Maria W. Peter Die Legion des Raben

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Inhaltsangabe zu „Die Legion des Raben“ von Maria W. Peter

Invita, die Sklavin des römischen Statthalters zu Trier, steckt erneut in Schwierigkeiten – nicht nur, dass sie dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus als Geliebte versprochen wurde, jetzt versucht sie auch noch, den Mord an einem hochrangigen römischen Beamten aufzuklären. Auf dem Nachhauseweg von einem rauschenden Fest wurde der Mann heimtückisch ermordet. Ein Schuldiger ist schnell gefunden: der Sklave Hyacinthus, welcher ihn begleitete und wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Nach altem Recht sollen nun alle Sklaven des Haushaltes hingerichtet werden. Invita stellt Nachforschungen an und findet sich schon bald in einem Geflecht aus Lügen und Intrigen wieder …

Mit Invita und Flavus begibt sich der Leser zurück in die alte und ehrwürdige Stadt Trier und dort auf eine spannende Spurensuche!

— kassandra1010
kassandra1010

Ein toller historisch toller recherchierter Roman ,toll und packend geschrieben! SUPER!!!!!

— Katzenmicha
Katzenmicha

Spannender Krimi in hervorragend recherchierten Setting. Absolut lesenswert.

— anne_lay
anne_lay

Neuer historischer Krimi mit der sympathischen vorwitzigen Sklavin Invita und dem "Barbaren" Flavus,

— Euridike
Euridike

Wunderbar durchdachter und vielseitiger Kriminalroman für Römer-Freunde.

— Leseraupe
Leseraupe

Ein faszinierender und spannender historischer Krimi!

— Gina1627
Gina1627

Sehr spannender, perfekt recherchierter Römerkrimi

— Gosulino
Gosulino

Geschichtsunterricht mal auf andere Art, mit diesem spannenden antikem Kriminalstück

— Tine13
Tine13

Fesselnder historischer Roman - unbedingte Leseempfehlung!

— mabuerele
mabuerele

Ein spannender historischer Krimi! Wissenswert und lesenswert!

— clary999
clary999

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  • Invitas 2. Fall

    Die Legion des Raben
    samea

    samea

    23. September 2017 um 15:00

    „Invita, die Sklavin des römischen Statthalters zu Trier, steckt erneut in Schwierigkeiten – nicht nur, dass sie dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus als Geliebte versprochen wurde, jetzt versucht sie auch noch, den Mord an einem hochrangigen römischen Beamten aufzuklären. Auf dem Nachhauseweg von einem rauschenden Fest wurde der Mann heimtückisch ermordet. Ein Schuldiger ist schnell gefunden: der Sklave Hyacinthus, welcher ihn begleitete und wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Nach altem Recht sollen nun alle Sklaven des Haushaltes hingerichtet werden. Invita stellt Nachforschungen an und findet sich schon bald in einem Geflecht aus Lügen und Intrigen wieder …“ Invitas zweites Abenteuer. Von den drei bisher erschienenen Bänden ist er der Aktionreichste. Einige Szenen sind durchaus härterer Natur. Doch keine Sorge, die Autorin schreibt nicht reißerisch. Der Leser kann sich das Geschehen vorstellen, wird sich aber nicht ekeln oder Albträume bekommen. Durch die bildhafte Sprache macht es Spaß diesen Roman zu lesen. Invita und auch Flavus sind echte Sympathieträger. In diesem Roman wird auch wieder der Aufbau der römischen Gesellschaft deutlich. Es ist daher ein lehrreiches Buch, doch ohne zu dozieren. Für mich war dieser Band der Einstieg in die Invita-Reihe und hat mich dazu verführt die anderen Bände zu kaufen. Es handelt sich um eine absolut lesenswerte Serie, bei der jeder Band in sich abgeschlossen ist und auch einzelnd gelesen werden kann.

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  • 2. Band der Reihe um die Sklavin Invita

    Die Legion des Raben
    Euridike

    Euridike

    10. September 2017 um 19:41

    Klappentext; Auf dem Heimweg vom Palast des Statthalters wird ein hoher Beamter ermordet. Der Verdacht fällt auf seinen Sklaven Hyacinthus und damit droht nach römischen Recht allen Sklaven des Hauses die Hinrichtung. Die junge Sklavin Invita stellt eigene Nachforschungen an. Sie stößt auf eine Verschwörung, die nicht nur ihr eigenes Leben, sondern die ganze Stadt Treveris in  Gefahr bringt.Dies ist bereits der 2. Band mit der Sklavin Invita, die im 3. Jahrhundert nach Christus Geheimnisse aufklärt. Das Buch kann aber auch gut ohne den ersten Teil gelesen werden. Die zum Verständnis wichtigen Details werden nach und nach erläutert.Die Autorin schafft es auch diesmal wieder, Geschichte, die fundiert recherchiert ist, und eine spannende Erzählung miteinander perfekt zu verknüpfen.Die Handlung um Invita war sogar noch spannender als im ersten Teil, da sich das leichtsinnige Mädchen zu einer überlegt handelnden Jungen Frau weiterentwickelt hat.Ich bin immer wieder fasziniert, wie die Autorin uns für Geschichte begeistern kann.

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  • Gerne mehr. Ein gutes Buch was schnell durchgelesen war. Ich liebe diese Zeit.

