Maria W. Peter Fortunas Rache

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Inhaltsangabe zu „Fortunas Rache“ von Maria W. Peter

Seit sie denken kann, ist Invita eine Sklavin, doch durch einen Winkelzug des Schicksals, beherrscht sie die Kunst des Lesens und Schreibens, auch sonst scheut sie sich nicht, ihre Meinung zu sagen. Nun arbeitet sie im Haus des Statthalters zu Trier, wo sie ihr Temperament und Eigensinn immer wieder in Schwierigkeiten bringen. Kein Wunder also, dass Invita sofort verdächtigt wird, als einer der Sklaven spurlos verschwindet – da muss die junge Frau doch ihre Finger im Spiel haben! Um ihrer Strafe zu entgehen, beginnt Invita, selbst Nachforschungen anzustellen und stößt schon bald auf ein unerwartetes Geheimnis …

Lesenswerter historischer Krimi und ein einladender Auftakt für die gesamte Buchreihe.

— anne_lay

Ein sehr guter und spannender historischer Roman, der neugierig auf Band 2 macht.

— Corpus

Gelungener Auftakt zur Serie um die Sklavin Invita.

— Bibi1960

Erster Buch der Reihe um das aufregende Leben der römischen Sklavin Invita, die im heutigen Trier Verbrechen aufklärt.

— Euridike

Mitreißender historischer Roman über die Sklavin Invita, die im römischen Trier mit Intrigen und Geheimnissen konfrontiert wird. Spannend!

— myrielmondkraut

"Fortunas Rache" ist spannend und sehr lesenswert, vor allem für Liebhaber der römischen Antike. Es ist hervorragend recherchiert.

— Areti

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  • Die Sklavin Invita ...

    Fortunas Rache

    anne_lay

    05. December 2017 um 09:24

    ... wurde an den Stadthalter verschenkt. Sie lebt und arbeitet als "Neue" und zudem immer wieder Unwillige (Nomen est Omen) in Küche oder auch in den Latrinen. Putzlappen und Bürste sind ihre ständigen Begleiter. Ihr voriger Besitzer hatte sie seinen Sohn zu dessen Unterricht begleiten lassen, so dass sie schreiben und lesen gelernt hat und einige Philosophische Schriften kennt. Diese "leiht" sie sich auch immer mal wieder aus, was zu weiteren Problemen führt ... All dies ist jedoch nichts im Vergleich zu dem, was an Verwicklungen und Bedrohungen auf Invita wartet. Immer wieder gerät sie in Schwierigkeiten und wird bestraft, was an ihrer großen Neugier nichts ändert. Glücklicherweise hat sie auch Unterstützer, die ihr in der Not beistehen.Ich habe leider nicht mit diesem Band der Reihe begonnen, sondern ihn am Ende gelesen, um zu erfahren, wie die Geschichte beginnt.Leider, weil ich so schon viel über Invitas Hintergründe wusste und dadurch manche spannende Wendung für mich im ersten Band nicht mehr überraschend kam. So war diese Geschichte nicht ganz so fesselnd, wie die beiden Nachfolgebände.Der Stil der Autorin ist fesselnd und ihre Art, die Geschichte lebendig auferstehen zu lassen, fasziniert mich. Auch hatte ich das Glück, an Leserunden zu den Folgebänden teilnehmen zu können, und bin beeindruckt über das Hintergrundwissen, die Recherche und Leichtigkeit, mit der dieses Wissen in die spannende Handlung einfließt.Wer sich für römische Geschichte in unserer "Provinz" interessiert, wer Spaß an historischen Krimis hat, dem sei "Fortunas Rache" und auch die beiden Folgebände "Die Legion des Raben" und "Der Schatz des Salome" wärmstens empfohlen. ich habe sie mit Spannung und großer Freude gelesen, und warte nun auf Teil 4.

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  • Klasse Einstieg

    Fortunas Rache

    Siko71

    05. December 2017 um 07:23

    Römisches Trier, 3. Jhdt n. Chr.:die 17 jährige Invita ist Sklavin im Hause des Statthalters von Treveris. Sie ist gebildeter als manche Frau in höherer Stellung. Allerdings ist ihre Neugier ebenso groß und dadurch gerät sie immer wieder in Schwierigkeiten und unter Verdacht. In diesem Ersten Band wird der Sklave Modestus eines Tages vermisst. Invita gerät daraufhin in Verdacht zu wissen wo er sich befindet. Der Slavenaufseher Celsus ist sie schon lange ein Dorn im Auge und er glaubt nun ist seine Chance gekommen Invita zu Fall zu bringen. Aber sie steht unter der Obhut Marcellas, der Tochter des Statthalters, Und Flavus, der Alemanne, beobachtet Invita dauerhaft unauffällig. Das ändert jedoch nichts an den Intrigen, die gegen Invita laufen. Wie kann sie aus dieser Misere nur wieder rauskommen?Sehr guter Auftat einer Buchreihe um die Sklavin Invita. Es ist an manchen Stellen schon recht brutal, wie damals gegen die Sklaven vorgegangen wurde. Aber unsere Protagonistin nimmt viel in Kauf und auch wenn sie mit allem schon abgeschlossen hat, gibt es immer wieder jemanden der ihr zur Seite steht und hilft.Die Karte und der Glosar am Anhang des Buches sind nochmal eine eine Erklärung um mit den Orten und Begriffen zurecht zu kommen. Mir hat der Einstieg der Einstieg sehr gut gefallen und ich gebe 5 Sterne und freu mich auf weitere Abenteuer mit Invita und co.

