: Die Sklavin Invita gehört Marella, der Tochter des römischen Statthalters von Divodurum (Trier) und lernt während eines Fests den Sklaven Hyacinthus kennen. Als dessen Herr auf dem Heimweg ermordet wird, verdächtigt man seinen Begleiter Hyacinthus. Auch wenn es nicht ihre Aufgabe ist und sie sich damit in Teufels Küche begibt, so kann Invita nicht anders als die Ermittlungen in diesem Fall aufnehmen.


    Bei diesem Roman handelt es sich um eine authentisch wirkende Schilderung des römischen Lebens in Trier, aber nebenbei wird eine kriminelle Ermittlung und eine zarte Liebesgeschichte geschildert.
    Das gibt der Handlung genügend Plot um interessant und unterhaltsam zu sein.

    Mir hat die Lektüre gut gefallen, der Schreibstil von Maria W. Peter ist wunderbar flüssig und spannend und man taucht unweigerlich in die damalige Zeit ein. Hier geht es sehr lebendig zu und man bekommt einen ungefähren Eindruck der schwierigen Situation eines Sklaven in dieser römischen Provinz des Alten Rom. Neben der Schilderung der Lebensart der Menschen, Reiche sowie Sklaven in den römischen Haushalten, erfährt man auch wie es Alemannen erging, die den Römern in die Hände fielen.

    Wie damals üblich, sollten alle Sklaven im Haushalt des ermordeten Herren ebenfalls sterben. Invitas Aufklärung des Falles sollte vor allen Dingen der Rettung dieser Personen gelten. Ihre Einmischung ist alles andere als gewöhnlich, aber aufgrund ihrer Vorbildung und der Fähigkeit zu lesen, war sie klug genug, die Dinge zu hinterfragen und dem wahren Mörder auf die Spur zu kommen. Sie ist ein mutiger Charakter, manchmal fast zu neugierig, aber ihre Spurensuche treibt mich als Leser an ihrer Seite durch den Roman. Mehr als einmal bringt sie sich in Gefahr und gerät in die Hände von Häschern, allerdings ist ihr oft der Zufall hold und sie kann fliehen. Flavus ist ihr häufiger Begleiter, er hat ein dunkles Geheimnis, Invita fühlt sich zu ihm hingezogen. Hier entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, allerdings ist er ihr auch als Sklavenmann zugeteilt. Das hat mich etwas überrascht.


    Die Schilderungen der gut recherchierten Hintergründe der Zeit haben mich begeistert und besonders das üppige Gelage zu Beginn des Buches ist beeindruckend. Wie opulent und verschwenderisch das Festmahl mit Austern, Pfauenzungen, Siebenschläfer und Flamingo dargestellt wird, zeigt, in welchem Prunk auf Kosten der Armen gelebt und gefeiert wurde.

    Hierin zeigt sich die umfangreiche Zeitkenntnis der Autorin und man lernt noch einige lateinische Begriffe dazu, die im Anhang erklärt werden.

    Und durch die Perspektive der Ich-Erzählerin Invita fühlt man sich ihr bei allem ganz nah, lernt ihre Ängste, Gefühle und Gedanken kennen und erkennt ihre schwierige Lage als Sklavin.

    Auch wenn diesem Buch schon "Fortunas Rache" vorhergegangen ist, so kann man diesen zweiten Band ohne Wissenslücken verstehen und lesen.

    Dieser Roman punktet mit der bunten Mischung von historischem Krimi, einer spannenden Ermittlung und den Erlebnissen einer Sklavin im römischen Trier. Beste Unterhaltung ist garantiert!