    Die Legion des Raben
    Ayumaus

    Ayumaus

    10. September 2017 um 16:35

    Invita, die Sklavin des römischen Statthalters zu Trier, steckt erneut in Schwierigkeiten – nicht nur, dass sie dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus als Geliebte versprochen wurde, jetzt versucht sie auch noch, den Mord an einem hochrangigen römischen Beamten aufzuklären. Auf dem Nachhauseweg von einem rauschenden Fest wurde der Mann heimtückisch ermordet. Ein Schuldiger ist schnell gefunden: der Sklave Hyacinthus, welcher ihn begleitete und wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Nach altem Recht sollen nun alle Sklaven des Haushaltes hingerichtet werden. Invita stellt Nachforschungen an und findet sich schon bald in einem Geflecht aus Lügen und Intrigen wieder …Wie im Klappentext schon steht ist, geht es hier um eine große Intrige und alles voller Lügen und Invita landet mitten darin und möchte den Sklaven Hyacinthus und die anderen Sklaven die zu der Familie gehören helfen. Bald ist aber mehr, da der Sklave aus Ihrer Familie, Flavus Familienangehörige zu den hingerichteten gehören.Invita ist eine sehr dominante, schlaue und selbstbewusste Frau bzw. Sklavin die immer wieder in Ärger gerät aber diesmal ist es nicht Ihre Schuld. Ihre Domina ist die Tochter des Stadthalters und beide verstehen sich gut und sie bekommt von ihrer Herrin die Erlaubnis rum zu schnüffeln, da ihre Herrin ein sehr lieber und hilfsbereiter Mensch ist.Als Invita ein bisschen zu weit rum schnüffelt sind ihre Sachen verbrannt und sie bekommt die Kleidung von der Tochter des Stadthalters also ihrer Herrin. So fängt die Verwechslung an. Der gute Flavus rettet Invita und beide geraten immer wieder in Gefahr, bis sie es zurück in die Stadt schaffen um die Wahrheit aufzudecken und rechtzeitig den richtigen Leuten Bescheid zu sagen.Das Ende fand ich sehr gut und daraus lässt sich noch ein weiterer Band schreiben.Ich habe den Ersten Band NOCH nicht gelesen und ich bin auch so durch die gute Schreibweise und diese Neue Geschichte gut hineingekommen. Man kann dieses Buch auch gut als Einzelbuch lesen aber ich denke ich werde mir trotzdem den ersten Teil kaufen; weil ich einfach auf den Geschmack gekommen bin. *grins*Es hat mich gleich gefesselt und so mag ich es am liebten wenn ich ein Buch anfange.Auch fand ich die Schreibweise und Erklärungen sehr gelungen. Ich konnte mir alles gut bildlich vorstellen. Dabei habe ich erst zum Schluss das Glossar, das hinten im Buch ist durchgelesen. Es hätte mich sonst vom Lesen abgehalten aber ich konnte mir durch das gut geschriebene mir schon denken was die Autorin meinte. Die zwei Karten fand ich auch sehr hilfreich. Invita ist ja ganz schön rum gekommen.Zu gerne wäre ich auch mal heiß Baden gegangen oder hätte eine schöne teure Tunika aus dieser Epoche angezogen.Ich mochte Invita und das Gezanke mit Flavus sehr. Auch wenn ich zuerst skeptisch gegenüber Flavus war, weil er einfach seine Geheimnisse nicht verraten wollte. Invita Ihre Herrin mochte ich auch und ich hab gestaunt, dass schon über Jesus Christus geschrieben wurde. Naja aber irgendwann beginnt ja die Zeit.Überrascht war ich ganz zum Schluss, wer hinter dieser Intrige steckt und so kaltblütig ist, so viele unschuldige Sklaven hinzurichten. Und das war zu dieser Zeit nicht mehr üblich.Ein tolles Buch. Das Lesen hat mir sehr viel Spaß bereitet. Ich konnte endlich mal wieder in diese Zeit eintauschen. Gerne mehr.Vielen Dank an die Liebe Autorin Maria W. Peter, das sie mir das Buch gesendet hat, DANKESCHÖN.

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  • Eine dunkle Verschwörung zieht über Trier

    Die Legion des Raben
    kassandra1010

    kassandra1010

    10. September 2017 um 10:00

    Invita, die junge Sklavin aus dem Haus des Stadthalters gerät in Treveris mitten hinein in eine dunkle Verschwörung. Nach einem brutalen Mord wird der Sklave Hyazinthus beschuldigt, dessen Herrn ermordet zu haben. Die rachsüchtige Hausherrin Julia fordert nach altem Gesetz nunmehr die Hinrichtung des gesamten Sklavenhaushalts als Strafe und Abschreckung. Invita ist entsetzt, als sie feststellen muss, das der Alemanne Flavus, ebenfalls im Haus des Stadthalters dienend scheinbar in diesen Mord verwickelt ist. Die Spur ist gelegt und Invita hat Lunte gerochen. Ihre Ermittlungen führen sie in Trier in die Thermen, in die umliegenden privaten Villen und natürlich auch das ein oder andere Mal in eine Folterkammer. Dank Flavus, der ihr vorerst mehr aus Eigennutz als aus Freundschaft zur Flucht verhilft, gelingt es ihr auch ein ganz persönliches Geheimnis zu lüften….Mit Invita und Flavus begibt sich der Leser zurück in die alte und ehrwürdige Stadt Trier und dort auf eine spannende Spurensuche! Es war schön, zurück in meine alte Heimat zu blicken und nebenbei auch noch etwas mehr über die damalige Römerzeit vor Ort zu lernen.

