Maria W. Peter Fortunas Rache

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Inhaltsangabe zu „Fortunas Rache“ von Maria W. Peter

Geheimnisse und Intrigen im römischen Trier Trier im 3. Jahrhundert n. Chr. Die Sklavin Invita, ein Findelkind, gilt als gewitzt und aufsässig und ist dafür bekannt, ihre Nase in Dinge zu stecken, die sie nichts angehen. Als ein Mitsklave von einem Botengang nicht zurückkehrt, gerät sie in Verdacht, etwas mit dem Verschwinden zu tun zuhaben. Um ihre Unschuld zu beweisen, muss Invita sich der Vergangenheit stellen, die für sie selbst im Dunkeln liegt ...

Toller Auftakt zu einer spannenden römischen Trilogie ...

— engineerwife
engineerwife

Ganz schön frech, diese Sklavin Invita - ein erfrischender Krimi aus dem alten Trier.

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Spannend und authentisch!

— Monika58097
Monika58097

Fazit: Ein gelungener witziger historischer Krimi!

— MonikaRies
MonikaRies

Ein guter historischer Krimi über die eigenwillige Sklavin Invita. Toll geschrieben!

— Marys_Welt
Marys_Welt

Das Leben der jungen Skavin Invita im antiken Rom. Wirklich toll zu lesen!

— AnnaKatharinaKathi
AnnaKatharinaKathi

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  • Eigenverantwortung oder Schicksal?

    Fortunas Rache
    samea

    samea

    23. September 2017 um 14:16

    „Geheimnisse und Intrigen im römischen Trier im 3. Jahrhundert n. Chr. Die Sklavin Invita, ein Findelkind, gilt als gewitzt und aufsässig und ist dafür bekannt, ihre Nase in Dinge zu stecken, die sie nichts angehen. Als ein Mitsklave von einem Botengang nicht zurückkehrt, gerät sie in Verdacht, etwas mit dem Verschwinden zu tun zuhaben. Um ihre Unschuld zu beweisen, muss Invita sich der Vergangenheit stellen, die für sie selbst im Dunkeln liegt ...“ Fortunas Rache ist der erste Roman, der von den Abenteuern der Sklavin Invita erzählt. Obwohl es Folgebände gibt, ist die Erzählung in sich abgeschlossen. Der Autorin gelingt es durch ihren lebendigen Schreibstil, den Leser in die Vergangenheit zu entführen. Die einzelnen Protagonisten sind sorgfältig ausgearbeitet und wirken so lebendig, dass der Leser wirklich meint sie zu sehen. Die Geschichte selbst ist durch und durch glaubhaft und lässt sich sehr flüssig lesen. Sehr schön finde ich, dass die Autorin die Begrifflichkeiten der damaligen Zeit verwendet. Dieses trägt viel zum Charme des Buches und zu seiner Glaubwürdigkeit bei. Heute nicht mehr bekannte Terminologien kann der Leser in einem angehängten Glossar nachschlagen. Besonders gut gefällt mir die Schilderung des Organisation römischer Haushalte. Ein spannender historischer Roman, der dem Leser eine vergangene Zeit nahe bringt und ihn von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann schlägt.

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  • Gefährliche Zeiten in den Straßen des alten Trier ...

    Fortunas Rache
    engineerwife

    engineerwife

    26. August 2017 um 16:31

    Viele vergnügliche Lesestunden durfte ich nun schon mit den Werken dieser Autorin verbringen und auch dieses Buch – ihr Debütroman und der Auftakt zu einer antiken Kriminaltrilogie um die Sklavin Invita – hat mich wieder restlos überzeugt. Maria schafft es dank akribischer, oft jahrelanger Recherche, den Leser in die jeweilige Zeit und den dazugehörigen Ort zu katapultieren als wäre es die natürlichste Sache der Welt. Fast glaubte ich mich selbst durch die Straßen Treveris, heute besser bekannt als Trier, huschen zu sehen. Im Schutz der Dunkelheit an fremde Türen zu klopfen und in Marcellas Quartieren Staub zu wischen. Doch in Wahrheit wird die Geschichte aus dem Mund Invitas erzählt, die sich meistens ungewollt in die unmöglichsten Situationen bringt, die nicht selten mit einer schmerzhaften Strafe enden. Sie scheint das Pech und Unglück anzuziehen und ich litt besonders mit ihr, als ihr ihre eigene Vergangenheit offenbart und doch gleich wieder genommen wurde. Nun aber freue ich mich auf den zweiten Teil in einer illustren Leserunde und hoffe dort, viele bekannte Gesichter wiederzusehen. Wer Maria W. Peter und ihre Bücher noch nicht kennt, sollte dies schnellstmöglich nachholen. Selten trifft man auf Autoren, die so viel Mühe und Liebe in ihre Texte legen.

