Marianne Fredriksson Hannas Töchter

(339)

Lovelybooks Bewertung

  • 396 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 3 Leser
  • 23 Rezensionen
(102)
(124)
(92)
(19)
(2)

Inhaltsangabe zu „Hannas Töchter“ von Marianne Fredriksson

Als Anna ihre fast 90jährige Mutter Johanna im Pflegeheim besucht, ist diese nicht mehr ansprechbar. Anna ist zugleich traurig und wütend. So viele Fragen möchte sie noch stellen, so vieles möchte sie noch wissen über das Leben ihrer Mutter Johanna und ihrer Großmutter Hanna. Wie ist es gewesen vor fast hundert Jahren auf dem Land, als Hanna mit ihrem unehelichen Sohn Ragnar den Müller Broman heiratete? Wieso konnte sie sich später nie an das Leben in der Großstadt Göteborg gewöhnen? Wie hat sich ihre Mutter gefühlt, als der Vater starb, und warum hat sie niemals rebelliert gegen ihr tristes Hausfrauendasein? Jetzt ist es zu spät, all diese Fragen zu stellen. Anna - Tochter und Enkelin - begibt sich allein auf die Reise durch das Leben ihrer Mutter und Großmutter und findet mit Hilfe ihrer Aufzeichnungen Zugang zum Leben ihrer Vorfahren und vor allem zu sich selbst. Marianne Fredriksson hat ein spannendes Buch über die Liebe geschrieben, in dem sie die drei einprägsamen Lebenslinien von Anna, Hanna und Johanna durch hundert Jahre schwedische Geschichte nachzeichnet.

Nicht gerade ein Highlight gewesen. Die Gedanken der Charakter sind verwirrend und springen zu schnell von einem Thema zum nächsten.

— Mondprinzessin
Mondprinzessin

Bedrückende und bewegende Familiengeschichte

— Skyhawksister
Skyhawksister

Finde das Buch sehr gut ist intressant und lehrreich 😊❤️

— Wihteblack
Wihteblack

beeindruckende geschichte, spannend erzählt!

— lisalercher
lisalercher

Die Geschichten dreier Generationen aus Schweden!

— Micha1985
Micha1985

Sehr berührend

— LionsAngel
LionsAngel

100 Jahre schwedische Familiengeschichte

— jala68
jala68

Mein Liebling unter allen. Wundervoll ehrlich, traurig und wahr. Lehrt das Leben neu zu betrachten

— Lunalutzi
Lunalutzi

In Hannas Töchter werden drei Frauen und mit ihnen drei Generationen einer Familie dargestellt. Die Ausprägungen der einzelnen Geschichten könnten unterschiedlicher nicht sein. Ein wirklich schönes Buch.

— alyeska
alyeska

Stöbern in Historische Romane

Der englische Botaniker

Hier ist Abenteuer und Exotik, aber gleichzeitig auch Wissenschaft in faszinierenden Eindrücken umgesetzt.

baronessa

Nachtblau

Der Weg einer mutigen jungen Frau in kein selbstbestimmtes Leben

Buecherfreundinimnorden

Sommer in Edenbrooke

Romantisches Buch, das mich sofort gepackt hat. Obwohl der Verlauf der Geschichte absehbar ist, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

Jinscha

Die Farbe von Milch

Die Sprache verzaubert und hat einen wundervollen Klang. Der Inhalt macht wütend und traurig. Die Geschichte zieht einen in den Bann.

BarbaraWuest

Marlenes Geheimnis

Frauenroman mit einem fesselnden historischen Hintergrund, den ich kaum aus der Hand legen mochte.

Bibliomarie

Fortunas Rache

Ein sehr guter und spannender historischer Roman, der neugierig auf Band 2 macht.

Corpus

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein beeindruckender Roman

    Hannas Töchter
    kassandra1010

    kassandra1010

    01. April 2017 um 19:39

    Über zwei Jahrhunderte begleiten wir Hannas Familie. Der Weg führt über Anna, Hanna zu Johanna. Alles beginnt mit einer Vergewaltigung und dem dann unehelichen Sohn Ragnar. Vom Land geht es in die Stadt und dann in die Großstadt und endet in einem Altenheim. Doch Anna gemüht sich und begibt sich auf die Spuren ihrer Vergangenheit und das ihrer Mutter und Großmutter.Ein beeindruckender Roman über ein junges Mädchen, dass schon sehr früh lernen musste, das es sich in der damaligen Zeit als Frau nicht leicht leben lies und einzig durch ihren eisigen Willen es geschafft hat, eine großartige Mutter und eine wahre Familienhüterin zu sein.

