Marianne Cedervall Mit besten Wünschen

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Inhaltsangabe zu „Mit besten Wünschen“ von Marianne Cedervall

Nach acht Jahren kehrt die 53-jährige Ärztin Mirjam auf ihre Heimatinsel Gotland zurück, um sich an den drei Männern zu rächen, die ihr einst das Leben zur Hölle gemacht haben. Zusammen mit ihrer besten Freundin Hervor, einer Lappländerin, die mit einem Herzen aus Gold und übernatürlichen Kräften gesegnet ist, zieht sie in die unmittelbare Nähe ihrer Opfer. Und bald gehen seltsame Dinge in dem kleinen Ort vor. Als der erste der drei stirbt, geht die Polizei noch von Selbstmord aus, und nur der schwer verliebte Schweinebauer Sylve ahnt, dass die beiden Frauen Unlauteres im Sinn haben …

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  • Mit besten Wünschen

    Mit besten Wünschen
    Katharina97

    Katharina97

    20. August 2016 um 21:13

    Ich habe das Buch in einer Box mit Krimis gefunden und es hörte sich so spannend an, dass ich es direkt lesen musste. Die Geschichte an sich ist echt gut und auch super aufgebaut worden. Denn erst bekommt man mit was passieren wird und danach wird der Hintergrund erklärt. Somit bekommt man immer mehr Informationen wann was passiert und man denkt die ganzen Zeit mit. Die Charakter sind etwas merkwürdig erstellt worden. Am Anfang wurden die ganzen Zusammenhänge nicht ganz klar gestellt und man muss sich dann selbst etwas zusammenreimen. Bis später alles erläutert wird. An sich wird versucht die Geschichte spannend aufzubauen, was an sich aber nicht ganz gelungen ist. Denn die eigentliche Geschichte passiert erst im letzten Drittel. Dazu wird dann alles ziemlich abgehackt dargestellt und somit etwas unrealistisch. Da ich mehr Erwartungen hatte, wurde das Buch immer langweiliger. Jedoch ist das Ende wirklich gut und auch zur Abwechslung mal überraschend. Insgesamt ist das Buch in Ordnung und mann kann es lesen, jedoch ist es kein muss.

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  • Rezension zu "Mit besten Wünschen" von Marianne Cedervall

    Mit besten Wünschen
    Thrillerlady

    Thrillerlady

    16. December 2012 um 14:35

    Buchkritik: Das 480-seitige Buch ist in 48 Kapitelt unterteilt. Es handelt sich um den Erstlingsroman der schwedischen Autorin. Bei diesem Buch handelt es sich am ehesten um einen Krimiroman - allerdings ohne Blutvergießen, da die Morde rein durch Gedankengänge ausgelöst werden. Hartgesottene, spannungsverwöhnte Krimiliebhaber werden also nicht unbedingt auf ihre Kosten kommen - wohl ein Grund, warum mir der Titel nicht so gut gefallen hat. Es passiert halt nichts, was man sich von einem guten Krimi erhofft. Krimifans ala Stieg Larsson werden in diesem Fall wohl eher auf ihre Kosten kommen, da es sich wohl um einen typischen Schwedenkrimi handelt. Sie setzen ihre Prioritäten wohl einfach anders, als deutsche oder amerikanische Autoren, sprich sie haben eine andere Vorgehensweise, was die Spannung angeht. Die Geschichte fängt in der Gegenwart an und wird in der Vergangenheit weitererzählt, bis sie wieder in der Gegenwart endet. Nichtsdestotrotz habe ich dennnoch etwas aus diesem Buch mitgenommen. So erfährt man etwas über die schwedische Vorgehensweise mit mittellosen Schuldnern. Fazit: Schwedenkrimifans dürften begeistert sein, alle Anderen, die einen spannungsgeladenen Krimi erwarten, sollten lieber die Finger, von diesem doch "etwas anderen" Krimi lassen. Denn sie könnten enttäuscht werden! Note: 4

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  • Rezension zu "Mit besten Wünschen" von Marianne Cedervall