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  • Die Legion des Rabens

    Die Legion des Raben
    AmberStClair

    AmberStClair

    09. September 2017 um 17:20

     Klappentext: Invita, die Sklavin des römischen Statthalters zu Trier, steckt erneut in Schwierigkeiten – nicht nur, dass sie dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus als Geliebte versprochen wurde, jetzt versucht sie auch noch, den Mord an einem hochrangigen römischen Beamten aufzuklären. Auf dem Nachhauseweg von einem rauschenden Fest wurde der Mann heimtückisch ermordet. Ein Schuldiger ist schnell gefunden: der Sklave Hyacinthus, welcher ihn begleitete und wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Nach altem Recht sollen nun alle Sklaven des Haushaltes hingerichtet werden. Invita stellt Nachforschungen an und findet sich schon bald in einem Geflecht aus Lügen und Intrigen wieder … Meine Meinung: Mittlerweile darf Invita im Schreibbüro des Stadthalters schreiben um ihre Handschrift zu vervollkommen, denn sie soll später für die Tochter des Hauses deren Briefe schreiben. Als sie bei einem Festmahl einige auffällige Personen beobachtet, weiß sie noch nicht das sie bald mitten in einem Chaos von Intrigen und Mord steht. Dies ist eine Geschichte von einer mutigen jungen Frau, in einer Zeit als die Römer die Herrschaft hatten. Beherzt forscht sie und muß dabei sehr gut auf passen, da es ihr eigentlich als Sklavin verboten ist rum zu schnüffeln und doch kommt sie auf ihrer liebenswürdigen und manchmal naiven Art weiter. Das macht Invita sympathisch und man mag sie sofort. Auch hier wieder eine spannende gute Fortsetzung und man kam ein winziges Stück voran, wo Invita her kommt. Aber noch muß sie suchen wo ihre Wurzeln sind und wer sie wirklich ist. Man konnte sich wieder alles gut vorstellen, die Handliungen und auch die Begebenheiten. Der Schreibstil ist sehr schön und ich-Form gehalten, aus der Sicht von Invita. Auch hier hat die Autorin wieder gut recherchiert. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar was erklärt was die einzelnen Begriffe zu bedeuten haben. Sowie ein sehr interesantes Nachwort. Mir persönlich hat auch das zweite Buch sehr gut gefallen und kann es empfehlen für all die Leser die historische Krimis mögen!

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  • Leserunde zu "Die Legion des Raben" von Maria W. Peter

    Die Legion des Raben
    Maria_W_Peter

    Maria_W_Peter

    LESERUNDE ZU „DIE LEGION DES RABEN“ Ein historischer Kriminalroman um die römische Sklavin Invita Habt Ihr Lust, Euch in versunkene Epochen und längst vergangene Zeiten entführen zu lassen? Mit einem spannenden historischen Krimi, der in ungewöhnlichem Ambiente angesiedelt ist? Mit einem gehörigen Schuss Humor, aber auch Abenteuer, Dramatik und Liebe? Dann möchte ich Euch meine kluge und eigenwillige Sklavin Invita ans Herz legen, die zusammen mit dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus im römischen Treveris (Trier) und der malerische Region von Mosel und Saar in eine Verschwörung um den Mord an einem hochrangigen römischen Beamten verwickelt wird. Zum Klappentext:  Invita, die Sklavin des römischen Statthalters zu Trier, steckt in ernsten Schwierigkeiten – nicht nur, dass sie dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus als Geliebte versprochen wurde, jetzt versucht sie auch noch, den Mord an einem hochrangigen römischen Beamten aufzuklären. Auf dem Nachhauseweg von einem rauschenden Fest wurde dieser heimtückisch ermordet. Ein Schuldiger ist schnell gefunden: der Sklave Hyacinthus, welcher ihn begleitete und wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Nach altem Recht sollen nun alle Sklaven des Haushaltes hingerichtet werden. Invita stellt Nachforschungen an und findet sich schon bald in einem Geflecht aus Lügen und Intrigen wieder … Ganz herzlich lade ich zu einer Leserunde rum um Invita und die Römerzeit ein und verlose dazu 5 Paperbacks und 15 E-Books (Piper-Verlag). Ihr wollte Invita kennenlernen und an der Leserunde teilnehmen? Super! Erzählt mir doch einfach, was Euch an der Römerzeit fasziniert oder warum Ihr gerne dieses Buch lesen möchtet und schon seid Ihr im Lostopf. Natürlich darf man auch problemlos mit einem eigenen Buchexemplar in die Runde einsteigen. Die Bewerbungsphase läuft übrigens bis zum 15. August 2017 um Mitternacht. Am 16. August werden die Gewinner bekannt gegeben. Nun wünsche ich viel Glück und freue mich, von Euch zu hören. Eure Mariawww.mariawpeter.de - www.facebook.com/mariawpeter

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    • 1066
    Maria_W_Peter

    Maria_W_Peter

    06. September 2017 um 19:06
    Streiflicht schreibt cool, dann kann ich mich ja noch mehr freuen! habe heute gesehen, dass band 3 im november erscheint und jetzt ist auch noch band 4 halbfertig! :o)

    Ich beeile mich mit Schreiben :) .... Gerade arbeite ich an mehreren Projekten parallel (und bekomme daher meist viel zu wenig Schlaf).

