Marian Keyes Wassermelone

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Inhaltsangabe zu „Wassermelone“ von Marian Keyes

Der sensationelle Debütroman von Marian KeyesSo hat sich Claire Walsh das Kinderkriegen nicht vorgestellt. Sie sieht aus wie eine Wassermelone in Stiefeln, und ihr Mann hat sie verlassen. Doch als Ehemann James schließlich wieder vor der Tür steht, erwartet ihn eine Überraschung …

Der Einstieg ist etwas langatmig, aber der Humor ist einfach zu genial, um wahr zu sein. Die Familie ist knuffig, genauso wie wahnsinnig. ♥

— Ladylike0
Ladylike0

Ist ganz nett zu lesen, aber langatmig

— Moreline
Moreline

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    Wassermelone
    BiancaWoe

    BiancaWoe

    19. May 2017 um 22:46

    Gerade hat Claire ihr gemeinsames Kind zur Welt gebracht, da eröffnet James ihr, dass er sie für eine Andere verlässt. Am Boden zerstört reist sie zu ihren Eltern in der Hoffnung, dass James ihr folgen wird. Irgendwann. Der Schreibstil war zunächst gewöhnungsbedürftig für mich. Claire hat aus der Ich-Perspektive erzählt, dabei aber den Leser direkt angesprochen, ihm Fragen gestellt. Dadurch entstand auf gewisse Weise ein sehr lockerer - für mich etwas zu saloper - Stil. Gerechnet hatte ich mit einer witzigen Geschichte, die ein wenig Herzschmerz enthält. Jedoch zog sich die Handlung aus meiner Sicht unnötig in die Länge, ohne interessante Passagen zu bieten. Claire versank permanent in Selbstmitleid, was es mir wirklich erschwert hat, weiterzulesen. Ich habe wirklich versucht, das Buch dennoch zu lesen, aber nach 16 Kapiteln konnte ich es einfach nicht mehr in die Hand nehmen und habe abgebrochen. 

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  • Schicksale in Irland für Zwischendurch...

    Wassermelone
    Armillee

    Armillee

    03. April 2017 um 15:10

    Obwohl die Geschichte mit einer einschneidenden Änderung für das Leben von Clair beginnt, bezeiche ich das Buch als humorvoll.Am Tag der Geburt der gemeinsamen Tochter wird Clair von James noch im Kreißaal eröffnet , dass er seit 6 Monaten ein Verhältnis mit der Nachbarin hat. Er wird Clair verlassen, weil er sie nicht mehr liebt.Und weg ist er, auf in ein ganz anderes, neues Leben.Clair setzt sich mit dem Baby in den nächsten Flieger nach Irland, in das Haus ihrer Eltern. Zwei ihrer fünf Schwerstern leben ebenfalls noch dort und sie bezieht ihr altes Zimmer.Nun durchläuft sie alle Stadien, von Schock über Depression, von Unverständnis bis Eifersucht und Wut.Und schließlich, nach einem langen Leidensweg und mit Hilfe der Familie gelingt es Clair, langsam wieder Boden unter die Füße zu bekommen.Dinge wie Essen, duschen und anziehen gewinnen wieder Bedeutung.Sie lernt einen schnuckeligen Mann kennen, wird hin und hergerissen von ihren Gefühlen aus der Vergangenheit, der Gegenwart und der Loyalität zu einer ihrer Schwestern.Und dann...taucht James wieder auf.Ein typischer Frauenroman, wo man als Leserin mit leidet und lacht.

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  • Hätte besser sein können