    Mehr
  • Hannas töchter

    Hannas Töchter
    Wihteblack

    Wihteblack

    07. August 2016 um 13:25

    Das Buch handelt von einer 100 jährigem schwedischen Familien Geschichte aus dem 17 Jahrhundert bis zur heutigen Zeit über 3 Generationen. Vom Leben Hanna und Johanna und Anna. Eine schöne Geschichte zum empfellen

  • Hanna, Johanna und Anna

    Hannas Töchter
    Micha1985

    Micha1985

    27. February 2016 um 09:39

    Inhalt:  Hier werden die Lebensgeschichte von drei Generationen Frauen erzählt. Hanna (die Großmutter), Johanna (die Mutter) und Anna (die Tochter). Es spielt in Schweden ab 1871.   Fazit: Hinter diesem Buch verbarg sich mehr, als ich zuerst gedacht hatte. Es hat mich wirklich in Erstaunen versetzt, dass mich die Lebensgeschichten der drei Frauen derart gefesselt haben. Es ist interessant zu erfahren, wie sich die Zeiten geändert haben durch die Generationen hindurch und wie trotzdem die ein oder andere Eigenschaft der Großmutter auch die Enkeltochter beeinflusst hat. Die Veränderung der Zeiten merkt man auch beim Lesen. Die Geschichte von Hanna, als das Leben noch relativ einfältig war und geprägt von harter Arbeit,auf dem Land, las sich daher relativ langsam. Erst ab Johanna die dann schon in einer etwas größeren Stadt wohnte und daher auch mehr "geboten" war, nahm die Lesegeschwindigkeit zu. Ebenfalls eine sehr interessante Erfahrung. Der Schreibstil der Autorin ist auch sehr eigen. Sie springt gerne von einem Thema zum nächsten und hat eine sehr gute Art Gedanken einfach in den Text einfließen zu lassen, auch wenn sie manchmal nicht wirklich passten, aber daher trotzdem igendwie wieder stimmig waren. Klingt komisch, aber man muss es wohl selbst gelesen haben um das zu verstehen. Es verleit dem Text definitv sehr viel Tiefe und man konnte sich in alle drei Frauen richtig gut hineinversetzen und erlebt, was unausgesprochene Worte anrichten können, bzw. wie sie falsch von der nächsten Generation interpretiert wurden. Ich würde das Buch als sehr empfehlenswert bewerten.

    Mehr
  • 100 Jahre schwedische Familiengeschichte

    Hannas Töchter
    jala68

    jala68

    Anna, ist auf der Suche nach ihren Wurzeln. Da die Mutter Johanna dement im Pflegeheim liegt kann sie leider keine Antworten mehr geben. Auch die Großmutter Hanna ist schon lange tot. Doch beide Frauen haben der Tochter bzw. Enkeltochter ihre Lebenserinnerungen hinterlassen. Anhand dieser drei fiktiven Lebensgeschichten zeichnet Marianne Fredriksson ein Bild aus der Sicht der drei einfachen Frauen. Hannas hartes Leben auf dem Land in der Nähe der norwegischen Grenze. Die nicht nur als zwölfjährige vergewaltigt wurde, sondern auch noch als Hure beschimpft wurde, als sie nach der Vergewaltigung ein Kind bekommt. Jahre später kämpft Tochter Johanna um ihren Platz im Leben und beginnt sich gegen Ungerechtigkeiten zur Wehr zu setzten. Am Ende ist aber auch sie gefangen im Frauenbild ihrer Zeit. Letztlich sucht auch Anna ihren Platz in der Welt und ist weit wenigen bereit Ungerechtigkeiten seitens der Männerwelt hinzunehmen. Alle drei Lebensgeschichten werden jeweils aus der Sicht von Hanna, Johanna und Anna erzählt. Aber natürlich kommen in diesen Erzählungen auch jeweils ihre Kinder und Enkelkinder, bzw. Mutter und Tochter, oder Großmutter und Mutter vor. So das sich einige Handlungsstränge aus anderer Sicht wiederholen. Mir hat diese Familienchronik im Ganzen gut gefallen, da sie an einigen wenigen Stellen, für meinen Geschmack, etwas zu langatmig war vergebe ich 4 von 5 Sternen.