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  • Aus dem Leben einer Sklavin

    Fortunas Rache

    nirak03

    12. November 2017 um 19:45

    Bei „Fortunas Rache“ handelt es sich um den Debüt-Roman von Maria W. Peter, er erschien bereits 2007 zum ersten Mal. Jetzt wurde die Reihe noch einmal neu aufgelegt. Der Roman erzählt aus dem Leben der Sklavin Invita , diese lebte im 3. Jahrhundert in Trier. Invita ist eine etwas vorlaute Sklavin, die den Hang dazu hat, in Schwierigkeiten zu geraten. Lebhaft schildert die Autorin dann aus der Sicht eben jener Sklavin, wie es dazu kam und vor allem auch, wie Invita es immer wieder schafft, sich aus ihren brenzligen Situationen zu befreien. Der Erzählstil ist sicherlich einfach zu lesen, aber die Autorin hat es geschickt verstanden diverse Spuren zu legen. Sie hat damit auf ihre eigene Weise Krimispannung erzeugt. Da die Geschichte aus Sicht von Invita erzählt wird, erfährt der Leser eben auch nicht mehr wie Invita und kann so mit ihr erleben, wie es sich lebte im alten Römischen Reich. Man kann wunderbar mitgehen auf Spurensuche und gemeinsam mit der Sklavin herausfinden, was geschah und auch warum. Sicherlich gab es einige Szenen, die vorhersehbar waren und manchmal war auch der Zufall ein bisschen viel, aber das schmälert nicht den Lesespaß. Invita als Charakter ist wunderbar dargestellt. Es fällt leicht, sich das Mädchen vorzustellen. Allerdings werden einige Handlungsverläufe nur angedeutet, da es sich ja um eine Reihe handelt und sich die Geschichte weiterentwickeln soll. So ist man am Ende natürlich neugierig wie es denn nun mit Invita und den anderen Sklaven weitergeht. Der Leser darf gespannt sein, was noch alles auf das junge Mädchen zu kommt. In meiner Ausgabe sind am Ende ein Glossar, eine Karte des römischen Triers und ein Nachwort der Autorin vorhanden. Ich mag solche Zusatzinformationen immer sehr gern lesen. „Fortunas Rache“ ist der Auftakt einer Krimireihe um die Sklavin Invita. Für mich war es ein gelungener Start dieser Reihe. Ich bin froh darüber, diese Autorin für mich entdeckt zu haben. Ich fühlte mich gut unterhalten und hatte Freude daran, mit der Sklavin durch das antike Trier zu schlendern.  

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  • Eigenverantwortung oder Schicksal?

    Fortunas Rache

    samea

    23. September 2017 um 14:16

    „Geheimnisse und Intrigen im römischen Trier im 3. Jahrhundert n. Chr. Die Sklavin Invita, ein Findelkind, gilt als gewitzt und aufsässig und ist dafür bekannt, ihre Nase in Dinge zu stecken, die sie nichts angehen. Als ein Mitsklave von einem Botengang nicht zurückkehrt, gerät sie in Verdacht, etwas mit dem Verschwinden zu tun zuhaben. Um ihre Unschuld zu beweisen, muss Invita sich der Vergangenheit stellen, die für sie selbst im Dunkeln liegt ...“ Fortunas Rache ist der erste Roman, der von den Abenteuern der Sklavin Invita erzählt. Obwohl es Folgebände gibt, ist die Erzählung in sich abgeschlossen. Der Autorin gelingt es durch ihren lebendigen Schreibstil, den Leser in die Vergangenheit zu entführen. Die einzelnen Protagonisten sind sorgfältig ausgearbeitet und wirken so lebendig, dass der Leser wirklich meint sie zu sehen. Die Geschichte selbst ist durch und durch glaubhaft und lässt sich sehr flüssig lesen. Sehr schön finde ich, dass die Autorin die Begrifflichkeiten der damaligen Zeit verwendet. Dieses trägt viel zum Charme des Buches und zu seiner Glaubwürdigkeit bei. Heute nicht mehr bekannte Terminologien kann der Leser in einem angehängten Glossar nachschlagen. Besonders gut gefällt mir die Schilderung des Organisation römischer Haushalte. Ein spannender historischer Roman, der dem Leser eine vergangene Zeit nahe bringt und ihn von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann schlägt.

