Marianne Dubuc

 4.6 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Der Löwe und der Vogel, Nenn mich nicht Mama! und weiteren Büchern.

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Briefträger Maus in unglaublicher Mission
Neu erschienen am 15.08.2018 als Hardcover bei Julius Beltz GmbH & Co. KG.
Briefträger Maus
Neu erschienen am 13.08.2018 als Hardcover bei Julius Beltz GmbH & Co. KG.

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Marianne DubucDer Löwe und der Vogel
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Der Löwe und der Vogel
Der Löwe und der Vogel
 (2)
Erschienen am 26.09.2014
Marianne DubucBus fahren
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Bus fahren
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 (1)
Erschienen am 29.04.2016
Marianne DubucWenn das Schaf ein Igel wär ... und noch viele Tiere mehr
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Marianne DubucGute Nacht, ihr Lieben!
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Gute Nacht, ihr Lieben!
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Erschienen am 07.02.2018
Marianne DubucLucie und die Vier
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Lucie und die Vier
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 (0)
Erschienen am 07.02.2018
Marianne DubucBriefträger Maus in unglaublicher Mission
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Briefträger Maus in unglaublicher Mission
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 (0)
Erschienen am 15.08.2018
Marianne DubucGute Nacht, ihr Lieben!
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Gute Nacht, ihr Lieben!
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Erschienen am 02.02.2015
Marianne DubucMeine große kleine Welt
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Meine große kleine Welt
Meine große kleine Welt
 (0)
Erschienen am 22.10.2010

Neue Rezensionen zu Marianne Dubuc

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Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Nenn mich nicht Mama!" von Marianne Dubuc

Eine fantasie- und gefühlvolle Freundschaftsgeschichte
Kinderbuchkistevor einem Jahr

Manchmal steht das Glück völlig unverhofft und nicht gewollt vor der Tür. Das erlebt auch das kleine Eichhörnchen Otto, das in einem grooooßem Baum lebt.
Otto hat sich seine kleine Wohnung gemütlich eingerichtet und scheint sehr zufrieden mit seinem ruhigen Leben zu sein. Doch dieses Baumparadies wird je gestört. Als er eines Tages nach Hause kommt liegt eine stachelige Kugel vor der Tür.
Ein wenig sieht es aus wie eine Kastanienfrucht.
Otto stört es nicht weiter. Er klettert über die Kugel in sein Haus.
Als es wenig später ein seltsames Geräusch vor der Tür gibt und er nach dem rechten schaut entdeckt er, das sich die Kugel geöffnet hat und ein seltsames kleines Wesen den Kopf heraus steckt und ihn gleich mit Mama begrüßt.
Doch Otto mag es gar nicht von dem weißem haarigem Wesen mit Mama angesprochen zu werden.
Wer da wohl sein Kind vergessen hat?
Egal. Wer immer es war wird sein Baby wohl schon wieder holen, denkt Otto und überhaupt "Vorsicht ist die Mutter der Porzellan Kiste".
Ob er schon ahnt, das dieses kleine Wesen sein Leben völlig auf den Kopf stellen wird?
Wohl nicht, denn er geht zurück in seine Wohnung und ignoriert erst einmal die Ereignisse. Doch irgendwie plagt ihn dann doch das schlechte Gewissen.
Muss man sich nicht doch kümmern?
Es ist dunkel und eine Mama für den kleinen nicht in Sicht.
Also beschließt er sich doch dem Wesen in der kugel anzunehmen. wenigstens diese eine Nacht. am Morgen wird die mutter bestimmt kommen um ihr Baby zu suchen.
Liebevoll nimmt er die kleine weiße, haarige Kugel mit in seine Hängematte.
Am nächsten Morgen staunt Otto nicht schlecht. Sein Gast ist über Nacht viel, viel größer geworden.
Auch am nächsten Tag fehlt jede Spur von der Mutter und das kleine, große Wesen spricht ihn immer noch mit Mama an.
Wenn keiner nach dem kleinen sucht muss Otto eben handeln, doch vergebens.
Jeden Nacht wächst "Piep" mehr und mehr von seiner Mutter jedoch gibt es absolut keine Spur. Wohin Otto auch geht sie ist nicht zu finden.
Eines Tages, "Piep" ist nun schon wesentlich größer als das Eichhörnchen, kommt Otto von der Suche nach Hause und Piep hat eine wunderbare Suppe gekocht. Er hat aufgeräumt und es so richtig gemütlich gemacht.
Das ist wohl dann der Punkt, an dem Otto bewusst wird, das er mit einem Gast oder Freund doch auch ein schönes Leben sein kann. So richtig eingestehen tut er sich das Ganze aber noch nicht.
Es ist ein schleichender Prozess, den Marianne Dubuc da in ihrem wunderbaren, sehr einfühlsamen Bilderbuch erzählt, an dessen Ende wir erfahren wie schön und besonders Freundschaft ist.
Nicht nur die Geschichte transportiert dieses Bewusstsein von Entwickelnder tiefer Freundschaft sondern zu einem großen Teil auch die wunderbaren, warmen, weichen, stimmungsvollen Zeichnungen, die diese Geschichte so intensiv illustrieren.
Sie dominieren nicht nur sondern lassen auch die Größenverhältnisse eindrucksvoll lebendig werden.
Mit 68 Seiten hat das Buch über doppelt soviel Seiten wie die meisten Bilderbücher. Das zeigt schon wie viel Raum und Gewicht die Bilder bekommen um die Botschaft der Geschichte auch zu visualisieren, den viel Text hat die Geschichte nicht. Die Bildsprache ist hier im Vordergrund und lässt uns beim Betrachten schnell in die Geschichte eintauchen, mit empfinden, mit fühlen.
Gerade kleinere Kinder bekommen so schnell einen Einstieg und auch wenn  man vielleicht meinen könnte, sie wären noch nicht in der Lage sich die Geschichte über die Bilder zu erschließen verstehen sie genauso schnell wie die Größeren, worum es hier geht. Die Erzählung begleitet hier die Bilder und die Bilder die Erzählung. Eine äußerst gelungene und auch künstlerisch sehr ansprechende Einheit in der sich beide Bereiche verweben zu einem wunderbarem Ganzen.
Einer Freundschaftsgeschichte, die deutlich macht wie schön und besonders Freundschaft sein kann.
Otto hat nichts vermisst, wollte keine "Störung" in seinem so friedlich, gemütlich eingerichtetem Leben und erkennt, dass es mit jemandem an seiner Seite doch so viel reicher ist zu Leben.


