Marian Keyes Mittelgroßes Superglück

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Inhaltsangabe zu „Mittelgroßes Superglück“ von Marian Keyes

Um ein gutes Karma zu erlangen, lässt Stella einem protzigen Range Rover den Vortritt im Straßenverkehr. Es folgen: ein Unfall, Ehestreit und eine geheimnisvolle Krankheit, die Stella ein halbes Jahr lang komplett lähmt. Aber wie kann es sein, dass Stella nur wenig später eine glücklich verliebte Berühmtheit ist – und eine Neiderin hat, die ihr ihr Leben und ihre neue große Liebe stehlen will?

Marian Keyes, eine Meisterin der kurzweiligen Unterhaltung

— Yogamama

Gefühlvoll, amüsant und mit viel Emotionen.

— Buch_Versum

Wirklich gutes Buch.... Doch zum Ende hin eher schleppend

— AnnaLange

Nette Charaktere, aber für mich anders, als ich erwartet habe....

— Bjjordison

Eine leichte Lektüre mit einer netten Story. Aber nach circa der Hälfte zieht es sich sehr und wird leider etwas langweilig.

— guggiie

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    Mittelgroßes Superglück

    Yogamama

    30. July 2017 um 14:40

    Auch dieses Buch ist ein Ex-Libris-Fund. Ich denke, ich habe alle Bücher von Marian Keyes gelesen, die meisten in Englisch. Angefangen mit Sushi For Beginners, das ich liebe und mehrmals gelesen habe. Mittelgroßes Superglück handelt vom Auf und Ab des Lebens, bei Marian Keyes weiß man immer, daß die Hauptperson sich zwar abmühen muß aber am Ende alles gut wird. Ein Buch wie ein schöne Tasse Tee. 606 Seiten, deutsche Ausgabe, gelesen in 2 Tagen

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  • Gefühlvoll, amüsant und mit viel Emotionen.

    Mittelgroßes Superglück

    Buch_Versum

    30. December 2016 um 01:04

    Das Thema Karma und dann noch eine wertgeschätzte Autorin Marian Keyes, das schrie sofort nach einer Knaller Mischung für ein Buch! Das Cover ist wunderschön, es scheint einfach magisch, sehr verspielt und gut gewählt durch die Farbwahl! Stella ist einfach beeindruckend wie Sie mit Ihrer Krankheit umgeht.Aber auch die Menschen, die Sie dabei begleiten sind einfach herzlich und man schließt sie schnell in Ihr Herz und amüsiert sich über Ihre Pannen. Das Buch ist in verschiedene Teile eingeteilt und von Gegenwart und Vergangenheit geprägt. Leider hat es mich zu Beginn nicht so gefesselt, es braucht seine Seiten bis es einen fesselt. Der Schreibstil ist leider genau wie das Buch eingeteilt, am Anfang leider etwas zäh und je weiter man im Buch kommt desto besser wird dieser. Trotz dessen war ich begeistert, besonders den traurigen Weg der Krankheit hat mich ergriffen. Vielen Dank für das Lesevergnügen.Danke für das Rezi Exemplar an das Blogger Portal.

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  • Stella im Glück

    Mittelgroßes Superglück

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    06. October 2016 um 10:10

    Stella, die gemeinsam mit ihrer Schwester einen Kosmetiksalon betreibt und Ehefrau und Mutter von zwei Teenagern ist, bekommt eines Tages eine seltene Krankheit, die sie auf lange Zeit bewegungsunfähig macht. Sie ist gelähmt und wird nur mittels Maschinen am Leben erhalten. Sie liegt auf der Intensivstation und eine Kommunikation mit ihr ist nicht möglich. Im eigenen Körper gefangen bleiben ihr nur ihre eigenen Gedanken, da sie auf alles andere nicht reagieren kann.Nachdem sie schon eine Weile im Krankenhaus ist, bekommt sie einen Neurologen, mit dem sie vor einiger Zeit in einen Autounfall verwickelt war. Dr. Mannix Taylor bemüht sich ernsthaft um sie und ihre Gesundung, kann sich aber mit der Tatsache, nicht mit ihr kommunizieren zu können, nicht abfinden.Er erfindet einen Zwinkercode, mit dessen Hilfe es ihnen gelingt, dass Stella sich mit ihm und anderen verständigen kann.Als sie nach mehr als einem halben Jahr Krankenhaus wieder nach Hause kommt, ist ihr Leben nicht mehr das, welches sie vor der Krankheit hatte...Es geschehen Dinge, die ihr ganzes Leben verändern. Davon sind nicht nur ihre Ehe betroffen, sondern auch ihr Wohnsitz, den sie kurzzeitig nach New York verlegen muss. Um nicht zu spoilern, möchte ich an dieser Stelle auch nicht mehr darüber verlauten lassen.Andere Umstände veranlassen sie, nach einem Jahr New York den Rücken zu kehren und mit eingezogenem Schwanz wieder zurück nach Irland zu fliegen. Es ist viel geschehen und ihr Leben verläuft nicht in geraden Bahnen, sondern mutet chaotisch an.Mit Stella hat die Autorin Marian Keyes eine Protagonistin geschaffen, die dem Leser ein wenig naiv und auch chaotisch vorkommt.Der Roman ist aus der Sicht von Stella geschrieben. Ihre Gedanken und Gefühle sind jederzeit greifbar. Vor allem die, die sie während ihrer Krankheit in ihrer Bewegungslosigkeit und ihrer Not, sich nicht verständigen zu können, hatte. Das waren Dinge, die man selbst jederzeit nachvollziehen konnte. Die Tatsache, dass man etwas gefragt wird, man die Antwort weiß und sie gern wiedergeben würde, dies aber nicht kann, würde sicherlich jeden resignieren lassen.Marian Keyes ist eine meiner Lieblingsautorinnen und so habe ich mich sehr gefreut, als ich das neue Buch von ihr in den Händen halten konnte.Wer die Romane um die Walsh-Familie kennt, weiß, wie gut und humorvoll die Autorin ihre Bücher schreibt.Mit diesem Buch hatte ich jedoch anfangs meine Schwierigkeiten. Ich bin einfach nicht in die Geschichte hineingekommen. Ein Autounfall, der meines Erachtens keinen großen Einfluss auf die Geschichte hat, Abschnitte, die mit Tages- und Uhrzeiten beginnen und zwischendurch Teile, aus "Gezwinkerte Gespräche" machten mir die Sache nicht leichter. Da habe ich ehrlich gesagt, eine Weile gebraucht, um die Zusammenhänge zu erfassen, zumal auch die Zeiten sich änderten. Spaß machte mir das Buch, nachdem ich diese Anfangsschwierigkeiten überwunden hatte. Dann nahm auch die Story an Tempo zu und dümpelte nicht nicht mehr vor sich hin. Von da an mochte ich es nicht mehr aus der Hand legen, denn nun wollte ich wissen, wie es weitergeht und was alles noch passierte. Neben Stella spielen noch andere Protagonisten eine Hauptrolle, wie Dr. Mannix Taylor, Stellas Mann Ryan und deren Kinder. Sie haben alle Kanten und Macken, über die man grinsen oder einfach nur den Kopf schütteln kann, auf jeden Fall bereichern sie das Buch enorm.Ich zumindest fühlte mich nach meinen Anfangsschwierigkeiten mit diesem Buch gut unterhalten.