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  • Fortunas Rache

    Fortunas Rache
    AmberStClair

    AmberStClair

    25. August 2017 um 14:00

     Klappentext: Geheimnisse und Intrigen im römischen Trier im 3. Jahrhundert n. Chr. Die Sklavin Invita, ein Findelkind, gilt als gewitzt und aufsässig und ist dafür bekannt, ihre Nase in Dinge zu stecken, die sie nichts angehen. Als ein Mitsklave von einem Botengang nicht zurückkehrt, gerät sie in Verdacht, etwas mit dem Verschwinden zu tun zuhaben. Um ihre Unschuld zu beweisen, muss Invita sich der Vergangenheit stellen, die für sie selbst im Dunkeln liegt ... Meine Meinung: Ein wirklich sehr gut gelungener historischer Krimi. Der Schreibstil ist einfach fabelhaft und so ließ sich dadurch das Buch sehr flüssig lesen. Die Geschichte ist in Ich- Form geschrieben und wird aus der Sicht der Sklavin Invita erzählt. Invita ein siebzehnjähriges Mädchen, sommersproßig und mit rostroten Haaren, ist wißbegierig, keck und ziemlich neugierig. Da sie lesen und schreiben kann, bringt sie sich immer wieder in Schwierigkeiten, denn ihre Neugierde ist einfach zu groß denn die Schriftrollen ziehen sie magisch an. Aber nicht nur das, sie steckt forsch und keck ihre Nase in einen ungeklärten Fall mit hinein und kann es nicht lassen nachzuforschen was aus Modestus geworden ist. Eine gefährliche Sache in die sie da rein schlittert. Man zittert förmlich mit Invita mit, denn ihre Eskapaden die sie anstellt sind eigentlich nicht so schlimm, aber für Celsus ein Anlass sie zu bestrafen. Dieser sucht so lange bis er was findet was einfach irgendwie lächerlich ist. Die Autorin hat wieder ein sehr gut recherchiertes Buch geschrieben. Die Römerzeit in Trier konnte man sich sehr gut vorstellen. So langsam kam der christliche Glaube, zwar noch in geheimen, auf. Einige Römer bekannten sich schon dafür und wandten sich von ihren Glauben allmählich ab. Auch einige Römische Dichter und Philosophen, wie Ovid und Seneca wurden mit in dieser Geschichte genannt. Das ganze rundete alles ab und machte die Geschichte sehr spannend und authentisch. Mir persönlich gefiel der erste Teil von Invita sehr gut. Weil die Autorin wirklich detail getreue Ereignisse mit hinein bringt. Für mich wieder ein sehr spannender Roman, den ich all die Leser empfehlen kann die historische Geschichten mögen!

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    Fortunas Rache
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    21. August 2017 um 15:49

