Maria Zaffarana Die Wahrheit ist ein Schlund

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Inhaltsangabe zu „Die Wahrheit ist ein Schlund“ von Maria Zaffarana

„Du beobachtest uns ja. Warum? Was geht dir durch den Kopf?“ Diese unerwartete Frage seiner dominanten, überlauten Mutter nimmt der zwölfjährige Tim zum Anlass, seine ahnungslosen Liebsten mit seinen ureigensten Gefühlen zu konfrontieren. „Ihr ekelt mich an“ gesteht er seiner Familie unbedarft und aufrichtig – und entfesselt damit einen gewaltigen Sturm, der alle mitreißt und Tims Kindheit gründlich durcheinander wirbelt. Nach einem Reigen endloser Therapieversuche gelangt er zu der bitteren Erkenntnis, dass die Wahrheit keine Tugend, sondern ein Schlund ist, in den hineinzufallen sich nur wenige trauen. Mit sarkastischem Humor lässt Maria Zaffarana ihren Protagonisten, den Literaturprofessor Tim Zobern, vierzig Jahre später auf den Tag zurückblicken, der sein Leben veränderte und ihn zum vermeintlichen „Sonderling“ machte. Nicht verbittert, sondern mit Wärme und einem Augenzwinkern erinnert er sich der abenteuerlichen Odyssee, die er bestehen musste, um nach vielen Irrungen und Wirrungen endlich zu sich selbst zu finden. --- Kurz atme ich ein. Sauge tief von der unheilschwangeren Luft in mich auf, um sie dann mit der Wucht einer dampfenden Lokomotive wieder auszustoßen. „Ich will damit sagen ... alle Menschen sind in meinen Augen .... auf gewisse Weise ... widerlich. Manche mehr, andere weniger. Manchmal ... ist ihr Verhalten ... eklig. Oft müssen sie aber gar nicht viel tun, damit ... sie mich abstoßen. Da reicht ... schon ihr ... Gesicht. Oder wie sie sich bewegen oder ... ihren Mund verziehen, die ... die Nase rümpfen ... und ... so weiter.“ Ich bin bemüht, meine Beklemmung mit betonter Lässigkeit zu überspielen. Doch unbekümmert zu wirken, ist nicht einfach, wenn einem unverhohlen Feindseligkeit entgegenschlägt und dadurch die Zunge zunehmend schwerer wird. Wie Blei liegt sie in meinem staubtrockenen Mund. Statt ausgelassen zu klingen, höre ich mich bestenfalls besoffen und debil an. „Alllso ... Ihr said nisch ekliisch ... weil Ihr ekliisch said ... das wolltte isch ssagen. Die Mänschen ... ganz alll ... alllggemein ... sind es. Und ... ihr ... saiid ja auch Mänschen.“ Das Zuletztgesagte ist – der versteinerten Mienen meiner Eltern zur Folge – das Quäntchen zu viel. Selbst Martina hat für einen kurzen Augenblick aufgehört zu stopfen. „Jetzt reicht's! Verdammt noch mal, Tim! Was faselst du denn da? Was ist in Gottes Namen bloß in dich gefahren?“, brüllt meine Mutter. Ein markerschütternder Aufschrei, der nicht nur mich, sondern auch meinen Vater und Martina aufschrecken lässt. Bestürzt schauen sie erst mich, dann meine Mutter, und dann wieder mich an. Zwei Richter und ein Henker. --- Maria Zaffarana, Jahrgang 1973, war zehn Jahre lang als Promi-Reporterin bei zwei Illustrierten tätig und promovierte nebenher in Literaturwissenschaften. Sie machte sich 2009 als Freie Journalistin selbstständig und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Köln.