    Wassermelone
    Isbel

    Isbel

    31. January 2016 um 23:19

    Claire, unsere Hauptperson im ersten Band der Reihe, erfährt am Tag der Geburt ihres Kindes, dass ihr Mann eine andere hat und sie verlässt. Zutiefst verlässt reist sie zu ihrer chaotischen Familie nach Dublin, um dies zu verarbeiten. Dort lernt sie Adam kennen, einen Freund ihrer Schwester Helen und weiß bald gar nicht mehr, wie es um ihre Gefühle steht. Als James dann in Dublin auftaucht, ist das Chaos perfekt. Ich muss gestehen das Buch hat mich einige Nerven gekostet. Geschrieben wird aus der Sicht von Claire, die den Leser direkt anspricht und Fragen stellt, wie er denn gehandelt hätte. Teilweise ist es auch sehr witzig geschrieben. Die Vergleiche und Anekdoten haben bei mir oft ein Schmunzeln hervorgerufen. Auch konnte ich das Gefühlchaos von Claire sehr gut nachvollziehen, aber ich war auch irgendwie von Claires ewigem Gejammer genervt . So oft hatte ich das Gefühl das gleiche nochmal zu lesen, nur anders ausgedrückt. Da konnten die Anekdoten auch nicht drüber wegtrösten. Besonders unverständlich fand ich die Tatsache, dass sie vier Wochen saufend und vor Liebeskummer verzweifelt im Bett liegt und drei Stunden Abendessen mit Adam dafür sorgen, dass sie nicht mehr James hinterhertrauert, sondern Adam anschmachtet. Auch die Alkoholexzesse und der Drogenkonsum der Schwestern werden nur so nebenbei erwähnt und kaum kritisiert. Das Klischee von kiffenden Stundenten, die nur Partys und ihren nächsten Rausch im Kopf haben, wurde hintergründig sehr gut bedient. Auch wenn ich Claire nicht wirklich leiden konnte, waren die Charaktere keine Sterotypen, sondern hatte alle ihre Macken und Eigenarten. Auch wenn die Darstellung der Männer in meinen Augen etwas zu kurz kommt. Ich weiß noch nicht, ob ich die Folgebände weiterlesen werde. Auf der einen Seite würde es mich interessieren, wie es den anderen vier Schwestern in Sachen Liebe ergeht, besonders bei Anna. Aber noch ein Buch bestehend aus 75 % Gejammer ertrage ich nicht.

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.
    stebec

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Langweilig!

    Wassermelone
    PettiP

    PettiP

    22. December 2015 um 11:55

    Leider hat mir dieses Buch von Marian Keyes gar nicht gefallen. Ich fand es von der Thematik her eigentlich sehr interessant. Ein Kind bekommen, vom Mann verlassen werden und sich dick wie eine Wassermelone fühlen. Das klang nach einem witzigen Buch, aber ist es nicht. Die Geschichte wird so langatmig und eintönig,ohne Höhen und Tiefen, erzählt, dass die witzigen Stellen, welche da wären, komplett untergehen. Ich habe daraufhin das Buch nach ca. 100 Seiten abgebrochen.

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  • Tolle Geschichte und super Buch!

    Wassermelone
    nicinu

    nicinu

    29. April 2015 um 09:06

    ich finde die Bücher von Marian Keyes sind wirklich sehr gut geschrieben. Es macht spaß sich in die Familie hineinzufühlen und es ist so schön "einfach" und "normal" geschrieben. Witzig, natürlich, spannend und einfach herrlich!

  • Witzig!

    Wassermelone
    Igela

    Igela

    24. January 2014 um 17:20

    Wassermelone ist das erste Buch der Autorin von der manchmal ein wenig chaotischen Familie Walsh.Claire,die Aelteste von fünf Schwestern, zieht mit ihrer neugeborenen Tochter wieder zu Hause ein, weil ihr Mann sie noch vor dem Kreissaal , kurz nach der Geburt, verlässt. Marian Keyes erzählt die Geschichte so, dass man ab und zu laut lachen muss.Die Story ist gespickt mit Pointen und lustigen Geschichtchen.Ab und zu schweift die Autorin zwar ab und es entsteht ein wenig Verwirrung,was in der Geschichte vorher und was Gegenwart ist... Tiefschürfend ist die Story zwar nicht und einige Charaktere,wie zum Beispiel Claires Schwestern Anna und Helen sind etwas überspitzt dargestellt, aber doch eine ideale Lektüre für Urlaub oder Strand,wo man vor allem unterhalten werden will.

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  • Wassermelone - Marian Keyes

