Marian Keyes Glücksfall

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Inhaltsangabe zu „Glücksfall“ von Marian Keyes

Für Helen Walsh kommt es knüppeldick: Sie ist so knapp bei Kasse, dass sie ihre Wohnung räumen und wieder bei ihren Eltern, den berüchtigten Walshs, einziehen muss. So deprimiert, dass sie statt Möwen schon Aasgeier über der Tankstelle kreisen sieht. Und so verzweifelt, dass sie einen beruflichen Auftrag ihres attraktiven Exfreundes annimmt. Doch dann erweist sich der Job, der als Höllenfahrt beginnt, unerwartet als Glücksfall ...

mein erstes Buch aus der Walsh-Familie. macht lust auf mehr

— Valabe
Valabe

Die Jüngste der Schwestern

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Gute Geschichte - kommt aber nicht ganz an die Vorgänger der Walsh-Familie ran

— locke61
locke61

Genial, die letzte Schwester der verrückten Walsh-Family... Erwartungen voll erfüllt!

— u4all
u4all

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  • Der ganz normale Wahnsinn...

    Glücksfall
    Kunterbuntestagebuch

    Kunterbuntestagebuch

    18. February 2016 um 08:39

    Für Helen Walsh kommt es knüppeldick: Sie ist so knapp bei Kasse, dass sie ihre Wohnung räumen und wieder bei ihren Eltern, den berüchtigten Walshs, einziehen muss. So deprimiert, dass sie statt der Möwen schon Aasgeier über der Tankstelle kreisen sieht. Und so verzweifelt, dass sie einen beruflichen Auftrag ihres attraktiven Exfreundes annimmt. Doch dann erweist sich der Job, der als Höllenfahrt beginnt, unerwartet als Glücksfall…   Fazit: Der ganz normale Wahnsinn herrscht bei Familie Walsh. Eigentlich so wie immer, normal kann ja jeder. Diesmal geht es um Helen, die als Privatdetektivin gearbeitet hat und nicht mehr wirklich Herr der Lage ist. Umso erfreulicher ist es für mich gewesen, das sie sich im Laufe der Geschichte wieder nach oben kämpft und dem blöden Gerede den Vogel zeigt. Das Buch ist fliessend geschrieben, jeder erlebte Tag bekommt einen Abschnitt, so das keine Verwirrung entsteht. Steffi G.

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  • Die Jüngste der Schwestern

    Glücksfall
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. November 2015 um 16:39

    Für Helen Walsh kommt es knüppeldick: Sie ist so knapp bei Kasse, dass sie ihre Wohnung räumen und wieder bei ihren Eltern, den berüchtigten Walshs, einziehen muss. So deprimiert, dass sie statt Möwen schon Aasgeier über der Tankstelle kreisen sieht. Und so verzweifelt, dass sie einen beruflichen Auftrag ihres attraktiven Exfreundes annimmt. Doch dann erweist sich der Job, der als Höllenfahrt beginnt, unerwartet als Glücksfall. Mich hat die Inhaltsangabe sehr neugierig gemacht, aber nach den ersten 100 Seiten des Buches wollte ich nur noch das Buch zur Seite legen. Es kann sein, dass es mir anders als bei den anderen war. Das Spionieren fand ich sehr gut dargestellt und auch mit den Depressionen hatte ich keine Probleme, was vielleicht für andere schlimm ist, wenn man keine traurige Geschichte lesen will. Was mich gestört hat, wie sehr die Geschichte zwischen Helen und Artie, also die sexuelle Anziehung und was in eurer Vorstellungskraft ist. Das hat mir nicht so gut gefallen, weil ich auch nicht gerne erotische Bücher lese und es ist nicht so meins. Außerdem ist mir das Buch viel zu lang vorgekommen. Es hat etwas an Spannung für mich gefehlt :( aber jedem das Seine, wenn dich aber schon die anderen Geschichten der Walsh-Schwestern gefallen und dich die Inhaltsangabe interessiert, les es trotzdem 

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  • Spannend und chaotisch - eben typisch Walsh!

    Glücksfall
    locke61

    locke61

    Helen Walsh, die jüngste und nach Aussage ihrer Schwestern, die verrückteste der berüchtigten Walsh-Mädels hat es hart getroffen: sie muss ihre geliebte Wohnung wegen Zahlungsunfähigkeit aufgeben und zurück zu ihren Eltern ziehen. Jobmäßig läuft es auch lausig und ihre vor Jahren vermeintlich bekämpfte Depression ist mit voller Wucht zurückgekommen. Trotz der Misere übernimmt Helen nur widerwillig den Auftrag von ihrem Exfreund ein verschwundenes Bandmitglied der ehemaligen Boygroup Laddz zu suchen, die ein Comeback plant und schon Karten für ihre Konzerte verkauft. Doch bei ihren Nachforschungen rennt Helen buchstäblich gegen Wände. Wayne bleibt verschwunden. Helen ist hartnäckig, schaut hinter die Kulissen, sticht in Wespennester, belästigt scheinbar Ahnungslose und legt sich mit einem Gangster an. Und so nebenbei kämpft sie verzweifelt gegen ihre Depressionen. Marian Keyes ist auch hier ihrem Schreibstil treu geblieben, Die Geschichten über die Walsh-Familie sind chaotisch, der Umgangston der Familie ist rauh, auf ihr eigene Art zärtlich aber wenn es darauf ankommt, halten sie zusammen. Da wird nicht lange gefackelt sondern einfach reagiert. Die verzweifelte Suche nach Wayne hat mich gepackt. Schaffen die Jungs das Comeback? Und immer wieder tauchen Überraschungen auf - gute aber auch schlechte. Doch Helen ist eine Walsh!

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    • 2
  • Noch ein Band über die Walsh-Schwestern - ein Glücksfall ;-)