Stellenweise zum Nachdenken, aber über längere Strecken auch eher nichtssagend.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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  • Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana

    Die Wahrheit ist ein Schlund

    Maria_Zaffarana

    Hallo zusammen, eigentlich hatte ich mir für meinen Debütroman eine gediegene, ernste Handlung vorgestellt. Vielleicht sogar eine Tragödie?! Warum, das weiß ich selbst nicht so recht. Und das ist jetzt ohnehin egal. Weil aus dem geplanten Trauerspiel eine Satire geworden ist: „Die Wahrheit ist ein Schlund" heißt das schwarzhumorige Stück, das bisweilen bissig, nicht selten skurril geraten ist und oftmals regelrecht grotesk anmutet. Es ist soeben sowohl als E-Book als auch als Printversion im Verlag publifair erschienen. Zum Klappentext: „Du beobachtest uns ja. Warum? Was geht dir durch den Kopf?“ Diese unerwartete Frage seiner dominanten, überlauten Mutter nimmt der zwölfjährige Tim zum Anlass, seine ahnungslosen Liebsten mit seinen ureigensten Gefühlen zu konfrontieren. „Ihr ekelt mich an“ gesteht er seiner Familie unbedarft und aufrichtig – und entfesselt damit einen gewaltigen Sturm, der alle mitreißt und Tims Kindheit gründlich durcheinander wirbelt. Nach einem Reigen endloser Therapieversuche gelangt er zu der bitteren Erkenntnis, dass die Wahrheit keine Tugend, sondern ein Schlund ist, in den hineinzufallen sich nur wenige trauen. Mit sarkastischem Humor blickt Literaturprofessor Tim Zobern, vierzig Jahre später, auf den Tag zurück, der sein Leben veränderte und ihn zum vermeintlichen „Sonderling“ machte. Nicht verbittert, sondern mit Wärme und einem Augenzwinkern erinnert er sich der abenteuerlichen Odyssee, die er bestehen musste, um nach vielen Irrungen und Wirrungen endlich zu sich selbst zu finden. Wir verlosen unter allen, die sich bis zum 12. November 2013 bei mir melden, um an dieser Leserunde teilzunehmen, 10 Exemplare der Printversion von „Die Wahrheit ist ein Schlund". Ich freue mich auf ein konstruktives gemeinsames Leseerlebnis. Liebe Grüße Maria

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    Maria_Zaffarana

    11. January 2014 um 10:15
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  • Die Wahrheit ist ein Schlund

    Die Wahrheit ist ein Schlund

    Themistokeles

    08. January 2014 um 10:57

    Selten habe ich ein Buch gelesen, bei dem ich so schwer sagen kann, was es mir eigentlich genau vermitteln sollte, dass ich aber trotzdem irgendwie mochte, auch wenn sich mir nicht ganz erschlossen hat, worum es in diesem Buch eigentlich genau ging. Was es auf jeden Fall geschafft hat, ist sehr einzigartige Charaktere zu zeichnen, die einen irgendwie berührt haben, wenn auch oftmals eher auf eine sehr negative Weise, welche sich darin äußerte, dass man den Ekel Tims einfach nur zu gut verstehen konnte. Ich selbst hätte, da bin ich mir ziemlich sicher, mit seiner Familie doch sehr große Probleme bekommen, da sie alle einfach durchweg Eigenschaften besaßen, die mich einfach nur irre gemacht haben, schon allein beim Lesen und mit ihnen wirklich zusammenleben zu müssen, ein Graus. Ebenso erging es mir mit jedem neuen Psychiater, dem Tim begegnet ist und ich finde den Ansatz der Erzählung, diese leise Kritik an der Gesellschaft, dass vielleicht ein wenig zu viel therapiert wird, eigentlich sehr schön, denn ehrlich, was die Mutter hier wegtherapieren lassen will, ist einfach lachhaft. Gleichzeitig, konnte ich aber auch Tim nur sehr wenig abgewinnen, was vielleicht ein bisschen seltsam ist, da ich doch viele seiner Ansichten so deutlich verstanden habe, sie mir so klar waren, aber es ist auch einfach so, dass er dabei immer noch ein sehr sonderbarer Mensch ist, was zwar keineswegs verwerflich, aber eindeutig mir nicht wirklich sympathisch ist, zumindest nicht auf seine Art sonderbar zu sein. Dabei war es aber, trotz aller sonderbaren Charakter und Verhaltensweisen so, dass sich hinter den Dingen ein gewisser, oft auch sehr düsterer Humor verbarg, der einen nicht immer direkt ansprang, der aber irgendwie da war und das Buch auch durchaus sehr bereichert hat. Doch trotz des hohen Anteils an Humor in diesem Roman, ist es eindeutig kein Buch, das man einfach so schnell weg lesen kann, zumindest ging es mir so, dass ich für die 113 Seiten deutlich länger benötigt habe, als man es bei der nicht sehr hohen Seitenzahl vermuten würde, da ich einfach sehr bewusst lesen musste, um auch wirklich alles mitzubekommen, da einfach so viel auf diesen wenigen Seiten verborgen liegt. Es handelt sich hier eindeutig nicht um ein Buch für zwischendurch und ich glaube auch, dass es einige Leute geben wird, die mit seinem Inhalt so gar nichts anfangen können, da es einfach sehr speziell ist. Mir hat es auf eine gewisse Art gefallen, auch wenn es anstrengend war und ich nicht ganz dahinter gekommen bin, was es mir wirklich sagen wollte. Von daher werde ich auch keine klare Leseempfehlung geben, da dieses Buch einfach zu denen gehört, die man nicht empfehlen kann, sondern auf die man irgendwie von selbst stoßen muss.