    Wassermelone
    Lesen_ist

    Lesen_ist

    23. January 2014 um 13:07

    Klappentext So hat sich Claire Walsh das Kinderkriegen nicht vorgestellt. Kaum kommt sie mit ihrer neugeborenen Tochter aus dem Kreißsaal, eröffnet Ehemann James ihr, dass er sie verlassen werde – er hat sich in eine verheiratete Nachbarin verliebt! Claire ist am Boden zerstört und noch erschöpft von der Geburt, sieht, wie sie findet, aus wie eine Wassermelone in Stiefeln und hat noch nicht einmal einen Namen für das Kind. Wie soll es nun weitergehen? Am Anfang Am 15. Februar bringt Claire ihr erstes Kind zur Welt, eine Tochter. Ihr Mann ist bei der Geburt dabei. Claire ist doch eher eine Anhängerin des Klassischen. Der zukünftige Vater sollte mit 40 Zigaretten und einem Feuerzeug auf den Krankenhausflur auf und ab marschieren. Knappe Unterhaltungen mit anderen künftigen Vätern in der Art: »Mein Erstes«, »Glückwunsch … mein Drittes«, »Gut gemacht«. Er darf das Gesicht gequält verziehen, wenn er die Schmerzenslaute seines geliebten Weibes aus dem Kreißsaal hört. Erst wenn alles vorbei ist, Mutter und Kind frisch gewaschen, erschöpft aber glücklich in einem sauberen Nachthemd, dürfte man den Vater einlassen. Aber nein, Claire hat sich dem Druck anderer Frauen nachgegeben und überreden lassen den neumodischen Kram mitzumachen. Meine Meinung Claire ist neunundzwanzig und seit fünf Jahren mit James zusammen, drei davon verheiratet. Glücklich verheiratet, wie sie dachte. Sie hat sich kaum von der Geburt ihrer gemeinsamen Tochter erholt als sie die Augen aufmacht und ihren Mann erblickt. Aber anstatt sich mit ihr über die wunderschöne Tochter zu freuen, teilt er ihr mit, dass er sie verlässt. Seit einem halben Jahr hat er ein Verhältnis mit einer Nachbarin. Es ist nicht so, dass die Nachbarin jünger ist, nein, sie ist älter! Verheiratet mit drei Kindern ist sie auch noch. Er zieht mit dieser Frau zusammen und hat die meisten seiner Sachen schon aus der Wohnung entfernt. Claire flieht verzweifelt aus London, wo sie gearbeitet und mit James gelebt hat. Sie geht zu ihrer Familie zurück, nach Dublin. In sechs Monaten muss sie wieder an ihrer Arbeitsstelle zurück. Claire erzählt ihre kleine Geschichte, die über ein halbes Jahr geht, selbst. Sie ist in Dublin geboren und aufgewachsen. Mit 23 ist sie nach London gezogen und bekam einen Job als Kellnerin. Sie hat vier Schwestern! Rachel und Margaret wohnen nicht mehr zu Hause, wie Claire auch. Anna und Helen die beiden jüngsten wohnen noch zu Hause. Die beiden sind grundverschieden. Anna zieht sich hippiemäßig an, ist schüchtern, ruhig und arbeitslos. Helen, die Jüngste, studiert noch und bricht Männerherzen am laufenden Band. Helen ist so egozentrisch, dass jeder sie am liebsten umbringen würde. Ich mag Claire. Claire mag Bücher. Als sie endlich aus dem Haus geht, um für sich einzukaufen, geht sie in einen Buchladen: »Dann stöberten wir eine Weile in einem Buchladen herum. Sobald ich mich einer Buchhandlung auf hundert Meter nähere, beginnt mein Körper Adrenalin auszuschütten. Ich liebe Bücher. Fast so sehr wie Kleidungsstücke. Das will was heißen. Schon wie sie sich anfühlen und riechen! Eine Buchhandlung ist für mich so etwas wie Aladins Schatzhöhle. Ganze Welten und viele verschiedene Leben finden sich gleich hinter dem Hochglanzumschlag. Man muss nur hineinsehen« Marian Keyes erzählt auf eine sehr witzige, spritzige Art, die mir wirklich gut gefällt, mit viel sarkastischem, ironischen, schwarzen Humor. Aber auch herzergreifend traurig. Claire berichtet auch über vieles aus ihrer Kindheit, zum Beispiel über die Kochkünste ihrer Mutter beziehungsweise das nicht Vorhandensein dieser Künste. Es war natürlich immer was los in der siebenköpfigen Familie. Manchmal schweift mir die Erzählung etwas zu sehr ab. Was Claire durchmacht an Emotionen, von tiefer Traurigkeit über Zorn bis zur Akzeptanz wird dem Leser wirklich sehr gut vermittelt, vor allem sehr realistisch und glaubhaft. Claire, als Erzählerin, richtet sich immer wieder an den Leser, was ich nicht immer mag, aber hier hat es absolut gepasst. Die Charaktere sind, bis auf James, ausgesprochen sympathisch. Man freundet sich mit der Familie an und kann es sich gut vorstellen, mit ihnen unter ihrem chaotischen Dach zu leben. Wer das Leben in einer großen Familie nicht kennt, bekommt hier einen sehr guten Eindruck davon. James lernt man am Anfang kurz kennen, dann taucht er erst nach fast 2/3 des Buches wieder auf. Je mehr man mit ihm konfrontiert wird als Leser, umso öfter sitzt man kopfschüttelnd mit offenem Mund da und glaubt nicht, was der Kerl von sich gibt! Sehr einfallsreich aber auch durchaus glaubhaft. Die Geschichte ist voll mit Emotionen; Traurigkeit, Verzweiflung, Einsamkeit, Angst, Zorn, Hass, Liebe, Enttäuschung – eine ganze Palette voll. Marian Keyes hat es geschafft, auch die negativen Emotionen auf humorvolle Art zu vermitteln. Das Buch hat mich mit seinem geschmackvollen Witz und Charme wirklich gut unterhalten. Ich fand die Geschichte wie aus dem Leben gegriffen, bis auf das Ende. Könnte vielleicht passieren, wäre aber fast zu gut. Ein hervorragender Debütroman von Marian Keyes. Zum Schluss noch ein Satz von Claires Mutter: »Wie stark ein Mensch ist, weiß er erst, wenn er es sein muss«

