Mariam Kühsel-Hussaini Attentat auf Adam

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Inhaltsangabe zu „Attentat auf Adam“ von Mariam Kühsel-Hussaini

Adam Tessdorff wird bei einem Bombenanschlag in Jerusalem verletzt. Es gibt kein Bekennerschreiben, keine weiteren Verletzten. Die israelischen Behörden sind ratlos. Der Grund der Reise des Deutschen nach Jerusalem sind die Schriftrollen Qumrans, für Adam das Zeugnis echten Glaubens. Auf dem Schwarzmarkt konnte Adam ein Rollenfragment erwerben, das er nun abholen will. Gekommen um zu sterben, soll die Übergabe des Fragments sein Leben beschließen. Dann aber tritt eine Frau in sein Leben - Nurit, die Tochter des jüdischen Zwischenhändlers. Gleichzeitig mit dem Anschlag setzt eine Spirale der Gewalt ein.

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  • Rezension zu "Attentat auf Adam" von Mariam Kühsel-Hussaini

    Attentat auf Adam

    Clari

    16. September 2012 um 13:58

    Adam allerdings war in eigener Mission hier in Jerusalem und ist bei einem Attentat verletzt worden. In einer mystifizierenden Sprache meint man zu spüren, wie fragil Fragen des Glaubens zuweilen die Menschen bewegen. Gespannt folgt man den Einlassungen der einzelnen Kapitel, die mit Sätzen aus den Rollen des Qumran überschrieben sind und sich an Kompositionen von Mozart anlehnen. Auf ein Fragment der Qumranrollen hatte es Adam bei seinem Besuch in Jerusalem abgesehen. Ein Zwischenhändler sollte es ihm übergeben. Bei diesem, dem Juden Daniel Seeliger, findet er Aufnahme und Gastfreundschaft. Im Gespräch zwischen den beiden Männern geht es u.a. um den Islam und das Christentum und den jüdischen Glauben. Es geht um ihre Verschiedenartigkeit und ihre Gemeinsamkeiten. Die Tochter Seeligers, Nurit, wird zu einer beseligenden Liebeserfahrung für Adam, der früher Mitarbeiter beim Radio Vatikan war. In ihr findet er die Frau seines Herzens. Die poetische Sprache der Autorin ist noch in Erinnerung durch ihren Roman „Gott im Reiskorn.“ Hier wiederholt sich ihre zarte Ausdruckweise in der Darlegung der tiefen Innerlichkeit der Gefühle zweier Männer, die sich als ehrenwerte Gegenüber erleben. Wie die Autorin im Vorwort schreibt, ist dieses Buch „nicht für Menschen geeignet, die sich vor Schönheit und Seele, vor Wortrausch und Sprachfülle schützen wollen.“ In der Tat sind die Gefühlsausbrüche und tränenreichen Seelenergüsse nicht jedermanns Sache. Sätze wie “.. diese gegenseitige Hilfe, das packte nach Adams Herzen, schleuderte es in seinem Brustkorb umher...“S.148 oder“..ihre Küsse verwandelten sich in den Gesang Papagenas...“S. 150. Auch dieser Satz“ neben ihm schlummerte Nurit,die Schwanenschultern leicht hebend und senkend. Der Atem eines Vögelchens kam aus ihrer Brust.“ Das ist alles ein wenig viel und nahe am Kitsch. Mariam Kühsel-Hussaini ist Nachfahrin einer hoch angesehenen afghanischen Familie. Sie bedient sich einer blumigen und poetischen Sprache, in der sie die Tradition ihrer Vorfahren hoch hält. Mit ihrem neuen Roman beschreibt sie eine Liebesgeschichte, die eingebettet ist in Glaubensfragen und in die von Anschlägen gekennzeichnete Stadt Jerusalem. Sie verbindet Aktualität mit der seelenvollen Liebesgeschichte und tief innerlich erlebten Glaubenfragen. Mariam Kühsel-Hussaini lebt heute in Berlin.

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