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    MalaikaSanddollers avatar
    MalaikaSanddollervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Invita, die Kriminalbeamtin, versucht einen Mord aufzuklären, um einen ganzen Sklavenhaushalt vor der Hinrichtung zu bewahren.
    Invita die Kriminalbeamtin

    Invita, die Kriminalbeamtin, versucht einen Mord aufzuklären, um einen ganzen Sklavenhaushalt vor der Hinrichtung zu bewahren. Nur ist Innvita leider keine Beamtin sondern eine junge Sklavin in der Römerzeit. Sie ist zwar sehr clever aber wird durch ihren Status nicht sehr ernst genommen.
    Auf Invitas Reise nach der Wahrheit passieren mehrere unerwartete Dinge. Wird sie es schaffen, rechtzeitig mit Beweisen aufzutauchen, um den Sklavenhaushalt zu retten?

    Das Buch ist sehr aktionsreich, man langweilt sich keine Minute. Es ist eigentlich das zweite Buch in einer Serie über die clevere Sklavin, aber ich konnte ihm, ohne den ersten Band gelesen zu haben, problemlos folgen.

    Der Schreibstil von Maria W. Peter ist sehr angenehm, man kann sich alles sehr plastisch vorstellen, ohne das es unheimlich wird.

    “Die Legion des Raben” ist ein historischer Krimi, in dem man in die Vergangenheit abtauchen kann und zusammen mit Invita auf die Suche nach den Mörder geht.

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    federdraches avatar
    federdrachevor einem Jahr
    Kurzmeinung: In „Die Legion des Raben“ führt uns die Autorin in das alte Trier hinein und gibt einen spannenden Einblick in das damalige Leben der Römer.
    Spannend bis zur letzten Seite ...


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    Monika58097s avatar
    Monika58097vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Raffiniert gestrickte Story und gleichzeitig großartiges Lesevergnügen!
    Raffiniert gestrickte Story und gleichzeitig großartiges Lesevergnügen!

    Invita, die römische Sklavin, die im Hause des Stadthalters in Trier lebt, gerät wieder einmal in ein Geflecht von Intrigen und Geheimnissen. Nach einem Fest wurde ein hoher römischer Beamter auf seinem Nachhauseweg ermordet. Schnell wurde ein Schuldiger gefunden, der Sklave Hyacinthus. Die Ehefrau und der Sohn des Ermordeten fordern altes Recht. Nicht nur der Verdächtigte soll zur Strafe umgebracht werden, sondern mit ihm alle anderen Sklaven des Haushaltes. Welch ein großes Unrecht!

    Invita wäre nicht Invita, wenn sie nicht etwas gegen dieses Unrecht unternehmen würde. Und schon ist die junge Sklavin mittendrin in einem weiteren Fall, den es zu lösen gilt. Unterstützt wird sie von ihrer Herren Marcella, die heimlich der Sekte der Christen angehört. Und auch Flavus, der allemannische Sklave, steht ihr zur Seite und rettet sie aus einer lebensbedrohlichen Situation. 

    "Die Legion des Raben" - ein sehr fesselnder historischer Roman, der den Leser nach Augusta Treverorum, dem antiken Trier entführt. Eine raffiniert gestrickte Story und gleichzeitig großartiges Lesevergnügen.

    Da ich letztes Jahr persönlich durch Deutschlands älteste Stadt spaziert bin, konnte ich mir beim Lesen noch intensiver vorstellen, wo Invita und ihre Gefährten sich aufgehalten haben, wo sie hergelaufen sind. Schon letztes Jahr hab ich mir vorgestellt, wie es in den kaiserlichen Thermen, wohl zugegangen sein mag. Maria W. Peter macht diese große Badeanlage zu einem lebendigen Schauplatz, in dem die Bewohner nicht nur baden, sondern auch Sport treiben und sich einfach vergnügen. Die Autorin schafft es hervorragend, das antike Flair wiederzugeben. 



    "Die Legion des Raben" - lebendige Geschichte, wunderbar umgesetzt. Absolut lesenswert!