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  • Sehr interessant, aber anders

    Mittelgroßes Superglück

    Bjjordison

    21. June 2016 um 15:42

    Als ich den Titel und die Beschreibung gelesen habe, dachte ich, dass könnte ein ganz lustiger Roman werden, ihr wisst ja, von wegen Karma und so, aber als ich dann mit dem Lesen gestartet habe, war ich dann doch etwas überrascht, weil hier wird uns ein Lebensabschnitt von Stella präsentiert, der zwar mit der Begegnung im Straßenverkehr startet, aber nicht wirklich was mit Karma zu tun hat, wie ich finde.Stella passieren einfach Dinge, die einfach sein können, wie eine ganz seltene Krankheit oder Pech in der Liebe…Die Autorin hat uns diesen Teil von Stellas Leben wirklich toll und teilweise auch recht interessant beschrieben, aber eben nur teilweise, manche Abschnitte der Geschichte waren für mich dann doch etwas zäh zu lesen, weil man immer auf ein Ereignis wartet und es passiert nicht wirklich was.Positiv für mich sind der Schreibstil der Autorin, den ich in anderen Geschichten schon sehr gerne mochte, weil er locker, leicht zu lesen ist und man so gut in die Geschichte reinkommt.Der Hauptcharakter Stella hat mir gut gefallen, weil ich finde sie wurde als starke Persönlichkeit dargestellt. Ich fand es toll, wie sie mit ihrer Krankheit fertig wurde und auch wie sie die Sache mit New York verarbeitet hatte. Ich denke, es könnte nicht jeder so verarbeiten.Ryan war mir jetzt etwas nervig, weil ich denke kein normaler Mensch würde in einer Midlife Crisis so reagieren. Ich fand auch seine Reaktion, als Stella nach New York etwas gemein. Er hat mir nicht so gepasst.Den Neurologen Mannix fand ich toll und sehr interessant beschrieben. Ob es jetzt aber doch sehr realistisch ist, dass sich zwei Menschen in so einer Situation „näherkommen“ und sich dann nach einem Jahr wiedersehen und es dann immer noch knistert zwischen den beiden, muss jeder für sich entscheiden.Jeffery fand ich witzig, mir hat die Yoga Sache gefallen, ich kenne keinen Jungen der Yoga macht und dem es auch noch gefällt.Die Nebencharaktere waren in Ordnung, es sticht jetzt aber für mich keiner besonders heraus.Die Handlung, wie Stella mit ihrem Unglück fertig wird und dann ihr Glück findet, obwohl sie einige Rückschläge einstecken muss, hat mir recht gut gefallen. Das Ende war schön und ich glaube es war auch zu erwarten.

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  • Mittelgroßes Superglück = mittelgroßes Leseglück

    Mittelgroßes Superglück

    Influenza-Bookosa

    25. January 2016 um 15:08

    "Mittelgroßes Superglück" von Marian Keyes besitzt viel ungenutztes Potenzial. Ein klischeeüberladener Plot hielt meine Begeisterung mittelgroß, und passte so zum Mittelmaß der Geschichte. Leichte Lektüre für ein Schmunzeln zwischendurch – Für mich aber leider auch nicht mehr.

  • Absolut lesenswert

    Mittelgroßes Superglück

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. January 2016 um 19:11

    Tolles Buch! Ironisch und witzig, gleichzeitig auf seine ganz eigene Art und Weise emotional und gefühlvoll. Marian Keyes bestes Buch!

