Marianne Dubuc Nenn mich nicht Mama!

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 0 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Nenn mich nicht Mama!“ von Marianne Dubuc

Eines Morgens findet Otto, das Eichhörnchen, vor seiner Haustür eine stachlige grüne Kugel. Darin steckt ein flauschiges Wesen, das immerzu »piep« macht und »Mama, Mama« ruft. Oh nein, eine Mama will Otto bestimmt nicht sein! Aber so sehr er sich auch windet, das Fellknäuel macht sich in Ottos beschaulichem Leben breit und wirbelt es kräftig durcheinander …
Eine kleine Geschichte über eine große Freundschaft mit Hindernissen.

Eine fantasievolle Freundschaftsgeschichte

— Kinderbuchkiste

Stöbern in Kinderbücher

Was du niemals tun solltest, wenn du unsichtbar bist

Hatte mir etwas mehr von dieser Geschichte erhofft...

Rees

Mia 11: Mia und der Jette-Jammer

Hatte jede Menge Spaß mit dem Buch

Lina-Maus

Simsaladschinn - Die verflixte siebte Zutat

Eine gute Geschichte die manchmal witzig war,aber leider hab ich nicht immer alles verstanden.

Lina-Maus

Plötzlich Pony - Eine Freundin zum Pferdestehlen

Ein Pony als beste Freundin ist einfach toll

Lina-Maus

Ich wollt, ich wär ein Kaktus

Tolle, witzige Geschichte über die Schwierigkeiten eines Neubeginns. Wunderbare Erzählweise, symphatische Protagonisten.

nefertiri

Valor. Die Verschwörung im Königreich

Überraschend gut und äußerst spannend!

merle88

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine fantasie- und gefühlvolle Freundschaftsgeschichte

    Nenn mich nicht Mama!

    Kinderbuchkiste

    10. October 2017 um 21:54

    Manchmal steht das Glück völlig unverhofft und nicht gewollt vor der Tür. Das erlebt auch das kleine Eichhörnchen Otto, das in einem grooooßem Baum lebt.Otto hat sich seine kleine Wohnung gemütlich eingerichtet und scheint sehr zufrieden mit seinem ruhigen Leben zu sein. Doch dieses Baumparadies wird je gestört. Als er eines Tages nach Hause kommt liegt eine stachelige Kugel vor der Tür.Ein wenig sieht es aus wie eine Kastanienfrucht.Otto stört es nicht weiter. Er klettert über die Kugel in sein Haus.Als es wenig später ein seltsames Geräusch vor der Tür gibt und er nach dem rechten schaut entdeckt er, das sich die Kugel geöffnet hat und ein seltsames kleines Wesen den Kopf heraus steckt und ihn gleich mit Mama begrüßt.Doch Otto mag es gar nicht von dem weißem haarigem Wesen mit Mama angesprochen zu werden.Wer da wohl sein Kind vergessen hat?Egal. Wer immer es war wird sein Baby wohl schon wieder holen, denkt Otto und überhaupt "Vorsicht ist die Mutter der Porzellan Kiste".Ob er schon ahnt, das dieses kleine Wesen sein Leben völlig auf den Kopf stellen wird?Wohl nicht, denn er geht zurück in seine Wohnung und ignoriert erst einmal die Ereignisse. Doch irgendwie plagt ihn dann doch das schlechte Gewissen.Muss man sich nicht doch kümmern?Es ist dunkel und eine Mama für den kleinen nicht in Sicht.Also beschließt er sich doch dem Wesen in der kugel anzunehmen. wenigstens diese eine Nacht. am Morgen wird die mutter bestimmt kommen um ihr Baby zu suchen.Liebevoll nimmt er die kleine weiße, haarige Kugel mit in seine Hängematte.Am nächsten Morgen staunt Otto nicht schlecht. Sein Gast ist über Nacht viel, viel größer geworden.Auch am nächsten Tag fehlt jede Spur von der Mutter und das kleine, große Wesen spricht ihn immer noch mit Mama an.Wenn keiner nach dem kleinen sucht muss Otto eben handeln, doch vergebens.Jeden Nacht wächst "Piep" mehr und mehr von seiner Mutter jedoch gibt es absolut keine Spur. Wohin Otto auch geht sie ist nicht zu finden.Eines Tages, "Piep" ist nun schon wesentlich größer als das Eichhörnchen, kommt Otto von der Suche nach Hause und Piep hat eine wunderbare Suppe gekocht. Er hat aufgeräumt und es so richtig gemütlich gemacht.Das ist wohl dann der Punkt, an dem Otto bewusst wird, das er mit einem Gast oder Freund doch auch ein schönes Leben sein kann. So richtig eingestehen tut er sich das Ganze aber noch nicht.Es ist ein schleichender Prozess, den Marianne Dubuc da in ihrem wunderbaren, sehr einfühlsamen Bilderbuch erzählt, an dessen Ende wir erfahren wie schön und besonders Freundschaft ist.Nicht nur die Geschichte transportiert dieses Bewusstsein von Entwickelnder tiefer Freundschaft sondern zu einem großen Teil auch die wunderbaren, warmen, weichen, stimmungsvollen Zeichnungen, die diese Geschichte so intensiv illustrieren.Sie dominieren nicht nur sondern lassen auch die Größenverhältnisse eindrucksvoll lebendig werden.Mit 68 Seiten hat das Buch über doppelt soviel Seiten wie die meisten Bilderbücher. Das zeigt schon wie viel Raum und Gewicht die Bilder bekommen um die Botschaft der Geschichte auch zu visualisieren, den viel Text hat die Geschichte nicht. Die Bildsprache ist hier im Vordergrund und lässt uns beim Betrachten schnell in die Geschichte eintauchen, mit empfinden, mit fühlen.Gerade kleinere Kinder bekommen so schnell einen Einstieg und auch wenn  man vielleicht meinen könnte, sie wären noch nicht in der Lage sich die Geschichte über die Bilder zu erschließen verstehen sie genauso schnell wie die Größeren, worum es hier geht. Die Erzählung begleitet hier die Bilder und die Bilder die Erzählung. Eine äußerst gelungene und auch künstlerisch sehr ansprechende Einheit in der sich beide Bereiche verweben zu einem wunderbarem Ganzen.Einer Freundschaftsgeschichte, die deutlich macht wie schön und besonders Freundschaft sein kann.Otto hat nichts vermisst, wollte keine "Störung" in seinem so friedlich, gemütlich eingerichtetem Leben und erkennt, dass es mit jemandem an seiner Seite doch so viel reicher ist zu Leben.*

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks