Marianne Fredriksson Geliebte Tochter

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Inhaltsangabe zu „Geliebte Tochter“ von Marianne Fredriksson

Sie wollte es ihrer Tochter nie erzählen. Doch das Leben verlangt die Wahrheit. »Marianne Fredriksson, die große schwedische Schriftstellerin hat ein Buch geschrieben, das alle Mütter und Töchter lesen sollten. Es behandelt Fragen, die jede Frau bewegen und setzt sich gleichzeitig mit dem schwierigen Thema »Gewalt gegen Frauen« auseinander. Ein Roman der Spitzenklasse!« Familie.de

So schön der Anfang des Romans auch ist, so sehr lässt das Ende dann leider zu wünschen übrig.

— Krimifee86
Krimifee86

Das erste Buchdrittel hat mich gefesselt - dann wurde die Geschichte flach und könnte von Rosamunde Pilcher stammen.

— Petra54
Petra54

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    Geliebte Tochter
    Krimifee86

    Krimifee86

    24. September 2015 um 13:32

    Klappentext: Katarina ist Architektin, jung, erfolgreich und ungebunden. Die Freiheit, ihr Leben selbst zu bestimmen, ist ihr das Wichtigste. Männer finden sie attraktiv, und sie liebt die Kunst der Verführung. Aber einer festen Bindung weicht sie aus. Zu ihrer Mutter Elisabeth hat sie immer Distanz gewahrt. Nie hat sie verstehen können, warum Elisabeth damals so lange bei ihrem gewalttätigen Mann ausharrte. Katarina ist von ihrem amerikanischen Liebhaber Jack schwanger und will ihr Kind unbedingt zur Welt bringen. Ganz unerwartet reagiert Elisabeth mit großer Freude. Jacks Reaktion dagegen ist ein Schock. Er schlägt sie brutal nieder und kehrt in die USA zurück. Katarina erwacht im Krankenhaus, und plötzlich werden schlimme Kindheitserinnerungen wach. Ist Gewalt vielleicht erblich, nicht nur beim Täter, sondern auch beim Opfer? Katarina spürt, dass sie mit ihrer Mutter sprechen muss. Endlich finden die beiden Frauen einen Weg, einander näher zu kommen. Als der fürsorgliche Kunstmaler Viktor Emanuel Karlsson sich in Katarina verliebt, scheint ihr Leben wieder eine glücklichere Wendung zu nehmen. Da taucht noch einmal der Vater ihres Kindes auf. In ihrem neuen Roman erzählt Marianne Fredriksson eine Geschichte, die Generationen verbindet. Wer bin ich wirklich? Warum bin ich so geworden? Was ist wichtig? Wie finde ich wahre Liebe? Fragen, die jede Frau bewegen. Marianne Fredriksson zeigt den Weg zu den Antworten. Cover: Schönes Cover!! Ich mag es echt total gerne. Zum einen dieses eher altmodische Bild einer Mutter und ihrer Tochter am Strand, das auf mich sehr ansprechend wirkt. Zum anderen passt es natürlich super zum Titel. Auch Schrift und Farbgestaltung gefallen mir sehr gut. Alles in allem echt gelungen. Schreibstil: Der Schreibstil war wirklich schön. Ich nenne ihn mal poetisch. Eine gute Sprache, die mir sehr gefallen hat, sodass man sich direkt in die Geschichte hineinversetzen konnte. Leider fand ich den Charakter der Katharina nicht so überzeugend. Elisabeth, ihre Mutter habe ich geliebt, aber mit Katharina konnte ich nicht wirklich etwas anfangen. Sie wirkte auf mich wie gesagt nicht sonderlich realistisch. Von den Nebencharakteren her mochte ich Erika noch sehr gerne, auch wenn sie einen leicht mystischen Touch hatte. Aber auch das hat mir gut gefallen. Die Story: Die Story hat mir am Anfang sehr gut gefallen. Katharina, die von ihrem Freund geschlagen wird und über dieses negative Ereignis wieder einen Zugang zu ihrer Mutter findet. Eine schöne Idee und anfangs auch sehr schön umgesetzt. Dann jedoch nimmt die Geschichte einen Verlauf, der mir nicht so zusagt, denn es wirkt irgendwie doch sehr abstrus und auch erzwungen: Über den Klempner in der Wohnung ihres Bruders, den Maler von nebenan und die Taufe der kleinen Laila. Alles passte nicht mehr so richtig zusammen und hatte irgendwann nicht mehr richtig Hand und Fuß. Es wäre besser gewesen, die Autorin wäre bei der ursprünglichen schmalen Version der Geschichte geblieben, statt immer mehr Begebenheiten in den Verlauf mit einzuschleusen, die die anfänglich gestellten Fragen vollkommen in den Hintergrund drängen. Fazit: Nach etwa der Hälfte des Romans hätte ich dem Ganzen noch 4,5 Punkte gegeben. Dann jedoch nahm die Geschichte einen Verlauf, der mir überhaupt nicht gefallen hat und der die eigentliche Intention in den Hintergrund rücken ließ. Das fand ich sehr schade und es führt dazu, dass ich diesem am Anfang wunderbaren Roman nun am Ende nur noch drei Punkte geben kann.

