Marian Izaguirre Als die Träume noch uns gehörten

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Inhaltsangabe zu „Als die Träume noch uns gehörten“ von Marian Izaguirre

»Wenn Kate Morton und Carlos Ruiz Zafón zusammen einen Roman geschrieben hätten, dann diesen!« El País Eine kleine, fast vergessene Buchhandlung in der Altstadt von Madrid. Ein rätselhaftes Buch, dessen Herkunft keiner kennt. Zwei Frauen, die mit ihm auf eine weite Reise gehen – zurück in eine dunkle Vergangenheit voller Geheimnisse. Lola und Matías leben eher schlecht als recht von dem kleinen Buchladen am Ende einer Sackgasse. Da taucht ein geheimnisvolles Buch auf, von dem keiner weiß, wo es herkommt. Matías ist fasziniert von dem Roman. Er stellt ihn, das erste Kapitel aufgeklappt, ins Schaufenster. Jeden Tag wird er eine weitere Seite umblättern. Niemand interessiert sich für das Buch, bis eine geheimnisvolle Frau vor das Fenster tritt und liest. Lola bittet die Fremde hinein. Gemeinsam tauchen sie in die seltsame Geschichte ein. Eine Geschichte, nach der beide nicht mehr dieselben sind wie vorher…

Nette Geschichte, die leider viel zu vorhersehbar ist

— sofalxx
sofalxx

Eine tolle Geschichte

— LaMensch
LaMensch

Wow! Eines der Bücher, die man gelesen haben sollte!

— Helles_Leuchten
Helles_Leuchten

Wunderschönen geschriebenes Buch, sehr geheimnisvolle Geschichte, die den Leser zu fesseln vermag und in seinen Bann zieht.

— Blueroan
Blueroan

Schöne Geschichte in lockerem Schreibstil, aber mir fehlte das gewisse Etwas.

— miah
miah

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  • Verwirrend aber doch logisch

    Als die Träume noch uns gehörten
    LaMensch

    LaMensch

    29. April 2017 um 09:27

    Alice ist Engländerin. Sie lebt aber in Spanien. Gerne fährt sie in der Stadt einfach so in Viertel, die sie noch nicht gesehen hat. Eines Tages fällt ihr ein Mann auf, er hat Bücher dabei. Er liefert sie an einigen Personen. Ich muss aufpassen, dass er sie nicht sieht, aber sie scheint ihm überhaupt nicht aufzufallen, mehrere Tage kann sie ihm folgen, bis er sie zu einer Buchhandlung führt. Dort begegnet sie der Frau des Mannes, Lola. Sie freuen sich an und schon bald beginnt Alice mit der Umsetzung eines Planes.Der Schreibstil In diesem Buch ist angenehm zu lesen. Man kommt gut voran und taucht wirklich in die Geschichte ein. Was jedoch verwirrt ist, dass die beiden Zeitformen, in welchen die Geschichte spielt zwar voneinander abgegrenzt sind, jedoch tauchen in beiden Zeitformen die selben Namen auf, was mich bis zur Hälfte ziemlich verwirrt hat, denn die Vergangenheit spielt in einem Buch (dieses Buch wird von Alice und Lola gelesen). Die Charaktere sind mir sympathisch, mal mehr, mal weniger, aber das ist normal :-)Dieses Buch beinhaltet eine schöne Geschichte, ein bisschen verwirrend aber dann doch ziemlich logisch und deshalb vergebe ich 3,5 von 5 Sternen.

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  • Zum Träumen... TOP!