    Mehr
    • 3
    parden

    parden

    04. January 2016 um 23:36
  • Hannas Töchter

    Hannas Töchter
    yvonne13

    yvonne13

    15. September 2014 um 08:54

    "Eins meiner Lieblingsbücher"...da kann ich mich nur anschließen, obwohl ich mich erst nicht so recht an das Buch wagte. Und dann konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen, über Schweden über das Leben von Hannah, Johanna und Anna. Die Beziehungen von Großmutter, Mutter und Tochter untereinander und die Beziehung zum Leben dieser drei so unterschiedlichen Frauen. Am Ende habe ich mich gefragt, was weiß man selbst über das Leben als Frau seiner eigenen Mutter und Großmütter. Ich kann dieses Buch nur empfeheln.

    Mehr
  • wirklicj gutes buch

    Hannas Töchter
    jeanne12194

    jeanne12194

    27. May 2014 um 00:11

    Eins meiner Lieblings Bücher

  • Einblicke in den Familienalltag über 100 Jahre - mit vielen Zwischentönen

    Hannas Töchter
    grinselamm

    grinselamm

    04. May 2014 um 16:02

    Angefangen in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts begleiten wir in dem Roman drei Frauen. Hanna, die auf dem Land in Schweden an der Grenze zu Norwegen aufgewachsen ist wurde mit 13 das erste Mal nach einer Vergewaltigung Mutter, heiratete mit 17 einen Müller, bekam 4 Söhne und schließlich eine Tochter, Johanna. Als mit 8 der Müller, Johannas Vater starb, zog die Familie in die Stadt, nach Göteborg. Dort wuchs Johanna auf, arbeitete, heiratete und bekam Anna. Anna sammelt die Geschichte ihrer Mutter und Großmutter. Warum eigentlich, um mehr von sich zu erfahren, mehr ihres Ursprungs!? Man erfährt, wie es den drei Frauen im Leben ergangen hat und somit auch die Veränderungen der Gesellschaft. Zwar spielt der Roman in Schweden, aber ich denke, dass es in den restlichen europäischen Ländern nicht viel anders gewesen ist. Harte Arbeit in Haus und Hof, die Sorge die Kinder durchzubringen und die Unterdrückung durch den Ehemann sind in den letzten 100 Jahren mehr der Selbstständigkeit der Frauen gewichen. Liebe und Familie beeinflusst uns aber trotzdem noch, wenn auch dies sich gewandelt hat. Ein Zeitzeugnis der leisen Art. Zwischentöne, die ja nicht greifbar sind, die aber gerade Begegnungen, Erlebnise, Eindrücke ausmachen, schwingen beim Lesen immer mit. Auch ich hab mich nicht ihrem Sog entziehen können, habe immer langsamer gelesen, um gerade diese Zwischentöne nachklingen zu lassen. Nicht Gesagtes, das mehr wiegt als Gesagtes.

    Mehr
  • Rezension zum BUch "Hannas Töchter" von Marianne Fredriksson

    Hannas Töchter
    ostseemagd

    ostseemagd

    03. April 2014 um 14:16

    Das Buch handelt von dem Generationenkonflikt, die Entwicklung der Frauenbewegung und der schwedischen Gesellschaft innerhalb dieser drei Generationen. Ich fande das Buch sehr interessant, wobei der Anfang ziemlich eintönig und langweilig war. Aber nach den ersten Seiten war es schön zu lesen wie die Gegend, in der das Buch handelt. Von der Grenze Norwegens über Göteburg bis nach Stockholm ist die Entwicklung der Gegenden und Städte zu sehen, wobei man dort die Historie Schwedens und der Gesellschaft kennen sollte, um alle Andeutungen zu verstehen. Ein anderes Thema ist die Liebe und Familie und wie man innerhalb der Familie mit Problemen umgeht. Dieses Thema stand im Vordergrund und für mich sehr gut beschrieben, da ich doch darüber nachdachte wie dies in unserem Land ist und ob wir auch so liberal zu der Zeit waren oder ob eher das Ansehen und der Status in der Gemeinschaft höher zu beurteilen war als die eigene Familie. Ich hatte Glück dieses Buch direkt in Schweden zu lesen. Die Städte kennenzulernen und auch die Geschichte und Gesellschaftsentwicklung der einzelnen nordischen Ländern zu studieren. Das sind auch die persönlichen Gründe, warum ich das Buch so gut fand. Anosnsten hätte es leider weniger Sterne bekommen.