    Glücksfall
    VeraHoehne

    VeraHoehne

    26. January 2014 um 17:11

    Fakten: Einband (Hardcover) Heyne, erschienen 28.05.2013, 607 Seiten, 19,99 €. Autorin: Marian Keyes, am 10.09.1963 in Limerick/Irland geboren, gilt seit der Veröffentlichung ihres 1. Romanes “Wassermelone” im Jahr 1995 – dem 1. Roman über Claire, eine der fünf Walsh-Schwestern – als eine der Begründerinnen des Frauenliteratur-Genres “Chick-Lit” und zählt seither zur Riege der internationalen Beststeller-Autorinnen. Wie ihre Protagonistinnen wuchs sie selbst ebenfalls in Dublin in einer Familie mit insgesamt fünf Kindern auf. Nach Abbruch ihres Jura-Studiums lebte sie einige Jahre in London, bevor es sie wieder in die irische Heimat zog, wo sie seit 1997 wieder mit ihrem Mann Tony lebt. Es folgten viele weitere, sehr erfolgreiche Frauen-Romane, davon insgesamt noch 4 weitere über die Schwestern aus der Walsh-Familie, in denen die Autorin auch autobiographische Themen wie Alkoholsucht, Depression, Leben mit vielen Geschwistern usw. aufarbeitete. Nicht minder erfolgreich ist sie außerdem als Kolumnistin für irische Zeitungen und Zeitschriften, u. a. der irischen Ausgabe des “Tatler”; auch diese Kolumnen wurden international in Buchform veröffentlicht. Außerdem veröffentlichte sie 2012 ein Buch mit Back-Rezepten mit dem Titel “Glück ist backbar”. Handlung: Helen, Jahrgang 1978, ist die jüngste der fünf Walsh-Schwestern und galt immer als besonders tough, wenn auch ein wenig schwierig, unfreundlich und schrullig. Im Gegensatz zu ihren Schwestern, die alle mindestens einen Ehemann aufweisen können und zudem fast alle bereits für Enkelkinder gesorgt haben, will Helen keine Kinder und ist eher Einzelgängerin, was sich auch besser mit ihrem manchmal etwas rauem Job als Privatdetektivin vereinbaren lässt. Durch die wirtschaftliche Rezession in Irland wird für Helen die Auftragslage so mies, dass sie nicht nur ihre Wohnung verliert, weil sie die Raten nicht mehr zahlen kann und wieder zu den Eltern ziehen muss, sondern auch ihr Leben entgleitet ihr immer mehr. Ausgerechnet ein Auftrag ihres Ex-Freundes Jay Parker, der Manager der “Laddz”, einer Ex-Boyband aus den 90ern ist und deren Comeback initiiert, sorgt mit seinem Auftrag, deren plötzlich verschwundenen Sänger Wayne Diffney wiederzufinden, für eine Wendung in Helen’s Leben. Die Suche nach Wayne gestaltet sich für Helen immer mehr zu einer Suche nach sich selbst, bei der Helen sich eingestehen muss, dass die Hilfe in diesem Fall ihres neuen Boyfriends Artie nicht die einzige Hilfe ist, die sie wohl benötigen wird … Fazit: Marian Keyes ist eine Autorin, deren Neuerscheinungen ich eigentlich immer gleich kurz nach Erscheinungsdatum kaufe – hier vor Allem die Bücher über die Walsh-Schwestern – ungeachtet, dass diese leider immer erst im teureren Einband erscheinen. Die Bücher von Marian Keyes schätze ich schon seit ihrem 1. Buch “Wassermelone”, über Claire, die älteste der fünf Walsh-Schwestern. Ich mag ihre Geschichten, ihren Humor und ihre Direktheit. Das Cover des Buches mit dem glitzernden Schoko-Marienkäfer auf pinkfarbenem Hintergrund ist für mich sehr ansprechend gewählt – ideal für einen Frauen-Roman. Die Story ist in 71 Kapitel sehr unterschiedlicher (meiner Meinung manchmal auch zu langer oder kurzer) Länge unterteilt, zusätzlich Prolog, Epilog und Danksagung, auf insgesamt 607 Seiten mit recht großzügigem Druckbild verteilt. Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und witzig – typisch Marian Keyes eben. Auch, wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, beschäftigt sich Marian Keyes in diesem Buch wieder einmal mit einem sehr ernsten Thema, was ihr persönlich keineswegs fremd ist – mit Depressionen. Dies ist genau das, was meiner Meinung dieses Buch aber auch ganz positiv prägt: Dass die Depressionen nicht direkter Mittelpunkt des Buches sind, sondern eine meiner Meinung nach sehr spannend erzählte und interessante Story das Zentrum bildet und die Depression, wie auch im wirklichen Leben oft, zunächst eher unscheinbar nebenher verläuft, ignoriert und vertuscht wird. Helen Walsh, die eigentlich als besonders robust und rau gilt und immer für ein wenig unfreundlich eingeschätzt wird, hat in Wirklichkeit einen sehr weichen verletzlichen Kern. Nicht zum ersten Mal wird sie, wie zuvor auch schon ihre Schwestern, mit Depressionen konfrontiert. Jeder, der selbst schon mal mit Depressionen zu tun hatte, oder diese bei nahestehenden Personen erlebt hat, kennt möglicherweise auch diesen von der Protagonistin Helen beschriebene Wunsch, morgens einfach nicht mehr aufzuwachen, von dieser Welt zu verschwinden – ohne jedoch wirklich den Mut aufzubringen, sich selbst umbringen zu wollen. Helen geht, allen psychischen und physischen Warnzeichen zum Trotz, zunächst ganz normal weiter ihrem Job nach bis – nicht nur in ihrem eigenen Leben – unvermeidliche Dinge passieren, die ihr bewusst machen, wie ernst die Situation ist und sie auch dieses Mal nicht ohne Hilfe auskommen wird. Die Geschichte um das Verschwinden von Wayne Diffney ist spannend erzählt, erfordert aber angesichts Helen’s persönlicher Situation vom Leser auch einiges an Verständnis und Empathie für deren Erkrankung und die Auswirkungen. Dies ist meiner Meinung auch der einzige Kritik-Punkt: Da die Depression zunächst nicht offensichtlich ist und neben dieser Story her läuft und es auch ansonsten wenig Erklärungen für Helen’s Zustand gibt, ist es für Personen, die selbst oder auch im näheren Kreis (Partner/Familie/Freunde/Bekannte/Kollegen) noch nie mit dieser Erkrankung konfrontiert wurden oder sich einmal überhaupt mit diesem Thema und der Belastung dieser Erkrankung auseinander gesetzt haben, kaum verständlich, wie jemand stundenlang herumliegen und die Decke anstarren kann oder sich ohne große Umwege aus dem Leben weg wünscht. Hier wäre meiner Meinung nach etwas mehr an Erklärung zu dieser Erkrankung für den zuvor genannten Personenkreis besser gewesen – die Erklärungen, die die Geschichte dazu enthält, sind zu kryptisch dargestellt, um Unbeteiligten Auslöser und Ausmaß von Depressionen sinnvoll zu verdeutlichen, so dass diese die persönliche Geschichte von Helen auch etwas besser einordnen können. Hierfür gibt es von mir einen Punkt Abzug – also ganz starke 4 von 5 möglichen Punkten und eine Lese-Empfehlung für Alle, die die Walsh-Schwestern bereits kennen und schätzen gelernt haben 

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  • Depressiv...