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    sameas avatar
    sameavor einem Jahr
    Invitas 2. Fall


    „Invita, die Sklavin des römischen Statthalters zu Trier, steckt erneut in Schwierigkeiten – nicht nur, dass sie dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus als Geliebte versprochen wurde, jetzt versucht sie auch noch, den Mord an einem hochrangigen römischen Beamten aufzuklären. Auf dem Nachhauseweg von einem rauschenden Fest wurde der Mann heimtückisch ermordet. Ein Schuldiger ist schnell gefunden: der Sklave Hyacinthus, welcher ihn begleitete und wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Nach altem Recht sollen nun alle Sklaven des Haushaltes hingerichtet werden. Invita stellt Nachforschungen an und findet sich schon bald in einem Geflecht aus Lügen und Intrigen wieder …“


    Invitas zweites Abenteuer. Von den drei bisher erschienenen Bänden ist er der Aktionreichste. Einige Szenen sind durchaus härterer Natur. Doch keine Sorge, die Autorin schreibt nicht reißerisch. Der Leser kann sich das Geschehen vorstellen, wird sich aber nicht ekeln oder Albträume bekommen. Durch die bildhafte Sprache macht es Spaß diesen Roman zu lesen. Invita und auch Flavus sind echte Sympathieträger. In diesem Roman wird auch wieder der Aufbau der römischen Gesellschaft deutlich. Es ist daher ein lehrreiches Buch, doch ohne zu dozieren. Für mich war dieser Band der Einstieg in die Invita-Reihe und hat mich dazu verführt die anderen Bände zu kaufen.


    Es handelt sich um eine absolut lesenswerte Serie, bei der jeder Band in sich abgeschlossen ist und auch einzelnd gelesen werden kann.

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    Euridikes avatar
    Euridikevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Neuer historischer Krimi mit der sympathischen vorwitzigen Sklavin Invita und dem "Barbaren" Flavus,
    2. Band der Reihe um die Sklavin Invita

    Klappentext;
     Auf dem Heimweg vom Palast des Statthalters wird ein hoher Beamter ermordet. Der Verdacht fällt auf seinen Sklaven Hyacinthus und damit droht nach römischen Recht allen Sklaven des Hauses die Hinrichtung. Die junge Sklavin Invita stellt eigene Nachforschungen an. Sie stößt auf eine Verschwörung, die nicht nur ihr eigenes Leben, sondern die ganze Stadt Treveris in  Gefahr bringt.

    Dies ist bereits der 2. Band mit der Sklavin Invita, die im 3. Jahrhundert nach Christus Geheimnisse aufklärt. Das Buch kann aber auch gut ohne den ersten Teil gelesen werden. Die zum Verständnis wichtigen Details werden nach und nach erläutert.
    Die Autorin schafft es auch diesmal wieder, Geschichte, die fundiert recherchiert ist, und eine spannende Erzählung miteinander perfekt zu verknüpfen.
    Die Handlung um Invita war sogar noch spannender als im ersten Teil, da sich das leichtsinnige Mädchen zu einer überlegt handelnden Jungen Frau weiterentwickelt hat.


    Ich bin immer wieder fasziniert, wie die Autorin uns für Geschichte begeistern kann.

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    Ayumauss avatar
    Ayumausvor einem Jahr
    Gerne mehr. Ein gutes Buch was schnell durchgelesen war. Ich liebe diese Zeit.

    Invita, die Sklavin des römischen Statthalters zu Trier, steckt erneut in Schwierigkeiten – nicht nur, dass sie dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus als Geliebte versprochen wurde, jetzt versucht sie auch noch, den Mord an einem hochrangigen römischen Beamten aufzuklären. Auf dem Nachhauseweg von einem rauschenden Fest wurde der Mann heimtückisch ermordet. Ein Schuldiger ist schnell gefunden: der Sklave Hyacinthus, welcher ihn begleitete und wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Nach altem Recht sollen nun alle Sklaven des Haushaltes hingerichtet werden. Invita stellt Nachforschungen an und findet sich schon bald in einem Geflecht aus Lügen und Intrigen wieder …

    Wie im Klappentext schon steht ist, geht es hier um eine große Intrige und alles voller Lügen und Invita landet mitten darin und möchte den Sklaven Hyacinthus und die anderen Sklaven die zu der Familie gehören helfen. Bald ist aber mehr, da der Sklave aus Ihrer Familie, Flavus Familienangehörige zu den hingerichteten gehören.

