Mariana Leky

 4.3 Sterne bei 549 Bewertungen
Autorin von Was man von hier aus sehen kann, Die Herrenausstatterin und weiteren Büchern.
Autorenbild von Mariana Leky (©Franziska Hauser / Quelle: Dumont)

Lebenslauf von Mariana Leky

Mariana Leky studierte nach einer Buchhandelslehre Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Sie lebt in Berlin und Köln. Mit ihren ersten Erzählungen gewann sie den Allegra Preis 2000. Für den 2001 bei DuMont erschienenen Erzählband ›Liebesperlen‹ wurde sie mit dem Niedersächsischen Literaturförderpreis und dem Stipendium des Landes Bayern ausgezeichnet. 2005 wurde sie für ihren Roman ›Erste Hilfe‹ mit dem Förderpreis für junge Künstler in der Sparte Dichtung/Schriftstellerei des Landes NRW ausgezeichnet. Im August 2017 erschien ihr aktueller Roman ›Was man von hier aus sehen kann‹. Sie lebt in Berlin und Köln.

Neue Bücher

Die Herrenausstatterin

 (73)
Neu erschienen am 12.07.2019 als Hardcover bei DuMont Buchverlag.

Was man von hier aus sehen kann

 (386)
Erscheint am 19.08.2019 als Taschenbuch bei DuMont Buchverlag.

Alle Bücher von Mariana Leky

Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN:9783832164577)

Was man von hier aus sehen kann

 (386)
Erscheint am 19.08.2019
Cover des Buches Die Herrenausstatterin (ISBN:9783832165178)

Die Herrenausstatterin

 (73)
Erschienen am 12.07.2019
Cover des Buches Erste Hilfe (ISBN:9783499240775)

Erste Hilfe

 (30)
Erschienen am 02.01.2006
Cover des Buches Liebesperlen (ISBN:9783832161170)

Liebesperlen

 (11)
Erschienen am 28.08.2018
Cover des Buches Bis der Arzt kommt (ISBN:9783832162481)

Bis der Arzt kommt

 (2)
Erschienen am 30.08.2018
Cover des Buches Was man von hier aus sehen kann (ISBN:9783864844362)

Was man von hier aus sehen kann

 (42)
Erschienen am 27.07.2017
Cover des Buches Die Herrenausstatterin (ISBN:9783837108804)

Die Herrenausstatterin

 (3)
Erschienen am 19.09.2011
Cover des Buches Erste Hilfe (ISBN:9783864845314)

Erste Hilfe

 (2)
Erschienen am 23.01.2019

Neue Rezensionen zu Mariana Leky

Neu

Rezension zu "Was man von hier aus sehen kann" von Mariana Leky

Ein ganz besonderes Buch!
Cliovor 12 Tagen

Was man von hier aus sehen kann ist der dritte Roman der Kölner Autorin Mariana Leky, die damit 2017 auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stand. Und es ist ein ganz besonderes, liebenswertes Buch, das es verdient, mehr als nur ein Mal gelesen zu werden – und alles, was ich in den folgenden Sätzen dazu schreibe, kann die Vielschichtigkeit der Charaktere und der Geschichte und Gedanken nur ansatzweise beschreiben. Der Roman zählt zu den ganz wenigen Büchern, bei denen ich lachen und weinen musste – und das lag sicher nicht (nur) daran, dass ich im Krankenhaus lag – und anschließend das Bedürfnis verspürte, alle lesebegeisterten Freunde und Kollegen auch zum Kauf zu motivieren. In diesem Buch stecken so viel Liebe (nicht nur die romantische!), so viele wertvolle Gedanken zum Thema Zwischenmenschliches, das solltet ihr euch nicht entgehen lassen!

Das Buch hat zahlreiche fantastische Elemente: Es gibt eine alte Dame, die in ihrem Leben eine Handvoll Mal von einem Okapi geträumt hat, dem der Tod eines Ortsbewohners folgte. Angefangen hat dies, als sie frisch verheiratet war und ihr Mann ihr einen Artikel über dieses exotische Tier schenkte, bevor er verreiste – und Selma zum ersten Mal davon träumte und wenig später Witwe wurde. Oder es gibt eine Stelle am Holzboden von Selmas Haus, um die sie seit Jahrzeiten einen Bogen macht, weil sie zu dünn geraten ist und dessen einbruchgefährdete Stellen deshalb mit rotem Klebeband markiert wurden, die dann doch halten, als erst einmal der richtige Mensch darin lebt. Und dann stellt sich noch heraus, dass auch Luise eine besondere Gabe besitzt, der sie erst ganz am Ende des Buches auf die Spur kommt, und dieses Kapitel gehört zum Besten und Berührendsten, was mir jemals untergekommen ist.