    Glücksfall
    Igela

    Igela

    20. January 2014 um 15:20

    Da ich schon mehr Bücher von Marian Keyes gelesen habe, war ich auf dieses gespannt. Ich habe bis jetzt stets die spitzen Witze und Pointen von der Schriftstellerin geschätzt...doch in diesem Buch ist ihr der Humor und die lustigen Szenen abhanden gekommen. Da die Geschichte von der leicht depressiven Helen, einer der Walsh Schwestern handelt, wird dem Leser die ganze Bandbreite einer Depression und ihrer Symptome erklärt. Die Geschichte ist vom Inhalt her äusserst dürftig, da sie von der Suche eines verschwundenen Mitglieds einer Boy Group handelt. Helen, die Privatdedektivin ist, nimmt die Suche in die Hand.Heraus kommt dabei eine Story, die eher chaotisch und langweilig daher kommt.Auch hätte es der Geschichte gut getan die über 600 Seiten zu straffen und dadurch die Handlung interessanter zu gestalten,denn seitenweise passiert einfach...nichts. Schade...denn die Idee von jeder Walsh Schwester ein Buch zu schreiben, finde ich super! Nur leider ist wohl Helen zu depressiv dazu....

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  • Spannende Haupt-Story mit einer Nebenhandlung mit viel Tiefgang