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  • Die Wahrheit ist tatsächlich ein Schlund !

    Die Wahrheit ist ein Schlund

    Sterny88

    05. January 2014 um 15:04

    „Klein, aber fein“ ist der Ausdruck, der mir in den Sinn kam, als ich darüber nachdachte, wie man das Buch am besten beschreiben könnte. Dazu muss ich sagen, dass ich normalerweise Bücher bevorzuge, die mehrere hundert Seiten haben. Dies ist natürlich nicht der Seitenzahl an sich geschuldet, sondern verbunden mit der Hoffnung eine Geschichte zu lesen, die tiefgründige Charaktere hat und eine ausgefeilte Handlung. Dieses Buch ist anders, wobei das durchaus positiv gemeint ist. Man könnte es als Portrait einer Familie bezeichnen, die durch die Augen des Sohnes betrachtet wird. Der Sohn ist ebenso Teil, wie Fremdkörper in seiner eigenen Familie. Als er seine Gedanken in einem, nennen wir es unbedachten, Moment offenlegt, beginnt für ihn eine Odyssee. „Ihr ekelt mich alle an.“ Dieser Ausspruch wird ihn zum Verhängnis. Die Geschichte selbst unterteilt sich in Kindheitserinnerungen und das Erwachsenenleben des Protagonisten. Dabei wechselt die Perspektive zwischen den Kapiteln.Der Humor ist etwas zynisch, aber mit vielen Wahrheiten verbunden. Tim ist mir innerhalb kürzester Zeit ans Herz gewachsen und ich habe sehr gerne seinen Werdegang verfolgt. Ich finde die Geschichte zeigt wie schwierig es ist, wenn man nicht ins Klischee passt. Sicher möchte niemand gesagt bekommen, dass er eklig ist und dann auch noch von seinem eigenen Sohn. Allerdings ist Tim sonst in vielerlei Hinsicht einfach nur anders als andere Kinder und das habe ich nicht als negativ empfunden. Vielmehr ist es die Reaktion der Familie, die ich als merkwürdig und übertrieben wahrgenommen habe. Die weitere Entwicklung von Tim ist nun beeinflusst von unfähigen Psychiatern, die nicht auf ihn eingehen können oder wollen. Ein schwerer Schicksalsschlag tut sein Übriges. Jeder Familienangehörige mit seinen Eigenarten wird in Szene gesetzt und das hat mir sehr gut gefallen. In einigen Kapiteln ist Tim mittlerweile 52 Jahre alt und man erfährt etwas über sein momentanes Leben, dass natürlich auch von der Norm abweicht.   Fazit: Gelungene und humorvolle Geschichte über einen Jungen, der anders ist und schon in seiner Kindheit Wahrheiten erkennt, für die manche ein ganzes Leben brauchen.