    Dieses Buch ist der erste Teil einer Reihe rund um die Sklavin Invita. Angesiedelt ist dieser historische (Kriminal-) Roman im 3. Jh. n. Ch. in Claudia Augusta Treverorum (dem heutigen Trier).Worum geht’s?Die junge Sklavin Invita ist ein Findelkind und hat den Hang, sich durch Neugierde und Wissensdurst in Schwierigkeiten zu bringen. Immer wieder "leiht" sie sich Schriftrollen aus, denn sie kann lesen und schreiben. Sie liebt die großen Dichter und Philosophen. Als dann der Sklave Modestus nicht nach Hause zurückkehrt, fällt der Verdacht natürlich gleich wieder auf Invita. Sie muss einfach etwas mit dem Verschwinden zu tun haben! Ohnehin schon verdächtig, macht sie sich auf die Suche nach Modestus und ihrer eigenen Herkunft. Meine Meinung:Mit Invita durch C.A.T. zu laufen und die Geheimnisse aufzuklären, hat mir unheimlich viel Spaß gemacht.Die Geschichte wird, ziemlich unüblich aus der Sicht der weiblichen Sklavin erzählt und das in der „Ich-Form“. Dadurch erhält der Leser einen interessanten Einblick in das Sklavenleben in einem Römischen Haushalt. Üblicherweise werden Geschichten aus der Antike von Männern der Oberschicht geschrieben.  Wie wir es von Maria W. Peter gewöhnt sind, hat sie sorgfältig recherchiert. Wir lernen, wie der Haushalt eines Römischen Statthalters organisiert ist, leiden mit den Sklaven und auch mit Marcella, der Tochter des Legaten in der Stadt. Elegant sind die damaligen politischen und religiösen Gegebenheiten in die Handlung eingebettet. So ganz "nebenbei" vermittelt uns die Autorin Römische Dichter und Philosophen wie Ovid und Seneca.Maria W. Peters Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Ich habe nie das Gefühl, Geschichtsunterricht zu erhalten. Die historischen Details werden subtil und unaufgeregt in den Krimi verwoben.Der Spannungsbogen dieses historischen Krimis ist kontinuierlich hoch und gipfelt in einem ziemlich überraschenden, dramatischen Ende!Sehr ansprechend ist die Karte der Claudia Agusta Treverorum sowie das ausführlich Glossar, das für alle jene, die in der Römischen Geschichte nicht so firm sind, ein perfektes Nachschlagewerk ist.Fazit:Ein gelungener historischer Krimi, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

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  • Band 1 der Sklavin Invita-Reihe

    Fortunas Rache
    Lese-Krissi

    Lese-Krissi

    11. September 2016 um 13:55

    Aufmachung des BuchesDas Cover des historischen Romans „Fortunas Rache“ von Maria W. Peter zeigt drei Personen in römischen Gewändern. Sie wirken für mich etwas nachdenklich bzw. als würden sie über etwas „philosophieren“. Die Protagonistin Invita liest gerne philosophische Texte, von daher würde dies für mich passen. Das Cover zeigt bereits, dass das Buch eine historische Geschichte beinhaltet, die in der Römischen Zeit spielt.Inhalt Die junge Sklavin Invita lebt im 3. Jahrhundert im römischen Trier. Immer wenn etwas Negatives im Hause ihres Herren passiert, wird sie als Schuldige verdächtigt. Auch als ein Mitsklave plötzlich verschwindet, wird Invita angeklagt etwas zu wissen oder auch Täterin zu sein. Invita muss handeln! Sie versucht der Sache auf die Spur zu kommen und entdeckt auch Hinweise zu ihrer eigenen Vergangenheit. Wird Invita ihre Unschuld beweisen können?Meine Meinung Bereits „Die Küste der Freiheit“ habe ich von Maria W. Peter mit Freude gelesen. Nachdem ich mit ihr ein tolles