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  • Ein sehr guter historischer Roman

    Fortunas Rache

    Corpus

    19. September 2017 um 16:29

    Inhalt:Geheimnisse und Intrigen im römischen Trier Trier im 3. Jahrhundert n. Chr. Die Sklavin Invita, ein Findelkind, gilt als gewitzt und aufsässig und ist dafür bekannt, ihre Nase in Dinge zu stecken, die sie nichts angehen. Als ein Mitsklave von einem Botengang nicht zurückkehrt, gerät sie in Verdacht, etwas mit dem Verschwinden zu tun zuhaben. Um ihre Unschuld zu beweisen, muss Invita sich der Vergangenheit stellen, die für sie selbst im Dunkeln liegt ...Meine Meinung:Dies ist ein spannender historischer Roman, bei dem man die Abläufe und den Haushalt eines römisches Statthalters vor fast 2000 Jahren kennenlernen kann. Alles ist sehr gut recherchiert und es gibt ein Glossar am Ende des Buches, wo die lateinischen Wörter ins Deutsche übersetzt sind.Das Buch ist sehr gut und verständlich geschrieben, sodass ich es relativ schnell lesen konnte.Die Personen wurden gut beschrieben, sodass man sich vorstellen konnte, wie sie aussehen.Ich war schon nach wenigen Seiten gespannt, in welches Fettnäpfchen Invita als nächstes wieder hineintritt.Ich habe mit Invita mitgerätselt, was hinter dem Verschwinden des Mitsklaven steckt. Das Buch war von Anfang bis zum Ende spannend und ich wollte es gar nicht beiseite legen, sondern immer weiter lesen.Fazit:Ein sehr spannender historischer Roman, der sehr empfehlenswert ist und gespannt auf den zweiten Teil macht.

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  • Schöner Krimi aus der Römerzeit

    Fortunas Rache

    Euridike

    10. September 2017 um 19:17

    Invita ist eine neugierige und lesefreudige Sklavin des römischen Statthalters von Treveris, dem heutigen Trier.Als ein Mitsklave verschwindet, wird sie sofort verdächtigt, etwas mit seinem Verschwinden zu tun zu haben.Deshalb versucht sie auf eigene Faust, das Rätsel zu lösen.Dies ist der erste Band der Reihe um die Sklavin Invita, die im 3. Jahrhundert nach Christus spielt.Die Autorin schafft es wieder mal glänzend, historische Details, die fundiert recherchiert sind, in eine spannende Handlung einzubauen.Genau genommen kann ich gar nicht so genau sagen, was mich hier mehr interessiert hat, das Leben der Römer in Trier im 3. Jahrhundert nach Christus oder der Versuch Invitas, ihre Unschuld zu beweisen. Beide Teile sind einfach gelungen.Ich habe das Buch gerne gelesen, und bin gespannt auf den zweiten Teil.

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  • Gefährliche Zeiten in den Straßen des alten Trier ...

    Fortunas Rache

    engineerwife

    26. August 2017 um 16:31

    Viele vergnügliche Lesestunden durfte ich nun schon mit den Werken dieser Autorin verbringen und auch dieses Buch – ihr Debütroman und der Auftakt zu einer antiken Kriminaltrilogie um die Sklavin Invita – hat mich wieder restlos überzeugt. Maria schafft es dank akribischer, oft jahrelanger Recherche, den Leser in die jeweilige Zeit und den dazugehörigen Ort zu katapultieren als wäre es die natürlichste Sache der Welt. Fast glaubte ich mich selbst durch die Straßen Treveris, heute besser bekannt als Trier, huschen zu sehen. Im Schutz der Dunkelheit an fremde Türen zu klopfen und in Marcellas Quartieren Staub zu wischen. Doch in Wahrheit wird die Geschichte aus dem Mund Invitas erzählt, die sich meistens ungewollt in die unmöglichsten Situationen bringt, die nicht selten mit einer schmerzhaften Strafe enden. Sie scheint das Pech und Unglück anzuziehen und ich litt besonders mit ihr, als ihr ihre eigene Vergangenheit offenbart und doch gleich wieder genommen wurde. Nun aber freue ich mich auf den zweiten Teil in einer illustren Leserunde und hoffe dort, viele bekannte Gesichter wiederzusehen. Wer Maria W. Peter und ihre Bücher noch nicht kennt, sollte dies schnellstmöglich nachholen. Selten trifft man auf Autoren, die so viel Mühe und Liebe in ihre Texte legen.