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  • der Anfang liest sich wunderbar

    Geliebte Tochter
    Petra54

    Petra54

    13. June 2015 um 19:30

    Ich habe mich schnell festgelesen und mich für die spannende Mutter-Tochter-Geschichte brennend interessiert. Leider hielt die Spannung nicht über das erste Drittel des Buches hinaus und flachte ins Rosa-Pilcher-Niveau ab, so dass ich bald die Lust am Weiterlesen verlor und nicht einmal wissen möchte, wie die Geschichte ausgeht.

  • Rezension zu "Geliebte Tochter" von Marianne Fredriksson

    Geliebte Tochter
    mabuerele

    mabuerele

    04. October 2010 um 18:28

    Katarina, eine junge Architektin, bekommt von ihrem amerikanischen Freund Jack ein Kind. Jack ist verheiratet. Katarina will das Kind allein groß ziehen. Als sie Jack von dem Kind erzählt, schlägt er sie brutal. Katarina hatte in ihrer Kindheit die Gewalttätigkeiten ihres Vaters erlebt. Damals konnte sie nicht verstehen, warum ihre Mutter die Trennung nicht rechtzeitig vollzogen hat. Jetzt erzählt ihre die Mutter aus ihrem Leben. Wie geht eine Frau mit Gewalt um? Warum gibt sie sich die Schuld? Feinfühlig und doch überzeugend werden diese Fragen angesprochen. Verschiedene Standpunkte müssen gegeneinander abgewogen werden. Gedanken und Gefühle der Opfer, in diesem Falle gebildeter und selbstständiger Frauen, nehmen einen breiten Raum ein. Die Ursachen männlicher Gewalt werden nur am Rande gestreift, soweit es für das Verständnis der Handlung notwendig ist. Ein lesenswertes Buch, das ein Thema unserer Zeit unter Einbeziehung persönlicher Schicksale beleuchtet und dabei auch den Einfluss der Erziehung in der Kindheit nicht vernachlässigt! Dabei wird auf jede Art von Moralisierung verzichtet. Marianne Fredriksson versteht, ihre Leser zu fesseln.

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  • Rezension zu "Geliebte Tochter" von Marianne Fredriksson

    Geliebte Tochter
    Buechereule

    Buechereule

    26. September 2010 um 16:14

    Klappentext: Sie ist jung, attraktiv und genießt es, verliebt zu sein. Auch ohne feste Beziehung will die Architektin Katarina das Kind ihres Liebhabers Jack bekommen. Die Mutter Elisabeth reagiert, anders als Katarina erwartet, mit Verständnis und Freude. Doch Jack rastet aus. Außer sich vor Wut schlägt er seine Geliebte bewusstlos. Jetzt erkennt Elisabeth, dass sie die Wahrheit nicht mehr verschweigen kann. Sie muss erzählen, wovor sie die geliebte Tochter immer bewahren wollte. Inhalt: Katarina, selbstbewusst und unabhängig, will das Kind ihres Liebhabers Jack bekommen. Als dieser davon erfährt, schlägt er sie krankenhausreif. Als Katarina im Krankenhaus wieder erwacht, fallen ihr Erinnerungen aus ihrer Kindheit ein. Die alles andere als schön sind. Denn auch ihre Mutter wurde geschlagen und zwar über Jahre hinweg. Katarina fragt sich, wieso ihre Mutter Elisabeth, die stark, intelligent und unabhängig ist, dies mit sich machen gelassen hat und sich nicht gewehrt hat. Wird auch das Ertragen von Gewalt vererbt und nicht nur die Gewaltneigung? Um dies zu begreifen erkennt Katarina, dass sie mit ihrer Mutter sprechen muss, denn nur so kann sie ihr Leben meistern. Sie redet mit ihrer Mutter und mit immer mehr aufkommenden Erinnerungen werden ihr auch Zusammenhänge klar und sie erkennt, weshalb Elisabeth ihren Mann nicht verlassen hat. Meinung: Mit „Geliebte Tochter“ packt Marianne Fredriksson ein heißes Eisen an: Gewalt gegen Frauen. Sie erzählt manchmal ziemlich nüchtern die Lebensgeschichte von Elisabeth, daher fällt es einem schwer in die Erzählung reinzukommen. Sehr gut gelingt es ihr dagegen die Annährung zwischen Katarina und Elisabeth darzustellen, die sanft erfolgt. Denn sie zeichnet die beiden Charaktere mit wenigen Worten vor und jeder Leser kann sich sein eigenes Bild von den beiden Frauen und ihren Männern machen. Wieder einmal eine schöne Erzählung von Marianne Fredriksson.