  • Ein Buch wie eine Berg-und-Talfahrt

    Mittelgroßes Superglück

    simsa

    16. November 2015 um 22:29

    Stella möchte eigentlich nur höflich sein, als sie dem Range Rover die Vorfahrt gibt. Doch die Folge ist ein Unfall, drei kaputte Autos und eine doch nicht ganz so gute Tat. Aber manchmal hängt eben alles zusammen und so kommt Stella kurze Zeit später mit einer seltenen Krankheit ins Krankenhaus, die sie komplett lähmt, ans Bett fesselt und ihr selbst die Stimme nimmt. Und dann ist er wieder da, der Range Rover-Fahrer, den sie wirklich nicht leiden kann. Er ist die einzige Person, mit der eine Kommunikation möglich ist und durch ihn wird sich ihr ganzes Leben verändern. Aber ist dies alles eine Sache des Karmas? Ich liebe das Cover zum Buch „Mittelgroßes Superglück“ von Marian Keyes. Es ist geradezu ein Magnet auf jedem Buchhandlungstisch. Und auch ich bin ihm verfallen, deswegen musste ich unbedingt den Inhalt des Buches versuchen. Erzählt wird die Geschichte von Stella, deren Leben zunächst in ganz normalen Bahnen verläuft. Sie hat einen Mann, zwei Kinder und arbeitet als Kosmetikerin. Doch mit einem Kribbeln in den Füßen fängt alles an und ihr komplettes Leben verändert sich grundlegend. Für mich war der Schreibstil von Marian Keyes sehr harmonisch. So erzählt sie die Geschichte ruhig und anschaulich. Sie hetzt nicht von einem Ereignis zum nächsten, sondern geht Schritt für Schritt den Weg mit Stella. Diese Art versetzte mich aber in eine Berg-und-Tal-Fahrt. Auf der einen Seite mochte ich ihre Geschichte und auch das Tempo, auf der anderen Seite habe ich auf den ersten 100 Seiten ernsthaft überlegt, dieses Buch zur Seite zu legen. Ich kam einfach nicht in die Geschichte hinein und war doch ein wenig enttäuscht, weil ich mir mehr versprochen habe. Dann, nach den ersten 100 Seiten bekam ich einen richtigen Lesehunger auf eben dieses Buch. Stellas Geschichte wurde interessanter und ich konnte den Roman kaum zur Seite legen. Gerade die Zeit mit ihrer Krankheit und der Abschnitt danach war sehr überzeugend geschrieben und machte Spaß. Dann wiederum kam ich wieder in ein Lesetief, das ich nur mit Mühe am Ende überwinden konnte. Ihr merkt, „Mittelgroßes Superglück“ kann man sehr schwer beschreiben. Man muss es einfach versuchen und der Geschichte ihre Zeit geben. Insgesamt gesehen hat es mir gefallen, aber aber halt nicht zu 100%. Marian Keyes als Autorin werde ich mir allerdings merken. Mir gefiel es, wie ruhig sie manche Passagen erzählen konnte, die aber dennoch prächtig unterhielten. Da lasse ich den langatmigen Teil mal außer acht. Mein Fazit: Leider konnte mich dieses Buch nicht komplett überzeugen. Stellas Geschichte hat zwar ihre Höhen und macht Spaß, allerdings auch wieder Tiefen die mich am Lesen hinderten.

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  • Skurril und unterhaltsam, aber mit Längen

    Mittelgroßes Superglück

    schnaeppchenjaegerin

    03. August 2015 um 18:33

    Die 37-jährige Stella Sweeney lässt in der Hoffnung auf gutes Karma einem Rover-Fahrer die Vorfahrt und verursacht dadurch einen Verkehrsunfall. Wochen später erleidet Stella schwere Lähmungserscheinungen bis hin zum Atemstillstand und wird als Notfall in ein Krankenhaus eingeliefert, wo das Guillain-Barré-Syndrom diagnostiziert wird. Bis auf ihre Augen kann Stella nichts bewegen. Sie liegt in ihrem Krankenzimmer und kann sich nicht artikulieren. Das Pflegepersonal behandelt sie, als würde sie im Koma liegen. Dabei ist sie hellwach und bekommt alles um sie herum mit. Alle drei Stunden wird sie gedreht, damit sie sich nicht wundliegt - das ist bis auf die Besuche ihrer 14-jährigen Tochter Betsy, dem 15-jährigen Sohn Jeffrey und ihrem Ehemann Ryan, die einzige Abwechslung, die sie hat.  Bis der Neurologe Mannix Taylor ihre Therapie übernimmt, der dummerweise der Unfallgegner war... Die Abneigung ist jedoch nur einseitig und Mannix schafft es, mit ihr zu interagieren. Durch das Zwinkern mit den Augen kann Stella Buchstaben ausdrücken, die mit Hilfe eines Notizbuchs zu Worten und ganzen Sätzen werden. Die "Dialoge" zwischen den beiden werden schnell flüssig, was bei Außenstehenden Bewunderung hervorruft. Weder ihr Mann noch ihre Kinder bringen die Geduld dazu auf, Stellas Sprache zu lernen. Die Familie wird ihr zunehmend fremder, während sie zu Mannix Gefühle entwickelt, die sie nicht einzuordnen weiß. Stellas Nerven beginnen sich nach einigen Wochen zu erholen und nach wenigen Monaten kann sie geheilt das Krankenhaus verlassen. Stellas Leben geht weiter, sie arbeitet wieder als Kosmetikerin im gemeinsamen Salon mit ihrer Schwester. Trotz ihrer Heilung ist sie nicht wirklich glücklich und auch in ihrer Ehe ist die Luft raus. Stella trifft Mannix wieder und Ryan und Stella trennen sich daraufhin relativ einvernehmlich. Auch wenn Mannix nicht der unmittelbare Grund für das Eheaus ist, ziehen die Teenager loyal zu ihrem Vater. Stella beginnt daraufhin eine leidenschaftliche Affäre mit Mannix, der sich bereits zu vor von seiner unterkühlten Ehefrau getrennt hatte. Was Stella nicht weiß, ist, dass Mannix das Notizbuch aus dem Krankenhaus bei einem privaten Verlag verlegt hat. Es enthält ihre "Gezwinkerten Gespräche", Sprüche von Stella und Weisheiten, die Mut machen. Es bleibt nicht bei den von Mannix in Auftrag gegebenen 50 Exemplaren. Stella engagiert eine Agentin, die einen größeren Verlag für Stellas Buch findet, woraufhin sie eine anstrengende Lesereise durch Amerika antritt. Stella ist jedoch keine geborene Schriftstellerin, weshalb ein zweites Buch floppt. Die erste Hälfte des Schmökers von über 600 Seiten konnte mich komplett begeistern. Die Dialoge im Krankenhaus zwischen Stella und Mannix sind ironisch bis zynisch und sehr unterhaltsam. Da es sich um einen Rückblick handelt und gewiss ist, dass Stella wieder genesen würde, ist die Situation für den Leser ohnehin nicht belastend. Die Ausschnitte aus der Gegenwart, geprägt vom Zusammenleben mit ihrem Sohn Jeffrey, der eine sehr esoterische, fast schon weibliche Seite entwickelt, sind herrlich skurril. Auch Ryan ist völlig neben der Spur und möchte den Beweis antreten, dass man rein durch Karma leben kann. Er verschenkt deshalb zum Entsetzen von Stella und den Kindern all seinen Besitz: vom Eigenheim, über die eigene Firma bis zum letzten Hemd... Betsy dagegen angelt sich einen älteren Lebenspartner, von dem sie sich verwöhnen lässt. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus schwächelt das Buch ein wenig und hat seine Längen, auch wenn vier Jahre aus dem Leben von Stella geschildert werden. Die sich entwickelnde Beziehung zwischen Mannix und Stella und auch die einzelnen Stationen ihrer Lesereise durch Amerika hätten nicht so ausführlich beschrieben werden müssen. Dafür fehlte der Witz und die Ironie der ersten Seiten. Die Charaktere von den Protagonisten bis zu den einzelnen Nebenrollen sind jedoch alle einzigartig und mit ihren unterschiedlichen Charaktereigenschaften interessant und unterhaltsam beschrieben. Gerade am Anfang musste ich bei vielen Situationen oder auch nur einzelnen Gedankengängen von Stella schmunzeln. Bis auf die erwähnten Längen ist "Mittelgroßes Superglück" ein unterhaltsames Buch über einen Schicksalsschlag, der nicht nur das Leben von Stella komplett umkrempelt.