Interview geführt habe und ein Gewinnspiel machen durfte, bekam ich die Gelegenheit nun „Fortunas Rache“ zu lesen. Es ist der Beginn einer historischen Romanreihe rund um die Sklavin Invita. Ich lese selten Bücher, die so weit in die Vergangenheit zurückreichen. Meist spielen die historischen Romane, die ich lese, eher im Mittelalter oder noch mehr Richtung Gegenwart. So durfte ich nun einmal einen Blick in das römische Trier werfen. Dort lebt die junge Sklavin Invita mit einigen weiteren Sklaven im Haus des Statthalters. Die Autorin beschreibt bildlich, wie die Sklaven arbeiten und auch behandelt werden. Invita trifft es besonders schwer. Immer wieder wird sie zur Rechenschaft gezogen, egal ob sie an einer Sache schuld ist oder unschuldig. So muss der Leser bereits zur Beginn der Geschichte erleben, wie Invita im Ergastulum (=Sklavengefängnis) verbringen muss, weil sie des Diebstahls einer Schriftrolle verdächtigt wird. Mir als Leserin wird dann erst einmal so richtig bewusst, wie grausam gewisse Bevölkerungsschichten damals behandelt wurden. Invita wird nicht unbedingt direkt von ihrem Herrn bestraft sondern von dem Aufseher Celsus bzw. vom Hausverwalter. Da frage ich mich, ob die Hausherren damals überhaupt richtig mitbekommen haben, wie die Sklaven behandelt wurden.Invita kann einem leidtun. Sie ist für alles der Sündenbock. Passiert irgendetwas Negatives im Haus, ist sie als erstes die Schuldige. Das Problem an der Sache ist, dass Invita sehr neugierig und belesen ist. Sie gerät mit ihrer Art somit schnell mal in die Schusslinie ihrer Mitsklaven. Invita ist auch eine der Wenigen in ihrer Schicht, die wohl lesen kann. Bei einem ehemaligen Hausherrn hatte sie das Glück lesen zu lernen. In unserer heutigen Zeit ist diese Fähigkeit so gut wie selbstverständlich, doch man muss bedenken, dass dies vor vielen Jahrhunderten noch nicht der Fall war.Invita ist wie schon erwähnt neugierig. Sie schleicht sich auch ganz gerne mal aus dem Haus um Leuten nachzuspionieren oder einfach mal ihre Ruhe zu finden. Dabei kommt sie auch einem Verbrechen an einem Mitsklaven auf die Spur. Aber nicht nur das! Sie findet etwas aus ihrer Vergangenheit heraus…Ich finde es gut, dass am Ende des Buches ein Glossar aufgeführt ist. Es werden nämlich Begriffe genannt, die ich so vorher noch nicht kannte. Auch einen Stadtplan vom römischen Trier findet man zum Schluss des Buches. So etwas finde ich bei historischen Romanen immer interessant.Ich selbst war bisher einmal in Trier. Am Porta Nigra war ich natürlich. In der römischen Zeit hatte es einen anderen Namen, der auch im Buch erwähnt wird. Ich denke auch besonders für Leute, die bei Trier leben, könnte dieser Roman sicherlich interessant sein.Der Schreibstil von Maria W. Peter finde ich sehr gut. Sie hat eine schöne Art ihre Geschichten auf Papier zu bringen.Zu Beginn hatte ich allerdings etwas Schwierigkeiten richtig in die Geschichte zu finden. Vielleicht wirklich einfach deshalb, weil ich selten Romane aus der römischen Zeit lese. Noch besser hat mir „Die Küste der Freiheit“ gefallen, aber vielleicht wird mich die Invita-Reihe mit Teil 2 richtig überzeugen können. :-)Mein Fazit Selten lese ich Bücher, die in der römischen Zeit spielen. „Fortunas Rache“ erzählt eine interessante Sklavengeschichte, die im römischen Trier spielt. Der Roman hat vier Sterne von mir verdient und ich kann ihn an historische Fans weiter empfehlen.