    Invita ist eine sehr dominante, schlaue und selbstbewusste Frau bzw. Sklavin die immer wieder in Ärger gerät aber diesmal ist es nicht Ihre Schuld. Ihre Domina ist die Tochter des Stadthalters und beide verstehen sich gut und sie bekommt von ihrer Herrin die Erlaubnis rum zu schnüffeln, da ihre Herrin ein sehr lieber und hilfsbereiter Mensch ist.

    Als Invita ein bisschen zu weit rum schnüffelt sind ihre Sachen verbrannt und sie bekommt die Kleidung von der Tochter des Stadthalters also ihrer Herrin. So fängt die Verwechslung an. Der gute Flavus rettet Invita und beide geraten immer wieder in Gefahr, bis sie es zurück in die Stadt schaffen um die Wahrheit aufzudecken und rechtzeitig den richtigen Leuten Bescheid zu sagen.

    Das Ende fand ich sehr gut und daraus lässt sich noch ein weiterer Band schreiben.

    Ich habe den Ersten Band NOCH nicht gelesen und ich bin auch so durch die gute Schreibweise und diese Neue Geschichte gut hineingekommen. Man kann dieses Buch auch gut als Einzelbuch lesen aber ich denke ich werde mir trotzdem den ersten Teil kaufen; weil ich einfach auf den Geschmack gekommen bin. *grins*

    Es hat mich gleich gefesselt und so mag ich es am liebten wenn ich ein Buch anfange.

    Auch fand ich die Schreibweise und Erklärungen sehr gelungen. Ich konnte mir alles gut bildlich vorstellen. Dabei habe ich erst zum Schluss das Glossar, das hinten im Buch ist durchgelesen. Es hätte mich sonst vom Lesen abgehalten aber ich konnte mir durch das gut geschriebene mir schon denken was die Autorin meinte. Die zwei Karten fand ich auch sehr hilfreich. Invita ist ja ganz schön rum gekommen.

    Zu gerne wäre ich auch mal heiß Baden gegangen oder hätte eine schöne teure Tunika aus dieser Epoche angezogen.

    Ich mochte Invita und das Gezanke mit Flavus sehr. Auch wenn ich zuerst skeptisch gegenüber Flavus war, weil er einfach seine Geheimnisse nicht verraten wollte. Invita Ihre Herrin mochte ich auch und ich hab gestaunt, dass schon über Jesus Christus geschrieben wurde. Naja aber irgendwann beginnt ja die Zeit.

    Überrascht war ich ganz zum Schluss, wer hinter dieser Intrige steckt und so kaltblütig ist, so viele unschuldige Sklaven hinzurichten. Und das war zu dieser Zeit nicht mehr üblich.

    Ein tolles Buch. Das Lesen hat mir sehr viel Spaß bereitet. Ich konnte endlich mal wieder in diese Zeit eintauschen. Gerne mehr.
    Vielen Dank an die Liebe Autorin Maria W. Peter, das sie mir das Buch gesendet hat, DANKESCHÖN.

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mit Invita und Flavus begibt sich der Leser zurück in die alte und ehrwürdige Stadt Trier und dort auf eine spannende Spurensuche!
    Eine dunkle Verschwörung zieht über Trier

    Invita, die junge Sklavin aus dem Haus des Stadthalters gerät in Treveris mitten hinein in eine dunkle Verschwörung. Nach einem brutalen Mord wird der Sklave Hyazinthus beschuldigt, dessen Herrn ermordet zu haben. Die rachsüchtige Hausherrin Julia fordert nach altem Gesetz nunmehr die Hinrichtung des gesamten Sklavenhaushalts als Strafe und Abschreckung.

    Invita ist entsetzt, als sie feststellen muss, das der Alemanne Flavus, ebenfalls im Haus des Stadthalters dienend scheinbar in diesen Mord verwickelt ist.