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  • Cover versprach mehr....habe es nun weggelegt

    Mittelgroßes Superglück

    Darkwonderland

    31. July 2015 um 11:15

    Ich habe dieses Buch angefangen und bei Seite 50 hatte ich schon keine Lust mehr. Das Cover finde ich sieht recht viel Versprechend aus aber der Inhalt ist für mich langweilig. Die Begeisterung ließ schon nach Seite 20 nach. Ich gab nicht auf und lass bis Seite 50 weiter...aber jetzt geht es nicht mehr. Sehr lahm und Langweilig geschrieben fesselt nicht. Nur zum Gähnen sorry für mich leider NICHTS. Der 2 Stern bekam nur das Cover von der Aufmachung her.

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  • Gezwinkerte Gespräche

    Mittelgroßes Superglück

    RosaSarah

    25. July 2015 um 15:32

    Am Anfang des Buches war noch alles normal in Stellas Leben, der Alltag halt. Sie zeigt uns ihre Geschichte bevor die Krankheit alles verändert. Seite für Seite wurde ich hineingezogen und konnte bei jedem Problem, oder jeden Stein, der sich in ihren Weg legte mitfühlen, und so begann ich in ihrer Welt einzutauchen... "Marian Keyes" war mir vor der Lektüre eine unbekannte Autorin, da ich in diesem Gerne wenig lese. Doch der Klappentext hat mich echt überzeugt es mal zu wagen. Ein Glück das ich es getan habe, sonst wäre mir ein geniales Buch durch die Lappen gegangen.  Der Schreibstil war sehr angenehm, dadurch ließ es sich leicht lesen. Aber aufgepasst, dies ist nicht für schwache Nerven! Es schwappen  tiefgründige Emotionen auf. Es bring einem  zum Nachdenken, das es auch ein selbst treffen könnte. An manchen Stellen frage ich mich wie ich reagiert oder gehandelt hätte, wenn ich anstatt Stella in dieser Situation wäre. Ich kann sie nur bewundern, denn sie hat sehr viel Mut und Willenskraft bewiesen. Eine empfehlenswerte Geschichte, ich fand es so so toll! Stürmt in einer Buchhandlung  und überzeugt euch selbst. "Wow" Das Cover ist echt ein Hingucker, es zieht die Blicke förmlich an und es passt perfekt zu Handlung.  Ein emotionales Buch, man kann nicht anders als mitzufühlen. Ich liebe es! Ich gebe dem Buch:♥♥♥♥♥

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  • Anfangs sehr gut, später schwächer

    Mittelgroßes Superglück

    Girdie

    20. July 2015 um 20:14

    Die Irin Stella Sweeney, 37 Jahre, Kosmetikerin, wohnt in Dublin, ist mehr oder weniger glücklich verheiratet und hat zwei Kinder im Teenageralter. Von einem Tag auf den anderen bekommt sie eine seltene Krankheit mit der Auswirkung, dass sie sich innerhalb kurzer Zeit mit Ausnahme des Lidschlags nicht mehr bewegen kann. Stella glaubt an Karma und sieht einen Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall, in den sie kurz vorher verwickelt war. Dabei wollte sie nur einem Range Rover ermöglichen, sich in den fließenden Verkehr einzuordnen. Der Fahrer des Wagens ist ihr behandelnder Neurologe im Krankenhaus Dr. Mannix Taxlor. Ob das nun Glück ist, kann sie schlecht beurteilen. Immerhin entwickelt er eine Methode mit ihr zu kommunizieren. Zwischen beiden entsteht eine ganz besondere Beziehung, bis Mannix die Behandlung überstürzt an eine Kollegin abgibt. Stella vermutet, dass die Ehefrau von Mannix eifersüchtig ist. Nach ihrer Genesung liest sie von der Trennung der beiden. Doch ihr mittelgroßes Superglück beginnt erst, nachdem Mannix Ausschnitte der Gespräche, die er im Krankenhaus mit Stella geführt hat in Buchform drucken lässt. Ab da ändert sich einiges in Stellas Leben. Doch das Glück wird ihr geneidet. Wie sehr und welche Auswirkungen das auf ihre Zukunft hat, ahnt sie anfangs noch nicht. Marian Keyes lässt ihre Erzählung im Buch „Mittelgroßes Superglück“ vier Jahre nach Stellas verhängnisvoller schwerer Erkrankung beginnen, so dass der Leser darüber von Anfang an Bescheid weiß, dass die Protagonistin wieder genesen ist. Das Buch wird in der Ich-Form aus der Sicht von Stella erzählt. In der ersten Hälfte der Erzählung wechselt die Perspektive immer wieder zwischen der Gegenwart und der Zeit ihrer Erkrankung, optisch abgesetzt durch kleine Phrasen aus dem Buch, das Mannix hat drucken lassen. Im Hier und Jetzt hat Stellas Ex-Mann ein den Leser bei aller Ernsthaftigkeit eher erheiterndes Problem, das Stella allerdings zum Staunen bringt und sie Böses ahnen lässt. Die humorvollen sprachlichen Ausflüge der Autorin, die in diesem Buch mit einer locker flinken Schreibweise aufwartet, überspielen die stellenweise auftretenden ernsten Situationen. Doch fand ich den ersten Teil der Geschichte glaubhaft und berührend, sprach mich die Fortsetzung in den weiteren Kapiteln weniger an. Das lag vor allem daran, dass Stella sich ausschließlich vermarkten und fremdleiten lässt. Ich mag kaum glauben, dass ihr so gar keine Zeit mehr blieb, um über ihre augenblickliche Situation, die Menschen die sie in Anspruch nehmen und ihr Handeln nachzudenken. Das passt nicht so ganz zu der Stella, die man vorher kennengelernt hat und zieht sich über viele Seite in die Länge. Der Klappentext nimmt schon eine Sache vorweg, die sich erst im Laufe der Zeit entwickelt. Leider nimmt das aufmerksamen Lesern einen Teil der Spannung. Ich mochte die Story zu Beginn des Buchs sehr, konnte später aber nicht mehr mit den Figuren sympathisieren, obwohl durchaus genügend Ansätze dazu da waren. Beeindruckt war ich von der Leichtigkeit mit der die Autorin eine ernste Krankheit in ihr Buch eingebunden hat. Aus vorgenannten Gründen wird das Buch nicht jedem gefallen. Da ich vorher noch keinen Roman von Marian Keyes gelesen habe, kann ich keine Vergleiche zu weiteren Werken der Autorin ziehen. Der Roman erhält von mir 3,5 Sterne, die ich hier aufrunde.