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  • Fortunas Rache

    Fortunas Rache

    AmberStClair

    25. August 2017 um 14:00

     Klappentext: Geheimnisse und Intrigen im römischen Trier im 3. Jahrhundert n. Chr. Die Sklavin Invita, ein Findelkind, gilt als gewitzt und aufsässig und ist dafür bekannt, ihre Nase in Dinge zu stecken, die sie nichts angehen. Als ein Mitsklave von einem Botengang nicht zurückkehrt, gerät sie in Verdacht, etwas mit dem Verschwinden zu tun zuhaben. Um ihre Unschuld zu beweisen, muss Invita sich der Vergangenheit stellen, die für sie selbst im Dunkeln liegt ... Meine Meinung: Ein wirklich sehr gut gelungener historischer Krimi. Der Schreibstil ist einfach fabelhaft und so ließ sich dadurch das Buch sehr flüssig lesen. Die Geschichte ist in Ich- Form geschrieben und wird aus der Sicht der Sklavin Invita erzählt. Invita ein siebzehnjähriges Mädchen, sommersproßig und mit rostroten Haaren, ist wißbegierig, keck und ziemlich neugierig. Da sie lesen und schreiben kann, bringt sie sich immer wieder in Schwierigkeiten, denn ihre Neugierde ist einfach zu groß denn die Schriftrollen ziehen sie magisch an. Aber nicht nur das, sie steckt forsch und keck ihre Nase in einen ungeklärten Fall mit hinein und kann es nicht lassen nachzuforschen was aus Modestus geworden ist. Eine gefährliche Sache in die sie da rein schlittert. Man zittert förmlich mit Invita mit, denn ihre Eskapaden die sie anstellt sind eigentlich nicht so schlimm, aber für Celsus ein Anlass sie zu bestrafen. Dieser sucht so lange bis er was findet was einfach irgendwie lächerlich ist. Die Autorin hat wieder ein sehr gut recherchiertes Buch geschrieben. Die Römerzeit in Trier konnte man sich sehr gut vorstellen. So langsam kam der christliche Glaube, zwar noch in geheimen, auf. Einige Römer bekannten sich schon dafür und wandten sich von ihren Glauben allmählich ab. Auch einige Römische Dichter und Philosophen, wie Ovid und Seneca wurden mit in dieser Geschichte genannt. Das ganze rundete alles ab und machte die Geschichte sehr spannend und authentisch. Mir persönlich gefiel der erste Teil von Invita sehr gut. Weil die Autorin wirklich detail getreue Ereignisse mit hinein bringt. Für mich wieder ein sehr spannender Roman, den ich all die Leser empfehlen kann die historische Geschichten mögen!

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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  • Frauen, die lesen sind gefährlich ...

    Fortunas Rache

    Bellis-Perennis

    21. August 2017 um 15:49

    Dieses Buch ist der erste Teil einer Reihe rund um die Sklavin Invita. Angesiedelt ist dieser historische (Kriminal-) Roman im 3. Jh. n. Ch. in Claudia Augusta Treverorum (dem heutigen Trier).Worum geht’s?Die junge Sklavin Invita ist ein Findelkind und hat den Hang, sich durch Neugierde und Wissensdurst in Schwierigkeiten zu bringen. Immer wieder "leiht" sie sich Schriftrollen aus, denn sie kann lesen und schreiben. Sie liebt die großen Dichter und Philosophen. Als dann der Sklave Modestus nicht nach Hause zurückkehrt, fällt der Verdacht natürlich gleich wieder auf Invita. Sie muss einfach etwas mit dem Verschwinden zu tun haben! Ohnehin schon verdächtig, macht sie sich auf die Suche nach Modestus und ihrer eigenen Herkunft. Meine Meinung:Mit Invita durch C.A.T. zu laufen und die Geheimnisse aufzuklären, hat mir unheimlich viel Spaß gemacht.Die Geschichte wird, ziemlich unüblich aus der Sicht der weiblichen Sklavin erzählt und das in der „Ich-Form“. Dadurch erhält der Leser einen interessanten Einblick in das Sklavenleben in einem Römischen Haushalt. Üblicherweise werden Geschichten aus der Antike von Männern der Oberschicht geschrieben.  Wie wir es von Maria W. Peter gewöhnt sind, hat sie sorgfältig recherchiert. Wir lernen, wie der Haushalt eines Römischen Statthalters organisiert ist, leiden mit den Sklaven und auch mit Marcella, der Tochter des Legaten in der Stadt. Elegant sind die damaligen politischen und religiösen Gegebenheiten in die Handlung eingebettet. So ganz "nebenbei" vermittelt uns die Autorin Römische Dichter und Philosophen wie Ovid und Seneca.Maria W. Peters Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Ich habe nie das Gefühl, Geschichtsunterricht zu erhalten. Die historischen Details werden subtil und unaufgeregt in den Krimi verwoben.Der Spannungsbogen dieses historischen Krimis ist kontinuierlich hoch und gipfelt in einem ziemlich überraschenden, dramatischen Ende!Sehr ansprechend ist die Karte der Claudia Agusta Treverorum sowie das ausführlich Glossar, das für alle jene, die in der Römischen Geschichte nicht so firm sind, ein perfektes Nachschlagewerk ist.Fazit:Ein gelungener historischer Krimi, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