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    • 2
  • Unterhaltsam

    Fortunas Rache
    PMelittaM

    PMelittaM

    07. July 2016 um 20:06

    260 v. Chr.: Invita lebt als Sklavin im römischen Trier im Haus des Statthalters. Ihr Name bedeutet „Die Widerwillige“ - und das beschreibt ihren Charakter schon ganz gut, nicht dass sie widerwillig wäre, die Arbeit zu tun, die man ihr aufgibt, es ist vielmehr so, dass sie lesen und schreiben kann, sich gerne mit den alten Philosophen beschäftigt und keine Gelegenheit auslässt, sich in Pergamentrollen zu vertiefen, nur ist ihr das nicht erlaubt. So stößt sie immer wieder an Grenzen und muss Strafen fürchten. Als eines Tages ein Mitsklave spurlos verschwindet, hat man schnell eine Schuldige im Blick: Sicher ist Invita darin verwickelt. Um ihre Unschuld zu beweisen, versucht sie den Schuldigen selbst zu finden und verstrickt sich immer mehr in Lügen und Intrigen.Erzählt wird die Geschichte von Invita in Ich-Form, durchgehend nur aus ihrer Perspektive, so dass man als Leser nie mehr erfährt als die Protagonistin selbst. Die Erzählweise passt gut zur Geschichte. Eingeflochten werden immer wieder lateinische Begriffe, die meist auch direkt erklärt , aber auch in einem Glossar noch einmal aufgegriffen werden. Der Roman lässt sich sehr gut und spannend lesen.Ein Ausflug ins römische Trier, darauf hatte ich große Lust, denn ich habe eine Zeit lang in Trier gelebt, sogar ganz in der Nähe der Basilika. Leider kommt mir Trier selbst ein wenig zu kurz, es fehlt an Lokalkolorit. Vielleicht ist das zu viel verlangt für einen Roman, der in römischer Zeit spielt, denn die Städte waren sich sicher sehr ähnlich, trotzdem hat es mich ein bisschen enttäuscht.Sehr gut dagegen hat mir Invita gefallen. Römische Sklaven konnten durchaus Selbstbewusstsein haben und bei ihren Herren Ansehen erlangen. Invita ist zwar nur eine niedere Sklavin, aber sie kann Lesen und Schreiben und hat dadurch durchaus die Möglichkeit es zu etwas zu bringen. Als Findelkind kennt sie ihre Eltern nicht, was sie als Makel empfindet, es ergeben sich im Laufe des Geschehens aber Anzeichen, die darauf hindeuten, dass sich das ändern könnte. Die anderen Charaktere, vorwiegend Mitsklaven, sind unterschiedlich gut gelungen, viele erscheinen etwas klischeehaft, am wenigsten gefiel mir Celsus, der Sklavenaufseher, der sehr eindimensional gezeichnet ist und dessen Grimm auf Invita mir nicht ganz verständlich erschien. Flavus, der frisch versklavte „Barbar“ und Marcella, die Tochter des Hauses, gefallen mir gut, bei beiden kann man Geheimnisse vermuten.Der Kriminalfall steht meiner Meinung nach nicht im Zentrum der Handlung. Als Ermittlerin ist Invita auch weniger gut geeignet, sie hat zum Einen wenig Möglichkeiten, Spuren zu entdecken oder gar Befragungen durchzuführen, zum Anderen sind ihr viele Dinge fremd bzw. kann sie Vieles als Sklavin gar nicht wissen bzw. durchschauen. So wird der Fall am Ende auch eher am Rande durch sie selbst aufgelöst. Trotzdem bietet der Fall durchaus Möglichkeiten mitzurätseln und die Auflösung ist zufriedenstellend, alle offenen Fragen werden geklärt.Neben dem Glossar gibt es noch eine Karte des römischen Trier sowie ein Nachwort der Autorin, die u. a. Alte Geschichte und Klassische Archäologie studiert hat und deshalb weiß, wovon sie erzählt. Im Nachwort geht sie auf die geschichtlichen und gesellschaftlichen Hintergründe jener Zeit ein. Der Roman ist der erste einer Trilogie um Invita, auf die beiden anderen freue ich mich schon, den ich bin gespannt, wie es mit Invita, Flavus und Marcella weitergeht.Die römische Zeit ist eine meiner liebsten Epochen, ich lese sehr gerne Romane, die zu dieser Zeit spielen. „Fortunas Rache“ hat mich gut unterhalten, ich vergebe knapp 4 Sterne und eine Leseempfehlung an alle, die sich gerne unterhaltsam in die römische Zeit entführen lassen wollen.  

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    • 5
  • Spannend und authentisch!

    Fortunas Rache
    Monika58097

    Monika58097

    25. June 2016 um 12:55

    Trier, die Römerstadt. Trier im 3. Jahrhundert. Die junge Invita ist ein Findelkind und sie ist Sklavin. Sie hat ihren eigenen Kopf und gerät immer wieder in Situationen, die sie in Schwierigkeiten bringen. Immer wieder "leiht" sie sich Schriftrollen aus, denn sie kann lesen und sie liebt die großen Philosophen. Als der Sklave Modestus nicht nach Hause zurückkehrt, fällt der Verdacht natürlich gleich wieder auf Invita. Sie muss einfach etwas mit dem Verschwinden zu tun haben, doch Invita wäre nicht Invita, wenn sie die Sache nicht selbst in die Hand nehmen würde. "Fortunas Rache" - ein fesselnder Roman, in dem der Leser nicht nur die Sklavin Invita kennenlernt, sondern auch die Stadt Augusta Treverorum an sich, das römische Trier. Kurz bevor ich den Roman gelesen habe, war ich selbst ein paar Tage in Trier. So konnte ich zusammen mit Invita auf bekannten Pfaden wandeln. Die Geschichte ist spannend und authentisch und ganz nebenbei lernt man vieles über die römische Lebensweise. Maria W. Peter hat hervorragende Kenntnisse über diese alte Stadt und lässt diese mit in den Roman einfließen. Das Leben als Sklavin ist furchtbar? Manch einer wollte das Leben nicht mit dem eines einfachen Handwerkes tauschen, der immer wieder Hunger zu leiden hatte. In einem römischen Haushalt hatten die Unfreien eine Unterkunft und genug zu essen, wenn sie nicht - wie Invita - öfter weggesperrt wurden, weil sie wieder etwas ausgefressen haben. Maria W. Peters Schreibstil ist äußerst angenehm und sehr bildhaft. Mit ihrer Geschichte wurde das römische Trier vor meinem Augen lebendig. Mit Invita durch Trier zu laufen und nicht nur das geheimnisvolle Verschwinden von Modestus zu aufzuklären, sondern auch das Geheimnis ihrer eigenen Herkunft zu ergründen, hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. "Fortunas Rache" - mit diesem Roman setzt Maria W. Peter der historischen Stadt Augusta Treverorum ein wunderbares Denkmal. 