    Die Spur ist gelegt und Invita hat Lunte gerochen. Ihre Ermittlungen führen sie in Trier in die Thermen, in die umliegenden privaten Villen und natürlich auch das ein oder andere Mal in eine Folterkammer.

    Dank Flavus, der ihr vorerst mehr aus Eigennutz als aus Freundschaft zur Flucht verhilft, gelingt es ihr auch ein ganz persönliches Geheimnis zu lüften….

    Mit Invita und Flavus begibt sich der Leser zurück in die alte und ehrwürdige Stadt Trier und dort auf eine spannende Spurensuche!

    Es war schön, zurück in meine alte Heimat zu blicken und nebenbei auch noch etwas mehr über die damalige Römerzeit vor Ort zu lernen.

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    AmberStClairs avatar
    AmberStClairvor einem Jahr
    Die Legion des Rabens

     Klappentext:

    Invita, die Sklavin des römischen Statthalters zu Trier, steckt erneut in Schwierigkeiten – nicht nur, dass sie dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus als Geliebte versprochen wurde, jetzt versucht sie auch noch, den Mord an einem hochrangigen römischen Beamten aufzuklären. Auf dem Nachhauseweg von einem rauschenden Fest wurde der Mann heimtückisch ermordet. Ein Schuldiger ist schnell gefunden: der Sklave Hyacinthus, welcher ihn begleitete und wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Nach altem Recht sollen nun alle Sklaven des Haushaltes hingerichtet werden. Invita stellt Nachforschungen an und findet sich schon bald in einem Geflecht aus Lügen und Intrigen wieder …

    Meine Meinung:

    Mittlerweile darf Invita im Schreibbüro des Stadthalters schreiben um ihre Handschrift zu vervollkommen, denn sie soll später für die Tochter des Hauses deren Briefe schreiben. Als sie bei einem Festmahl einige auffällige Personen beobachtet, weiß sie noch nicht das sie bald mitten in einem Chaos von Intrigen und Mord steht.

    Dies ist eine Geschichte von einer mutigen jungen Frau, in einer Zeit als die Römer die Herrschaft hatten. Beherzt forscht sie und muß dabei sehr gut auf passen, da es ihr eigentlich als Sklavin verboten ist rum zu schnüffeln und doch kommt sie auf ihrer liebenswürdigen und manchmal naiven Art weiter. Das macht Invita sympathisch und man mag sie sofort.

    Auch hier wieder eine spannende gute Fortsetzung und man kam ein winziges Stück voran, wo Invita her kommt. Aber noch muß sie suchen wo ihre Wurzeln sind und wer sie wirklich ist. Man konnte sich wieder alles gut vorstellen, die Handliungen und auch die Begebenheiten. Der Schreibstil ist sehr schön und ich-Form gehalten, aus der Sicht von Invita. Auch hier hat die Autorin wieder gut recherchiert. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar was erklärt was die einzelnen Begriffe zu bedeuten haben. Sowie ein sehr interesantes Nachwort.

    Mir persönlich hat auch das zweite Buch sehr gut gefallen und kann es empfehlen für all die Leser die historische Krimis mögen!

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    Streiflichtvor einem Jahr
    Unglaublich atmosphärisch