    Mehr
  • Familienchronik

    Hannas Töchter
    Penelope1

    Penelope1

    06. December 2013 um 11:15

    Eine Familiengeschichte aus Schweden nahe der norwegischen Grenze, die drei Generationen umfasst. Anna will mehr über ihre Familie, besonders über ihre Mutter und Großmutter erfahren. Nun, da es schon fast zu spät ist, denn ihre Mutter liegt im Sterben. Doch sie findet Briefe und Dokumente, und so ist sie in der Lage, sich ein Bild über die Persönlichkeit ihrer Vorfahren zu machen. Sie durchlebt deren Höhen und Tiefen – meist wohl eher Tiefen, denn das Leben war alles andere als leicht - und entwickelt ein Verständnis für viele Verhaltens- und Charaktereigenschaften der für sie so wichtigen Frauen, nicht zuletzt für ihren eigenen Charakter, der unweigerlich mit den Erlebnissen ihrer Mutter Johanna und ihrer Großmutter Hannah verwoben ist. Die Sprache ist oft etwas nüchtern, kommt ohne viel „Schnörkel“ und Verzierungen aus, aber gerade dadurch wird der Eindruck verstärkt, dass hier nichts beschönigt wird, das Leben war und ist so, wie es ist – nicht immer einfach, wobei der Focus sich meist auf die eher unangenehmen und negativen Ereignisse richtet. Ein tiefgreifendes, emotionales Werk von Marianne Fredriksson, das ans Herz geht und nebenbei ein anschauliches Bild über das Zeitgeschehen und die Entwicklung der Lebensumstände und der Gesellschaft in Schweden seit 1871 (dem Geburtsjahr der Großmutter ) beschreibt. Interessant und sehr lesenswert !

    Mehr
  • Eine schwedische Familiengeschichte

    Hannas Töchter
    Schlehenfee

    Schlehenfee

    19. October 2013 um 00:02

    In ihrem Roman „Hannas Töchter“ erzählt Marianne Fredriksson die Lebensgeschichte dreier Frauen in Schweden: Hanna (geb. 1871) wird als Zwölfjährige vergewaltigt und fortan als Hure beschimpft. Eine Flucht gelingt ihr erst, als sie die Frau des Müllers wird, der auch ihren unehelichen Sohn adoptiert. Hannas Leben ist geprägt von Entbehrungen und der Abhängigkeit der Frauen von ihren Männern. Ihre Tohcter Johanna (geb. 1902) wächst nach dem Tod des Vaters in der Stadt auf und erlebt mit, wie sich die Klassengesellschaft langsam auflöst und Frauen ein etwas eigenständigeres Leben führen konnten. Ihre Tochter Anna (geb. 1937, Hannas Enkelin) ist irgendwie unzufrieden und rastlos in ihrem Leben. Für eine Recherche zu ihrem Buch begibt sie sich auf Spurensuche über das Leben ihrer Mutter und Großmutter und lernt dabei viel über sie. Im Nachhinein kann sie die beiden nun besser verstehen, vor allem, welche Erlebnisse sie prägten. Marianne Fredriksson beschreibt vor allem Hannas Leben sehr ausführlich und der Wandel der schwedischen Gesellschaft wird einem sehr deutlich vor Augen geführt. Alle drei Frauen sind auf ihre Weise stark, auch weil sie obendrein die Charakterschwächen oder Eigenschaften ihrer Männer ausgleichen müssen. Dennoch habe ich mich phasenweise beim Lesen gelangweilt und konnte mich vor allem in Anna kaum hineinversetzen, weil ihr Leben schon von modernem Komfort und den lapidaren Problemen der Nachkriegswohlstandsgesellschaft dominiert war. Die Beschreibung von Hannas und Johannas Leben war interessanter, obwohl dem Leser zu Zustände zu früheren Zeiten und die Unterschiede in Liebe/Ehe schon längst bekannt sind. Zumal die schwedische Geschichte im Vergleich mit anderen europäischen Ländern auch nicht viele hervorstechende Ereignisse zu bieten hat. Was ich vom Roman mitnehme: Mütter und Töchter haben oft unterschiedliche Ansichten und reagieren mit Unverständnis aufeinander. Doch es ist wichtig, dass man die Lebensgeschichte seiner Mutter/Großmutter kennt und versteht, welche Ereignisse sie prägten. Leider gelingt dies Anna im Buch erst nach dem Tod ihrer Mutter. Alles in allem Kann ich das Buch für alle empfehlen, die gerne Familiengeschichten lesen.