    Glücksfall
    VeraHoehne

    VeraHoehne

    25. December 2013 um 17:17

    Autorin: Marian Keyes, am 10.09.1963 in Limerick/Irland geboren, gilt seit der Veröffentlichung ihres 1. Romanes “Wassermelone” im Jahr 1995 – dem 1. Roman über Claire, eine der fünf Walsh-Schwestern – als eine der Begründerinnen des Frauenliteratur-Genres “Chick-Lit” und zählt seither zur Riege der internationalen Beststeller-Autorinnen. Wie ihre Protagonistinnen wuchs sie selbst ebenfalls in Dublin in einer Familie mit insgesamt fünf Kindern auf. Nach Abbruch ihres Jura-Studiums lebte sie einige Jahre in London, bevor es sie wieder in die irische Heimat zog, wo sie seit 1997 wieder mit ihrem Mann Tony lebt. Es folgten viele weitere, sehr erfolgreiche Frauen-Romane, davon insgesamt noch 4 weitere über die Schwestern aus der Walsh-Familie, in denen die Autorin auch autobiographische Themen wie Alkoholsucht, Depression, Leben mit vielen Geschwistern usw. aufarbeitete. Nicht minder erfolgreich ist sie außerdem als Kolumnistin für irische Zeitungen und Zeitschriften, u. a. der irischen Ausgabe des “Tatler”; auch diese Kolumnen wurden international in Buchform veröffentlicht. Außerdem veröffentlichte sie 2012 ein Buch mit Back-Rezepten mit dem Titel “Glück ist backbar”. Handlung: Helen, Jahrgang 1978, ist die jüngste der fünf Walsh-Schwestern und galt immer als besonders tough, wenn auch ein wenig schwierig, unfreundlich und schrullig. Im Gegensatz zu ihren Schwestern, die alle mindestens einen Ehemann aufweisen können und zudem fast alle bereits für Enkelkinder gesorgt haben, will Helen keine Kinder und ist eher Einzelgängerin, was sich auch besser mit ihrem manchmal etwas rauem Job als Privatdetektivin vereinbaren lässt. Durch die wirtschaftliche Rezession in Irland wird für Helen die Auftragslage so mies, dass sie nicht nur ihre Wohnung verliert, weil sie die Raten nicht mehr zahlen kann und wieder zu den Eltern ziehen muss, sondern auch ihr Leben entgleitet ihr immer mehr. Ausgerechnet ein Auftrag ihres Ex-Freundes Jay Parker, der Manager der “Laddz”, einer Ex-Boyband aus den 90ern ist und deren Comeback initiiert, sorgt mit seinem Auftrag, deren plötzlich verschwundenen Sänger Wayne Diffney wiederzufinden, für eine Wendung in Helen’s Leben. Die Suche nach Wayne gestaltet sich für Helen immer mehr zu einer Suche nach sich selbst, bei der Helen sich eingestehen muss, dass die Hilfe in diesem Fall ihres neuen Boyfriends Artie nicht die einzige Hilfe ist, die sie wohl benötigen wird … Fazit: Marian Keyes ist eine Autorin, deren Neuerscheinungen ich eigentlich immer gleich kurz nach Erscheinungsdatum kaufe – hier vor Allem die Bücher über die Walsh-Schwestern – ungeachtet, dass diese leider immer erst im teureren Einband erscheinen. Die Bücher von Marian Keyes schätze ich schon seit ihrem 1. Buch “Wassermelone”, über Claire, die älteste der fünf Walsh-Schwestern. Ich mag ihre Geschichten, ihren Humor und ihre Direktheit. Das Cover des Buches mit dem glitzernden Schoko-Marienkäfer auf pinkfarbenem Hintergrund ist für mich sehr ansprechend gewählt – ideal für einen Frauen-Roman. Die Story ist in 71 Kapitel sehr unterschiedlicher (meiner Meinung manchmal auch zu langer oder kurzer) Länge unterteilt, zusätzlich Prolog, Epilog und Danksagung, auf insgesamt 607 Seiten mit recht großzügigem Druckbild verteilt. Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und witzig – typisch Marian Keyes eben. Auch, wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, beschäftigt sich Marian Keyes in diesem Buch wieder einmal mit einem sehr ernsten Thema, was ihr persönlich keineswegs fremd ist – mit Depressionen. Dies ist genau das, was meiner Meinung dieses Buch aber auch ganz positiv prägt: Dass die Depressionen nicht direkter Mittelpunkt des Buches sind, sondern eine meiner Meinung nach sehr spannend erzählte und interessante Story das Zentrum bildet und die Depression, wie auch im wirklichen Leben oft, zunächst eher unscheinbar nebenher verläuft, ignoriert und vertuscht wird. Helen Walsh, die eigentlich als besonders robust und rau gilt und immer für ein wenig unfreundlich eingeschätzt wird, hat in Wirklichkeit einen sehr weichen verletzlichen Kern. Nicht zum ersten Mal wird sie, wie zuvor auch schon ihre Schwestern, mit Depressionen konfrontiert. Jeder, der selbst schon mal mit Depressionen zu tun hatte, oder diese bei nahestehenden Personen erlebt hat, kennt möglicherweise auch diesen von der Protagonistin Helen beschriebene Wunsch, morgens einfach nicht mehr aufzuwachen, von dieser Welt zu verschwinden – ohne jedoch wirklich den Mut aufzubringen, sich selbst umbringen zu wollen. Helen geht, allen psychischen und physischen Warnzeichen zum Trotz, zunächst ganz normal weiter ihrem Job nach bis – nicht nur in ihrem eigenen Leben – unvermeidliche Dinge passieren, die ihr bewusst machen, wie ernst die Situation ist und sie auch dieses Mal nicht ohne Hilfe auskommen wird. Die Geschichte um das Verschwinden von Wayne Diffney ist spannend erzählt, erfordert aber angesichts Helen’s persönlicher Situation vom Leser auch einiges an Verständnis und Empathie für deren Erkrankung und die Auswirkungen. Dies ist meiner Meinung auch der einzige Kritik-Punkt: Da die Depression zunächst nicht offensichtlich ist und neben dieser Story her läuft und es auch ansonsten wenig Erklärungen für Helen’s Zustand gibt, ist es für Personen, die selbst oder auch im näheren Kreis (Partner/Familie/Freunde/Bekannte/Kollegen) noch nie mit dieser Erkrankung konfrontiert wurden oder sich einmal überhaupt mit diesem Thema und der Belastung dieser Erkrankung auseinander gesetzt haben, kaum verständlich, wie jemand stundenlang herumliegen und die Decke anstarren kann oder sich ohne große Umwege aus dem Leben weg wünscht. Hier wäre meiner Meinung nach etwas mehr an Erklärung zu dieser Erkrankung für den zuvor genannten Personenkreis besser gewesen – die Erklärungen, die die Geschichte dazu enthält, sind zu kryptisch dargestellt, um Unbeteiligten Auslöser und Ausmaß von Depressionen sinnvoll zu verdeutlichen, so dass diese die persönliche Geschichte von Helen auch etwas besser einordnen können. Hierfür gibt es von mir einen Punkt Abzug – also ganz starke 4 von 5 möglichen Punkten und eine Lese-Empfehlung für Alle, die Walsh-Schwestern bereits kennen und schätzen gelernt haben 

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  • Neues von Familie Walsh...