    Dieses Buch hat mich direkt in seinen Bann gezogen und hat von der ersten Seite an Spaß gemacht. Die Autorin Maria W. Peter schafft es auch wieder, in ihrer unnachahmlichen Art und Weise, eine lebendige, authentische Szenerie zu beschreiben, die den Leser mit auf eine Zeitreise nimmt. Das Alte Rom mit seinen Provinzen und der Lebensart der damaligen Menschen – Reiche einerseits und die Sklaven auf der anderen Seite, Römer und Germanen, Verbrecher und solche, die auf der Seite des Guten stehen – wird richtiggehend lebendig und erscheint vor dem Auge des Lesers. Es macht einfach nur Spaß, gemeinsam mit Invita das brutale Verbrechen aufklären zu wollen und dafür zu sorgen, dass nicht Unschuldige den Tod finden.
    Invita ist ein absoluter Herzensmensch, der mich begeistert hat. Sie ist unglaublich tapfer und mutig und versucht, ein guter Mensch zu sein. Sie weiß, dass sie nur eine Sklavin ist, die nicht viele Rechte hat und vor dem Gesetz nur eine Sache ist. Dennoch traut sie sich einiges zu, ist neugierig und wissbegierig und sympathisch. Man fiebert richtig mit, dass sie den Fall lösen kann und selbst nicht zu Schaden kommt.
    Und dann ist da noch Flavus, der edle und treue Germane, der scheinbar ein dunkles Geheimnis hat. Aber warum wird Invita immer so heiß, wenn sie ihn sieht? Eine wunderbar zarte Liebesgeschichte entspannt sich hier.
    Besonders begeistert haben mich die immer topp recherchierten historischen Begebenheiten und Besonderheiten. Man merkt der Autorin bzw. ihren Büchern einfach an, dass sie ihre Bücher mit ganz viel Begeisterung und Akribie schreibt. Absolut faszinierend!
    Ich hoffe sehr, dass Maria W. Peter ihre Fans mit vielen weiteren Büchern über Invita beglücken wird. Im November soll nach „Fortunas Rache“ und „Die Legion des Raben“ der dritte Teil namens „Der Schatz Saloms“ erscheinen. Darauf freue ich mich schon sehr!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    LESERUNDE ZU „DIE LEGION DES RABEN“

    Ein historischer Kriminalroman um die römische Sklavin Invita

    Habt Ihr Lust, Euch in versunkene Epochen und längst vergangene Zeiten entführen zu lassen? Mit einem spannenden historischen Krimi, der in ungewöhnlichem Ambiente angesiedelt ist? Mit einem gehörigen Schuss Humor, aber auch Abenteuer, Dramatik und Liebe?

    Dann möchte ich Euch meine kluge und eigenwillige Sklavin Invita ans Herz legen, die zusammen mit dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus im römischen Treveris (Trier) und der malerische Region von Mosel und Saar in eine Verschwörung um den Mord an einem hochrangigen römischen Beamten verwickelt wird.

    Zum Klappentext:  Invita, die Sklavin des römischen Statthalters zu Trier, steckt in ernsten Schwierigkeiten – nicht nur, dass sie dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus als Geliebte versprochen wurde, jetzt versucht sie auch noch, den Mord an einem hochrangigen römischen Beamten aufzuklären. Auf dem Nachhauseweg von einem rauschenden Fest wurde dieser heimtückisch ermordet. Ein Schuldiger ist schnell gefunden: der Sklave Hyacinthus, welcher ihn begleitete und wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Nach altem Recht sollen nun alle Sklaven des Haushaltes hingerichtet werden. Invita stellt Nachforschungen an und findet sich schon bald in einem Geflecht aus Lügen und Intrigen wieder …

    Ganz herzlich lade ich zu einer Leserunde rum um Invita und die Römerzeit ein und verlose dazu 5 Paperbacks und 15 E-Books (Piper-Verlag).

    Ihr wollte Invita kennenlernen und an der Leserunde teilnehmen? Super!

    Erzählt mir doch einfach, was Euch an der Römerzeit fasziniert oder warum Ihr gerne dieses Buch lesen möchtet und schon seid Ihr im Lostopf.

    Natürlich darf man auch problemlos mit einem eigenen Buchexemplar in die Runde einsteigen.

    Die Bewerbungsphase läuft übrigens bis zum 15. August 2017 um Mitternacht. Am 16. August werden die Gewinner bekannt gegeben.

    Nun wünsche ich viel Glück und freue mich, von Euch zu hören.

    Eure Maria


    www.mariawpeter.de - www.facebook.com/mariawpeter


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    Letzter Beitrag von  MalaikaSanddollervor einem Jahr
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