    Mehr
  • Lesemarathon vom 3. bis 6. Oktober 2013 - wer macht mit?

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben! das LovelyBooks-Team ist derzeit in begeisterter Lesestimmung und da dachten wir uns, dass der Feiertag in der kommenden Woche (3.10., Tag der deutschen Einheit) doch die perfekte Gelegenheit für einen großen Lesemarathon bietet. Vom 03.10. bis zum 06.10.2013 wollen wir so viele Bücher verschlingen, wie wir nur können. Seid ihr dabei? Natürlich wird es auch wieder Fragen und kleine Aufgaben geben, die zwischendurch für eine zusätzliche Auflockerung sorgen. Ansonsten darf hier fleißig über gerade Gelesenes und Bücher generell geplaudert werden. Ich übernehme dabei natürlich keine Verantwortung für eventuell wachsende Wunschzettel und platzende Bücherregale ;-) Also, stellt schon mal das passende Buchfutter und natürlich den Naschkram bereit, denn in der nächsten Woche wird hier "Buchsport" gemacht! Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind, was ihr so lest, wird es auch einige Aufgaben geben, die ihr lösen könnt. Wir starten am Donnerstag, dem 03.10. um 0 Uhr und lesen bis zum Sonntag ebenfalls 0 Uhr. Dabei sind Pausen natürlich strengstens erlaubt ;) Es muss also keinesfalls durchgelesen werden. Auch wer nur an einem bestimmten Tag mitmachen kann oder nur ein paar Stunden, der ist hier herzlich willkommen. Denn vor allem geht es doch um den Spaß am gemeinsamen Lesen! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Wisst ihr schon, was ihr lesen werdet? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt, z.B. eine Seitenzahl oder eine bestimmte Anzahl von Büchern, die ihr schaffen möchtet? Warum nehmt ihr teil und wart ihr früher schon mal dabei? :) Wer Lust hast, kann ja auch mal seine Bücherregale fotografieren und hier in einem Beitrag anhängen. Ich gucke mir immer sehr gern Bücherregale von anderen an! Dann können wir einen Blick auf die Auswahl werfen. PS: Unter allen Teilnehmern werden wir auch wieder eine kleine Überraschung verlosen :-) **************************************************** 1. Phase: Vorbereitung / Aufwärmung Zur Vorbereitung auf den großen Lesemarathon müssen wir uns natürlich erstmal aufwärmen. Hierfür werde ich vorab ca. alle 2 Tage bereits kleine Fragen oder Aufgaben stellen, die ich hier liste. Wer Lust hat, kann sie einfach beantworten. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir? Würdest du noch mehr von diesem Autor lesen? Auf welches Buch seid ihr schon länger neugierig - vielleicht steht es sogar schon im Regal - aber ihr habt es noch immer nicht gelesen? Wieso eigentlich nicht? Welches Buch hat euch so sehr berührt oder begeistert, dass ihr es am liebsten ganz vielen Menschen schenken oder weiterempfehlen möchtet? Was macht dieses Buch für euch besonders? Gibt es einen Autor, von dem ihr euch unbedingt mal wieder ein neues Buch wünschen würdet? Wenn ja, welcher Autor ist es und in welchem Genre sollte er schreiben? 2. Phase: Lesemarathon Es geht los, die heiße Phase beginnt. Seid ihr auch alle gut vorbereitet? Einige haben ja ganz fleißig beim Warm-Up mitgemacht, sodass Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten sollten! Auch jetzt wollen wir natürlich nicht nur lesen, sondern auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen und Fragen beantworten: Mit welchem Buch startet ihr in den Lesemarathon und wie lange wollt ihr jetzt erstmal lesen? Was braucht ihr - neben dem Lesestoff - noch unbedingt für einen gelungenen Lesemarathon? Gebt einem Teilnehmer hier beim Lesemarathon einen Buchtipp aus seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Dazu am besten einfach in der Bibliothek nach den ungelesenen Büchern schauen. Natürlich dürft ihr auch mehreren Teilnehmern Tipps geben und es dürfen auch Bücher sein, die ihr selbst noch gern lesen möchtet. Mit welchem Satz beginnt euer aktuelles Buch? Ändert sich eure Lesestimmung eigentlich mit den unterschiedlichen Jahreszeiten oder könnt ihr immer alles lesen? Welche sind eure persönlichen Top-Empfehlungen für Frühling, Sommer, Herbst und / oder Winter? Wie sehr achtet ihr auf Buchcover? Verleitet euch ein schönes Cover dazu, ein Buch eher zur Hand zu nehmen und näher anzuschauen? Welche Cover findet ihr aktuell besonders gelungen? Wie merkt ihr euch, auf welcher Seite ihr in eurem Buch gerade wart? Nehmt ihr ein Lesezeichen oder irgendetwas, was ihr gerade zur Hand habt? Macht ihr Eselsohren oder legt das Buch umgekehrt offen hin? Habt ihr hier schon bei einer oder mehreren Leserunden mitgemacht? Wenn ja, welche hat euch davon am besten gefallen und wieso? Wenn nicht, wieso? :-) Schreibt ihr euch Lieblingszitate aus Büchern raus oder markiert ihr sie? Verratet doch ein Zitat, das euch besonders gut gefällt! Welches Buch, an das ihr hohe Erwartungen hattet, hat euch dann enttäuscht und wieso? Wenn ihr euch für 3 Bücher entscheiden müsstet, die die einzigen wären, die ihr für den Rest eures Lebens besitzen dürftet, welche wären das? Wie oder durch wen seid ihr zum Lesen gekommen? Was fasziniert euch an Büchern? Was können nur sie im Vergleich zu zum Beispiel zu Musik, Filmen, etc.? In welchem Land könntet ihr ideale Leseferien verbringen? Lest ihr gern anderen Menschen vor oder lasst ihr euch gern vorlesen?