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  • Ein historischer Roman der mitreißt

    Fortunas Rache

    Xynovia

    06. August 2017 um 17:04

    Ein weiterer historischer Roman von Maria W. Peter ist „ Fortunas Rache“, der neu aufgelegt im Piper Verlag erschienen ist. Klappentext: Seit sie denken kann, ist Invita eine Sklavin, doch durch einen Winkelzug des Schicksals, beherrscht sie die Kunst des Lesens und Schreibens, auch sonst scheut sie sich nicht, ihre Meinung zu sagen. Nun arbeitet sie im Haus des Statthalters zu Trier, wo sie ihr Temperament und Eigensinn immer wieder in Schwierigkeiten bringen. Kein Wunder also, dass Invita sofort verdächtigt wird, als einer der Sklaven spurlos verschwindet – da muss die junge Frau doch ihre Finger im Spiel haben! Um ihrer Strafe zu entgehen, beginnt Invita, selbst Nachforschungen anzustellen und stößt schon bald auf ein unerwartetes Geheimnis … Meine Meinung: Nachdem ich Invita schon in „ Die Legion des Raben“ kennen lernen durfte, habe ich jetzt noch den Vorgänger „ Fortunas Rache“ gelesen. Beide Bücher sind aus der Feder von Maria W. Peter. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir auch in diesem Roman wieder sehr gut. Es liest sich wie von ihr gewohnt locker. Leicht und schnell. Sie hat es wieder geschafft mich mit ihren Worten an das Buch zu fesseln. Aufgebaut ist dieses Buch in 11 Kapitel, die sie mit römische Ziffer gekennzeichnet hat, das gefiel mir persönlich sehr gut da es sehr schön zu diesem historischen Roman passt. Ergänzt sind die Kapitel mit einem Nachwort, einem Glossar und einer Karte. Auf der Karte ist Trier im 3. Jh. n. Chr. abgebildet, in dieser Zeit spielt auch dieser Roman. Ich mag es immer sehr wenn es solche Karten im Buch gibt, denn so kann man sich noch besser hinein versetzen. Inhaltlich begleitet man die Sklavin Invita, man leidet und erlebt wieder mit ihr. Ich war ganz schnell im Buch und in den Geschehnissen angekommen. Von Anfang an war ich begeistert und habe teilweise richtig mit der Protagonistin mit gelebt. Auch in diesem Buch merkt man deutlich das die Autorin wieder vorher sehr gut recherchiert hat, somit erlebt man die Geschichte, meiner Meinung nach sehr authentisch. Neben der eigentlichen Handlung Invitas lernt man das Leben im 3. Jh. n. Chr. aus Sicht einer Sklavin kennen. Mir auch sehr gut gefällt das hier auf Wörter der damaligen Zeit zurückgegriffen wird, wie z. B. die Bezeichung für ein Speisezimmer – Triclinium. ( Diese Worte kann man dann im Glossar nachschlagen. Mich hat auch dieser historische Roman von der Autorin Maria W. Peter wieder komplett überzeugt und darum vergebe ich 5 Sterne. Weiterempfehlen kann ich ihn definitiv allen die gerne historische Romane lesen.

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  • Spannender und mitreißender Roman in historischer Kulisse

    Fortunas Rache

    myrielmondkraut

    06. June 2017 um 20:37

    Dieser historische (Kriminal-) Roman, der im 3. Jh. n. Ch. in Trier spielt, ist wie immer toll recherchiert - ich fühlte mich in diese Zeit zurückversetzt, lernte dabei wie der Haushalt des Statthalters organisiert ist, litt mit den Sklaven, jedoch auch mit der hochwohlgeborenen Tochter des "ersten Hauses" in der Stadt. Das römische Trier und die damaligen politischen und religiösen Gegebenheiten wurden mir genauso "nebenbei" vermittelt wie die Sichtweisen von Philosophen wie Seneca und Stoa. Die rätselhafte Geschichte um die Sklavin Invita, die mit internen Intrigen und persönlichen Problemen zu kämpfen hat, fesselte mich, sodass ich mich mit Invita ängstigte, wenn sie mal wieder spionierte oder jemanden durch das nächtliche, unsichere Treveres verfolgte. Ebenso litt ich mit ihr, wenn sie gezüchtigt oder von Albträumen gequält wurde oder sie die Latrinen schrubben musste. Der Spannungsbogen dieses historischen Krimis steigert sich ständig und gipfelt in einem völlig überraschenden, dramatischen Ende!Mir hat dieser historische Roman sehr gut gefallen und ich freue mich auf den nächsten Band "Die Legion des Raben"!