    Mit besten Wünschen
    LarissaMaria

    LarissaMaria

    25. August 2011 um 17:43

    Das Wort "Bestseller" hält einmal mehr nicht, was es verspricht.... Eher fade Geschichte über eine rachsüchtige Schwedin, die von 3 Männern - nicht wie ich angfangs glaubte beziehungstechnisch, sondern beruflich - hintergangen wurde, und ihnen durch "Affirmation" den Garaus macht. Man sympathisiert zwar mit der Protagonistin, doch gewinnt die Geschichte bis zum Schluss nicht an Pep... Fazit: kein spannendes Debüt der Autorin, werde wohl etwaige Nachfolger dieses Werks im Regal stehen lassen. Achtung -- Querlesegefahr!

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  • Rezension zu "Mit besten Wünschen" von Marianne Cedervall

    Mit besten Wünschen
    *Wölkchen*

    *Wölkchen*

    29. June 2010 um 23:18

    Freunde von skandinavischen Krimis sind einiges gewohnt: Henning Mankell, Stieg Larsson und Jo Nesbø geizen nicht mit blutrünstigen Details und physischer wie psychischer Grausamkeit. Auf den ersten Blick scheint die Schwedin Marianne Cedervall dem in nichts nachzustehen: Das Cover wartet mit blutrotem Mund und einer Axt auf, Assoziationen an abgehackte Gliedmaßen und strömendes Blut liegen da nicht fern. Doch weit gefehlt: „Mit besten Wünschen“ fällt gerade durch die Abwesenheit von Blut auf. Cedervall liefert den Beweis, dass es nicht nötig ist, die Abwärtsspirale an Grausamkeiten mitzugehen, um den Leser zu erreichen. Vielmehr schaffen es der lockere Schreibstil, eine lebensnahe Darstellung der Protagonisten und eine detailreiche Schilderungen der Besonderheiten der Insel Gotland, den Leser zu fesseln. Nicht zuletzt erklärt die Autorin, wie es möglich ist, ganz ohne Blutvergießen seine Gegner aus dem Weg zu räumen. Dieses Buch enthält die perfekte Mordmethode, möchte man meinen. Nach jahrelanger Abwesenheit kehrt die Ärztin Mirjam auf ihre Heimatinsel Gotland zurück, um eine alte Rechnung zu begleichen: Mit Hilfe ihrer Freundin Hervor möchte sie sich an drei Männern rächen, die sie vor Jahren mit betrügerischen Machenschaften in den Ruin getrieben haben. Nach anfänglichen Skrupel ist schnell ein Plan gefasst: Die drei Männer sollen auf eine besonders subtile Art ermordet werden - mit Hilfe von Affirmationen! Diese kurze Zusammenfassung der vordergründigen Handlung könnte leicht zu falschen Vorstellungen führen. Es handelt sich bei “Mit besten Wünschen” nicht um einen Kriminalroman. Der Erfolg der Mordpläne und die Täter werden von Anfang an verraten, auch das Motiv wird schnell deutlich. Tatsächlich stehen andere Aspekte im Vordergrund: Die Freundschaft zweier unterschiedlicher Frauen, die sich gegenseitig ergänzen und inspirieren, die beängstigende Schilderung, wie schnell man vor dem finanziellen Ruin stehen kann und mit welchen Schwierigkeiten es verbunden ist, sich nach der Privatinsolvenz eine neue Existenz aufzubauen, eine sich langsam anbahnende Liebe in fortgeschrittenem Alter, das Leben der Dorfbewohner auf Gotland. Der lockere, mit viel wörtlicher Rede durchsetzte Schreibstil macht das Buch zu einer leichten, aber nicht seichten Lektüre, die dem Leser auch Raum für tiefergehende Gedanken lässt. Rechtfertigt das erlittene Leid in der Vergangenheit, dass nun das Opfer durch Selbstjustiz zum Täter wird? Macht man sich schuldig, wenn man durch wiederholte Affirmationen jemanden den Tod wünscht, wobei schließlich nicht nachweisbar ist, dass diese tatsächlich die Todesursache waren? Und waren möglicherweise doch noch andere Mittel im Spiel, um die drei Männer zu beseitigen? Hartgesottene und spannungsverwöhnte Krimifans werden an “Mit besten Wünschen” trotz mehrerer Morde wahrscheinlich keinen Gefallen finden. Doch für all diejenigen, die genug von blutrünstigen Krimis haben, aber dennoch nicht auf Täter, Opfer und polizeiliche Ermittlungen verzichten wollen, ist Marianne Cedervalls Erstling die passende Alternative und in jedem Fall eine empfehlenswerte Sommerlektüre.