    Glücksfall
    Buechersuechtig

    Buechersuechtig

    28. November 2013 um 14:56

    Das Leben hat es mit Helen Walsh, der Jüngsten der 5 Walsh-Schwestern, nicht gut gemeint: Sie musste soeben aus ihrer Wohnung, da sie die Miete nicht mehr bezahlen konnte, hat einen Hang zu Depressionen, einen Haufen Schulden und keine Aufträge, weshalb die selbständige Privatdetektivin wieder bei ihren Eltern einzieht, die zunächst darüber gar nicht so erfreut sind. Doch dann taucht ihr früherer Freund Jay Parker auf, der für Helen einen Auftrag hat: Sie soll Wayne, ein Mitglied einer ehemaligen Teenie-Band finden, da die Band "Laddz" kurz vor der Wiedervereinigung steht und Jay als Manager einen Haufen Geld zu verlieren hat... MEINE KURZMEINUNG: Kauf-/Lesegrund: Da ich die Bücher von Marian Keyes gern mag, musste ich "Glücksfall" natürlich lesen. Reihe: 5. Band der Familie Walsh-Reihe - ich liebe diese Buchserie Handlungsschauplatz: Dublin, Irland Handlungsdauer: Die Story beginnt am Donnerstag, dauert bis zum darauffolgenden Mittwoch und endet mit dem Epilog 6 Monate später (kurz vor Weihnachten). Hauptperson: Helen Walsh ist mit ihren 33 Jahren die jüngste Walsh-Tochter und hat ebenso, wie ihre Schwestern mit diversen Problemen zu kämpfen. Die Privatdetektivin, die mit dem geschiedenen Polizisten Archie liiert ist, steht vor den Trümmern ihrer Existenz, sie leidet unter Wohnungslosigkeit, Geldnot und Depressionen... Während Helen in den vorherigen Walsh-Bänden immer als cool und frech rüber gekommen ist, wirkt sie in "Glücksfall" recht verletzlich. Leider muss ich sagen, dass ich mit der Hauptperson manchmal meine Probleme hatte und ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte. Nebenfiguren: Diverse Walsh-Familienmitglieder, Helens Lover Archie Devlin und seine kleine Familie sowie die exzentrischen Bandmitglieder sorgen für Abwechslung, obwohl ich gern noch mehr über die Familie Walsh erfahren hätte. Romanidee: Nette Grundidee (die Suche nach einem Bandmitglied), die mittelmäßig umgesetzt wurde. Erzählperspektiven: Ich-Erzählerin Helen schildert die ereignisreichen Geschehnisse aus ihrem Blickwinkel und gewährt dabei Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Handlung: Unterhaltsame Geschichte (mit etlichen lustigen und ein paar ernsten Szenen), die für meinen Geschmack etwas zu abgedreht & sehr langatmig ist. Natürlich möchte man wissen, wie es mit der Suche nach Wayne, mit ihrer momentanen Situation, den verwirrenden Gefühle für ihren Ex-Freund Jay und ihren derzeitigen Freund Artie sowie dessen nervige Ex-Frau weitergeht, weshalb man sich auch durch die 608! Seiten kämpft, auch wenn ich das Ende nicht besonders gelungen finde. Schreibstil & Co: emotionsgeladener Schreibstil, der Wortwitz kommt nicht so gut zur Geltung, wie man es von dieser Reihe gewohnt ist. FAZIT: "Glücksfall" hat mir von den Büchern rund um die Familie Walsh am wenigsten gefallen, was vor allem an der depressiven Protagonistin Helen, dem leicht unrealistischen Plot, den vielen Längen und ausgeschmückten Schilderungen liegt. Dennoch hatte ich zeitweise meinen Spaß und vergeben für den 5. Band ganze 3 1/2 STERNE.