  • Unglaublich atmosphärisch

    Die Legion des Raben
    Streiflicht

    Streiflicht

    06. September 2017 um 18:46

    Dieses Buch hat mich direkt in seinen Bann gezogen und hat von der ersten Seite an Spaß gemacht. Die Autorin Maria W. Peter schafft es auch wieder, in ihrer unnachahmlichen Art und Weise, eine lebendige, authentische Szenerie zu beschreiben, die den Leser mit auf eine Zeitreise nimmt. Das Alte Rom mit seinen Provinzen und der Lebensart der damaligen Menschen – Reiche einerseits und die Sklaven auf der anderen Seite, Römer und Germanen, Verbrecher und solche, die auf der Seite des Guten stehen – wird richtiggehend lebendig und erscheint vor dem Auge des Lesers. Es macht einfach nur Spaß, gemeinsam mit Invita das brutale Verbrechen aufklären zu wollen und dafür zu sorgen, dass nicht Unschuldige den Tod finden. Invita ist ein absoluter Herzensmensch, der mich begeistert hat. Sie ist unglaublich tapfer und mutig und versucht, ein guter Mensch zu sein. Sie weiß, dass sie nur eine Sklavin ist, die nicht viele Rechte hat und vor dem Gesetz nur eine Sache ist. Dennoch traut sie sich einiges zu, ist neugierig und wissbegierig und sympathisch. Man fiebert richtig mit, dass sie den Fall lösen kann und selbst nicht zu Schaden kommt. Und dann ist da noch Flavus, der edle und treue Germane, der scheinbar ein dunkles Geheimnis hat. Aber warum wird Invita immer so heiß, wenn sie ihn sieht? Eine wunderbar zarte Liebesgeschichte entspannt sich hier. Besonders begeistert haben mich die immer topp recherchierten historischen Begebenheiten und Besonderheiten. Man merkt der Autorin bzw. ihren Büchern einfach an, dass sie ihre Bücher mit ganz viel Begeisterung und Akribie schreibt. Absolut faszinierend! Ich hoffe sehr, dass Maria W. Peter ihre Fans mit vielen weiteren Büchern über Invita beglücken wird. Im November soll nach „Fortunas Rache“ und „Die Legion des Raben“ der dritte Teil namens „Der Schatz Saloms“ erscheinen. Darauf freue ich mich schon sehr!

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  • Eintauchen in die Welt der Römer in Trier

    Die Legion des Raben
    irismaria

    irismaria

    06. September 2017 um 16:09

    “Die Legion des Raben“ ist ein historischer Roman von Maria W. Peter, der 260 n. Chr. in der römische Stadt Treveris, dem heutigen Trier spielt. Es gibt einen Vorgängerband, den ich nicht gelesen habe, aber die Geschichte ist auch ohne Vorkenntnis gut verständlich.Hauptfigur ist die Sklavin Invita, die für den römischen Statthalter arbeitet und dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus als Gefährtin übergeben wird. Nach einem Festmahl im Haus des Statthalters wird einer der Gäste auf dem Heimweg ermordet. Invita begleitet ihre Herrin zum Kondolenzbesuch zur Familie des Toten und die beiden Frauen erfahren, dass die Familie den Begleitsklaven des Opfers, Hyacinthus, verdächtigt und alle Sklaven des Haushaltes hinrichten lassen wollen. Geschockt darüber versuchen sie, den wahren Täter zu finden und ermitteln. Es entwickelt sich eine spannende Krimihandlung, bei der man nebenbei in die Welt des spätrömischen Reiches eintaucht und viele wunderbar beschriebene Örtlichkeiten entdeckt. Die Personen sind lebendig dargestellt und die Handlung voller Überraschungen. So liebe ich historische Romane!

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  • Tolles Buch!

    Die Legion des Raben
    Katzenmicha

    Katzenmicha

    06. September 2017 um 07:13

    Invita, die Sklavin des römischen Statthalters zu Trier, steckt erneut in Schwierigkeiten – nicht nur, dass sie dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus als Geliebte versprochen wurde, jetzt versucht sie auch noch, den Mord an einem hochrangigen römischen Beamten aufzuklären. Auf dem Nachhauseweg von einem rauschenden Fest wurde der Mann heimtückisch ermordet. Ein Schuldiger ist schnell gefunden: der Sklave Hyacinthus, welcher ihn begleitete und wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Nach altem Recht sollen nun alle Sklaven des Haushaltes hingerichtet werden. Invita stellt Nachforschungen an und findet sich schon bald in einem Geflecht aus Lügen und Intrigen wieder …Fazit zum Buch:Es geht um die junge Sklavin Invita die im3.Jahrhundertin Trier lebt.Invita bringt sich mit ihrer Neugier immer wieder in große Schwierigkeiten..Als diesmal in der Stadt ein Mord geschied und der Sklave Hyainthus als Schuldiger ausgemacht wird-beginnt Invita es zu hinterfragen.Der Sklave hat zwar seinen Herrn begleitet,hatte aber keinen Grund ihn zu ermorden.Eher in der Familie -sind Unstimmigkeiten,die einen Verwanten oder Bekannten dazu getrieben haben könnten.Invita sammelt Informationen,in dieser Zeit für eine junge Frau nicht ungefährlich.Sie verliebt sich in den Sklaven Flavus.Nach einigem hin und her kommen sich die beiden näher.Die Autorin schafft es die Geschichte spannend zu erzählen,vor meinem inneren Auge sah ich Trier im 3.Jahundert,die Bauten,die Straßen und durch die sehr gute Beschreibung auch die Menschen aus der Zeit.Mit Hilfe einem Gossar und einer Karte des alten Triers und dessen Umgebung endstand dieses Bild.Mann fühlte sich in die Zeit versetzt.Die Spannung hielt sich bis zum Schluß.Der Schreibstil ist einfach super,ich konnte nicht aufhören zu lesen.Leider kann ich nur 5 Sterne geben-ich hätte das doppelte sehr gerne gegben.

