Mariana Leky Liebesperlen

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Inhaltsangabe zu „Liebesperlen“ von Mariana Leky

Sie hat sich alles so schön vorgestellt. Und ringt um Fassung, wenn es dann nicht ganz so glücklich läuft. Die Erzählerin dieser Geschichten hat es nicht leicht. Mariana Leky zeigt mit Gespür für die Komik des Tragischen eine junge Frau im heiklen Übergang zum Erwachsensein. »Ich habe mal versucht, wegzugehen, einfach so und als ich gerade angefangen hatte. Ich habe alles Wichtige in einen Karton gepackt, mein Zimmer abgeschlossen und den Schlüssel auf den Türrahmen gelegt.« Doch immer kommt etwas dazwischen – eine neue Bekanntschaft, eine Horde Nacktschnecken oder einfach die Vermieterin auf der Treppe. Also macht sie weiter, »weil man nicht nur immer etwas anfangen kann, sondern auch mal etwas zu Ende machen muss und richtig.« Eindringlich, turbulent, charmant: Mariana Lekys junge Erzählerin klopft das Leben ab.

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  • Liebesperlen von Mariana Leky.

    Liebesperlen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. March 2013 um 04:17

    Neun Anekdoten aus dem Leben der Autorin, mal ganz klar, wie zu ihrer Zeit als Auszubildende im Buchhandel in “Max lacht”, dann wieder sehr abstrakt, wie nach einer schweren Trennung in “Lebensversicherung”. Eigentlich bin ich kein Freund von Erzählbänden. Kurzgeschichten bieten mir wenig, oft sind sie für Schriftsteller nur ein notwendiges Übel auf dem Weg zum Roman, und das soll ich jetzt lesen?! Hab ich aber trotzdem gemacht – sonst wäre diese Rezension schließlich ziemlich witzlos. Das Hauptproblem, welches ich mit Kurzgeschichten-Sammlungen habe ist, dass sie mir selten mehr als 10 Seiten Zeit lassen, mich mit der Hauptfigur bekannt zu machen, anzufreunden, mitzuleiden und sie wieder los zu lassen. Ich bin ein vollfunktionierendes Mitglieder unserer schnell-lebigen Gesellschaft, aber selbst mir ist das zu kurz. Und was macht diesen Kurzgeschichten-Band nun anders und lesenswert. Nun alles und gar nichts. Was die Kurzweiligkeit und auch die damit einher gehende Oberflächlichkeit anbelangt unterscheidet sich dieses Buch nicht im geringsten von all den anderen, die Geschichten eines oder mehrerer Autoren zusammen tragen. Was dieses Buch allerdings doch so stark von der Masse abhebt, dass selbst ich es gerne gelesen habe, ist der Schreibstil Mariana Lekys. Die Autorin beschreibt eigentlich ganz alltägliche Situationen, oft mit autobiografischem Kern – doch ist ihr Leben keinesfalls aufregend – dies macht sie aber mit so viel Humor und Sprachwitz, dass es ein Fest ist. So erzählt sie unter anderem von ihrer Zeit als Azubi im Buchhandel, von ihrer Schneckenphobie oder einem Urlaub in Nordafrika, und bringt mich dazu herzhaft zu lachen und das immer wieder von neuem. Wer wie ich mit ein paar Vorbehalten zu kämpfen hat, dem sei gesagt, dieses Buch ist unterhaltsam und humorvoll, über die Maßen lesenswert und lässt einen schnell vergessen, dass man eigentlich “nur” eine Kurzgeschichte nach der anderen liest.

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  • Rezension zu "Liebesperlen" von Mariana Leky

    Liebesperlen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. August 2011 um 00:28