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  • Normal ist anders

    Die Wahrheit ist ein Schlund

    pelznase

    03. January 2014 um 21:09

    An diesem Buch reizte mich das schöne Cover mit dem weißen Kaninchen. Beides macht neugierig, was dahinterstecken könnte. Für mich steckte etwas völlig Unerwartetes dahinter! Nämlich die Geschichte um einen zwölfjährigen Jungen nanems Tim, der seiner Familie eines Tages freimütig gesteht, dass er sich vor ihr ekelt. Mit dem Begriff "Ekel" habe ich mich etwas schwer getan. Ich ekel mich zB vor Krabbeltieren, unangenehmen Substanzen und mitunter vor scheußlichen Gerüchen, aber nicht vor dem Wesen von Menschen. Deshalb habe ich Tims Ekel für mich bald in Widerwillen seiner Familie gegenüber übersetzt. Oder auch, dass sie ihm eben unangenehm bis peinlich ist. Ein stückweit konnte ich das nur allzu gut nachvollziehen. Die Mutter hält die gesamte Familie resolut in Schach und ist stets darauf bedacht, dass nach außen alles normal und harmonisch wirkt. Der Vater dagegen traut sich kaum, auch nur ein Wort zu sagen. Und Tims Schwester stopft Massen an Essen in sich hinein. So ganz normal ist das alles nicht. Jeder von ihnen lügt sich gewissermaßen etwas über ihr Leben zusammen. Andererseits machen sie aber auch auf ihre ganz eigene Art das Beste aus dem Elend, das ihr Leben ist. Deshalb war ich unentschlossen, ob man das verurteilen sollte. Das muss jeder Leser für sich entscheiden. Ich persönlich konnte nicht alles mit dem verkorksten Leben von Tims Familie entschuldigen. Dafür konnte ich Tim oft gut verstehen. Als er als Erster in seiner Familie mit der bösen Wahrheit herausrückt, tut sich für ihn wirklich ein Schlund auf, in den er stürzt. Fortan wird er von einem Psychologen zum nächsten geschleppt. Da tat er mir wirklich leid, und über die Psychologen habe ich nur den Kopf schütteln können. Über Tim aber auch. Denn ein ganz normales Kind ist er in meinen Augen wirklich nicht. Und ich fand auch, dass er es sich oft selbst unnötig schwer macht. Für einen Zwölfjährigen ist sein Verhalten häufig extrem seltsam. Und auch in den Kapiteln, in denen er von seinem Leben als Erwachsener erzählt, habe ich mich fast durchgängig über ihn gewundert. Irgendwie hätte ich doch erwartet, dass er aus dem Elend seiner Kindheit gelernt hat. Aber er ist immer noch ein ziemlicher Eigenbrötler mit teilweise wunderlichen Ansichten und Angewohnheiten. Dabei macht er andererseits einen ganz intelligenten Eindruck. Wieso also ist es ihm dann nicht gelungen, sich ein ehrlicheres Leben aufzubauen? Ich bin kein Anhänger der Theorie, dass eine schlimme Kindheit einem automatisch auch ein schweres Leben im Erwachsenenalter beschert. Vielleicht konnte ich den erwachsenen Tim deshalb nicht verstehen? Gut möglich. Allerdings habe ich wirklich bis zum Schluss gehofft, dass doch noch alles ins Reine kommen würde. Somit hatte die Geschichte für mich durchaus etwas Spannendes an sich und ich habe mich neugierig hindurch gelesen. Ich hatte es mir nur irgendwie witziger vorgestellt. Irgendwie versprach mir die Inhaltsangabe auch einen Schuss Humor. "Die Wahrheit ist ein Schlund" liest nicht nich gerade leicht. Tim hat oft eine arg umständliche und komplizierte Art zu denken und entsprechend auch zu erzählen. Wer eine jugendlich lockere Erzählweise erwartet, sollte sich vorsehen. Hinzu kommt noch, dass man Dialoge eher selten findet. Dafür ergeht sich Tim gerne in ausführlichen und abschweifenden Schilderungen. Wäre das Geschehen nicht so schräg, kaputt und skurril gewesen, alleine vom Lesen her, hätte ich womöglih schnell kapituliert. Das Cover gefällt mir immer noch. Mit der nächtlichen Szenerie wirkt es schön geheimnisvoll, ja, sogar ein wenig unheimlich mit den Grabsteinen. Und welche Rolle spielt das weiße Kaninchen? Das macht neugierig. Fazit: Die Wahrheit kann tatsächlich ein Schlund sein. Das hat sicher jeder schon mal erlebt, der sie mehr oder minder unbedacht ausgesprochen hat. Diese Geschichte zeigt das nochmal ganz deutlich auf. Man hat reichlich Gelegenheit zum Wundern und Staunen bei dieser Familie. Leider schließt das Tim mit ein. Natürlich tat er mir als Kind oft leid, aber er macht es sich selbst auch unnötig schwer. Und wieso er nicht mal als Erwachsener etwas dazu gelernt hat, habe ich ebenfalls nicht verstanden. Mir hat hier eine Figur gefehlt, die ich wirklich rundum mochte.

