Marianne Efinger

 3.8 Sterne bei 38 Bewertungen
Autorin von Gottes leere Hand, Bille Boss hat den richtigen Riecher und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Marianne Efinger

Marianne Efinger wurde 1958 im süddeutschen Raum geboren. Nach einigen Semestern Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Philosophie an der Universität Stuttgart war sie zunächst in der Marketingabteilung eines philosophischen Verlags tätig, dann im Landesverband einer Umweltschutzorganisation. Nach einem Unfall machte sie eine Ausbildung zur Krankenschwester. Die in diesem Beruf gemachten Erfahrungen wurden in „Gottes leere Hand“ literarisch verarbeitet. Seit 2003 lebt Marianne Efinger mit ihrem Mann in der Bretagne.

Alle Bücher von Marianne Efinger

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Marianne EfingerGottes leere Hand
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Gottes leere Hand
Gottes leere Hand
 (35)
Erschienen am 13.07.2010
Marianne EfingerBille Boss sorgt für Sonnenschein
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Bille Boss sorgt für Sonnenschein
Bille Boss sorgt für Sonnenschein
 (1)
Erschienen am 01.06.2016
Marianne EfingerBille Boss hat den richtigen Riecher
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Bille Boss hat den richtigen Riecher
Bille Boss hat den richtigen Riecher
 (1)
Erschienen am 06.02.2017
Marianne EfingerLisa und die Brombeerprinzessin. Löwen, die brüllen, beißen nicht
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Lisa und die Brombeerprinzessin. Löwen, die brüllen, beißen nicht
Marianne EfingerLisa und die Brombeerprinzessin. Freundschaftstage sind die schönsten
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Lisa und die Brombeerprinzessin. Freundschaftstage sind die schönsten
Marianne EfingerLisa und die Brombeerprinzessin - Viele Törtchen für ein Abenteuer
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Lisa und die Brombeerprinzessin - Viele Törtchen für ein Abenteuer
Marianne EfingerGottes leere Hand: Roman
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Gottes leere Hand: Roman
Gottes leere Hand: Roman
 (0)
Erschienen am 14.03.2012
Marianne EfingerLisa und die Brombeerprinzessin
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Lisa und die Brombeerprinzessin
Lisa und die Brombeerprinzessin
 (0)
Erschienen am 05.06.2013

Neue Rezensionen zu Marianne Efinger

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Schmunzlmauss avatar

Rezension zu "Gottes leere Hand" von Marianne Efinger

Leider abgebrochen - nicht geschafft.
Schmunzlmausvor einem Jahr

Also, anfangs fand ich das mit den vielen Details ja schon sehr spannend. Aber irgendwann hat sich das Buch so in Details verloren, dass ich es einfach nicht geschafft habe, das Buch zu lesen, als ich noch Zeit hatte zum Lesen. Dann wurde mein Sohn älter und hat mich mehr beschäftigt und ich kam monatelang nicht mehr zum Lesen, obwohl ich es mir fest vorgenommen hatte, das Buch doch noch zu Ende zu bringen.
Leider habe ich bis dato noch nicht festgestellt, wie genau sich die Handlungsstränge miteinander verbinden. Für meinen Geschmack laufen sie zu lange nebeneinander her - und ich hatte mich inzwischen schon fast durch 2/3 des Buches gequält.
Tut mir sehr leid, aber dieses Buch hat mich einfach nicht gepackt und ich schaffe es nicht, mich durch den Rest zu quälen. Ich musste leider abbrechen.

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Gottes leere Hand" von Marianne Efinger

Beängstigende Einblicke in eine gesellschaftliche Tabuzone
R_Mantheyvor 3 Jahren

Ein solches Buch kann man wahrscheinlich nur schreiben, wenn man einen Lebenslauf wie Marianne Efinger vorweisen kann. Sie hat "einige Semester Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Philosophie" studiert und sich danach ausprobiert, wobei sie auch eine Ausbildung zur Krankenschwester absolvierte. Ihre in diesem Beruf gewonnenen Erfahrungen vermittelt sie uns in stark verdichteter Form in ihrem Buch "Gottes leere Hand", das weniger ein Roman als vielmehr eine Art Dokumentarbericht ist, der die Geschehnisse einer Woche in einer Klinik für Innere Medizin erzählt. Die handelnden Personen werden uns zwar vorgestellt, doch die Schärfentiefe dieser Schilderungen ist meistens gering, vielmehr überwiegt eine gewisse Typisierung.

So erscheinen drei Ärzte auf der Bildfläche: ein unsicherer, noch studierender Praktikant, die die Klinik leitende resolute Oberärztin und ein Professor, der ausschließlich mit der Organisation des Hauses kämpft. Ebenso ist die ganze Bandbreite an Patienten vorhanden. Im Mittelpunkt steht Manuel Jäger, der mit der seltenen Glasknochenkrankheit geboren wurde und damit in Krankenhäusern schon fast seinen zweiten Lebensmittelpunkt zugeteilt bekam. Er ist intelligent genug, um sich mit seiner Krankheit besser auszukennen als die meisten der ihn behandelnden Ärzte, für die er nicht selten ein willkommener Exot ist.