    Mehr
    • 1362
  • Buchempfehlungen: Jeden Monat, eine Buchempfehlung der anderen lesen - Abstimmung für November 2013

    Kanjuga

    Kanjuga

    Hallo Ihr Lieben, ihr wolltet es nicht anders, deswegen bin ich weiterhin eure Themeneröffnerin *freu* Worum geht es hier eigentlich? Nun, bestimmt kennt das jeder von euch: man steht vor seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher, wahlweise auch Regal oder Berg ^^ ) und weiß einfach nicht, welches Buch man als nächstes lesen soll. Wir wollen uns bei diesem Problem gegenseitig helfen ;o) Die Idee: Jeder Teilnehmer nennt hier  maximal 10 Bücher, die er sich eventuell vorstellen könnte, im nächsten Monat zu lesen. Alle anderen Teilnehmer stimmen ab und wählen jeweils den Favoriten aus den bis zu 10 vorgeschlagenen Büchern aus. Das am häufigsten vorgeschlagene Buch wird dann versucht zu lesen. Gern aber natürlich auch mehr! Bitte schreibt einen Hauptbeitrag, in dem ihr die Bücher anhängt, die ihr zur Wahl stellen möchtet und schreibt hierin auch für jeden der anderen Teilnehmer eure Buchempfehlung rein. Als Vorlage könnt ihr euch einen der bereits vorhandenen Beiträge nehmen. Wer bisher noch nicht mitgemacht hat, kann natürlich jederzeit einsteigen (gerne auch "kurz vor knapp") - wir freuen uns immer über neue Gesichter. Und wer nur abstimmen möchte, darf das auch sehr gern tun :-) Die Teilnehmer trage ich immer hier im Startbeitrag in einer Liste ein und verlinke den jeweiligen Hauptbeitrag. Damit es übersichtlich bleibt, wird für jeden Monat ein neues Thema gestartet. Man kann sich also jeden Monat aufs neue überlegen, ob man mitmachen möchte oder nicht. Und es ist ja auch nicht schlimm, wenn es mit dem Buch dann doch nicht klappt. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt einfach hier einen Kommentar. Ihr könnt dort direkt schon eure 10 Bücher anhängen. Bei diesem Thema geht es um ein Buch, das dann im November 2013 gelesen werden sollte. Das Buch, das am 31. Oktober 23:59 Uhr die meisten Stimmen hat, sollte also DAS Buch für den November sein. Schön fände ich, wenn jeder am Ende des Monats berichtet, ob es mit dem Buch geklappt hat und wie es gefallen hat! Bei Fragen, einfach hier melden! Teilnehmer: SteffiFeffi Kanjuga Lizz LadySamira091062 Bluebell2004 Sommerleser Sunny Rose Lese-Krissi mamenu Lesewutz Mikki 78sunny Lilasan Nymphe Ajana LibriHolly Carina2302 somaya niob Daniliesing Si-Ne LaDragonia synic Bücher booklover_42 (nur abgestimmt) chatty68 Hier lang gehts zur Dezemberrunde!