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  • Die Wahrheit ist ein Schlund

    Die Wahrheit ist ein Schlund

    Fotini

    13. December 2013 um 22:31

    Inhalt: Tim ekelt sich. Und sein Ekel widmet sich nicht nur Mädchen, Spinnen oder Blumenkohl, wie es für sein Alter üblich wäre. Nein, Tim ekelt sich vor allem vor anderen Menschen und ihren Angewohnheiten und somit gerade zu vor dem Leben selbst. Das wäre sicherlich kein allzu großes Problem, wenn er mit 12 Jahren nicht einen Fehler begangen hätte: seiner Familie die Wahrheit zu erzählen! Von da an bestimmt dieser schicksalhafte Tag sein Leben. Seine Eltern (und damit ist zu 99 Prozent seine mehr als dominante Mutter gemeint) wollen nicht einsehen, dass ihr Sohn gestört ist und so beginnt für den jungen Tim eine Irrfahrt von einem verkorksten Psychiater zum nächsten! Der Leser wird auf die verrückte Reise durch Tims Kindheit bis in sein Erwachsenenalter mitgenommen, aus dem der Hauptprotagonist schlussendlich seine (Leidens-)Geschichte erzählt. Meine Meinung: Ich hatte das große Glück dieses Buch für eine Leserunde lesen zu dürfen und kann direkt sagen, dass der Roman mir wirklich gut gefallen hat! Ich beginne mit der Aufmachung. Das Cover des Buches fand ich sehr interessant, weil es darauf viel zu entdecken gibt. Die Gräber und das Kaninchen ließen mich zunächst an einen Horrorroman denken, doch wenn man ein bisschen von der Geschichte liest, lassen sich schnell Parallelen zwischen der Handlung und dem Cover ziehen und man versteht, was die Abbildung mit dem Inhalt zu tun hat. Der Titel des Buches ist ebenfalls gut gewählt und passt thematisch sehr gut. Insgesamt finde ich, dass das Buch sofort ins Auge springt und das Interesse der Leser weckt. Das einzige, was mir daran nicht gefällt ist das Format, denn dieses erinnert leicht an eine Broschüre oder ein Heft. Die Handlung des Buches wird in zwei Zeitspannen erzählt. Zum einen ist da die Geschichte des 12-jährigen Tims, welche direkt an dem Tag einsetzt, als er seiner Familie von dem Ekel erzählt, den er fühlt. Zum anderen bekommt man Einblicke in das Leben Tims als erwachsenen Familienvater und Professor an einer Universität. Diese beiden Zeitschienen wechseln sich immer wieder ab und somit hat man einen guten Überblick über die gesamte Entwicklung der Hauptfigur und kann nachvollziehen, inwiefern die Erfahrungen in Tims Kindheit in später beeinflusst haben. Der Schreibstil des Buches hat mir gut gefallen. Er wirkte manchmal etwas hochgestochen auf mich und hatte einige lange, verschachtelte Sätze, doch insgesamt fand ich das sehr passend, wenn man bedenkt, dass Tim Professor in Literaturwissenschaften ist. Ich hatte am Anfang zwar einige Schwierigkeiten in die Geschichte einzusteigen, aber das hat sich schnell gelegt. Besonders positiv fand ich die vielen literarischen Anspielungen auf verschiedene Werke großer Autoren, die ebenfalls mit Tims Leidenschaft für Bücher Hand in Hand ging. Ich, als Germanistik-Studentin und Literaturliebhaberin, hatte daran sehr viel Freude! Leider sind mir in meiner Ausgabe einige Tippfehler aufgefallen, die manchmal den Lesefluss unterbrochen haben, doch darüber konnte ich leicht hinweg sehen. Die Charaktere in dem Buch sind, wie es für Satire typisch ist, meistens sehr überspitzt. So ist die überaus dominante Mutter ein starker Gegensatz zu dem passiven und kaum sprechenden Vater. Die Schwester von Tim wird als still und verfressen bezeichnet und ihr späterer Ehemann als die größte Quasselstrippe aller Zeiten. Alle Personen haben ihre stark ausgeprägten Merkmale, was dazu führt, dass man Personen aus dem eigenen Umfeld häufig in ihnen wieder finden kann. Ich selbst konnte mich beispielsweise wirklich gut mit Tim identifizieren, weil ich seinen Ekel in gewissen Maßen nachvollziehen konnte. Aber auch seine kindliche Ehrlichkeit und seine Liebe zur Literatur waren für mich sehr verständlich. Es ist immer schön, wenn man sich selbst oder andere in Charakteren aus einem Buch erkennt, denn so bleibt ein Buch auch eher im Gedächtnis hängen. Insgesamt ist „Die Wahrheit ist ein Schlund“ von Maria Zaffarana daher für mich ein wirklich gelungenes Debüt! Fazit: Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte mich das Buch dann letztendlich wirklich überzeugen, denn es war einfach mal „was anderes“. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der einen sarkastischen Humor hat und Satire mag. Für mich gibt es daher 4 von 5 Punkte und ich hoffe darauf, bald mehr von Maria Zaffarana lesen zu dürfen.