Glaubt man wissenschaftlichen Untersuchungen, dann geht ein Arzt bei seiner Diagnostik erst einmal anhand der Symptome seine innere Datenbank durch, bis er einen Treffer landet. Weichen danach Schilderungen des Patienten von dieser Diagnose ab, dann werden sie meistens ignoriert, da der Arzt grundsätzlich schlauer ist als der unstudierte Hilfesuchende. Genau dies wird Manuel hier zum Verhängnis.

Parallel zu dieser Haupthandlung laufen zahlreiche Nebenstränge mit anderen "Fällen", die den Krankenhausalltag aus verschiedenen Sichtwinkeln betrachten. Leider sind die beschriebenen Zustände und Abläufe in dieser Romanklinik nicht übertrieben dargestellt, wenngleich sie in der auch zeitlich verdichteten Form doch sehr bedrohlich oder deprimierend erscheinen. Eigentlich müsste man sich nach dem Lesen dieses Textes schwören, dass man ab sofort so gesund lebt, dass man hoffentlich nie in ein Krankenhaus muss oder alt und zugleich krank wird.

Fazit.
Für einen Roman sind Elfingers Geschichten zu lebensecht und mit zu viel medizinischen Details ausgestattet. Dafür findet der Leser eine Schilderung von Zuständen und Abläufen, die er vielleicht besser nicht kennen sollte, weil sie beängstigend sind. Wahrscheinlich wollte Frau Elfinger uns in diese Tabuzone der Gesellschaft mitnehmen, weil sie nur so ihre eigenen Erlebnisse verarbeiten konnte. Als Roman besitzt das Buch einige erzählerische Schwächen, als gut geschriebener Bericht über die Wirklichkeit ist es wohl leider der Wahrheit näher als man glauben will.

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Ikopikos avatar

Rezension zu "Gottes leere Hand" von Marianne Efinger

Gottes leere Hand
Ikopikovor 4 Jahren

Eine Woche Krankenhausalltag auf 377 Seiten. Klingt langweilig, ist es aber nicht.
Manuel hat die Glasknochenkrankheit. Er wird in eine Klinik eingeliefert. Wieder mal. Und wieder mal gegen seinen Willen. Er will nicht mehr an die Maschinen. Vor allem das Beatmungsgerät quält ihn. Doch in der Klinik findet er einen Weg um Abschied zu nehmen. Abschied von seinem Leben als Glasknochenmann. Er hat sein Leben geliebt, trotz des Mitleids oder des Spotts vieler Mitmenschen. Aber nun ist es Zeit für ihn, zu gehen.
In der Klinik gelangt er auf die Gastroenterologie, in der Dagmar als Schwester arbeitet. Dagmar ist krank, trotzdem schleppt sie sich zur Arbeit. Wer soll sich sonst um die Patienten kümmern? Das Pflegepersonal ist schon mehr als überlastet. Dagmar wünscht sich mehr Zeit um sich so um die Patienten kümmern zu können, wie es ihnen gebührt. Sie hastet über die Flure und versucht sich so gut es geht zu kümmern. Und das schlechte Gewissen hastet ihr nach.
Christian ist PJler und geprägt von dem Wunsch, der Menschheit zu helfen. Diese Hoffnung stirbt bereits nach wenigen Tagen „Echteinsatz“. Christian fügt sich in die eigenen Regeln der Klinik ein.
Neben diesen Hauptpersonen wird das Leben anderer Patienten und Beschäftigten erzählt. Gefallen hat mir dabei, dass an vielen Stellen das „Leben nach dem Krankenhaus“ weitererzählt wird. Auch wenn dies meist kein schönes Leben ist.
Ein bisschen gestört hat mich, dass meiner Meinung nach versucht wurde, auch wirklich alle kritischen Punkte unterzubringen. Da ist die Aidskranke und die Verletzung eines Patienten mit einer gebrauchten Spritze. Da ist der alte Mann, der gegen seinen Willen in ein Pflegeheim eingeliefert wird. Natürlich fehlt Mobbing nicht, sowie Fehler durch Überarbeitung. Die Ärzte verbringen einen Großteil ihrer Zeit mit Arbeitskreisen zur Verbesserung der finanziellen Situation in der Klinik anstatt sich mit den Patienten zu beschäftigen. Eine Umfrageaktion wird gefälscht und ergibt für die Klinik ein super Ergebnis… Es gibt eine Reihe weiterer negativer Punkte, die aufgeführt werden.
Ich habe solche Krankenhäuser nicht kennengelernt und fand es daher übertrieben. Aber vielleicht habe ich auch nicht hinter die Kulissen gucken können.
Mich hat dieses Buch zum Nachdenken angeregt. Und auch ein paar Tränchen sind geflossen.

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