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  • Leben und Leiden einer Sklavin im römischen Trier

    Fortunas Rache

    Areti

    29. May 2017 um 15:36

    Inhalt:Seit sie denken kann, ist Invita eine Sklavin, doch durch einen Winkelzug des Schicksals, beherrscht sie die Kunst des Lesens und Schreibens, auch sonst scheut sie sich nicht, ihre Meinung zu sagen. Nun arbeitet sie im Haus des Statthalters zu Trier, wo sie ihr Temperament und Eigensinn immer wieder in Schwierigkeiten bringen. Kein Wunder also, dass Invita sofort verdächtigt wird, als einer der Sklaven spurlos verschwindet – da muss die junge Frau doch ihre Finger im Spiel haben! Um ihrer Strafe zu entgehen, beginnt Invita, selbst Nachforschungen anzustellen und stößt schon bald auf ein unerwartetes Geheimnis …Meine Meinung: Das Cover ist wunderschön. Links im Vordergrund ist eine junge Frau im römischen Gewand mit Goldschmuck dargestellt, die vermutlich symbolisch für die römische Aristokratie im römischen Trier stehen soll. Auch der Soldat im Hintergrund, das Mäander-Ornament und die goldenen Farben stellen sehr gut das Umfeld dar, in dem das Buch spielt. Wir befinden uns hier im römischen Trier im 3. Jahrhundert n. Chr.Optisch ist auch das Innenleben des Buches schön antik gestaltet, sodass man direkt in die richtige Stimmung kommt: Die Kapitel werden mit römischen Ziffern und einer Vignette der Porta Nigra in Trier eingeleitet.Die Geschichte wird aus Sicht der Sklavin Invita in Ich-Erzählung geschildert. Man kann sich daher gut in sie hineinversetzen, mit ihr mitfühlen, mitfiebern und versuchen dem Verschwinden des Sklaven auf die Schliche zu kommen.Der Schreibstil gefiel mir sehr gut: Er ist locker leicht zu lesen und immer mal wieder werden Zitate von berühmten antiken Autoren mit in die Geschichte eingewebt. So finden Dichter wie Ovid und Vergil hier ihren Platz, aber auch der Philosoph Seneca, den die Sklavin Invita, die des Lesens und Schreibens mächtig ist, sehr schätzt, wird erwähnt.Das Besondere an dieser Geschichte war für mich, dass man Geschehnisse aus der Sicht einer weiblichen Sklavin kennenlernt. Denn wenn man antike Autoren liest, ist es meistens aus der Sicht der Männer - und zwar der Oberschicht - geschrieben. So bekommt man eine ganz neue Perspektive und lernt das Leben und Leiden der Sklaven kennen.Wobei Invita wohl kaum eine gewöhnliche Sklavin sein dürfte: Denn welche Sklavin war schon so gebildet wie sie und welche hat es wohl gewagt, auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen?Am Ende des Buches befindet sich nach einem sehr informativem Nachwort noch ein zweiseitiges Glossar, wo einige Begriffe, die in der Geschichte vorkamen, noch einmal erläutert werden. Darauf folgt eine Karte des römischen Triers im 3. Jahrhundert n. Chr., die es einem ermöglicht, sich beim Lesen noch mehr in den Handlungsort hineinversetzt zu fühlen, weil man genau weiß, wo sich Invita gerade befindet. Zuletzt folgt noch eine Danksagung, in der Professoren und Doktoren genannt werden, die die Autorin bei ihrer Recherche beraten haben. Dass das Buch grandios recherchiert ist, merkt man auch schon beim Lesen.Mein Fazit:"Fortunas Rache" ist ein sehr spannendes und sehr lesenswertes Buch, das ich vor allem Liebhabern der römischen Antike sehr empfehlen kann. Es überzeugt durch eine grandiose Recherche und eine sehr sympathische und besonders tapfere Protagonistin.