    Als die Träume noch uns gehörten
    Helles_Leuchten

    Helles_Leuchten

    05. January 2017 um 09:15

    In "Als die Träume noch uns gehörten" geht es um das eher zufällige Zusammentreffen eines spanischen Buchhändlerpaares und einer vor Ort lebenden, älteren "Ausländerin" sowie um den Beginn eines ganz besonderen Austausches. Die Autorin verwebt diese Geschichte mit einer weiteren, in ihr eingebetteten Erzählung und erzeugt so eine Dynamik, die ihresgleichen sucht. Marian Izaguirre ist es gelungen, mit "Als die Träume noch uns gehörten" einen absolut bewegenden, vielschichtigen und bis zum Ende spannenden Roman zu schreiben, der den Leser an ganz unterschiedliche Schauplätze zwischen der Zeit unmittelbar vor dem ersten Weltkrieg und den beginnenden 1950er Jahre versetzt. Gemeinsam mit den Protagonisten geht die Reise durch das vom den Krieg zerrüttete Spanien, die Pariser Bohème und das englische sowie normannische Landleben. Die Autorin beschreibt die damalige Zeit, die Menschen und Schauplätze so authentisch, als wäre man direkt dabei. Die Figuren sind ganz individuell und doch kann man beinahe mit jedem der Akteure mitschwingen und die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erleben.Ein wenig hat mich der Roman an "Madame Picasso" von Anne Girad erinnert, spielt er doch in derselben Epoche, wenngleich die Geschichte eine ganz andere ist. Wem dieses Buch gefiel, kommt auch bei "Als die Träume noch uns gehörten"auf seine Kosten. Und der im Klappentext herangezogene Vergleich zum Schreibstil von Carlos Ruiz Zafon scheint mir treffend.

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  • Leserunde zu "Phillips letztes Geschenk" von Christiane Lind

    Phillips letztes Geschenk
    ChristianeL

    ChristianeL

    Liebe Lovelybookerinnen und Lovelybooker,Weihnachten kommt näher!Marzipankartoffeln, Lebkuchen und Schokoladenweihnachtsmänner gibt es schon seit Wochen zu kaufen. Da wird es Zeit, die passende Lektüre Ich möchte euch einladen, gemeinsam mit mir mein Adventskalenderbuch "Phillips letztes Geschenk" vorab zu lesen. Amazon Publishing stellt 15 Taschenbücher zur Verfügung.Das sagt der Klappentext: »Was hat er sich nur dabei gedacht?«, flüsterte Carolin, als ein schwarzes Kätzchen aus dem Transportkorb herauslugte … Seit ihr Mann gestorben ist, verkriecht sich Carolin in ihrer Trauer und meidet alle Menschen. Überraschend erhält sie eines Tages ein Geschenk, das Phillip noch vor seinem Tod für sie ausgesucht hatte: ein Katzenjunges. Auf Samtpfoten schleicht es sich in ihr Leben und in ihr Herz – obwohl sein Freiheitsdrang sie gehörig auf Trab hält. Beim Suchen lernt Carolin ihre Nachbarn besser kennen und gewinnt langsam neuen Lebensmut. Bis zu dem Tag, als ihr Kätzchen verschwindet, und das, wo der Winter vor der Tür steht! Ein berührender Roman über Trauer, Liebe und die Kraft der Freundschaft. Einen Eindruck von Carolins Geschichte bekommt ihr durch die Leseprobe.  Welche Voraussetzungen solltet ihr mitbringen:- Zeit zum Lesen- Interesse an der Leserunde- Bereitschaft, eure Rezension auf Lovelybooks und bei Amazon zu posten- Freude an Katzen und Weihnachten wäre hilfreich, ist aber kein "muss"Was müsst ihr tun, um in den Lostopf zu hüpfen?Beantwortet mir nur die Frage: Wie gut kennt ihr eure Nachbarn?... und bitte schreibt dazu, ob ihr im Falle des Gewinns euer Buch signiert möchtet.Ich freue mich auf euch - wir lesen uns!

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    • 999
    ChristianeL

    ChristianeL

    13. November 2016 um 21:28
    Nela77 schreibt Mir gefällt das Cover sehr gut. Im Prinzip war es der erste Grund, mich für diese Leserunde zu bewerben. Beim ebook kommt es natürlich nicht ganz so schön rüber, da mein Kindle noch schwarz-weiß ist.

    Das freut mich! Ich bin auch eine Cover-Käuferin. Natürlich muss der Klappentext mich auch ansprechen, aber wenn das Cover gut ist, hat das Buch schon mal einen Vorsprung. Hier ist so ein ...