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  • Ein total spannender Krimi vor einer toll recherchierten Kulisse

    Die Legion des Raben
    Svanny

    Svanny

    05. September 2017 um 19:44

    Rezension Inhaltsangabe: Invita, die Sklavin des römischen Statthalters zu Trier, steckt erneut in Schwierigkeiten – nicht nur, dass sie dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus als Geliebte versprochen wurde, jetzt versucht sie auch noch, den Mord an einem hochrangigen römischen Beamten aufzuklären. Auf dem Nachhauseweg von einem rauschenden Fest wurde der Mann heimtückisch ermordet. Ein Schuldiger ist schnell gefunden: der Sklave Hyacinthus, welcher ihn begleitete und wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Nach altem Recht sollen nun alle Sklaven des Haushaltes hingerichtet werden. Invita stellt Nachforschungen an und findet sich schon bald in einem Geflecht aus Lügen und Intrigen wieder … Fazit: Wie oben schon geschrieben, ist dieser historische Krimi sehr gut recherchiert und die komplette Umgebung sehr authentisch dargestellt und beschrieben. Der Schreibstil der Autorin ist so bildlich, dass ich jedes Mal das Gefühl habe, nicht zu lesen, sondern zu träumen. An den richtigen Stellen wird die Geschichte mit zusätzlichem wissen aufgefüllt, ohne langweilig zu werden. Es ist wie ein richtiges guter Geschichtsunterricht, bei dem man gar nicht merkt, dass man etwas lernt, weil es so spannend ist. Der Krimi an sich ist gut aufgebaut, zu Beginn die Leiche woraufhin Invita die Ermittlungen aufnimmt. Natürlich ist es als Sklavin nicht einfach jeden zu fragen oder höhere Herren zu verdächtigen. Als dies schafft Invita im Laufe der Geschichte sehr gut und hat auch einiges an Glück. Die Charaktere sind schön ausgestaltet. Gerade über Invita als Hauptfigur habe ich viel gelernt, trotz das ich das vorherige Buch nicht gelesen habe. An einigen Stellen wurde kurz auf die vorherige Geschichte eingegangen, ohne dies aber groß auszuschmücken. Es reichte für mich als unwissenden Leser die Geschichte zu verstehen und ich gehe davon aus, dass es einem Leser, der die Geschichte kannte, nicht gelangweilt hat. Das Buch verliert seine Spannung die ganze Geschichte über nicht und mir ist es oft abends schwer gefallen mit dem lesen aufzuhören, weil es schon spät war. Dies ist für mich immer ein Indikator dafür, dass das Buch richtig gut sein muss. Daher vergebe ich für das Buch auch 5 von 5 Sternen und möchte es jedem Leser empfehlen, der gerne historische Bücher bzw. Krimis liest! Es lohnt sich definitiv zu lesen!

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  • Unbedingt lesenswert.

    Die Legion des Raben
    anne_lay

    anne_lay

    04. September 2017 um 11:10

    Invita, Sklavin des Statthalters von Trier, wird mitten in der Nacht aufgeschreckt. Ein Mord ist geschehen und der Tote ist im Haus des Statthalters zu Gast gewesen ... Nach einer kurzen Orientierung bezüglich der Namen und Ortsbezeichnungen (bei denen mir das Glossar hätte helfen können, das ich aber nicht zu Rate gezogen habe), bin ich sofort mittten im Geschehen. Das Haus des Statthalters wird schnell greifbar durch den lebendigen Schreibstil, der an Bilder von meinen Besuchen im Xantener Römerpark anknüpft. Auch die Figuren, allen voran die etwas kratzbürstige Invita, werden schnell lebendig. Sie wird mir schnell sympathisch und immer wieder staune ich über Errungenschaften der römischen Zeit, die danach in Vergessenheit geraten sind. Sei es die Fußbodenheizung, die Glasherstellung oder das Rechtssystem des Reiches ... gerade hier war es faszinierend, in der Leserunde gleich bei der Autorin nachfragen zu können, die uns mit ihrem Wissensschatz bereichert hat. Immer wieder überraschen mich neue Wendungen, sowohl der Krimi als auch die vorsichtige Annäherung zwischen Invita und Flavius liefern viele Gründe, das Buch nicht aus der Hand legen zu wollen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich auch den ersten Band über Invita unbedingt lesen muss, weil mir Handlung, Stil und Aufbereitung des römischen Umfeldes außerordentlich gut gefallen haben. Daher gebe ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung für alle, die Interesse an römischer Geschichte haben und gern historische Krimis lesen.