    Neun Anekdoten aus dem Leben der Autorin, mal ganz klar, wie zu ihrer Zeit als Auszubildende im Buchhandel in „Max lacht“, dann wieder sehr abstrakt, wie nach einer schweren Trennung in „Lebensversicherung“. Eigentlich bin ich kein Freund von Erzählbänden. Kurzgeschichten bieten mir wenig, oft sind sie für Schriftsteller nur ein notwendiges Übel auf dem Weg zum Roman, und das soll ich jetzt lesen?! Hab ich aber trotzdem gemacht – sonst wäre diese Rezension schließlich ziemlich witzlos. Das Hauptproblem, welches ich mit Kurzgeschichten-Sammlungen habe ist, dass sie mir selten mehr als 10 Seiten Zeit lassen, mich mit der Hauptfigur bekannt zu machen, anzufreunden, mitzuleiden und sie wieder los zu lassen. Ich bin ein vollfunktionierendes Mitglieder unserer schnell-lebigen Gesellschaft, aber selbst mir ist das zu kurz. Und was macht diesen Kurzgeschichten-Band nun anders und lesenswert. Nun alles und gar nichts. Was die Kurzweiligkeit und auch die damit einher gehende Oberflächlichkeit anbelangt unterscheidet sich dieses Buch nicht im geringsten von all den anderen, die Geschichten eines oder mehrerer Autoren zusammen tragen. Was dieses Buch allerdings doch so stark von der Masse abhebt, dass selbst ich es gerne gelesen habe, ist der Schreibstil Mariana Lekys. Die Autorin beschreibt eigentlich ganz alltägliche Situationen, oft mit autobiografischem Kern – doch ist ihr Leben keinesfalls aufregend – dies macht sie aber mit so viel Humor und Sprachwitz, dass es ein Fest ist. So erzählt sie unter anderem von ihrer Zeit als Azubi im Buchhandel, von ihrer Schneckenphobie oder einem Urlaub in Nordafrika, und bringt mich dazu herzhaft zu lachen und das immer wieder von neuem. Wer wie ich mit ein paar Vorbehalten zu kämpfen hat, dem sei gesagt, dieses Buch ist unterhaltsam und humorvoll, über die Maßen lesenswert und lässt einen schnell vergessen, dass man eigentlich „nur“ eine Kurzgeschichte nach der anderen liest.

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  • Rezension zu "Liebesperlen" von Mariana Leky

    Liebesperlen
    Anahid

    Anahid

    11. August 2010 um 16:34

    Die Ich-Erzählerin hat keinen Namen. Und überhaupt weiß ich sehr wenig von ihr. Sie ist tragisch, traurig, tapfer, lächelnd, sie ist eine junge Frau. Und das, was sie macht, macht sie inbrünstig, mit Liebe und doch schlittert sie durch ihre Leben ohne Halt. Ob die Ich-Erzählerin in den Kurzgeschichten immer dieselbe ist? Sie könnte es sein, doch dann wäre ihr Leben immer während schwer und traurig. Ich habe mir vorgestellt es wären mehrere Personen, mehrere Mädchen und manchmal dachte ich:“ Hey, das bin vielleicht ich!“ Man hört Frau Leky gerne zu. Das, was sie erzählt, erzählt sich in wohlklingenden Worten und doch ist da immer noch Platz für mehr. Platz für den kleinen Gedanken zwischendurch, für das tragische Lächeln oder die geweinte Träne. Es tröstet, wenn die Ich-Erzählerin auch einsam ist, es unterhält, wenn sie Angst vor Nacktschnecken hat und es lässt einen abschalten von der Welt. Die Geschichten sind zu kurz, aber sie wirken nach. Einziger Nachteil: Man muss in der richtigen Stimmung sein. Es gibt eine Leky-Stimmung. Tragisch und komisch, und ein bisschen so, als ob man aus der Welt herausfällt für einen Moment, dann ist man in der richtigen Stimmung. Lesen und drüber nachdenken, dass wünsche ich mir von ein paar meiner Blog-Leser/innen. Zum Schluss noch eine Stelle, die ich sehr mochte: “ Besser, ich gehe nicht zur Hochzeit. Seit ich den Bräutigam kenne, habe ich ihn geliebt und belogen, daher ist es besser, wenn ich nicht gehe.“

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  • Rezension zu "Liebesperlen" von Mariana Leky

    Liebesperlen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. July 2010 um 15:41

    Das Leben einer jungen Erwachsenen ist turbulent. Man fängt irgendwo was an und ist erstmal total ziellos. Ich habe das Buch in dem Alter gelesen. Es gibt wenig Antworten, ist trotzdem hilfreich wegen der vielen Tips, wo man ansetzten müsste.
    Die Autorin hat es nach ihrer Buchhändler Lehre geschrieben.

  • Rezension zu "Liebesperlen" von Mariana Leky

    Liebesperlen
    Binea_Literatwo

    Binea_Literatwo

    11. July 2007 um 18:28

    Die skurillen Erzählungen der Autorin sind aus der Perspektive einer namenlosen weiblichen Protagonistin verfasst, die in Urlaub fährt, ihren Hund begräbt, sich von ihrem Freund trennt u.v.m. Wahrscheinlich handelt es sich immer um dieselbe Person, die dem Leser in unterschiedlichen, nicht chronologisch geordneten Episoden begegnet und verblüfft. Letzteres vor allem durch die beiläufige Art, in der völlig abstruse Begebenheiten wie banale Alltäglichkeiten mitgeteilt werden; beispeilsweise: "Die Kieferorthopädin hatte einen Hund, der auf Kommando niesen kann." Diese Episoden sind traurig und heiter zugleich, sie sind in einer sehr einfachen Sprache geschrieben, aber unbedingt lesenswert und sie machen neugierig auf weitere Veröffentlichungen der Autorin, die es hoffentlich bald geben wird!

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