  • Als die Träume noch uns gehörten

    Als die Träume noch uns gehörten
    miah

    miah

    02. November 2016 um 14:17

    Inhalt:In den 50er Jahren versuchen Lola und Matías mit ihrer kleinen Buchhandlung am Ende einer Sackgasse in Madrid über die Runden zu kommen. Als sie ein Buch entdecken, dessen Herkunft sie nicht kennen, stellt es Matías ins Schaufenster. Jeden Tag will er eine Seite umblättern. Doch niemand interessiert sich für die Geschichte, bis schließlich eine alte Frau vor dem Laden stehen bleibt. Lola beginnt ihr das Buch vorzulesen. Damit beginnt ihre Reise in die Vergangenheit.Meine Meinung:Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Lola, Matías und der alten Dame erzählt. Dazwischen finden sich Ausschnitte aus dem geheimnisvollen Buch. Ein Buch im Buch - die Idee gefiel mir.Der Schreibstil ist wundervoll. Sehr leicht und flüssig. Die Geschichte fließt so dahin. Ich wurde förmlich reingezogen. Letztendlich hatte ich aber mehr erwartet. Denn es war einfach nicht spannend.Die Geheimnisse waren interessant, aber doch durchaus vorhersehbar. Das Leben von Rose, dem Mädchen aus dem Buch im Buch, bestand fast nur aus Partys und gesellschaftlichen Verpflichtungen. Sie war die uneheliche Tochter eines Herzogs, aber diese Tatsache war eher unspektakulär und nebensächlich. Es fehlte ihr an nichts, obwohl sie nie wirklich eine Familie hatte. Irgendwie hat mich ihr Schicksal berührt und gleichzeitig auch wieder nicht.Das Leben von Matías und Lola ist schwierig. Die beiden sind zwar verheiratet, aber für Matías ist es die zweite Ehe. Von seiner ersten Ehefrau trennte er sich, was zur damaligen Zeit in der Gesellschaft nicht anerkannt wurde. Die Buchhandlung läuft auch eher schlecht, da es in der Zeit nach dem Krieg noch viele Probleme gibt.Die alte Frau hatte ich mir älter vorgestellt. Denn eigentlich ist sie erst 51 Jahre alt, aber vielleicht haben sie die Kriege alt gemacht.Es werden viele verschiedene Themen angerissen, aber leider nicht wirklich vertieft.Insgesamt bin ich hin- und hergerissen. Ich weiß nicht, ob ich das Buch gut oder schlecht finden soll. Die Geschichte lässt mich etwas ratlos zurück. Denn es gab viele schöne Aspekte. Anderes kam dafür leider zu kurz.

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  • Man hätte mehr aus der Geschichte machen können ...

    Als die Träume noch uns gehörten
    engineerwife

    engineerwife

    14. June 2016 um 14:23

    Zum zweiten Mal in diesem Monat finde ich mich beim Lesen in Spanien wieder. Auch dieser Roman spielt in zwei verschiedenen Erzählungssträngen – in den 20er Jahre in England/Frankreich und 1951/52 in Madrid, der Hauptstadt Spaniens. Ungefähr bis zur Hälfte gefiel mir das Buch sehr gut, dann störte es mich, dass alle an sich wichtigen Ereignisse in der Weltgeschichte als auch die Ereignisse in den Familien nur angerissen wurden. Hier hätte man ruhig ein wenig tiefer eintauchen können um als Leser mit den Charakteren enger verbunden zu sein. Nach meinem Geschmack blieb alles ein bisschen farblos. Schade, da ich die Idee zur Geschichte sehr gut fand. Sehr negativ fiel mir allerdings auf, dass eine der Protagonistinnen ständig von sich behauptete eine alte Frau zu sein, die vom Leben nicht mehr viel zu erwarten hatte und deshalb mehr oder weniger mit demselben abgeschlossen hatte. Tut mir leid, die Frau war gerade mal 51 Jahre alt, das kann doch für einen gesunden Menschen noch nicht alles gewesen sein?

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  • Schöner Schreibstil, aber leider das Thema belanglos umgesetzt.