*

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bookmouses avatar

Rezension zu "Der Löwe und der Vogel" von Marianne Dubuc

Der Löwe und der Vogel
bookmousevor 3 Jahren

Seit ich meinen neuen Job habe, komme ich noch weniger zum Bloggen, was ich persönlich sehr schade finde. Meine Kollegin meinte letztens zu mir, wer in einer Bibliothek arbeitet, kommt weniger zum Lesen. Deshalb ist es schon etwas anderes, ob man seinen Samstagmittag mit dem Stellenteil der Tageszeitung verbringt oder mit einem Kinderbuch. Sehr viel angenehmer ist da doch das Kinderbuch.

Die Freundschaft zwischen einem Löwen und einem Vogel entsteht zufällig. Die Geschichte ist natürlich fiktiv (erfunden). Das gibt es im wahren Leben gar nicht oder wenn, dann ist es nur schwer vorstellbar. Die beiden verbringen den ganzen Winter zusammen, bis der Vogel wieder gesund ist und wieder fliegen kann.

Fazit: Ein sehr süßes Bilderbuch mit einer versteckten Botschaft. Die Bedeutung, die dahintersteckt ist ganz einfach. Ich interpretiere es so, dass wenn ein Freund seine eigenen Wege geht, bedeutet das nicht das Ende der Freundschaft. Es bedeutet, dass es die Freundschaft nur umso besonderer macht. Ich habe es selber schon erlebt. Eine Freundin ist in eine andere Stadt gezogen. Das bedeutete nicht das Ende unserer Freundschaft, im Gegenteil. Es hat sie nur noch besonderer gemacht.

Zum Vorlesen, aber auch zum Selber lesen.

Empfohlenes Alter: 4 – 6 Jahre

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W

Rezension zu "Bus fahren" von Marianne Dubuc

Ein ganz zart und poetisch illustriertes Bilderbuch
WinfriedStanzickvor 3 Jahren



Die kleine Clara soll ihre Oma besuchen. Dafür muss sie mit dem Bus über Land fahren. Es ist das erste Mal, dass sie diese Reise alleine macht. Schon in der Vorfreude darauf spürt sie das große Abenteuer, das sie da erwartet.   Ihre Mutter hat ihr Plätzchen als Proviant mitgegeben  und eine Jacke, falls es kalt wird. Doch die zieht sie bald aus, nachdem sie noch ihrer Mutter zum Abschied gewunken hat.

Die Mitfahrer Claras in dem Bus sind als ganz unterschiedliche Tiere liebevoll gezeichnet. Große sind dabei und kleine. Clara beobachtet sie und macht sich so ihre Gedanken über ihr Aussehen und was sie machen, nachdem sie ausgestiegen sind.

Der Bus fährt durch einen Wald und dann wird es plötzlich dunkel. Ein Tunnel! Je mehr sich Clara ihrem Ziel nähert, desto leerer wird der Bus. Umso größer ist die Freude, als sie ihre Oma an der Haltestelle sieht: „Da bin ich! Ich muss dir ganz viel erzählen.“

Ein ganz zart und poetisch illustriertes Bilderbuch über den Mut von Eltern loszulassen und das große Abenteuer, dass es für Kinder bedeutet, das erste Mal allein eine kleine Reise zu unternehmen, ein erster selbständiger Schritt in die Welt, in der es so viel zu sehen und wahrzunehmen gibt.

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