Mariana Leky

 4.3 Sterne bei 708 Bewertungen
Autorin von Was man von hier aus sehen kann, Die Herrenausstatterin und weiteren Büchern.
Autorenbild von Mariana Leky (©Franziska Hauser / Quelle: Dumont)

Lebenslauf von Mariana Leky

Mariana Leky studierte nach einer Buchhandelslehre Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Sie lebt in Berlin und Köln. Mit ihren ersten Erzählungen gewann sie den Allegra Preis 2000. Für den 2001 bei DuMont erschienenen Erzählband ›Liebesperlen‹ wurde sie mit dem Niedersächsischen Literaturförderpreis und dem Stipendium des Landes Bayern ausgezeichnet. 2005 wurde sie für ihren Roman ›Erste Hilfe‹ mit dem Förderpreis für junge Künstler in der Sparte Dichtung/Schriftstellerei des Landes NRW ausgezeichnet. Im August 2017 erschien ihr aktueller Roman ›Was man von hier aus sehen kann‹. Sie lebt in Berlin und Köln.

Alle Bücher von Mariana Leky

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Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783832164577)

Was man von hier aus sehen kann

 (511)
Erschienen am 19.08.2019
Cover des Buches Die Herrenausstatterin (ISBN: 9783832165178)

Die Herrenausstatterin

 (84)
Erschienen am 12.07.2019
Cover des Buches Erste Hilfe (ISBN: 9783832165376)

Erste Hilfe

 (38)
Erschienen am 18.02.2020
Cover des Buches Liebesperlen (ISBN: 9783832161170)

Liebesperlen

 (12)
Erschienen am 28.08.2018
Cover des Buches Bis der Arzt kommt (ISBN: 9783832162481)

Bis der Arzt kommt

 (3)
Erschienen am 30.08.2018
Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783864844362)

Was man von hier aus sehen kann

 (45)
Erschienen am 27.07.2017
Cover des Buches Die Herrenausstatterin (ISBN: 9783837108804)

Die Herrenausstatterin

 (6)
Erschienen am 19.09.2011
Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN: 9783742413956)

Was man von hier aus sehen kann

 (4)
Erschienen am 24.01.2020

Neue Rezensionen zu Mariana Leky

Neu

Rezension zu "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana Leky

verträumtes Buch
buecherquallevor 2 Tagen

Ein Buch mit Charakter. Es ist schräg, verträumt, niedlich, traurig, wahrhaftig ein tolles Buch. Der Schreibstil ist okay, die Geschichte rührend und traurig zugleich. Ein tolles Buch was ein zum nachdenken bringt.

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Rezension zu "Erste Hilfe" von Mariana Leky

Angststörung liebevoll verpackt in skurrilen Figuren
littaffinevor einem Monat

Kennt ihr das, wenn ihr in einem Buchladen steht, und die ganze Zeit denkt, hier liegt ein Geheimnis im Verborgenen, das auf euch wartet? Mir ging es vor Kurzem so. Ich habe viel Zeit im der Buchhandlung verbracht und war im Begriff zu gehen. Zweimal sogar. Dann fielen meine Augen schließlich auf einen kleinen Buchständer mit Romanen im Hosentaschenbuchgröße, mein absolutes Lieblingsformat. Ich bin die Reihen mehrmals durchgegangen und das letzte Buch in meiner Hand war dieses hier: "Erste Hilfe" von Mariana Leky. Ihr erster Roman ist 2004 bei Dumont erschienen. Damit habe ich mich in einen Park gesetzt und die 200 Seiten in einem Zug durchgelesen. In "Erste Hilfe" geht es um Angststörungen. Mit diesem Wort verbinde ich viele dunkle Gefühle. Und gerade mit einer Angststörung hätte ich keine Lust, über eben diese dunklen Gefühle zu lesen, mit denen ich mich ja tagtäglich beschäftige und wegen denen ich mir die Nächte um die Ohren schlage. An alle, die jetzt denken "Ohje, das interessiert mich nicht" oder "Ja, genau so geht es mir. Warum erzählst du dann von so einem Buch?!": Bitte, bitte lest den Roman. Er ist - auch unabhängig von dieser Thematik - das beste, was ich in meinem ganzen Leben gelesen habe! Es gibt keine Längen. Ganz im Gegenteil: Ich musste nonstop schmunzeln, mein Lachen unterdrücken, damit ich nicht lauthals lospruste und für so verrückt gehalten werde wie Matilda es von sich selbst denkt. Matilda ist neben Sylvester und der Ich-Erzählerin eine der drei skurrilen Protagonist*innen und diese Textstelle hier zeigt Lekys humorvollen Schreibstil wunderbar:


"Sie guckt zu mir herüber. 'Schöne Ohrringe, übrigens', sagt sie. Ich fasse mir an die Ohrringe, die heute Morgen in das Frühstück geplatzt sind. Sylvester und ich dachten, es sei Matilda, aber dann war es jemand von der Expresspost, den wir noch nie gesehen hatten, weil noch nie jemand etwas verschickt hatte, das schnell bei uns ankommen musste. Die Ohrringe sind ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Sie sind steif und sternförmig und sehen aus, als könne man damit Plätzchen ausstechen."


Klare Leseempfehlung!

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Rezension zu "Die Herrenausstatterin" von Mariana Leky

Keine ganz leichte Kost, aber ein veritabler Snack
sursulapitschivor 2 Monaten

Wenn es je ein Buch mit doppeltem Boden gab, dann ist das dieses hier. Es ist erlesen zweideutig von der ersten bis zur letzten Seite. Mariana Leky spielt elegant und witzig mit Worten und Gefühlen und verleiht ihrem Buch damit eine zusätzliche Ebene. Hier muss man erspüren, was zwischen den Zeilen steht, andernfalls liest man, wie Amelie Fried und die TAZ, „Eine hinreißend komische Liebesgeschichte.“ Dabei ist es eigentlich ein sehr anrührendes Buch über Trauerverarbeitung.

Katja Wiesberg hat ihren Mann verloren. Erst an die wunderschöne Alina und dann an den Tod. Ein doppelter Schicksalsschlag, den sie zu überwinden sucht und bei dem ihr Herr Blank behilflich ist, der plötzlich da ist und behauptet, nicht am Leben zu sein. Ja, das ist befremdlich und ich bin mir auch nicht sicher, ob mir das gefällt, aber das muss man hinnehmen, wenn man dieses Buch mögen möchte. Katja hat einen persönlichen Geist, der mit Stil und Lebenserfahrung ein geduldiger Begleiter durch eine schlimme Lebensphase ist.

 „Tragikomisch“ ist das Wort, was dieses Buch am besten beschreibt. Auch wenn eigentlich Schreckliches passiert, gibt es immer etwas zum Schmunzeln, viel Kluges, auch Skurriles, trotzdem hat man beim Lesen immer einen Kloß im Hals.

Ganz gelegentlich war es mir etwas zu nett für das schwere Thema, aber man macht es sich ein wenig einfach damit, dieses Buch als lustigen Liebesroman zu sehen. Es ist deutlich gehaltvoller, keine ganz leichte Kost, aber ein veritabler Snack.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann

Der Tod ist nur einen Okapi entfernt

Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass du nur noch einen Tag zu leben hast? 
Mit dieser Frage müssen sich die Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes öfter auseinandersetzten als ihnen lieb ist, denn jedes Mal, wenn Selma im Traum einen Okapi sieht, wird in den nächsten 24 Stunden jemand sterben.

Gewinne "Was man von hier aus sehen kann" als Hörbuch oder Printexemplar und lass dich in eine Welt voller eigenartiger Verwicklungen, wundersamer Zufälle und schicksalhafter Liebe entführen!



Über das (Hör-) Buch: 
Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohnerinnen und Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman.
›Was man von hier aus sehen kann‹ ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan …


>> Hier geht´s zur Hörprobe! 
>> Hier geht's zur Leseprobe! 

Über die Autorin:
Mariana Leky studierte nach einer Buchhandelslehre Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Bei DuMont erschienen der Erzählband ›Liebesperlen‹ (2001), die Romane ›Erste Hilfe‹ (2004) und ›Die Herrenausstatterin‹ (2010) sowie ›Bis der Arzt kommt. Geschichten aus der Sprechstunde‹ (2013). Sie lebt in Berlin und Köln. Mit ihren ersten Erzählungen gewann sie den Allegra Preis 2000. Für den 2001 bei DuMont erschienenen Erzählband ›Liebesperlen‹ wurde sie mit dem Niedersächsischen Literaturförderpreis und dem Stipendium des Landes Bayern ausgezeichnet. 2005 wurde sie für ihren Roman ›Erste Hilfe‹ mit dem Förderpreis für junge Künstler in der Sparte Dichtung/Schriftstellerei des Landes NRW ausgezeichnet.

Über die Sprecherin:
Sandra Hüller, 1978 geboren, ist eine der renommiertesten deutschen Bühnen-, TV- und Film- Schauspielerinnen. Zuletzt erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen – u. a. den Europäischen und Bayerischen Filmpreis – für ihre Rolle im Oscar-nominierten und international preisgekrönten Film Toni Erdmann.

Gemeinsam mit dem DuMont Verlag und Roof Music verlosen wir jeweils 15 Printexemplare und Hörbücher von "Was man von hier aus sehen kann". Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 19.07. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: 

Wenn du wüsstest, dass du nur noch einen Tag zu Leben hast, was würde dann auf deiner To-do-Liste stehen?

Schreibt uns in einfach in eurer Antwort, ob ihr ein Printexemplar oder ein Hörbuch haben wollt.

Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen.

Ich wünsche euch ganz viel Glück und freue mich schon riesig auf eure Antworten! 


Für Träumer!

Unter allen, die bis zum 04.08.2017 eine Rezension zu "Was man von hier aus sehen kann" auf LovelyBooks posten, verlosen wir ein einzigartiges Buch- oder Hörbuch-Paket! Mehr dazu findet ihr im passenden Unterthema.

 


384 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Mariana Leky wurde am 12. Februar 1973 in Köln (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 1.012 Bibliotheken

auf 181 Wunschzettel

von 30 Lesern aktuell gelesen

von 12 Lesern gefolgt

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