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  • Rezension zu "Wassermelone" von Marian Keyes

    Wassermelone
    Eternity

    Eternity

    05. September 2012 um 18:12

    Frauenbuch par excellence. Ich mag den Stil von Marian Keyes sehr! Vom Humor her trifft sie bei mir voll in's Schwarze, sodass ich wirklich grinsen muss, wenn ich ihre Geschichten lese. Klar, wir alle wissen, dass Frauenromane meist sehr wenig mit der Realität zu tun haben, aber genau aus diesem Grund liest man sie ja so gern. Man kann den Alltag hinter sich lassen und in eine Parallelwelt abtauchen, die unserer doch sehr ähnlich sein kann.. Ein Roman voller Hochs und Tiefs, einer sympathischen Chaos-Familie voller Liebe, Zuneigung, Zank und Loyalität und der überwältigenden Verbindung zwischen Mutter und ihrem Baby.

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  • Rezension zu "Wassermelone" von Marian Keyes

    Wassermelone
    j125

    j125

    26. March 2012 um 14:45

    Kaum hält Claire, fast 30, ihr neugeborenes Baby im Arm, erklärt ihr Mann ihr, dass er sie verlassen wird. Für die hässliche und dicke Nachbarin Denise, die selbst drei Kinder hat. Geschockt flüchtet Claire mit ihrem (noch) namenlosen Kind nach Dublin, dort kommt sie bei ihrer chaotischen, aber liebenswerten Familie unter. Sie versinkt in Selbstmitleid und macht sich so allerlei Gedanken über ihre gescheiterte Ehe, bis sie irgendwann wieder zu leben beginnt. Doch dann steht plötzlich Adam in der Tür und schließlich auch James, ihr Ehemann... Ich muss sagen, ich hatte mir deutlich mehr von dem Buch erhofft. Anfangs war es wirklich langweilig, Claire (aus deren Perspektive das Buch erzählt ist), redet und redet und redet und irgendwie hatte ich das Gefühl, es kommt einfach nichts bei rum. Wie schon erwähnt suhlt sie sich im Selbstmitleid, verlässt das Bett höchstens dann, wenn sie sich um ihre Tochter kümmert und dieses wird dann in mindestens zwei Kapiteln ausführlich beschrieben. Für meinen Geschmack sind auch die Kapitel ein wenig zu lang, aber da ist ja jeder anders. Richtig interessant wurden erst die letzten 100 Seiten, da hatte ich wirklich Spaß an dem Buch. Da kam ein bisschen Spannung in die Handlung, durch Adam und James und einige interessante Vorkommnisse. Noch ein Satz zum Cover: Ich finde es irgendwie irritierend, denn wie oben erwähnt, ist Claire gerade erst Mutter geworden, aber auf dem Cover sieht man eine Frau, auf deren Rücken ein ca. 8-jähriges Kind steht. Also kurz gesagt, ich fand es langweilig und würde es nicht weiter empfehlen ;)

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  • Rezension zu "Wassermelone" von Marian Keyes