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  • Glücksfall

    Glücksfall
    Nik75

    Nik75

    21. August 2013 um 16:22

    Heute stelle ich euch das Buch „Glücksfall“ von Marian Keyes vor. Es ist der fünfte Teil der Walsh Familiengeschichte. In diesem Roman geht es um Helen, die jüngste der Walsh Schwestern. Sie ist Privatdetektivin, musste gerade wegen Geldmangels ihre Wohnung räumen und zieht wieder bei Ihren Eltern ein. Da taucht plötzlich ihr Exfreund Jay Parker auf um ihr einen Auftrag zuzuschanzen. Sie soll Wayne finden, einen Musiker einer bekannten Boygroup, die ihr Revival-Konzert planen. Wayne ist plötzlich verschwunden und keiner weiß wo er abgeblieben ist. Meine Meinung: The Irish Independent schreibt, dass es eine witzige Geschichte sein soll. Mir hat sie ehrlich gesagt eher den Tag verdorben. Ich kannte bis jetzt noch keines der Walsh Bücher, aber der Klappentext hörte sich ja echt ganz gut an. Als ich dann Helen Walsh beim Lesen näher kennen gelernt habe ist mir die Lust am Buch doch ziemlich vergangen. Sie ist Privatdetektivin, die eigentlich einiges draufhätte. Durch die Wirtschaftskrise bekommt sie aber immer weniger Aufträge und hat daher großen Geldmangel und muss aus ihrer Wohnung ausziehen. Das wäre ja noch ganz ok. Leider ist sie aber auch depressiv und das zieht sich durchs ganze Buch. Ja Depressionen sind eine Krankheit, mit der nicht leicht zu leben ist, die man auch respektieren muss. Ich kenne Leute mit Depressionen und kann damit umgehen. Im Buch war es für mich aber trotzdem schwierig das Gejammer die ganze Zeit zu ertragen und zu lesen auf welche Art und Weise sie sich am liebsten umbringen möchte und welche Tabletten sie gerne haben möchte und warum die Tabletten nicht helfen und so weiter. Sie kommt mir zusätzlich auch noch unfreundlich und überheblich vor. Das sind Charaktereigenschaften, die bei mir nicht so gut ankommen. Am besten am Buch haben mir die Ermittlungsarbeiten an dem Fall Wayne gefallen. Komischerweise war sie noch sehr gut in der Lage nach Wayne zu suchen und hat es meiner Meinung nach auch wirklich gut gemacht. Ihre Kombinationsgabe ist echt nicht schlecht und die anderen Protagonisten waren eigentlich alle ganz ok. Aber die Jammerei ist mir einfach zu viel geworden. Ich glaube man hätte den Roman locker auch mit nur 300 anstatt 600 Seiten schreiben können. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir eigentlich gut, denn sie schreibt flüssig, man kann den Roman schnell weglesen und ich könnte mir vorstellen, dass mir andere Romane der Autorin zu einem anderen Thema durchaus gefallen könnten. Leider war dieser hier nicht ganz nach meinem Geschmack. Leider kann ich daher für den Roman nur 3 Sterne vergeben.

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  • Helen Walsh

    Glücksfall
    vielleser18

    vielleser18

    29. June 2013 um 18:41

    Helen Walsh, das 5. und jüngste Mädchen der Walsh-Sippe, spielt diesmal die Hauptrolle. Helen ist Privatdetektivin und bekommt durch ihren Ex-Freund Jay einen brisanten Auftrag: Wayne, einer der Ladzz-Sänger ist verschwunden, eine Woche vor dem Revival der Band und den großen Konzerten. Eine Katastrophe! Helen soll ihn ganz diskret suchen. Doch Helen hat auch noch andere Probleme, sie ist depressiv und hat schon zwei Selbstmordversuche hinter sich, nun scheinen die Depressionen wieder zu kehren und sie in ein großes Loch zu ziehen, denn sie musste wieder bei ihren Eltern einziehen, nachdem sie ihre Wohnung verloren hat. Erneut hat es Marian Keyes es geschafft mich in ihren Bann zu ziehen. Auch wenn dieses Buch durch Helens Problemen nicht nur Glücksgefühle auslöst, sind es doch immer wieder die kleinen spitzen Pointen, die mich zum Lachen bringen. Ein echter Schmöker, mit über 600 Seiten, die aber nie langweilig werden.

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  • Unterhaltsam wie immer

    Glücksfall
    sabine_schwab

    sabine_schwab

    23. June 2013 um 12:47

    Wegen der schlechten Wirtschaftslage werden keine Detektive mehr von den großen Firmen angeheuert. Das Geld sitzt bei keinem locker und damit ist die Pleite von Helen Walsh ein Faktum, dem sie nicht mehr entgehen kann. Ihre Wohnung wird beschlagnahmt und sie zieht wieder bei den Eltern ein. Die sind genau so wenig begeistert wie sie, da kommt ihr ein Glücksfall zu Hilfe. Der ehemalige Boygroup-Star Wayne verschwindet kurz vorm großen Comeback und muss binnen weniger Tage gefunden werden und auf der Bühne stehen. Helen nimmt den Fall an, obwohl sie damit wieder in Kontakt mit ihrem Ex-Freund kommt. Sie entdeckt einige Parallelen zwischen sich und Wayne, doch tatsächlich scheint er spurlos verschwunden zu sein... Endlich wieder eine Geschichte mit der Familie Walsh. Ich liebe sie einfach. Seit Wassermelone bin ich ein großer Fan von Marian Keyes und ihren Büchern. Sie schafft es mich lachen und gleichzeitig weinen zu lassen, die Handlung greift immer aktuelle Themen auf und natürlich fühle ich mich mit ihren Protagonistinnen absolut seelenverwandt. Hoffentlich schreibt sie noch viele, viele so wundervolle Bücher. Vier Glückssterne - für happy reading!