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  • Band 1 der Sklavin Invita-Reihe

    Fortunas Rache

    Lese-Krissi

    11. September 2016 um 13:55

    Aufmachung des BuchesDas Cover des historischen Romans „Fortunas Rache“ von Maria W. Peter zeigt drei Personen in römischen Gewändern. Sie wirken für mich etwas nachdenklich bzw. als würden sie über etwas „philosophieren“. Die Protagonistin Invita liest gerne philosophische Texte, von daher würde dies für mich passen. Das Cover zeigt bereits, dass das Buch eine historische Geschichte beinhaltet, die in der Römischen Zeit spielt.Inhalt Die junge Sklavin Invita lebt im 3. Jahrhundert im römischen Trier. Immer wenn etwas Negatives im Hause ihres Herren passiert, wird sie als Schuldige verdächtigt. Auch als ein Mitsklave plötzlich verschwindet, wird Invita angeklagt etwas zu wissen oder auch Täterin zu sein. Invita muss handeln! Sie versucht der Sache auf die Spur zu kommen und entdeckt auch Hinweise zu ihrer eigenen Vergangenheit. Wird Invita ihre Unschuld beweisen können?Meine Meinung Bereits „Die Küste der Freiheit“ habe ich von Maria W. Peter mit Freude gelesen. Nachdem ich mit ihr ein tolles Interview geführt habe und ein Gewinnspiel machen durfte, bekam ich die Gelegenheit nun „Fortunas Rache“ zu lesen. Es ist der Beginn einer historischen Romanreihe rund um die Sklavin Invita. Ich lese selten Bücher, die so weit in die Vergangenheit zurückreichen. Meist spielen die historischen Romane, die ich lese, eher im Mittelalter oder noch mehr Richtung Gegenwart. So durfte ich nun einmal einen Blick in das römische Trier werfen. Dort lebt die junge Sklavin Invita mit einigen weiteren Sklaven im Haus des Statthalters. Die Autorin beschreibt bildlich, wie die Sklaven arbeiten und auch behandelt werden. Invita trifft es besonders schwer. Immer wieder wird sie zur Rechenschaft gezogen, egal ob sie an einer Sache schuld ist oder unschuldig. So muss der Leser bereits zur Beginn der Geschichte erleben, wie Invita im Ergastulum (=Sklavengefängnis) verbringen muss, weil sie des Diebstahls einer Schriftrolle verdächtigt wird. Mir als Leserin wird dann erst einmal so richtig bewusst, wie grausam gewisse Bevölkerungsschichten damals behandelt wurden. Invita wird nicht unbedingt direkt von ihrem Herrn bestraft sondern von dem Aufseher Celsus bzw. vom Hausverwalter. Da frage ich mich, ob die Hausherren damals überhaupt richtig mitbekommen haben, wie die Sklaven behandelt wurden.Invita kann einem leidtun. Sie ist für alles der Sündenbock. Passiert irgendetwas Negatives im Haus, ist sie als erstes die Schuldige. Das Problem an der Sache ist, dass Invita sehr neugierig und belesen ist. Sie gerät mit ihrer Art somit schnell mal in die Schusslinie ihrer Mitsklaven. Invita ist auch eine der Wenigen in ihrer Schicht, die wohl lesen kann. Bei einem ehemaligen Hausherrn hatte sie das Glück lesen zu lernen. In unserer heutigen Zeit ist diese Fähigkeit so gut wie selbstverständlich, doch man muss bedenken, dass dies vor vielen Jahrhunderten noch nicht der Fall war.Invita ist wie schon erwähnt neugierig. Sie schleicht sich auch ganz gerne mal aus dem Haus um Leuten nachzuspionieren oder einfach mal ihre Ruhe zu finden. Dabei kommt sie auch einem Verbrechen an einem Mitsklaven auf die Spur. Aber nicht nur das! Sie findet etwas aus ihrer Vergangenheit heraus…Ich finde es gut, dass am Ende des Buches ein Glossar aufgeführt ist. Es werden nämlich Begriffe genannt, die ich so vorher noch nicht kannte. Auch einen Stadtplan vom römischen Trier findet man zum Schluss des Buches. So etwas finde ich bei historischen Romanen immer interessant.Ich selbst war bisher einmal in Trier. Am Porta Nigra war ich natürlich. In der römischen Zeit hatte es einen anderen Namen, der auch im Buch erwähnt wird. Ich denke auch besonders für Leute, die bei Trier leben, könnte dieser Roman sicherlich interessant sein.Der Schreibstil von Maria W. Peter finde ich sehr gut. Sie hat eine schöne Art ihre Geschichten auf Papier zu bringen.Zu Beginn hatte ich allerdings etwas Schwierigkeiten richtig in die Geschichte zu finden. Vielleicht wirklich einfach deshalb, weil ich selten Romane aus der römischen Zeit lese. Noch besser hat mir „Die Küste der Freiheit“ gefallen, aber vielleicht wird mich die Invita-Reihe mit Teil 2 richtig überzeugen können. :-)Mein Fazit Selten lese ich Bücher, die in der römischen Zeit spielen. „Fortunas Rache“ erzählt eine interessante Sklavengeschichte, die im römischen Trier spielt. Der Roman hat vier Sterne von mir verdient und ich kann ihn an historische Fans weiter empfehlen.