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    • 2
  • Spannend bis zum Schluss

    Die Legion des Raben
    nirak03

    nirak03

    03. September 2017 um 19:35

    Invita ist eine junge Sklavin, die im 3. Jahrhundert in Trier lebt. Sie hat eine ganz große Schwäche, sie ist extrem neugierig. Diese Eigenschaft bringt sie dann auch immer wieder in große Schwierigkeiten. So auch jetzt gerade wieder. In der Stadt ist ein Mord geschehen und ein Sklave namens Hyacinthus wird schnell als Schuldiger angesehen. Invita ist es, die dies in Frage stellt, den der Tote ist ein hochrangiger Beamter und seine Erben wollen Rache nehmen. War es wirklich der Sklave, der seinen Herren begleitet hat oder steckt viel mehr hinter diesen Anschuldigungen? Die Autorin Maria W. Peter nimmt den Leser mit auf eine Reise in das antike Trier zur Zeit der Römer. Sie erzählt ihre Geschichte durch die Augen ihrer Protagonistin Invita. Auf diese Weise kann man die Handlungsweisen der jungen Frau gut verstehen und nachvollziehen. Mir hat gerade diese Art des Erzählens gut gefallen. Durch diese Ich-Perspektive ist der Leser immer mitten im Geschehen und kann die Gedanken von Invita mitverfolgen und erleben. Auch wenn ich so manches mal gedacht habe, liebe Invita du musst doch sehen, was hier los ist. Sie hat es leider nicht immer gesehen. Dafür bekommt man aber hautnah mit, wie das Gefühlsleben der Sklavin aussah. Die Schmerzen, die sie erdulden musste oder die Ängste, die sie ausgestanden hat. Kurzum der Leser schlüpft regelrecht in die Rolle der Invita. Die junge Frau führt durch die Geschichte und durch das alte Trier. Mit hat gut gefallen, wie sie das gemacht hat. Obwohl „die Legion des Raben“ ein zweiter Band ist, kann man ihn gut einzeln lesen und verstehen. Die spannende Handlung, rund um den Mord, ist in sich abgeschlossen. Nur die Entwicklung der Sklavin baut natürlich aufeinander auf. Kleine Rückblenden sorgen aber schon dafür, dass man nicht das Gefühl hat, es fehle an Wissen. Die Autorin versteht es, die Spannung aufzubauen und auch bis zum Schluss zu halten. Ich konnte wunderbar mit rätseln und mitfiebern. Eine kleine Liebesgeschichte darf hier natürlich auch nicht fehlen. Und so wundert es nicht, dass der gut aussehende Sklave Flavus und die Sklavin Invita sich zueinander hingezogen fühlen. Es ist unterhaltsam zu lesen, wie die zwei sich langsam näherkommen. Diese Szenen lockern die Geschichte ein wenig auf und sorgen auch ein bisschen für Heiterkeit. Es macht einfach Spaß die beiden zu beobachten. Zu dem bekommt man mit ihnen auch einen kleinen Einblick darin, wie damals mit den Sklaven verfahren wurde. Überhaupt wird hier das Leben im 3. Jahrhundert detailreich geschildert. Ein ausführliches Nachwort, welches Fiktion und Wahrheit trennt, beendet die Geschichte und war auch informativ zu lesen. Ein Glossar ist ebenso vorhanden, wie eine Karte des alten Triers und der Umgebung. Mithilfe dieser Karten kann man wunderbar nachvollziehen, welche Wege die junge Frau beschritten hat. „Die Legion des Raben“ ist ein spannender, historischer Krimi, der mich eine Weile in das römische Reich entführt hat. Ich habe Invita sehr gern begleitet. Die Mischung zwischen Krimi und Roman war hier genau richtig. Die Liebesgeschichte nicht zu aufdringlich und die Handlung spannend.

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  • "Accipere quam facere praestat iniuriam!" (Cicero)