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  • Die fünfte Walsh Schwester

    Glücksfall
    Laren

    Laren

    22. June 2013 um 14:55

    Da ich alle Bücher der Walsh Schwestern besitze, musst ich natürlich auch das neue Buch von Marian Keyes haben. Leider hat ihr Humor in ihrem neuen Buch doch arg abgenommen. Obwohl schon früher durchaus ernste Themen in ihren Büchern behandelt worden sind, konnte man sich beim Lesen trotzdem köstlich amüsieren, ja sogar laut auflachen.  Die leicht verrückte Familie Walsh mit ihren fünf Töchtern gehören definitiv  zu meinen Romanlieblingen aber dieses Mal spielte die Familie nur am Rande. Helen als Figur war mir teilweise etwas unsympathisch und einige Seiten habe ich einfach überschlagen weil sie schlicht langweilig waren. Die über 800 Seiten waren zwischendurch doch ein wenig anstrengend. Der Vollständigkeit halber kommt aber auch dieses Buch in mein Regal auch wenn es an seine Vorgänger nicht mehr rankommt. Der typische Keyes-Witz, der ihre Bücher so einmalig macht, ist kaum zu finden. Schade.

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  • Oh, es geht um Depressionen, darüber will doch keiner lesen!

    Glücksfall
    nic

    nic

    19. June 2013 um 19:10

    Helen hat alles verloren. Sie bekommt keine Aufträge mehr und kann sich so die Rückzahlungen ihres Darlehens nicht mehr leisten, und verliert deshalb ihre Wohnung. Also zieht sie wieder zu ihren Eltern. Bekannt aus allen vorigen Büchern über die Familie Walsh, geht es da nicht gerade zimperlich zu, auch wenn unterschwellig die Besorgnis der Mutter herauszulesen ist. Sarkastische Wortwechsel sind an der Tagesordnung, dennoch spürt man, dass die Familie zusammenhält und füreinander da ist. Helen ist jedenfalls am Boden zerstört, wobei sie schonmal eine Depression hatte und sich das Leben nehmen wollte, bevor sie in ihrer eigenen Wohnung gelebt hat, falls ich das nicht falsch verstanden habe. Weil sie unbedingt Geld braucht, nimmt sie einen Auftrag ihres Exfreundes an. Als Prvatdetektivin macht sie sich auf die Suche nach einem vermissten Mitglied der ehemaligen Teenieband "Ladds", die ihr Comeback plant, welches ins Wasser zu fallen droht, sollte die Band in ein paar Tagen nicht vollzählig auf der Bühne stehen. Obwohl Helen nervlich am Ende ist, leistet sie unglaubliches - schon allein deshalb, weil sie nicht den ganzen Tag im Bett bleibt, wie viele Depressive das tun, sondern ihrer Arbeit nachgeht, auch wenn diese ununterbrochen überschattet ist von schwarzen Gedanken. Helen wünscht sich nichts sehnlicher, als zu sterben. Die Depressionen Helens werden eingehend beschrieben. Schwarze Gedanken, Unruhe, Angst, Appetitlosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Schlaflosigkeit, Erschöpfng, Todessehnsucht, all das Spielt neben dem eigentlichen Thema, dem vermissten Wayne eine erhebliche Rolle. Das Buch ist nicht locker und flockig mal eben so weg zu lesen, aber das waren die anderen Walsh-Bücher auch nicht, in jedem Buch wird auch ein erntes Thema behandelt. Gerade diese Tatsache macht die Bücher von Marian Keyes m.E. zu etwas ganz besonderem. Natürlich habe auch ich bemerkt, dass Keyes Stil über die vielen Jahre ernsthafter geworden ist. Das tut dem Lesevergnügen jedoch überhaupt keinen Abbruch. Wer also Bücher mag, in denen es nicht nur oberflächlich zugeht, sondern in denen auch ernsthafte Probleme des Alltags zur Sprache kommen, der ist mit einem Roman von Marian Keyes bestens bedient. Sehr schade, dass es nun mit Büchern der Familie Walsh vermutlich zu Ende sein wird, da es über jede der 5 Töchter ein Buch gibt. Bleibt zu hoffen, dass Frau Keyes genügend andere Ideen für viele weitere Bücher haben wird.

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