Auch die unzähligen handelnden Figuren des Buches sind etwas Besonderes. Selma ist die Seele des Dorfes und für viele – allen voran ihre Enkelin Luise – der Dreh- und Angelpunkt ihres Lebens. Sie sieht so aus wie Rudi Carrell, philosophiert, reflektiert, hat scheinbar alles im Griff und auf alles eine Antwort, ohne den Menschen dabei aber Vorgaben zu machen. Daneben gibt es noch den Optiker, der die alte Dame seit vielen Jahrzehnten liebt, aber bis zum Ende nicht wagt, ihr das zu gestehen (nicht, dass sie das nicht sowieso schon wüsste). Er sägt einen Hochsitz an, weil er den Jäger (ein Säufer, der seinen Sohn misshandelt) umbringen will, nur um ihn kurze Zeit später mit Alleskleber und Draht zu reparieren,  und der sich fragt, ob man in Japan wohl während der Meditation im Kloster verprügelt wird. Dann gibt es noch die abergläubische Elsbeth, die dem drohenden Tod mit Haushaltsmittelchen und skurrilen Tipps beikommen will, als die Dorfbewohner sie angesichts des Okapi-Traumes um Hilfe bitten. Doch für den Tod gibt es kein Heilmittel. Allerdings kann sie das ja nicht zugeben, denn sie ist andererseits sehr froh darüber, dass sie plötzlich so viel Besuch bekommt. Also behauptet sie, dass es gegen den Tod hilft, wenn man seine Stirn gegen einen Pferdekopf lehnt. Obwohl das eigentlich ja nur gegen Kopfschmerzen hilft … Und schließlich ist da auch die traurige Marlies, die ständig schlecht gelaunt ist, sich beim Lesen aber zu einer meiner Lieblingsfiguren entwickelte.

Zum Hörbuch

Gelesen wird das Buch, was durch die ungewöhnlichen und stellenweise sehr langen Satzkonstruktionen sicher nicht einfach war, von der 1978 geborenen deutschen Schauspielerin Sandra Hüller. Unglücklicherweise hat es eine ganze Weile gedauert, bis ich mit ihr als Sprecherin warm wurde. Ich fand ihre Stimme und die Art und Weise, wie sie liest, leider gerade anfänglich ausgesprochen emotionslos und wenig mitreißend. Anderen Rezensenten ging es, soweit ich dies sehen kann, nicht so – aber das ist sicher Geschmacksache. Doch nachdem ich in die ungewöhnliche Handlung hineingefunden hatte und mit der Sprecherin warmgeworden war, hat mich dann schließlich doch die Begeisterung gepackt. An dieser Stelle würde ich also raten: Hört euch ruhig erst einmal die Leseprobe an und entscheidet selbst. Und dann gebt Sandra Hüller eine Chance!

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Rezension zu "Die Herrenausstatterin" von Mariana Leky

Verlust & Neuanfänge
Prinzesschnvor 21 Tagen

Eine ganz zauberhafte Geschichte über Trennung, Verluste, den Tod und Neuanfänge.

Wie gewohnt sind die Charaktere teilweise ein wenig skurill, ihre Handlungen hin und wieder absurd und dennoch unfassbar liebevoll. Jeder hat seinen eigenen Platz, der dazu beiträgt, aus der Geschichte etwas ganz Besonderes zu machen.
Ein paar von ihnen habe ich so lieb gewonnen, dass ich traurig war, als für sie die Geschichte endete.

Der Schreibstil mag nicht für jedermann gemacht sein, aber ich finde, er passt perfekt zu den ungewöhnlichen Begebenheiten, die eben auch nicht für jedermann sind.

Romane von Mariana Leky sind für mich immer ein wenig skurill, aber unfassbar liebevoll geschrieben. Die Herrenaustatterin ist das, was ich als Feel-good-Buch bezeichnen würde.

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Rezension zu "Erste Hilfe" von Mariana Leky

Kurzweilig und zauberhaft
Prinzesschnvor einem Monat

Was tun, wenn man von einen auf den anderen Tag glaubt, verrückt zu sein? Und woran merkt man, ob man nun wirklich verrückt ist?
Eine Geschichte über Freundschaft, Ängste, Liebe und Januar.