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  • Ein poetisches Feuerwerk

    Die Wahrheit ist ein Schlund

    Bonmot

    03. December 2013 um 20:01

    „Die Wahrheit ist ein Schlund“ ist Balsam für die Seele. Schon allein der Titel hebt es wohltuend von der breiten Masse der Neuerscheinungen ab. Es ist ein Buch, das man, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen kann. Wenn ich Maria Zaffaranas Erstlingswerk mit einem Wort beschreiben müsste, würde ich spontan „kapriziös“ sagen. Denn kapriziös ist nicht nur die Handlung rund um Literaturprofessor Tim Zobern. Kapriziös sind auch die Figuren, die von der Autorin so entwickelt worden sind, dass sie an regelrecht groteske Figuren aus einem Schreckenskabinett erinnern. Oftmals werden sie dermaßen überzeichnet, dass sie schon wieder völlig real wirken: so wie etwa die debile Tante Elfriede mit ihrer unnatürlichen Liebe zu ihrem Hasen Dr. Schiwago oder Tims Schulfreund mit dem für sich selbst sprechenden Namen Magnus Aurelius Tiberius Ansorge-Hammer. In „Die Wahrheit ist ein Schlund“ wird eigentlich so ziemlich jeder und alles auf die Schippe genommen: die Zunft der Psychologen ebenso wie Ärzte, Lehrer, ja die Menschen im Allgemeinen. Dabei ist das Werk keine Satire, kein schwarzer Humor im üblichen Sinne. Es ist anders: Die Autorin provoziert keine Lacher, sondern Lächler, Schadenfreude, die jedoch am laufenden Band. Kein Kabarett also, sondern eine anspruchsvolle, alles andere als triviale Geschichte mitten aus dem Leben: voller feinsinnigem Humor, der gepaart ist mit tiefsinniger Melancholie. Sie bringt einen zum Lachen und stimmt gleichzeitig nachdenklich. Witzig, abschreckend, überraschend, grausig ehrlich. Viele werden sich oder ihre eigene Familie hier wiedererkennen und sich fragen, woher die Autorin ihre geheimen, höchst privaten Anekdoten kennt. Der „Schlund“ lebt von der wundervollen Sprache der Autorin. Auf den 116 Seiten gelingt es ihr immer wieder, bewegtes, wohlklingendes Kopfkino zu erschaffen, perfekt in Szene gesetzt und trotz oder gerade wegen des unerwarteten Endes meisterhaft zum Abschluss gebracht. Wortwitz, intelligente Metaphern, sprachliche Bonmots: Das sind die genialen Zutaten, aus dem schließlich ein zauberhaftes Mosaik entstanden ist. Durchaus intellektuell, aber ohne abgehoben zu sein, stets unterhaltsam und einfach nur brillant geschrieben, kurz: etwas ganz Besonderes. „Die Wahrheit ist ein Schlund“ ist ein starker Debütroman, der die Bezeichnung „Literatur“ wirklich verdient hat. Der Autorin und auch mir selbst wünsche ich vor allem eins: Es darf nicht bei diesem einen Buch von ihr bleiben. Denn Maria Zaffarana ist eine höchst talentierte, ja begnadete Schriftstellerin, von der ich unbedingt noch viel mehr lesen will.

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  • Was ist normal?