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    • 2
  • Unterhaltsam

    Fortunas Rache

    PMelittaM

    07. July 2016 um 20:06

    260 v. Chr.: Invita lebt als Sklavin im römischen Trier im Haus des Statthalters. Ihr Name bedeutet „Die Widerwillige“ - und das beschreibt ihren Charakter schon ganz gut, nicht dass sie widerwillig wäre, die Arbeit zu tun, die man ihr aufgibt, es ist vielmehr so, dass sie lesen und schreiben kann, sich gerne mit den alten Philosophen beschäftigt und keine Gelegenheit auslässt, sich in Pergamentrollen zu vertiefen, nur ist ihr das nicht erlaubt. So stößt sie immer wieder an Grenzen und muss Strafen fürchten. Als eines Tages ein Mitsklave spurlos verschwindet, hat man schnell eine Schuldige im Blick: Sicher ist Invita darin verwickelt. Um ihre Unschuld zu beweisen, versucht sie den Schuldigen selbst zu finden und verstrickt sich immer mehr in Lügen und Intrigen.Erzählt wird die Geschichte von Invita in Ich-Form, durchgehend nur aus ihrer Perspektive, so dass man als Leser nie mehr erfährt als die Protagonistin selbst. Die Erzählweise passt gut zur Geschichte. Eingeflochten werden immer wieder lateinische Begriffe, die meist auch direkt erklärt , aber auch in einem Glossar noch einmal aufgegriffen werden. Der Roman lässt sich sehr gut und spannend lesen.Ein Ausflug ins römische Trier, darauf hatte ich große Lust, denn ich habe eine Zeit lang in Trier gelebt, sogar ganz in der Nähe der Basilika. Leider kommt mir Trier selbst ein wenig zu kurz, es fehlt an Lokalkolorit. Vielleicht ist das zu viel verlangt für einen Roman, der in römischer Zeit spielt, denn die Städte waren sich sicher sehr ähnlich, trotzdem hat es mich ein bisschen enttäuscht.Sehr gut dagegen hat mir Invita gefallen. Römische Sklaven konnten durchaus Selbstbewusstsein haben und bei ihren Herren Ansehen erlangen. Invita ist zwar nur eine niedere Sklavin, aber sie kann Lesen und Schreiben und hat dadurch durchaus die Möglichkeit es zu etwas zu bringen. Als Findelkind kennt sie ihre Eltern nicht, was sie als Makel empfindet, es ergeben sich im Laufe des Geschehens aber Anzeichen, die darauf hindeuten, dass sich das ändern könnte. Die anderen Charaktere, vorwiegend Mitsklaven, sind unterschiedlich gut gelungen, viele erscheinen etwas klischeehaft, am wenigsten gefiel mir Celsus, der Sklavenaufseher, der sehr eindimensional gezeichnet ist und dessen Grimm auf Invita mir nicht ganz verständlich erschien. Flavus, der frisch versklavte „Barbar“ und Marcella, die Tochter des Hauses, gefallen mir gut, bei beiden kann man Geheimnisse vermuten.Der Kriminalfall steht meiner Meinung nach nicht im Zentrum der Handlung. Als Ermittlerin ist Invita auch weniger gut geeignet, sie hat zum Einen wenig Möglichkeiten, Spuren zu entdecken oder gar Befragungen durchzuführen, zum Anderen sind ihr viele Dinge fremd bzw. kann sie Vieles als Sklavin gar nicht wissen bzw. durchschauen. So wird der Fall am Ende auch eher am Rande durch sie selbst aufgelöst. Trotzdem bietet der Fall durchaus Möglichkeiten mitzurätseln und die Auflösung ist zufriedenstellend, alle offenen Fragen werden geklärt.Neben dem Glossar gibt es noch eine Karte des römischen Trier sowie ein Nachwort der Autorin, die u. a. Alte Geschichte und Klassische Archäologie studiert hat und deshalb weiß, wovon sie erzählt. Im Nachwort geht sie auf die geschichtlichen und gesellschaftlichen Hintergründe jener Zeit ein. Der Roman ist der erste einer Trilogie um Invita, auf die beiden anderen freue ich mich schon, den ich bin gespannt, wie es mit Invita, Flavus und Marcella weitergeht.Die römische Zeit ist eine meiner liebsten Epochen, ich lese sehr gerne Romane, die zu dieser Zeit spielen. „Fortunas Rache“ hat mich gut unterhalten, ich vergebe knapp 4 Sterne und eine Leseempfehlung an alle, die sich gerne unterhaltsam in die römische Zeit entführen lassen wollen.  

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