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1098
  • Kurzbeschreibung

    Fortunas Rache
    Trikerin

    Trikerin

    Inhalt: Geheimnisse und Intrigen im römischen Trier im 3.Jahrhundert nach Christus. Die Geschichte dreht sich um die 17 jährige Sklavin Invita. Sie ist ein Findelkind.Gilt als gewitzt und aufsässig. Auch ist sie sehr gebildet und liebt Schriftrollen. Besonders haben es ihr die Schriften von Senecas angetan.Ab und an leiht sie sich von ihrer Herrschaft verbotener Weise Schriftrollen aus.Und das bringt sie natürlich immer wieder in Schwierigkeiten.Ausserdem steckt sie ihre Nase in Angelegenheiten,die sie nichts angehen.Sie ist sehr neugierig. Als ein Mitsklave -Modestus- spurlos verschwindet will Invita natürlich unbedingt wissen wo er ist und was mit ihm passiert ist. Sie wird verdächtigt mit seinem Verschwinden etwas zu tun zu haben.Um ihre Unschuld zu beweisen macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Beinahe muss Invita das mit dem Leben bezahlen. Aber sie hat auch einen guten Freund -Flavus - auch ein Mitsklave.Doch Flavus braucht viel Zeit um Invita zu beweisen daß er ihr helfen will. Fazit: Dieses Buch ist in der Ich Form aus der Sicht Invitas geschrieben.Das macht es meiner Meinung nach so besonders. Man erlebt ihre Angst ,bei den Nachforschungen erwischt zu werden und die Schläge die sie erhält hautnah mit.Man leidet mit ihr . Denn das Leben eines Sklaven ist nichts wert.Und ein Mord an einem Sklaven wird nicht bestraft. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Dafür 5 Sterne

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    • 2
  • Rezension Fortunas Rache

    Fortunas Rache
    MonikaRies

    MonikaRies

    04. June 2016 um 16:37


    Die Autorin lässt durch sorgfältige Recherchen die vergangenen Zeiten von Trier lebendig werden. Besonders gefällt mir die psychologische Entwicklung der Protagonistin, die mit viel Humor ihr Leben meistert.