    Die Wahrheit ist ein Schlund

    katze102

    02. December 2013 um 13:12

    Erzählt wird die Geschichte von Tim, der im Alter von 12 Jahren seiner Mutter auf ihre Nachfrage, was ihm durch seinen Kopf geht, antwortet: " Ihr ekelt mich an"..."im Grunde genommen ekeln mich alle an". Daraufhin schleift ihn seine Mutter von einem Psychater zum nächsten. Und im zweiten, eingeflochtenen Handlungsstrang erfahren wir mehr über Tim, im Alter von 52 Jahren. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, sie ist flüssig geschrieben, temporeich und läßt sich gut lesen. Zwangsläufig wird man beim Lesen an einem bekannte Personen oder erlebte Situationen erinnert... Es geht um die Fragen, ob man manchmal die Wahrheit für sich behalten sollte... und darum, ob es ein "normal" gibt. Mir hat der offene, sehr direkte Schreibstil sehr gut gefallen und so manches Mal bin ich ins Grübeln gekommen...

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  • Interessant, aber kein Muss

    Die Wahrheit ist ein Schlund

    Spleno

    30. November 2013 um 18:45

    Inhalt: Tim ist anders - er hat ein Problem - er ekelt sich vor allem und jedem. Der Ekel beherrscht sein Leben und wird zur Dramatik seiner Mutter. "Die Wahrheit ist ein Schlund" wird aus der Sicht zum einem vom jungen und erwachsenen Tim erzählt und belgeitet ihm in seinem Alltag. Meinung: Toll, fand ich, das dass Buch in zwei Handlungsstränge aufgeteilt ist. Zum einen lernt der Leser den jungen, lustigen, sympathischen Tim kennen. Auf der anderen Seite Tim in seinen jetzigen erwachsenen Leben. Der Schreibstil beim jungen Tim war lustig, unterhaltsam und abwechslungsreich. Dagegen fand ich den Stil des erwachsenen Tim, als Mittelmaß. Die Autorin spickt das Buch mit viielen Fremdwörten (z.B. subsumieren, monomane...). Das ist sehr gewöhnungsbedürftig und hemmt den Fluss beim Lesen. Ich fand es dadurch abgehackt und anstrengend. Da hätte ich mir gerne mehr Normalität gewünscht. Aber vielleicht wollte sich die Autorin, mit diesen Fremdwörtern von der Masse herausheben. Der Handlungsaufbau war gut gestaltet, aber das Buch hatte für mich keine Hände und Füße. Es hat mir etwas gefehlt, um mich richtig an das Buch zu fesseln. An einer Stelle im Buch, war ein grober Schreibfehler - der nicht übersehbar war. Schade, hat den Lesefluß gestoppt. Positiv heruaszuheben war die lustige Art und Weise von Magnus. Von ihm hätte ich mir gerne mehr gewünscht. Auch Tims jugendliche Gedanken waren schön formuliert. Fazit: Hat mich nicht vom Hocker gerissen, daher nur drei von Fünf Sterne

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  • Nachdenklich stimmend- dennoch unterhaltsam!

    Die Wahrheit ist ein Schlund

    mamamal3

    26. November 2013 um 08:51

    Die Autorin erzählt, aus der Sicht eines Erwachsenen dessen wichtigstenStationen in der Kindheit. Als Zwölfjähriger gibt er eines Tages die entscheidend ehrliche Antwort: "Ihr ekelt mich an!". Was die Familie bzw. die dominante Mutter damit anfängt, ist allerdings nicht besonders lustig: Das Kind wird nunmehr einer Vielzahl von Psychologen vorgestellt. Wie kann es denn sein, daß der Junge so ist? Gerade die Mutter versteht Tim falsch und fühlt sich verletzt. Doch das soll nicht das letzte Erlebnis dieser Art bleiben auf dem Weg zum Erwachsenwerden! ------ Die Autorin beschreibt unterhaltsam, jedoch durchaus anspruchsvoll das Erleben des Jungen- aus seiner Sicht. Er begehrt im Alter von 12 Jahren das erste Mal auf in einer strengen Familie, die eindeutig in der starken Hand der Mutter liegt. Auf eine banale Frage antwortet er offen und ehrlich, nur nicht im Sinne der Mutter- die ja eher die schöne Fassade aufrecht erhalten will. Ich fühlte mich schon gut unterhalten, doch den Schluss hätte ich mir anders gewünscht. Vielleicht war aber auch genau das die Absicht der Autorin- zum Nachdenken anregen. :-)

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  • Ein wundervolles Buch!!