    Mehr
    • 287
  • Rezension zu "Hannas Töchter" von Marianne Fredriksson

    Hannas Töchter
    Xirxe

    Xirxe

    Das Thema des Romans ist schnell erzählt: Die Lebensgeschichte dreier Frauen einer Familie in Schweden aus aufeinanderfolgenden Generationen, Großmutter, Mutter, Tochter. Daneben wird der Leserin und dem Leser in beeindruckender Art und Weise die Entwicklung der schwedischen Gesellschaft über zwei Jahrhunderte vor Augen geführt. Beeindruckend finde ich wie es der Autorin gelingt, jeder ihrer Protagonistinnen eine eigene Sprache zu geben, die nicht nur die Zeit, sondern ebenso die Lebensverhältnisse widerspiegelt. Am Auffälligsten tritt dies gewiss bei Hanna zutage. Hanna, die Großmutter, geb. 1871, ist sicherlich die Ungebildetste der drei. Mit 12 vergewaltigt, schwanger und dadurch mit dem Makel als Hure gekennzeichnet, war sie von klein auf gezwungen, hart zu arbeiten um die Existenz ihrer Familie zu sichern. Nicht sie als Mensch war wichtig, sondern nur ihr Bemühen, ihre Arbeit, um ihren Kindern und ihrem Mann ein möglichst gesichertes Dasein zu bieten. Genauso stellt sich auch ihre Sprache dar: Keine Ich-Erzählung (statt dessen ein(e) allmächtige(r) Erzähler(in), schlichte, kurze Sätze, teilweise werden Wort- oder Satzteile einfach verschluckt. Nichts Überflüssiges, nur das Notwendigste. Alles was nicht unmittelbar dem Überleben dient, wird argwöhnisch betrachtet (lesen, musizieren, Zärtlichkeiten...). Es ist erschütternd zu erfahren, unter welch harten und zum Teil brutalen Bedingungen die Menschen zu dieser Zeit (und vermutlich nicht nur in Schweden) um ihre Existenz kämpften. Ganz anders bei Johanna, geb. 1902 und Anna, geb. 1937. Beide konnten sich weiter bilden und entsprechend ändert sich auch die Sprache: längere Sätze, reflektierter, bei Johannas Lebensbeschreibung ist sie zudem selbst die Erzählerin. Was vielleicht daran liegt, dass sie mit sich selbst am meisten eins war. Durch diese Wahl der unterschiedlichen Sprach-/Schriftweisen kommt man den Hauptfiguren dieses Romans trotz ihrer Unterschiedlichkeit und der Zeitabstände sehr nah. Und erkennt immer wieder, wieviel die einzelnen Personen mit ihren Vorfahren gemeinsam haben, auch wenn sie es nicht immer wahrhaben wollen. Ein wunderbares Buch: eine warmherzige, liebevolle Familiengeschichte durch die man nebenbei noch viel über die Entwicklung der schwedischen Gesellschaft erfährt.