    Die Legion des Raben
    Leseraupe

    Leseraupe

    Die Handlung des Kriminalromans „Die Legion des Raben“ trägt sich im Jahre 260 n. Chr. (Nach römischer Zeitrechnung Ab Urbe Condita 1012) in der römischen Provinz Treveris (heute Trier) zu. Die neugierige, junge Sklavin Invita, welche im Dienst des treverischen Statthalters steht, wird in eine Mordermittlung um den Duumvir Baetius Quigo hineingezogen. Baetius Leibsklave Hyacinthus wird der Ermordung seines Herrn bezichtigt, und deshalb sollen alle Sklaven seines Haushaltes in naher Zukunft hingerichtet werden. Doch Invita ahnt, dass diese Beschuldigung unrechtens ist, stellt mit Hilfe der Tochter des Statthalters, Marcella, und des geheimnisvollen, alemannischen Sklaven Flavus eigene Nachforschungen an und gerät ehe sie sich versieht selbst ins Fadenkreuz… Wird sie es rechtzeitig schaffen, den Komplott aufzudecken und den Sklaven das Leben zu retten? Der meisterhaft recherchierte Roman versetzt den Leser mit glaubhaften Beschreibungen der römischen Lebenswelt ins alte Treveris und lässt ihn mit Invita mitfühlen und -leiden. Sie ist eine herzensgute Persönlichkeit, was zwar dem Leser an seiner Hauptfigur viel Freude und Identifikationspotenzial bereitet, jedoch gemessen an Invitas Lebenserfahrungen etwas zu altruistisch wirkt, um real zu sein. Dennoch ist es äußerst interessant in die Figur einer Sklavin zu schlüpfen und die Dinge aus ihren Augen zu betrachten, was dank der Erzählsituation des erzählenden Ichs auch wunderbar gelingt. Die weiteren Charaktere wirken jedoch sehr überzeugend, gerade aufgrund ihrer Diversität voneinander. Der Plot ist fantastisch durchdacht und umgesetzt worden. Immer wieder wird man auf falsche Fährten gelockt, muss noch einmal pausieren um das neu erhaltene Mosaikstück einzuordnen und fiebert mit Invita mit. Auch rasante Ortswechsel finden statt, was zusätzliche Spannung erzeugt. Nebenher kommen auch Humor und natürlich Amors Bestrebungen nicht zu kurz. Jedoch steht die Kriminalgeschichte stets im Vordergrund. Auch zu empfehlen ist, den ersten Teil der Invita-Reihe, „Fortunas Rache“, bereits gelesen zu haben, da man besonders Invitas Vergangenheit und ihre persönlichen Umstände besser einschätzen kann. Trotzdem ist die Geschichte auch ohne Vorkenntnisse absolut verständlich, da alles wichtige noch einmal Erwähnung findet. Abschließend ist zu erwähnen, dass auch Leser, die lieber Romane als Krimis lesen mit diesem Werk gut bedient sind, wenn sie ein Herz für die römische Kultur haben, da lebensnahe Beschreibungen der Umgebung, eine gute Portion Humor und auch eine herzerwärmende Liebesgeschichte auf sie warten. Die Handlung ist wunderbar verstrickt und verzahnt sich letztendlich. Einzig die Protagonistin wirkt in ihren Überzeugungen teils unrealistisch, da diese mit ihrem Stand konkurrieren, dies macht aber ihr neugieriger Geist und die gute Identifikationsmöglichkeit mit ihr wett. Die Liebesgeschichte ist schon zu Anfang recht vorhersehbar, um diese geht es primär aber auch nicht. Der 416 Seiten starke Kriminalroman „Die Legion des Raben“ wurde 2008 von der deutschen Autorin Maria W. Peter verfasst und ist im Piper Verlag erhältlich. Der deutsche Taschenbuchpreis liegt bei 17,99€, der österreichische bei 18,50€, während sich der Preis der E-Book Version auf 6,99€ beläuft. Die ISBN lautet: 978-3-492-98356-3.

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    • 2
  • Mordermittlungen im römischen Trier

    Die Legion des Raben
    Dreamworx

    Dreamworx

    02. September 2017 um 15:22

    Trier 260 n.Chr. Während eines Banketts ihres Herrn, dem römischen Statthalter von Trier, lernt die Sklavin Invita den Sklaven Hyacinthus kennen. Auf dem Heimweg vom Bankett wird dessen Herr, der hochrangige römische Beamte Gaius Baetius Quigo, heimtückisch ermordet und Hyacinthus schnell von der Familie des Toten als Täter abgestempelt. Gleichzeitig wollen sie alle Sklaven in ihrem Haushalt schnellstmöglich hinrichten lassen, ohne große Trauer für den Ermordeten erkennen zu lassen. Invita, die sowohl Neugier als auch Cleverness als ihre herausragenden Eigenschaften nennen könnte, glaubt nicht an die Schuld Hyacinthus‘ und will den Dingen auf den Grund gehen, wohl auch, um sich von dem Wunsch ihres Herren abzulenken, mit dem alemannischen Kriegsgefangenen Flavus eine Verbindung einzugehen. Flavus hat ebenfalls ein Interesse daran, dass der Mord aufgeklärt wird, denn seine Schwägerin und deren Sohn leben als Sklaven im Haushalt des Ermordeten. Invita bekommt bei ihren Nachforschungen unverhofft die Unterstützung ihrer Herrin Marcella. Invita kommt bald einer Verschwörung auf die Spur und bringt damit ihr Leben in große Gefahr. Wird sie den Täter entlarven können und vor allem – wird man ihr als Sklavin Glauben schenken?Maria W. Peter hat mit ihrem Buch „Die Legion des Raben“ den zweiten Band um die Sklavin Invita vorgelegt. Es handelt sich hierbei um einen sehr spannenden und fesselnden historischen Kriminalroman, der seinesgleichen sucht. Der Schreibstil ist flüssig und sehr bildhaft, so dass der Leser ab der ersten Seite wie im Sog in eine vergangene Zeit abtaucht, um dort an der Seite von Invita eine brenzlige Situation nach der anderen durchzustehen und Nervenkitzel pur mitzuerleben. Die Autorin hat die besondere Gabe, mitreißend zu erzählen und dem Leser das Gefühl zu geben, tatsächlich dabei zu sein. Der Spannungsbogen wird recht schnell aufgebaut, steigert sich dann während der Geschichte immer mehr bis zum finalen Schluss. Die geschichtliche Recherche ist ausgezeichnet und gibt der Handlung den idealen lebendigen historischen Hintergrund für diesen Kriminalfall. Ebenso wird die Situation der Christen in der damaligen Gesellschaft beleuchtet. Die Geschichte wird aus der Sicht der Sklavin Invita in der Ich-Form erzählt, so erfährt der Leser aus erster Hand ihre Gedanken, Gefühle und ihre Schlussfolgerungen, um den Mordfall zu lösen. Die Landschaftsbeschreibungen sind ebenfalls so detailliert und bildgewaltig, dass man das Gefühl hat, direkt vor Ort zu sein und alles mit eigenen Augen vor sich zu sehen. Das Gesamtpaket dieses Buches einschließlich einem sehr informativen Nachwort, Karten sowie einem Glossar ist einfach hervorragend gestaltet und lässt keine Leserwünsche offen.Die Charaktere sind liebevoll und individuell ausgestaltet. Sie wirken sehr lebendig und realistisch. Invita ist zwar noch eine sehr junge Frau, jedoch für ihr Alter schon sehr selbstbewusst, aber auch selbstlos sowie mit einer gehörigen Portion Intelligenz ausgestattet und für eine Sklavin sehr belesen. Invita besitzt einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und bringt sich durch ihre Impulsivität oftmals in große Gefahr, doch sie hat immer wieder Glück im Unglück. Sie sucht nach ihrer eigenen Vergangenheit und hofft, eines Tages endlich jemanden aus ihrer Familie zu finden. Flavus ist ein alemannischer Sklave, der ein Geheimnis mit sich herumträgt. Er wirft nicht gerade mit Worten um sich und ist auch sonst eher zurückhaltend. Flavus wirkt oftmals stolz und etwas überheblich, doch insgeheim ist er ein hilfsbereiter Mann, der selbst schon einige Schicksalsschläge durchstehen musste. Marcella ist eine sympathische Frau, die ein offenes Ohr für ihre Untergebenen hat und sie nicht als Ware betrachtet, sondern als Menschen. Sie hat das Herz am rechten Fleck und unterstützt, wo sie nur kann. Als bekennende Christin bewegt sie sich in ihrer Gesellschaft in einer Grauzone. Auch die anderen Protagonisten sind so authentisch und passend gewählt, dass sie dem Roman mit ihrem Auftauchen einen eigenen Stempel aufdrücken und die Geschichte noch glaubhafter und stimmiger machen.„Die Legion des Raben“ ist ein sehr spannend erzählter historischer Kriminalroman, der seinesgleichen sucht. Absolute Leseempfehlung für eine sehr fesselnde Geschichte!  