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  • Herzlich, emotional, wortwitzig und berührend! Ein wunderschöner Roman aus irischer Feder!

    Mittelgroßes Superglück

    Floh

    Hier bei diesem Buch, mit dem vielversprechenden Titel und dem bezaubernden Cover, wurde ich unaufhaltsam neugierig. Die irische Autorin Marian Keyes hat mit ihrem Titel "Mittelgroßes Superglück" und mit ihrer gewählten Thematik mein Interesse geweckt. Zudem fallen mir in der letzten Zeit irische Autoren und Autorinnen geradezu in die Arme. Hoch waren auch meine Erwartungen an diesen Roman einer irischen Schriftstellerin, und ich kann gerne behaupten, dass mich dieses Buch auf spezielle Weise berührt und bewegt hat, und durch seine Schwächen in der Umsetzung auch vor einer neuen Leseherausforderung gestellt hat. Ein Buch, dass auf eine ganz besondere Weise glücklich gestimmt. Eine perfekt abgestimmte und wohl dosierte Mischung aus Hoffnung, Angst, Leid, Stärke, Mut und Schicksal. Vereint zu einem bezaubernden Roman, der die Leser auf eine Reise eines ganzen Lebens entführt... aber auch seine Stolpersteine besitzt. Erschienen im Heyne Verlag (http://www.randomhouse.de/heyne/) Zum Inhalt: "Stell dir vor, du verlierst alles – zum Glück Um ein gutes Karma zu erlangen, lässt Stella einem protzigen Range Rover den Vortritt im Straßenverkehr. Es folgen: ein Unfall, Ehestreit und eine geheimnisvolle Krankheit, die Stella ein halbes Jahr lang komplett lähmt. Aber wie kann es sein, dass Stella nur wenig später eine glücklich verliebte Berühmtheit ist – und eine Neiderin hat, die ihr das Leben und die neue große Liebe stehlen will? Stella Sweeney ist eine ganz durchschnittliche 37-jährige Dublinerin mit einem einigermaßen nervigen Mann, zwei halbwüchsigen Kindern und einem unspektakulären Job im Beautysalon ihrer ehrgeizigen Schwester. Niemand, den man um sein Leben beneiden müsste. Aber dann passiert plötzlich etwas . . . Vielleicht weil Stella in der Hoffnung auf gutes Karma einem Range Rover im Straßenverkehr den Vortritt gelassen hat? Das Glück zeigt sich zunächst auf sehr merkwürdige Weise: Von einem Tag auf den anderen ist Stella von Kopf bis Fuß gelähmt. Eine seltene Krankheit hat ihre Nervenbahnen angegriffen, sie muss künstlich beatmet werden und ist im eigenen Körper eingesperrt. Die endlosen Tage im Krankenhaus sind grauenhaft. Bis auf die Zeiten, in denen ihr behandelnder Arzt, Dr. Mannix Taylor, bei ihr ist. Der Range-Rover-Fahrer. Der Mann, der das größte Glück in ihrem Leben bedeuten könnte. Ein so großes Glück, dass es andere neidisch macht . . ." Schreibstil: In den Medien und in der Presse wurde die mir bisher noch unbekannte Autorin Marian Keyes gerne mit großen Größen wie Jojo Moyes oder Cecilia Ahern verglichen, und hat sich bereits einen Rang in der Frauenromanwelt gesichert. Ich kenne bisher noch keine Bücher oder Romane dieser Autoren und kann daher keine Vergleiche ziehen. Dennoch habe ich schon einige Bücher anderer Genre irischer Schriftsteller gelesen und auch hier hat mich die Herkunft dieser Autorin sehr neugierig gemacht. Ich sollte vielleicht nochmals erwähnen, dass ich in der Regel gar keine Romanleserin bin und eher zu Krimi und Thriller tendiere. Doch nachdem ich zu diesem Buch die Lobeshymnen und auch die schöne Leseprobe genossen habe, wollte ich einmal etwas Neues wagen und habe mich voller Neugier für diesen Roman entschieden. Es hat sich definitiv gelohnt, denn ohne diesen besonderen Schreibstil der Autorin, wäre dieser Roman keine so bewegende Geschichte geworden. Die Autorin schreibt sehr nah und dennoch routiniert und nimmt den Leser vorwiegend in der ersten Buchhälfte mit auf ein spannendes, emotionales und wortgewandtes Abenteuer. . Sie findet wunderbare Worte, beschwört Emotionen herauf, behandelt eine sehr dramatische Thematik, die leider viel zu oft in unserer Gesellschaft und in den Familien durchlebt werden muss. Die Worte der Autorin berühren das Herz, muntern auf, sorgen für Schmunzler und Glück. Sie lässt all ihre Sensibilität durch ihre enorm gezeichneten Charaktere wirken und wahr werden. Marian Keyes klärt über die familiären Probleme und Ängste einer plötzlich schwer erkrankten und völlig gelähmten Mutter auf, sie verweist auf die Schwierigkeit einer solchen plötzlichen Wendung im Leben, glänzt hoffnungsvollen Worten und Passagen, spielt mit dem Schicksal, der Hoffnung und Mut. Und der Begegnung mit Mannix Taylor. Autorin Marian Keyes teilt ihren Roman in vier Blöcke, "Ich", "Er", "Sie" und noch mal "Ich". Der erste und letzte Abschnitt widmet sich ganz der Protagonistin Stella, die uns alles Geschehende aus der Ich-Perspektive schildert. "Er" befasst sich mit einem Wendepunkt im Leben von Stella. "Sie" ist die Nebenbuhlerin von Stella, die getrieben von Neid und Missgunst schwere Geschütze auffährt. Durch einen gekonnten Schachzug und schriftstellerisches Talent finden alle Handlungsstränge stets harmonisch zusammen, wobei es Unterschiede in der ersten und zweiten Romanhälfte gibt. Ganz gleich, diese gefühlvollen Worte der Autorin erzeugen Bilder, bieten größte Emotionsvielfalt, berührendes und großartiges Kopfkino. Marian Keyes teilt viele Hintergrundinformationen und fundiertes Wissen mit, erzeugt starke Gefühle, Entsetzen, Ungläubigkeit und Hoffnung. Der Leser befindet sich durch das schriftstellerische Geschick und dem enormen Herzblut der Autorin in einem Sog der Gefühle und wird mitten in die Welt der großen Romangefühle katapultiert. Leider, gerade durch die emotionale Dramaturgie und Zusammenwirken der Zufälle, wirkt dieser Roman stellenweise überladen oder gar aufgesetzt, um in anderen Passagen wieder ganz weich und sanft zu erscheinen. Die Autorin hat eine wundervolle Gratwanderung aus bitterer Realität und hoffnungsvollen Gedanken erschaffen, die die Leser ganz nahe an das Buch bindet