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Hannas Töchter" von Marianne Fredriksson

    Hannas Töchter
    Nostalgia

    Nostalgia

    Als Anna ihre fast 90jährige Mutter Johanna im Pflegeheim besucht, ist diese nicht mehr ansprechbar. Anna ist zugleich traurig und wütend. So viele Fragen möchte sie noch stellen, so vieles möchte sie noch wissen über das Leben ihrer Mutter Johanna und ihrer Großmutter Hanna. Wie ist es gewesen vor fast hundert Jahren auf dem Land, als Hanna mit ihrem unehelichen Sohn Ragnar den Müller Broman heiratete? Wieso konnte sie sich später nie an das Leben in der Großstadt Göteborg gewöhnen? Wie hat sich ihre Mutter gefühlt, als der Vater starb, und warum hat sie niemals rebelliert gegen ihr tristes Hausfrauendasein? Jetzt ist es zu spät, all diese Fragen zu stellen. Anna - Tochter und Enkelin - begibt sich allein auf die Reise durch das Leben ihrer Mutter und Großmutter und findet mit Hilfe ihrer Aufzeichnungen Zugang zum Leben ihrer Vorfahren und vor allem zu sich selbst. Marianne Fredriksson hat ein spannendes Buch über die Liebe geschrieben, in dem sie die drei einprägsamen Lebenslinien von Anna, Hanna und Johanna durch hundert Jahre schwedische Geschichte nachzeichnet. Die ersten 170 Seiten mit der Geschichte über das bäuerliche Dasein der Großmutter Hanna in der schwedischen Provinz Värmland, nahe der norwegischen Grenze, haben mich total fasziniert und in ihren Bann gezogen. Beim folgenden Kapitel über Anna in der Gegenwart fiel ich aber leider nachhaltig in ein Spannungstief aus dem ich mich bis zum Schluß nicht mehr so wirklich erholt habe. Die Namensähnlichkeiten haben zudem das Lesen erschwert und für Verwirrungen gesorgt. Generell aber find ich die Erzählung über 3 verschiedene Generationen und gut 100 Jahre Geschichte gelungen. Der Wechsel der Rolle der Frau in der Gesellschaft ist gut dargestellt und man stellt als Tochter auch direkt Vergleiche zu Mutter und Großmutter an und sucht Parallelen. 3 1/2 Sterne

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Hannas Töchter" von Marianne Fredriksson

    Hannas Töchter
    Cara_Elea

    Cara_Elea

    Dieser Roman der schwedischen Autorin Marianne Fredriksson aus dem Jahre 1994 ist eine wunderbar geschilderte schwedische Familienchronologie. Zu Beginn der Erzählung sitzt die erwachsene Anna am Krankenhausbett ihrer sehr alten und nicht mehr ansprechbaren Mutter Johanna und fragt sich, warum sie ihre Vorfahren mütterlicherseits nie über deren Leben ausgefragt hat. Eine Reise in die Vergangenheit beginnt und Anna fängt an, dass Leben ihrer Großmutter Hanna und das Leben ihrer Mutter Johanna auf einfühlsame und detailreiche Weise zu schildern. Der Leser erlebt 200 Jahre schwedischen Lebens mit - von dem schwierigen Landleben Hannas, den Weltkriegen, bis hin zum modernen Leben des Stadtmenschen Anna, die sich letztendlich in die Natur zurücksehnt. Die Erzählung besticht besonders durch ihre detailreiche Schilderung und die multiperspektive Darstellungsweise. Der Leser erlebt das Geschehen aus Hannas und Johannas Sicht, wobei sich Anna immer wieder "dazwischenschaltet". So kann der Leser die Standpunkte aller drei Frauen nachvollziehen und gleichzeitig ihre Geschichten aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Einziger Kritikpunkt ist der sehr verwirrende Anfang, in dem Elemente der drei Frauenleben so verwebt sind, dass eine Zuordnung und ein Überblick über die Handlung zunächst schwerfällt. Hat man aber diese ersten 50 Seiten "überstanden", so taucht man ein in das facettenreiche und bewegende Leben dreier sehr unterschiedlicher Frauen. 381 Seiten spannende Familiengeschichte, die letztendlich aber wohl eher Frauen zusagen wird... ;-)

    Mehr
    • 2
  • weitere