Mariana Leky Was man von hier aus sehen kann

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Inhaltsangabe zu „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky

Von der unbedingten Anwesenheitspflicht im eigenen Leben

Selma, eine alte Westerwälderin, kann den Tod voraussehen. Immer wenn ihr im Traum ein Okapi erscheint, stirbt am nächsten Tag jemand im Dorf. Unklar ist allerdings, wen es treffen wird. Davon, was die Bewohner in den folgenden Stunden fürchten, was sie blindlings wagen, gestehen, verschwinden lassen oder in Ordnung bringen, erzählt Mariana Leky in ihrem Roman - und natürlich noch viel mehr. Was man von hier aus sehen kann ist das Porträt eines Dorfes, in dem alles auf wundersame Weise zusammenhängt. Aber es ist vor allem ein Buch über die Liebe im Modus der Abwesenheit.

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    Was man von hier aus sehen kann

    Wortklauber

    20. March 2018 um 21:24

    Luises Großmutter Selma hat das zweite Gesicht: Immer, wenn sie von einem Okapi träumt, stirbt jemand. Und weil alle um die Wahrhaftigkeit dieser Gabe wissen, versetzen diese Träume die ganze Westerwälder Dorfgemeinschaft in Aufruhr. Ich frage mich, warum mir das Buch nicht gefallen hat. An der Sprache kann’s nicht liegen. Leky schreibt originell und humorvoll. Am Inhalt kann’s nicht liegen. Die Buchbeschreibung hat mich sofort für sich eingenommen. An den Personen? Alle sind skurril in diesem Buch, durch die Bank, oder haben skurrile Eigenschaften. Selma, die wie Rudi Carrell aussieht, der Vater, der durch die Welt gondelt, die Mutter mit ihrem Eismann, die abergläubische Elsbeth, die schlecht gelaunte Marlies, der Optiker, mit seinen Stimmen im Kopf und der nie eingestandenen Liebe zu Selma. (Überhaupt, dieses gebetsmühlenartige Wiederholen, der Optiker, der Optiker, der Optiker …) Die Ich-Erzählerin selber, die einen buddhistischen Mönch liebt, der im fernen Japan lebt und Briefe in den Westerwald schreibt. Obwohl für mich Figuren eines Buches nicht sympathisch sein müssen (sie sollen gut geschrieben sein, das reicht): Kaum einer wird mir lange in Erinnerung geblieben. Ihre Marotten überdecken alles. Alles ist krampfhaft originell. Und da begann es dann wahrscheinlich auch für mich zu kippen, konnte ich die Sprache nicht mehr so schätzen, wie man sie wahrscheinlich schätzen sollte: Wenn alle und alles außergewöhnlich ist, wird’s auch wieder beliebig.

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