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  • Rezension zu "Geliebte Tochter" von Marianne Fredriksson

    Geliebte Tochter
    Henriette

    Henriette

    20. June 2010 um 20:35

    Jetzt hab ich es gelesen und fand es gut. Es ist eben halt ein Roman. Man müsste sich halt eingehender mit dem Thema Gewalt in der Partnerschaft beschäftigen. Dafür lang das Buch natürlich beiweitem nicht. Aber gute Ansätze sind da.
    Man kann von Glück sagen, daß man sich persönlich nicht mit dem Thema auseinandersetzen muss.

  • Rezension zu "Geliebte Tochter" von Marianne Fredriksson

    Geliebte Tochter
    pat_ricia

    pat_ricia

    02. December 2009 um 11:39

    Einfach geschrieben, schweres Thema.

  • Rezension zu "Geliebte Tochter" von Marianne Fredriksson

    Geliebte Tochter
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. November 2008 um 19:58

    Auch nach ein paar Tagen "sacken lassen" weiß ich noch nicht so recht, was ich von diesem Buch halten soll. Es beginnt als eine sehr anrührende Mutter-Tochter-Geschichte, wird dann immer rührseliger und kitschig, um schließlich ziemlich unrealistisch zu enden, zumindest empfinde ich es so. Alles ist, trotz der schlimmen Erlebnisse der beiden Frauen, so "Friede-Freude-Eierkuchen"-mäßig, irgendwie unglaubwürdig und so konstruiert und dadurch streckenweise sterbenslangweilig. Das Buch ist nicht wirklich schlecht, man kann es recht flüssig lesen, auch die sehr langatmigen Passagen, und auch der Ausdruck der Autorin ist angenehm, aber ein wenig ärgere ich mich über die verschwendete Zeit. Muss man nicht gelesen haben...

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  • Rezension zu "Geliebte Tochter" von Marianne Fredriksson

    Geliebte Tochter
    Bokmask

    Bokmask

    31. August 2008 um 14:39

    Meine Meinung: Ich denke dies Buch geht uns alle an. Die Problematik ist ja nun nicht gerade wenig in unserer Umgebung an der Tagesordnung. Frauen die von ihren Männer geschlagen werden. Warum ertragen Frauen eine solche Misshandlung? Warum gehen sie nicht weg von solchen Männern? Suchen sich Kinder von Misshandelten Müttern wirklich solche Partner die auch zur Gewalttätigkeit neigen? Marianne Fredriksson hat es mal wieder geschafft mich über Stunden zu fesseln. Mit einer Geschichte die mir unter die Haut ging. Sehr einfühlsam geht sie dabei zu Werke und versucht zu ergründen warum die zwei Hauptprotagonistinnen sich so und nicht anders verhalten. Die Tochter auf der Suche nach dem Warum. Die Mutter bei dem Versuch zu erklären warum. Aber bis es soweit ist das die Mutter der Tochter erzählt passiert so einiges. Aber im laufe der Geschichte versteht die Tochter immer mehr, oder versucht es zu verstehen. Die letztendliche Klärung wünscht man sich für so viele andere Frauen, und ich muss sagen dies Buch ist mal wieder ein Meisterwerk der Autorin. 6 volle Sterne von mir.

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