und sie mitnimmt. Charaktere: Die Charaktere sind hier von ganz besonderer und gegensätzlicher Natur, genau wie die packenden Hürden und Schicksale, die sie erleben und durchlaufen. Das Kernstück eines jeden Romans. Wenn man sich mit den Charakteren anfreunden kann, sie intensiv erleben und begleiten kann, dann ist ein Roman gelungen und sorgt für wunderbare Leseerlebnisse. Wir begegnen hier sehr toll formulierten Protagonisten, die unterschiedlicher und dennoch gleicher nicht sein könnten. Es sind die geprägten Charaktere, aus Familie, Freunde, Liebsten und Nebenbuhler oder gar Neider. Jeder mit seiner eigenen und persönlichen Art, die Dinge und Momente zu meistern. Stellas Familie polarisiert durch Sympathie, durchgeknallten Ideen, unglaublicher Stärke und faszinierenden Humor, die aber einfach nur herzzerreißend liebevoll ist, aber auch gravierende Macken und Unzulänglichkeiten aufweist. Autorin Marian Keyes bringt besondere Charaktere aus Haupt- und Nebenrollen ins Geschehen und spielt mit ganz scharfen Charakterzügen, die diesen Roman prägen werden. Für Humor und Ruheoasen im Buch sorgen neben all der Turbulenzen auch ruhigere Momente aus Liebe, Zusammenhalt und Mitgefühl,, welches durch Familie und Freunde gemischt wird. Einen ganz hervorzuhebenden Part nimmt der Arzt Mannix Taylor in diesem Roman ein, denn dieser „Wegkreuzer“ wird Stellas gesamtes Leben und Weltbild verändern. Auch für die Leser ist Taylor eine gelungene Würze, denn die Thematik ist schwer genug und die erfrischenden Dialoge streicheln auch das Herz des Lesers. Und natürlich Stella – Dreh- und Angelpunkt dieser anrührenden und dennoch humorvollen Geschichte. Stella, die als Sinnbild jeder Durchschnittsfrau, ganz besondere Erfahrungen macht. Eine vom Schicksal Betroffene, die mit ihrem Schicksal und der Ausweglosigkeit der Diagnose umgehen muss. Man spürt in jeder Zeile, wie sehr Stella kämpft tapfer zu sein, doch auch sie als Mutter darf und kann sich manchmal einfach nur schwach zeigen und den Dingen ihren Lauf lassen. Die Geschichte handelt von Zusammenhalt, Freundschaft, Liebe, Neid, Intrigen und das große persönliche Glück. Dieses Wirken wird durch die Autorin stimmig und authentisch auf die Charaktere übertragen und ein Roman der Gefühlswelt entsteht. Meinung: "Das mittelgroße Superglück“. Dieser Titel deutet ja bereits darauf hin, dass sich Glück kaum messen lässt und von jedem anders empfunden wird. So gestaltet sich auch der Aufbau vom Roman. R beschert nicht das allergrößte Leseglück, sondern eher ein mittelgroßes Superglück. Der Roman zeigt sich in seinen ersten rund 350 Seiten absolut stark und unschlagbar facettenreich. Ein Leseglück der Extraklasse. Im späteren Verlauf ebbt diese Euphorie etwas ab, es tauchen Längen und Wiederholungen auf und das Geschehen zieht sich leider ein wenig in die Länge. Dennoch habe ich von Anfang bis Ende mit den Figuren und Persönlichkeiten im Buche gelitten, gehofft, geschmunzelt und gelacht. In dieser Geschichte dreht sich die Thematik um eine plötzliche Wendung im Leben, eine lähmende Krankheit, ein Schicksalsschlag, der aber auch unerwarteterweise ganz großes Glück mit sich bringt. Doch dies ist nicht einzig das, was dieses Buch zu diesem bewegenden Lesehighlight macht. Es ist der buhlende Part der Neider und Widersacher. Das Glück der Einen ist das Leid der Anderen. Ein Wechsel aus Vergangenheit, Lebenssinn, Freude und Rückblick, dann der Umgang mit dem Wissen, in seinem Körper gefangen zu sein, einen lieben Menschen so zu sehen, das Warten, die enormen Kräfte und unglaublichen Stärken, aber auch die Menschen, die sich wegdrehen, abwenden und einen allein lassen. Dieses Buch ist nicht nur einfach ein wunderbarer Roman, nein, dieses Buch ist eine große Reise, eine sagenhafte Metapher, ein Ritt zwischen den Emotionen und ein Lesevergnügen für jeden Romanliebhaber, Betroffenen oder neugierigen Leser. Die erzeugten Bilder und Gedanken hallen lange nach und ich bin sehr bewegt und zufrieden, auch wenn die zweite Hälfte stärende Mankos aufweist. In der zweiten Hälfte ließ meine Begeisterung und anfängliche Euphorie leider etwas nach. Es hat mir leider nicht gefallen, wie arg die Autorin vom Kern abweicht, sie schweift mal hier, mal dort ab und bringt so die Geschichte und die Spannung beinahe zum Erliegen. Ich habe mich irgendwann gelangweilt und war froh, als der Roman gegen Ende dann wieder an Fahrt aufnahm. Der Plot hat wirklich hohes Potenzial, um daraus eine richtig gute, emotionale, rührende Liebesgeschichte zu machen, doch das Einzige, was mich wirklich sehr überzeugen konnte, waren die ersten knapp 350 Seiten, die erste Hälfte, in der geschildert wurde, wie es zu dem Unfall kam und wie Stella an dieser ominösen Krankheit leidet und sie zu bekämpfen versucht. Die Autorin: „Marian Keyes, 1963 in Limerick geboren, wuchs in Dublin auf und jobbte nach dem Abbruch ihres Jurastudiums einige Jahre in London, bevor sie mit ihrem Debütroman "Wassermelone" einen phänomenalen Erfolg landete. Alle folgenden Romane wurden zu internationalen Bestsellern. Zuletzt bei Heyne erschienen: "Glücksfall".“ Pressestimme: "Marian Keyes wechselt nahtlos zwischen großartiger Komödie und echten Abgründen - brillant." (Quelle: Amazon; Zitat: The Irish Times) Cover: Das Cover ist wirklich ein Eyecatcher und hat meine Blicke direkt angezogen. Durch dieses Cover wurde ich erst auf dieses Buch aufmerksam. Es passt zum Inhalt und zum Leben der Charaktere. Das Buch ist sehr bunt, edel und hochwertig verarbeitet. Einfach stimmig. Fazit: Dieses über 600 Seiten starke Werk ist in der ersten Hälfte einfach nur bezaubernd und wundervoll. Im weiteren Verlauf lässt die Euphorie etwas nach und Längen müssen stellenweise erduldet werden, um dann ein tolles Ende genießen zu können. Ein Buch, wie der Titel es bezeichnet: Mittelgroßes Superglück!