    Als die Träume noch uns gehörten
    Bücherfüllhorn-Blog

    Bücherfüllhorn-Blog

    13. January 2016 um 19:29

    Kurz zum Inhalt:  Die Geschichte beginnt in Madrid, eine ältere Dame folgt aus einer Laune heraus einem ihr auffälligen Mann. Es ist das Jahr 1951, alle zehren noch an den Nachkriegsjahren. Der Mann ist Buchhändler und liefert in der Stadt Bücher aus. Sie beobachtet ihn weiter und ebenso die Buchhandlung, die er mit seiner Frau führt. Die ältere Dame besucht die Buchhandlung als Kundin und nach und nach baut sich ein freundschaftliches Verhältnis auf. Als plötzlich ein Buch auftaucht und zum Lesen in das Schaufenster gestellt wird, kommen ungeahnte Ereignisse in Gang und unterschwellige Probleme die bisher im Unterbewusstsein waren, finden ihren Weg an die Oberfläche. Ein ausführlicher Inhalt gibt es auf meiner Seite Bücherfüllhorn-Blog. Aus verschiedenen Perspektiven wird von Beziehungen, begrabenen Erinnerungen, Sehnsüchten und natürlich von Liebe erzählt: die Ich-Erzählerin ist die ältere Dame (hier 51 Jahre!), und die Buchhändler Mateo und Lola und die geheimnisvolle Rose von dem Buch im Schaufenster. Die Autorin hat dies alles in einer Zeit der Kriegs- und Nachkriegsjahre in Frankreich, Großbritannien und Madrid angesiedelt. Der Schreibstil ist wunderschön und erinnerte mich an Isabel Allende. Aber, die Geschichte ist so nichts-sagend, ich kann es gar nicht richtig erklären. Man liest es, viele Spannungsbögen lösen sich in Wohlgefallen auf und auch der Schluss des Buches ist nicht wirklich ein Höhepunkt. Das Buch plätschert vor sich hin wie ein ruhiger Fluss. Das ist sehr schade, da mir der Erzählstil eigentlich gefallen hat, aber der Inhalt so leblos war. Ich fragte mich, warum diese Geschichte überhaupt erzählt wird. Überhaupt nicht klar kam ich mit der Darstellung der 51-jährigen Ich-Erzählerin, die sich mir als ältere Dame mit grauem Haar präsentiert hat. Das ging irgendwie gar nicht. Ich meine, gut, ich kann vielleicht noch anrechnen, dass das in den Nachkriegsjahren so war, dass man kein Geld hatte sich die Haare zu tönen, aber ich dachte bei einer älteren grauhaarigen Dame an eine 78-jährige. Das wird wohl auch jeder Leser anders empfinden und ich bin gespannt, ob ich die einzige bin, die das bemängeln wird. Rose, die Erzählerin des Buches aus dem Schaufenster, kam mir als verwöhnte reiche uneheliche Tochter eines Earls nicht nahe. Ihr Leben scheint nur aus Gesellschaften und Partys zu bestehen, sie lebte irgendwie immer auf anderer Leute Kosten und Geld war anscheinend kein Thema.   Fazit: Wunderschöner Schreibstil, auch stellenweise poetisch erzählt. Die melancholische Stimmung der Nachkriegsjahre in Madrid ist sehr gut dargestellt. Allerdings sind mir die Charaktere der Hauptprotagonisten Lola, Mateo und Rose nicht sympathisch geworden, sie blieben blass und ohne Tiefe. Die Geschichte plätschert so vor sich hin, es gibt zu viele Szenerien die mir aufgesetzt und zu sehr gewollt erscheinen. Das Buch lies mich etwas ratlos zurück, weder fand ich es schlecht noch gut noch mittelmäßig. Weitere Themen die ganz am Rande oder unterschwellig eine Rolle spielen: das katholische Spanien und Irland und die Haltung zum Thema Ehe/Scheidung. Die Politische Lage in Spanien. Ich könnte das Buch nicht wirklich jemanden empfehlen, weil es trotz der Themen nichtssagend bleibt. Ich habe zwischen drei und vier Sternen tendiert. Vier Sterne, weil es schön erzählt war, aber die Belanglosigkeit und die Ratlosigkeit überwogen am Schluss und daher nur drei Sterne.

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