  • Fortunas Rache

    Fortunas Rache
    AnnaKatharinaKathi

    AnnaKatharinaKathi

    17. May 2016 um 20:19

    "Fortunas Rache" ist ein historischer Roman, der in einer eher ungewöhnlichen Zeit spielt, nämlich im antiken Rom, genauer im 3. Jhd. nChr. Unsere Protagonistin ist Invita, eine junge Sklavin im ersten Haus des Stadthalters, die als Findelkind an ihren Herren verkauft wurde.Obgleich sie sehr wenig über ihre Herkunft weis, ist sie ein erstaunlich gebildetes Mädchen, das Lesen, Schreiben und Rechnen kann. Ihre große Leidenschaft sind die Schriften der Philosophen und nicht selten bringt sie sich in Schwierigkeiten, wenn sie eine Schriftrolle aus der Bibliothek "ausleiht".Trotz ihrer Bildung ist sie eine der unteren Sklaven, zu deren Aufgaben vor allem die niederen Arbeiten gehören.Obwohl sie immer wieder versucht, sich unauffällig zu verhalten und ihren Pflichten nachzukommen, ist sie doch eine sehr neugierige Person, die oft Dingen nachgeht, in die sie ihre Nase besser nicht hereingesteckt hätte. Dass sie es immer wieder schafft, sich von einer pikanten Situation in die nächste zu manövrieren, lässt sie aber nur umso sympathischer werden, obwohl es manchmal wirklich mit großer Ungerechtigkeit zugeht, wenn sie für Dinge den Kopf herhalten muss, mit denen sie absolut nichts zu tun hat, vor allem da Aufseher Celsus nur auf einen Fehler ihrerseits wartet, um ihr endlich so richtig eins auswischen zu können. Mir hat das Buch erstaunlich gut gefallen, obwohl ich am Anfang leise Zweifel wegen der zeitlichen Epoche hatte, mit der ich eigentlich nicht viel anfangen kann. Der ganzen Geschichte liegt eine sehr gute Recherche zugrunde, sodass man wirklich einiges über das Leben zu jenen Zeiten erfährt, das nicht nur farblos und trist ist (so wie ich es mir vorgestellt habe), sondern auch von erstaunlich fortschrittlicher Technologie und Sinn für Schönheit und Luxus geprägt ist. Das ganze wird verpackt in eine spannende Geschichte voller Intrigen, die nicht nur unter den Herrschenden, sondern auch unter den Sklaven selbst geschmiedet werden.Jeder versucht, seine eigene Stellung zu verbessern und gut da zu stehen und Invita merkt schnell, dass es nicht alle gut mit ihr meinen.Ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen, denn die Geschichte ist wirklich spannend und der Schreibstil gefiel mir wirklich gut.Dennoch hatte ich am Anfang Schwierigkeiten, mich in die Zeit einzufinden, da es eben doch nicht viele Bücher gibt, die in dieser Epoche spielen und man so das ganze Umfeld nicht unbedingt im Kopf hat. Das führte auch dazu, dass ich zuerst meine liebe Not mit den Namen der Leute und Städte, sowie der gesellschaftlichen Ränge hatte. Allerdings waren diese Informationen gut in die Geschichte integriert, sodass man nach einiger Zeit selbst mitten drin war. Als klaren Minuspunkt muss ich leider das Cover anführen. Die Geschichte dahinter ist wirklich toll, aber das Cover wirkt auf mich absolut nicht ansprechend.Man rechnet mehr mit einem Klassiker oder einer trockenen Schullektüre, als mit einem spannenden Roman. Das man sich davon bekanntlich nicht täuschen lassen darf, hat mir dieses Buch mal wieder bewiesen und ich bin gespannt, mehr von der Autorin zu lesen. Alles in allem gebe ich 3 1/2 Sterne für "Fortunas Rache", weil ich die Geschichte packend und spannend fand, mit dem Umfeld und der zeitlichen Einordnung jedoch nicht so viel anfangen konnte. Das ist allerdings Geschmackssache und deswegen möchte ich dieses Buch auf jeden Fall weiter empfehlen, denn ich denke, dass es jedem Liebhaber von historischen Romanen gefallen wird, der eine gut recherchierte und dennoch unterhaltsame Geschichte lesen möchte.

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  • Rezension zu "Fortunas Rache"