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    • 9

    Floh

    18. July 2015 um 04:04
    Avirem schreibt Aufgrund deiner Rezi hab ich das Buch heut aus der Bibliothek mitgenommen.

    Oh, das freut mich sehr. Ich hoffe, du wirst genauso viel Freude mit der Geschichte haben wie ich!?

  • Mittelgroßes Superglück

    Mittelgroßes Superglück

    Kleine8310

    12. July 2015 um 15:53

    "Mittelgroßes Superglück" ist ein Roman der Autorin Marian Keyes. In diesem Buch geht es um die Protagonistin Stella Sweeny. Stella ist 37 Jahre alt und lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in Dublin. Stella führt eigentlich ein recht normales Leben, bis sie eines Tages einen schweren Autounfall hat und danach eine sehr seltene Krankheit bekommt, bei der sie eine komplette Lähmung erleidet und Monate im Krankenhaus verbringen muss.  Nach vielen Wochen in der Klinik und keinerlei Verbesserung entdeckt der Neurologe Mannix Taylor die Möglichkeit, dass sich Stella mithilfe von Augenzwinkern wieder verständigen kann. Einige Monate später geht die Lähmung langsam zurück und Stella versucht sich wieder in ihrem Leben zurechtzufinden. Allerdings ist Stella's Leben danach nicht mehr dasselbe, wie es vor dem Unfall war...   Der Schreibstil von Frau Keyes hat mir sehr gut gefallen. Das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen, und die Geschehnisse in Stella's Leben und vorallem ihr Umgang damit war interessant und  hat mir gut gefallen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Stella selbst erzählt, was es mir sehr leicht gemacht hat in die Story hineinzufinden.    Die Charaktere in diesem Buch haben mir gut gefallen und besonders die Protagonistin Stella war sehr gut ausgearbeitet. Besonders die Emotionen während Stella's Krankenhausaufenthalt waren toll beschrieben und wirkten überzeugend und realistisch dargestellt. Leider gab es mir in dieser Geschichte auch wenige Längen, die den Lesefluss schon ein bisschen gestört haben und etwas langatmig waren. Manches hätte man, meiner Meinung nach, deutlich kürzer halten können, aber das war auch schon alles, was mir ein bisschen negativ aufgefallen ist. Ansonsten beinhaltet dieses Buch wirklich eine schöne, kurzweilige Geschichte, die schöne Lesestunden bietet!   "Mittelgroßes Superglück" ist eine interessante und kurzweilige Geschichte, die eine ganze Bandbreite an Emotionen bietet und sich sehr gut lesen lässt!  

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  • Mittelgroßes Lesevergnügen