Die Charaktere sind alle unglaublich liebevoll beschrieben. Jeder von ihnen hat sein Päckchen zu tragen und ist dennoch auf seine ganz eigene Art und Weise wundervoll.
Sie sind alle von Grund auf verschieden und doch ähneln sie sich in Bezug auf Ängste, Sorgen und einer gewissen Ungewöhnlichkeit, die jedem innewohnt.

Ich gebe zu, den Schreibstil von Mariana Leky muss man mögen, aber das Schöne: Ich mag ihn. Zumindest in der Hörbuchform, was aber auch daran liegen kann, dass Sandra Hüller einfach toll und sehr angenehm liest.

In meinen Augen ist es kein klassischer Roman, der maßentauglich ist. Das Absurde nimmt in dieser Geschichte viel Platz ein und ist nicht für jedermann zugänglich. Lässt man sich jedoch genau darauf ein, eine eher ungewöhnliche Geschichte zu lesen, ist "Erste Hilfe" auf jeden Fall empfehlenswert.

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Gespräche aus der Community

Neu

Der Tod ist nur einen Okapi entfernt

Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass du nur noch einen Tag zu leben hast? 
Mit dieser Frage müssen sich die Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes öfter auseinandersetzten als ihnen lieb ist, denn jedes Mal, wenn Selma im Traum einen Okapi sieht, wird in den nächsten 24 Stunden jemand sterben.

Gewinne "Was man von hier aus sehen kann" als Hörbuch oder Printexemplar und lass dich in eine Welt voller eigenartiger Verwicklungen, wundersamer Zufälle und schicksalhafter Liebe entführen!



Über das (Hör-) Buch: 
Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer, wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohnerinnen und Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen oder verschwinden lassen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman.
›Was man von hier aus sehen kann‹ ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe unter schwierigen Vorzeichen, Liebe, die scheinbar immer die ungünstigsten Bedingungen wählt. Für Luise zum Beispiel, Selmas Enkelin, gilt es viele tausend Kilometer zu überbrücken. Denn der Mann, den sie liebt, ist zum Buddhismus konvertiert und lebt in einem Kloster in Japan …


>> Hier geht´s zur Hörprobe! 
>> Hier geht's zur Leseprobe! 

Über die Autorin:
Mariana Leky studierte nach einer Buchhandelslehre Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Bei DuMont erschienen der Erzählband ›Liebesperlen‹ (2001), die Romane ›Erste Hilfe‹ (2004) und ›Die Herrenausstatterin‹ (2010) sowie ›Bis der Arzt kommt. Geschichten aus der Sprechstunde‹ (2013). Sie lebt in Berlin und Köln. Mit ihren ersten Erzählungen gewann sie den Allegra Preis 2000. Für den 2001 bei DuMont erschienenen Erzählband ›Liebesperlen‹ wurde sie mit dem Niedersächsischen Literaturförderpreis und dem Stipendium des Landes Bayern ausgezeichnet. 2005 wurde sie für ihren Roman ›Erste Hilfe‹ mit dem Förderpreis für junge Künstler in der Sparte Dichtung/Schriftstellerei des Landes NRW ausgezeichnet.

Über die Sprecherin:
Sandra Hüller, 1978 geboren, ist eine der renommiertesten deutschen Bühnen-, TV- und Film- Schauspielerinnen. Zuletzt erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen – u. a. den Europäischen und Bayerischen Filmpreis – für ihre Rolle im Oscar-nominierten und international preisgekrönten Film Toni Erdmann.

Gemeinsam mit dem DuMont Verlag und Roof Music verlosen wir jeweils 15 Printexemplare und Hörbücher von "Was man von hier aus sehen kann". Was ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 19.07. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: 

Wenn du wüsstest, dass du nur noch einen Tag zu Leben hast, was würde dann auf deiner To-do-Liste stehen?

Schreibt uns in einfach in eurer Antwort, ob ihr ein Printexemplar oder ein Hörbuch haben wollt.

Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen.

Ich wünsche euch ganz viel Glück und freue mich schon riesig auf eure Antworten! 


Für Träumer!

Unter allen, die bis zum 04.08.2017 eine Rezension zu "Was man von hier aus sehen kann" auf LovelyBooks posten, verlosen wir ein einzigartiges Buch- oder Hörbuch-Paket! Mehr dazu findet ihr im passenden Unterthema.

 


Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

Mariana Leky wurde am 12. Februar 1973 in Köln (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 805 Bibliotheken

auf 154 Wunschlisten

von 28 Lesern aktuell gelesen

von 8 Lesern gefolgt

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