    Fortunas Rache
    ElkeK

    ElkeK

    24. April 2016 um 09:41

    Inhaltsangabe: Im Dritten Jahrhundert nach Christus, Trier: Die 17jährige Invita ist Sklavin im ersten Haus der Stadt, des Statthalters. Obwohl sie ein Findelkind ist, kam sie in den Genuss von gewisser Bildung. So wird ihre Sehnsucht nach immer wieder neuen Schriftrollen zum Verhängnis; sie bringt sich immer wieder in Schwierigkeiten. Der gutmütige und schüchterne Mitsklave Modestus kehrt von einem Botengang nicht zurück. Gleich wird vermutet, dass Invita etwas damit zu tun hat. Und obwohl sie sich bewusst ist, dass sie unter scharfer Beobachtung steht und ihr sowieso alles angelastet wird, was im Haus passiert, kann sie ihre Neugier nicht zügeln. Und so bringt sie sich immer wieder in neue Schwierigkeiten, die harte Strafen zur Folge haben. Wird Modestus’ Verschwinden noch aufgeklärt? Und was verbirgt sich hinter Selena, der Heilerin, die Invita immer wieder kryptische Andeutungen offenbart … Mein Fazit: Dieses Buch bekam ich überraschend von der Autorin geschenkt mit einer sehr lieben Widmung. Ich war zuerst skeptisch, da mich historische Kriminalromane sonst nicht unbedingt anziehen. Ich habe da auch schon die eine oder andere schlechte Lektüre gehabt. Aber ich wollte dem Buch trotzdem eine Chance geben und ich bereue es nicht. Dieses Buch ist der Auftakt einer Serie, nämlich der Sklavin Invita, die erst 17 Jahre alt ist und durchaus Verstand hat. Sie kann lesen und schreiben und neben Latein auch noch griechisch verstehen. Gerade dies bringt sie immer wieder in Schwierigkeiten, denn sie liest für ihr Leben gern. Da sie als Sklavin jedoch kein Eigentum hat, muss sie sich die Schriftrollen ausborgen, wobei man sie stets erwischt. Das Verschwinden des Mitsklaven Modestus stachelt zuerst ihre Neugier an. Doch sie lässt sich immer wieder irgendwie bei verbotenen Dingen (und das sind ziemlich viele) erwischen und so gerät sie unter Verdacht, mit dem Verschwinden etwas zu tun zu haben. Da Sklaven bekanntermaßen keine Glaubwürdigkeit haben, ist sie auf die Gnade des Fatum (Schicksal) angewiesen. Es ist der Debüt-Roman der Autorin. Jedoch zeugt die Geschichte, aus der Sicht von Invita erzählt, ein hohes Maß an historischer Authentizität. Viele Dinge werden so nebenbei erklärt und ich bekam als Leserin einen guten Einblick in das Leben des römischen Imperiums. Viele Recherchen haben die Autorin begleitet und das merkt man diesem Buch auch auf jeder Seite an. Da ich früher mal dem Spiel „Cäsar“ sehr zugetan war, war mir das eine oder andere durchaus ein Begriff, aber das Buch führt einen noch tiefer in das römische Reich hinein. Von der ersten Seite an ist es spannend, Invitas Gedanken und Handlungen für mich nachvollziehbar. Einzig die Brutalität, die zu damaligen Zeit auf der Tagesordnung stand, schreckte mich etwas ab. Denn Invita hat die (zum Himmel schreiend ungerechten) Strafen bekommen und es war schon recht grausam. Auch wenn es ungerecht klingen mag, aber dafür gebe ich einen Punkt Abzug. Ich hoffe, dass die Nachfolge-Bände nicht so brutal sind. Lesen will ich sie auf jeden Fall. Vier Sterne für dieses packende Debüt.

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  • Leseempfehlung...

    Fortunas Rache
    unclethom

    unclethom

    23. January 2016 um 10:47

    Kennengelernt habe ich Maria W. Peter durch ihren aktuellen Roman „Die Küste der Freiheit“ erschienen im November 2014. Weil mich dieses Buch so sehr fasziniert hat und mir der Schreibstil der Autorin so gut gefallen hat, musste ich unbedingt ein weiteres Buch aus ihrer Feder lesen. Ausgesucht dafür habe ich mir ihren Debütroman um die Sklavin Invita und das Buch Fortunas Rache. Wie schon im Buch zuvor schaffte es die Autorin mich völlig zu überzeugen. Ein schöner Schreibstil, tolle bildhafte Beschreibungen der Figuren und Schauplätze und ein fein gezeichneter Spannungsbogen. All dies trug dazu bei dass ich das Buch in nur wenigen Stunden gelesen hatte. Denn das Buch macht neugierig oder anders gesagt Maria W. Peter versteht es so zu schreiben, dass man nach jeder gelesenen Seite neugierig ist auf die folgenden. Die Hauptfigur Invita ist eine junge Frau die man durchaus als ein wenig ungeschickt beschreiben kann. Immer wieder versteht sie es sich in Schwierigkeiten zu bringen und das nur weil sie, ungeschickt wie sie nun mal ist, sich immer wieder erwischen lässt. Auf diese Schnitzer wartet ihr Widersache nur und lässt sich keine Chance entgehen sie zu bestrafen. Aber mehr lest ihr am besten selbst, denn Invita ist eine interessante Persönlichkeit. Mir hat es Wahnsinnigen Spaß gemacht Maria W. Peters Debütroman zu lesen. Für mich war es besonders interessant die beiden Bücher im Vergleich zu sehen. Hat sich die Autorin weiterentwickelt? Das kann ich ganz klar mit ja beantworten, aber es ist nicht so, dass zwischen dem ersten Buch und dem aktuellen sich Welten befinden. Fortunas Rache ist ein sehr gelungenes Debüt, welches mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln konnte. Natürlich komme ich nicht umhin für dieses Buch ebenfalls 5 von 5 Sternen aufzurufen.

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  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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