    Mittelgroßes Superglück

    moni_ka2511

    03. July 2015 um 09:40

    Marian Keyes schreibt aus der Ich-Perspektive von Stella, deren Leben durch eine seltsame Krankheit auf den Kopf gestellt wird. Erst liegt sie monatelang im Krankenhaus. Gefangen in Ihrem Körper kann sie sich nur mit Zwinkern verständigen und nachdem sie wieder ins Leben zürückgefunden hat, ist sie plötzlich Autorin. Das Buch ist unterteilt in vier Teile; Ich, Er, Sie und wieder Ich. Im ersten Teil – Ich – wird kapitelweise zwischen Gegenwart und Vergangenheit gewechselt. Das verwirrt anfänglich etwas, trotzdem findet der Leser schnell in die Geschichte. Die verschiedenen Protagonisten werden ausführlich vorgestellt, teilweise driftet die Autorin hier aber in Geschichten ab, die nicht viel mit der eigentlichen Handlung gemein haben. Unnötige Längen entstehen. In den Teilen „Er“ und „Sie“ erzählt Stella durchgängig von der Vergangenheit und nähert sich damit wieder der Gegenwart um die es im letzten Teil „Ich“ geht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich gut lesen. Mit einer guten Portion trockenen Humors und dazugehörigem Zynismus beschreibt Marian Keyes die alltäglichen Probleme Stellas – der Leser muss unweigerlich schmunzeln. Das ist meiner Meinung nach eine große Stärke des Romans. Die Geschichte selbst zieht sich unnötig in die Länge und etwa ab der Hälfte liest man teilweilse Szenen, die man vorher aus der rückblickenden Perspektive gelesen hat. In den Erzählungen aus der Gegenwart verrät die Autorin meiner Meinung nach zu viel und somit weiß der Leser schon vorher was in der eigentlichen Geschichte – der Vergangenheit – passieren wird. Fazit: „Mittelgroßes Superglück“ ist genauso wie es heißt: mittelgroßes Superglück. Die Geschichte an sich ist gut, allerdings hätte sie mir in einem Strang erzählt mehr Freude gemacht. Die Zeitsprünge haben zu viel verraten und erst gegen Ende des Buches kam eine Wendung mit der ich als Leser nicht gerechnet habe. Dann war es aber auch schon vorbei. Der humorvolle Erzählstil der Autorin hat mir gut über einige unnötige Längen hinweggeholfen. Die erste Hälfte des Buches ist zwar spannend, aber trotzdem gewissermaßen absehbar, weil die Gegenwart-Kapitel zu viel verraten. Gute, nachvollziehbare Geschichte und schöner Schreibstil stehen hier unnötigen Längen und zu vielen Zeitsprüngen gegenüber – deshalb gibt es von mir 3 von 5 Sternen.

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  • berührende Geschichte mit gutem Wortwitz

    Mittelgroßes Superglück

    summer22

    Zum Inhalt Stell dir vor, du verlierst alles – zum GlückUm ein gutes Karma zu erlangen, lässt Stella einem protzigen Range Rover den Vortritt im Straßenverkehr. Es folgen: ein Unfall, Ehestreit und eine geheimnisvolle Krankheit, die Stella ein halbes Jahr lang komplett lähmt. Aber wie kann es sein, dass Stella nur wenig später eine glücklich verliebte Berühmtheit ist – und eine Neiderin hat, die ihr das Leben und die neue große Liebe stehlen will?Stella Sweeney ist eine ganz durchschnittliche 37-jährige Dublinerin mit einem einigermaßen nervigen Mann, zwei halbwüchsigen Kindern und einem unspektakulären Job im Beautysalon ihrer ehrgeizigen Schwester. Niemand, den man um sein Leben beneiden müsste. Aber dann passiert plötzlich etwas . .Vielleicht weil Stella in der Hoffnung auf gutes Karma einem Range Rover im Straßenverkehr den Vortritt gelassen hat? Das Glück zeigt sich zunächst auf sehr merkwürdige Weise: Von einem Tag auf den anderen ist Stella von Kopf bis Fuß gelähmt. Eine seltene Krankheit hat ihre Nervenbahnen angegriffen, sie muss künstlich beatmet werden und ist im eigenen Körper eingesperrt. Die endlosen Tage im Krankenhaus sind grauenhaft. Bis auf die Zeiten, in denen ihr behandelnder Arzt, Dr. Mannix Taylor, bei ihr ist. Der Range-Rover-Fahrer. Der Mann, der das größte Glück in ihrem Leben bedeuten könnte. Ein so großes Glück, dass es andere neidisch macht . . . Zum Buch Die 37 jährige Stella Sweeney führt eigentlich ein ganz normales Leben. Sie ist verheiratet und arbeitet zusammen mit ihrer Schwester im Kosmetiksalon. Außerdem hat sie einen wunderbaren Sinn für Humor und glaubt an Karma vor allem an gutes Karma. Doch eines Tages ändert sich alles... Erst hat sie einen Autounfall. Bei schlechtem Wetter fuhr sie einem Range Rover auf die Stoßstange und dann plötzlich suchst sie von einem Tag auf den anderen eine mysteriöse Krankheit heim. Sie ist gelähmt. Von Kopf bis Fuss. Gefangen im eigenen Körper. Ehe sie sich versieht findet sie sich im Krankenhaus wieder. Sie wird künstlich beatmet und erlebt somit schreckliches. Ihr einziger Lichtblick ist ihr behandelnder Arzt, der Range Rover Fahrer... Die Tage im Krankenhaus sind unglaublich frustrierend, Angst einflößend lang und zum verzweifeln doch Stella kämpft sich zurück ins Leben. Meinung Mit Mittelgroßes Super Glück ist der Autorin ein interessanter und bewegender Roman über die Zerbrechlichkeit des Lebens gelungen, aber auch über die Stärke sich zurück ins Leben zu kämpfen. Die Hauptprotagonistin Stella schildert in der Ich Form wie sie ihr Leben meistert und natürlich gewährt sie einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt während ihrer schlimmen Krankheit. Eigentlich ein Thema das Nicht so einfach ist und den Leser im erstem Moment traurig macht und das bedrückt. Doch zum Glück wird Stella wieder gesund und ihr schlechtes Karma verwandelt sich in gutes Karma und Stellas Leben nimmt eine aufregende Wende. Im positiven Sinne. Der Schreibstil ist ebenfalls sehr flüssig und Stellas leicht schräger und zynischer Humor gibt dem Ganzen eine gewisse Leichtigkeit. Auch die anderen Figuren sind authentisch und abwechslungsreich ausgearbeitet und geben der Geschichte dadurch eine gute Mischung. Alles in allem ist dieser Roman unterhaltsam, traurig und lustig zugleich und zeigt wie nach Glück und Unglück beieinander liegen. Es ist zwar nicht nur leichte Kost, gerade wegen der Krankenhaus Szenen aber alles wird gut und das macht den Roman lesenswert. Fazit Alles in allem ist dieser Roman unterhaltsam, traurig und lustig zugleich und zeigt, wie nach Glück und Unglück beieinander liegen.

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