    Wassermelone
    BookFan_3000

    BookFan_3000

    16. October 2011 um 08:55

    So hat sich Claire ihr zukünftiges Familienleben nicht vorgestellt! Kaum ist sie mit ihrer neugeborenen Tochter aus dem Kreissaal, eröffnet ihr Ehemann James ihr, dass er sie verlassen werde - er hat sich in eine verheiratete Nachbarin verliebt. Claire ist am Boden zerstört und noch erschöpft von der Geburt, sieht, wie sie findet, aus wie eine Wassermelone in Stiefeln und das Kind hat noch keinen Namen. Wie soll es nur weitergehen? Verzweifelt wirft Claire ein paar Sachen und einen Pack Windeln in eine Tasche und flieht zu ihrer chaotischen Familie nach Dublin. Versorgt von Mutter und Vater und genervt von den Schwestern legt sie zunächst ein wochenlanges Heulfasten ein. Doch je mehr die Erschöpfung weicht, desto deutlicher kommt Claire ihre Wut zu Bewusstsein - die Wut auf James, die sich nur durch Toben und Schreien, Fluten von Wodka und manisches Strampeln auf dem Zimmerfahrrad ein wenig lösen lässt. Doch auf einmal ist alles vorbei. Verblüfft steht Claire vorm Spiegel und erkennt sich selbst wieder. Als hübsche junge Mutter und nicht als Wassermelone schafft sie es zum ersten Mal seit Monaten wieder, das Haus zu verlassen. Und dann steht James in der Tür, den eine ordentliche Überraschung erwartete. Witziger Frauenroman über eine Frau, die nach Geburt und Verlassenwerden sich selbst wiederfindet. Das ist von Marian Keys sehr gut beschrieben, sodass man garantiert nicht gelangweilt ist. Auf jeden Fall weiter zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Wassermelone" von Marian Keyes

    Wassermelone
    klex

    klex

    06. September 2011 um 08:59

    Ein wunderbar leichtes Buch das gute Laune macht

  • Rezension zu "Wassermelone" von Marian Keyes

    Wassermelone
    vormi

    vormi

    27. May 2011 um 21:05

    Der Debüt-Roman von Marian Keyes, eine meiner Lieblings-Schriftstellerinnen. Auch dieses Buch erzählt von Beziehungen, auf charmante, lustige, tiefgründige Art beleuchtet. Wie aus dem richtigen Leben gegriffen. Diese Buch startet mit einer Geburt und die frischgebackene Mama wird noch fast im Kreißsaal von ihrem Mann verlassen. (Manches ist hoffentlich nicht aus dem Leben gegriffen.) Tolle Unterhaltung, wie immer bei Marian Keyes.

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  • Rezension zu "Wassermelone" von Marian Keyes

    Wassermelone
    TinchenFinchen

    TinchenFinchen

    07. September 2009 um 14:32

    Eine junge Frau die sich fühlt, wie man sich in einer Schwangerschaft wohl fühlen muss (hab da noch keine Vergleichswerte *g*).

    Leichte Lektüre, ideal für den Urlaub.

  • Rezension zu "Wassermelone" von Marian Keyes

    Wassermelone
    sternthaler75

    sternthaler75

    04. September 2009 um 09:42

    Claire, eine junge Frau in London, hat ein Kind bekommen... und ihren Mann verloren, er ist weg, weil er sie betrogen hat. Und was nun? Sie beschließt, zurück zugehen zu ihren Eltern und Schwestern nach Dublin. Dort kommt sie langsam zur Ruhe, und kann darüber nachdenken, wie es weiter gehen soll. Doch dann tritt Adam in ihr Leben, ein junger Mann, eigentlich viel zu jung für sie... oder doch nicht? Und ausgerechnet jetzt kommt James, ihr Mann, und möchte, dass sie zurück kehrt. Ein Buch voller Gefühle, witzig beschrieben, nur ein wenig zuviel Alkohol für eine frische Mutter. Doch insgesamt herzlich und direkt, hat mich häufig zum Grinsen gebracht. Die Schreiberin, Marian Keyes, hat selbst über längere Zeit ein Alkoholproblem, wie sie im Anhang berichtet. Doch das Schreiben hat ihr geholfen. Und dieses Buch ist ihr gut gelungen, wie ich finde. Kurzweilig und flüssig geschrieben, ein Buch für den Urlaub, so zum Dahin lesen.

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