    Die Wahrheit ist ein Schlund

    Huschdegutzel

    23. November 2013 um 21:24

    Ich rede bei Büchern selten in Superlativen - dieses hier hat es aber verdient!! Der 12jährige Tim wird unvermittelt beim Frühstück von seiner dominanten Mutter gefragt, was ihm durch den Kopf geht - und daher sagt er einfach mal die Wahrheit: "Ihr ekelt mich an....eigentlich ekeln mich alle Menschen an". Seine Familie ist damit total überfordert - es scheint klar: mit dem stimmt etwas nicht, der ist anders. Folglich muss er zum Psychiater - weil was anders ist, halt nicht sein darf. Wie sich sein Leben nach dieser schicksalhaften Antwort entwickelt, davon handelt dieses Buch. Ich vergleiche das Lesen gern mit Musik - wenn ich eine Geschichte lese, die sich wunderschöner Bilder bedient; die Sätze beinhaltet, die heiter, wohltuend und noch dazu intelligent sind; wenn die Erzählung mich ganz tief berührt und mich mitnimmt, dann entsteht in meinem Kopf beim Lesen eine Melodie, in diesem Fall sogar eine ganze Sinfonie! Die Personen erwachen hier für mich zum Leben, ich sah sie förmlich vor mir. Die überlaute Mutter, die dicke Schwester, der verhuschte Vater - ich könnte sie alle aufzählen, sogar die Nebenfiguren sind so lebendig und liebevoll dargestellt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen mochte. Sogar der auf dem Cover dargestellte Hase hoppelte durch meine Fantasie. Dabei plätschert das Buch nicht einfach vor sich hin, obwohl es sich leicht und flüssig liest; nein, die Autorin setzt wohltuenderweise voraus, dass  die Leserschaft sich nicht aus Gehirnamöben zusammensetzt und verwendet sogar Fremdwörter! Es sind jede Menge Situationskomik und ganze Absätze dabei, die zum Nachdenken anregen, eine tolle Mischung! Eine meiner heiteren Lieblingsszenen möchte ich gerne zitieren; sie handelt von dem älteren Tim, der sich plötzlich mit seinem knapp einjährigen Sohn alleine sieht, während seine Frau einkaufen geht: "...Robin schreit mittlerweile so schrill, dass ich befürchte, einen Hörsturz zu erleiden. Ich beschließe kurzerhand, das zu tun, was Larissa nahezu den ganzen Tag und die halbe Nacht mit Robin macht : ihm vorzusingen. Robin´s beharrliches Weinen hat mich jedoch so sehr verstört, dass ich mich an kein einziges Kinderlied erinnere. Orientierungslos renne ich deswegen erst einmal durch´s Haus, um nach Kinderliederbüchern zu suchen" ...."Ich verfluche Larissa und ihren Ordnungswahnsowie ihren Drang nach ständiger Erneuerung, der sich dadurch äußert, dass sie mindestens einmal die Woche neu um- und einräumt. Die Kinderbücher sind jedenfalls nicht an ihrem alten Platz. Mir fehlen die Zeit, die Ausdauer und die Nerven, um weiter nach ihnen zu fahnden. In atemloser Aufgewühltheit stürze ich in mein Büro, wo ich nach dem erstbesten Buch greife, das sich mir darbietet. Ich schlage irgendeine Seite auf und beginne sofort, lauthals zu singen: ´Ich bin der Geist, der stets verneint und das mit Recht....´ Inbrünstig, aber auch laut, sehr laut singe ich, um Robin´s Schreien zu übertönen"....                     Aber auch die ernste Seite des Buches soll nicht zu kurz kommen hier, da beschränke ich mich aber auf zwei Schlüsselsätze ( in meinen Augen ): " Es ist nicht einfach, zu sein, wie man ist" und " wer oder was bestimmt, was normal ist? " Um bei der Wahrheit zu bleiben: dieses Buch war das Beste, das mir seit langem unter die Augen kam. Auch hätte ich einer so jungen Autorin weder die heitere Reife noch die Intensität zugetraut. Hut ab!! Ich bin restlos begeistert und kann das Buch nur jedem empfehlen, der niveauvolle, lustige und nachdenkliche Bücher mag!        

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    03. December 2012 um 19:01

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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