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  • Rezension zu "Mit besten Wünschen" von Marianne Cedervall

    Mit besten Wünschen
    Bokmask

    Bokmask

    20. May 2010 um 18:31

    Mein Anreiz, dieses Buch zu lesen, lag darin, dass ich skandinavische Krimis und Thriller sehr mag. Marianne Cedervall war mir gänzlich unbekannt. Später erfuhr ich, dass es sich bei diesem Roman um ihr Debüt handelt. So war ich noch gespannter, was mich in dieser Geschichte erwartet. Das Cover zeigt eine Frau, von der nur das halbe Gesicht zu sehen ist. Diese hält eine sehr große Axt vor ihrer Brust. Auf dieser Axt steht der Titel des Buches. Das versprach mir einen Thriller, der es in sich haben könnte. Auch der Klappentext hatte für mich die gleiche Aussage. Die Geschichte hielt diesen Erwartungen nicht stand, ging aber in die gedachte Richtung. Für mich war dieses Buch dennnoch genial verfasst. Mirjam kehrt nach langer Zeit auf ihre Heimatinsel Gotland zurück. Dort leben drei Männer, die ihr so übel mitgespielt haben, das sie nur noch auf Rache aus ist. Mit ihrer besten Freundin Hervor kauft sie eine alte Kapelle und lässt diese umbauen. Gleichzeitig ist sie innerlich sehr aufgewühlt, als sie nicht lange nach ihrer Ankunft den drei Männern begegnet, an denen sie sich rächen will. Doch die Rache auszuüben, ist schwerer, als Mirjam dachte. Ihre Freundin Hervor jedoch ist überzeugt, dass die drei Individuen nichts anderes verdient haben, als für ihre Taten zu bezahlen. Hervor wird insgeheim als „Hexe“ bezeichnet. Sie soll eine übernatürliche Begabung besitzen. So wollen die beiden Frauen kraft ihrer Gedanken diesen drei Herren das bescheren, was sie ihrer Meinung nach verdient haben. Die Autorin hat es geschafft, mich gleich auf den ersten Seiten zu fesseln. Das Buch beginnt mit dem Ende der Odyssee von Mirjam, an dem sie einen alten Freund wiedertrifft und ihm ihre Geschichte erzählt. Dann werden die Ereignisse aus der Vergangenheit erzählt und ich habe erfahren, was die drei Herren angestellt haben und wie es Mirjam in der Zeit nach der Tat erging. Die Handlung wird in der Gegenwart, in der die Rache ausgeführt werden soll, fortgesetzt Immer wieder gibt es Kapitel, die in die Vergangenheit zurückkehren und dem Leser mehr Hintergrundinformationen geben. Auch erfährt er einiges über das System in Schweden, in welchem Menschen erfasst werden, die Schulden haben und diese nicht begleichen können. Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass diese Geschichte völlig ohne Blutvergießen auskommt. Die Spannung baut sich Kapitel für Kapitel immer mehr auf. Das Ende war für mich ziemlich überraschend. Der eingestreute Wortwitz von Hervor lockert den Roman immer wieder etwas auf, sodass ich selbst bei spannenden Szenen öfter lächeln musste. Auf Mirjam wartet am Ende noch eine schöne Überraschung, die ich sehr gefühlvoll beschrieben fand: nach dem Motto „ Alte Liebe rostet nicht“ Mich hat dieser Roman wunderbar unterhalten, ich werde ganz bestimmt nach weiteren Werken der Autorin Ausschau halten.

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