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  • Sehr lesenswert! Faszinierender historischer Krimi!

    Die Legion des Raben
    Gina1627

    Gina1627

    01. September 2017 um 19:49

    „Die Legion des Raben“ ist der zweite Teil der Reihe um die Sklavin Invita, die jetzt in den Diensten des Statthalters von Trier steht. Nach einer Geburtstagsfeier  ihres Herrn wird auf dem Nachhauseweg ein angesehener Gast ermordet und zu schnell ein Verdächtiger gefunden. Doch Invita fühlt sich dazu berufen, dem ihrer Meinung nach Unschuldigen zu helfen und den richtigen Täter zu überführen. Nicht einfach für eine Sklavin im Jahre 260 nach Christus. Ihre Intelligenz und Neugierde bringt sie immer wieder in Bedrängnis und sie gerät selber in die Hände einer geheimen Organisation, die unlautere Machenschaften begeht und ein Unglück über die Stadt Trier bringen will. Eile ist geboten! Maria W. Peter hat einen sehr spannenden historischen Krimi erschaffen, der den Leser in die Römerzeit des 3. Jahrhunderts entführt.  Sie schafft es perfekt einen durch ihren fesselnden Schreibstil und Sprachgebrauch in die frühere Zeit hineinzuversetzen. Reale Handlungsorte,  geschichtliche Ereignisse und die damalige Lebensart lassen alles sehr authentisch und lebensnah erscheinen. Reichtum und Armut liegen weit auseinander. Die Sklaven sind den Machtbedürfnissen und der Willkür der gehobenen und herrschaftlichen Häuser gnadenlos ausgesetzt. Sie sind ein Inventar, mit dem man nach Belieben verfahren kann. Da die Geschichte aus Sicht von Invita erzählt wird, kommt alles noch eindringlicher und gefühlvoller rüber. Invita ist ein faszinierender Charakter im Buch, mutig, neugierig,  voller Mitgefühl und Hilfsbereitschaft und wächst einem sofort ans Herz. Man erlebt alle Empfindungen von ihr, die sich aus ihrer Liebe zu dem Sklaven Flavus oder aber der Folter, die sich aus Missverständnissen ergeben hat, mit. Sie schafft sich Freunde, Feinde und Respekt. Alle Geschehnisse werden gekonnt um sie herum gebaut und man bewundert ihre Durchhaltekraft und ihren Gerechtigkeitssinn, die sie gegen einige sehr unsympathische und polarisierende Charaktere behaupten muss und bei dem Leser so manches Herzklopfen verursacht. Gekonnt hat die Autorin einen sehr schönen Abschluss  im Buch gefunden, der einen auf weitere Geschichten von Invita neugierig macht. Die „Legion des Raben“ hat mit außerordentlich gut gefallen und war ein besonderes Leseerlebnis! Maria W. Peter hat eine tolle Mischung aus Historie, Spannung und Liebe erschaffen.  Es war überhaupt kein Problem für mich, dass ich das erste Buch von Invitas Geschichte noch nicht kannte, es jetzt aber auf jeden Fall noch lesen werde!. Für dieses wunderschöne Buch vergebe ich verdiente 5 Sterne.

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