Marianne Fredriksson Marianne Fredriksson: Simon

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Inhaltsangabe zu „Marianne Fredriksson: Simon“ von Marianne Fredriksson

[Marianne Fredriksson: Simon Hardcover (Gut) Bertelsmann 1999 ]

Die Spannung wird wunderbar unterschwellig aufgebaut und gehalten ... packender Stil

— Valerie_Springer
Valerie_Springer

Circa 2000

— claudiaaa
claudiaaa

Ein beeindruckendes Buch von einer großen schwedischen Erzählerin

— Buchliese
Buchliese
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  • diesmal leider etwas enttäuschend......

    Marianne Fredriksson: Simon
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    06. July 2015 um 06:34

    Klappentext Marianne Fredriksson erzählt auf wunderbar einfühlsame und sensible Weise die zugleich gewöhnliche und zutiefst außergewöhnliche Lebensgeschichte eines Jungen und seiner Familie in einer schicksalsschweren Zeit. Als der Zweite Weltkrieg seine Schatten auch auf die Küste vor Göteborg wirft, ist Simon noch ein kleiner Junge, und er ist jüdischer Abstammung. Karin und Erik, seine Adoptiveltern, verschweigen ihm seine Herkunft, um ihn zu schützen. So begibt sich der Junge selbst auf die Suche nach seinen Ursprüngen. „Simon“ ist in seiner erzählerischen Kraft und Eindringlichkeit ebenso einzigartig und ergreifend wie „Hannas Töchter“. Meinung Durch „Hannas Töchter“ hat die Autorin bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Natürlich musste ich mich dann auch an dieses Buch, „Simon“, machen und muss aber diesmal leider sagen, er gefiel mir überhaupt nicht. Für mich kein typisches Marianne Fredriksson Buch. Der Einstieg fiel mir schon ziemlich schwer, die Geschichte nahm träge an Fahrt an. Bröckchenweise wurde mir die Geschichte um Simon erklärt und wieder doch nicht. Wie gesagt, es dauerte einige Zeit, bis ich mir endlich mal ein klares Bild von den Familienverhältnissen machen konnte. Verdrängung. Dies herrschte bei Karin und Erik. Simon wächst zwar in einer liebevollen Familie auf, wird aber meines Erachtens zu sehr verhätschelt und behütet. Er ist sehr schlau und weiß manchmal nichts mit seinen Gefühlen anzufangen. Trotzdem erschien mir alles so lieblos und es fehlten eindeutig die Emotionen. Auch störten mich die ewigen Sprünge in den Zeiten, was bei mir noch mehr zu meiner Verwirrtheit beitrug,  sowie der etwas komische Erzählstil. Es war für mich einfach nicht so harmonisch, wie ich es von der Autorin her kannte. Gut fand ich die Freundschaft zwischen Simon und Isak. Diese wurde gekonnt von der Autorin rübergebracht und nimmt einen Großteil des Buches ein. Hier spürte ich etwas von der eigentlichen Thematik des Buches. Im Großen und Ganzen aber  wirkte die Handlung auf mich flach und stellenweise langweilig. Das Ende ist sehr offen und mir blieben viele Fragen übrig. Schade eigentlich, denn man hätte dies bestimmt etwas besser abrunden können, vor allem, da es ja keinen Folgeband gibt. Die Kapitel wurden kurz gehalten und die Schrift war diesmal für meinen Geschmack etwas zu klein. Cover Das Cover ist auf „alt“ gemacht und zeigt ein Bild von Simon. Es passt sehr gut zum Inhalt und gefällt mir ganz gut. Fazit Nach „Hannas Töchter“ hatte ich große Erwartungen in „Simon“ welche leider enttäuscht wurden. Es war alles so oberflächlich und stellenweise richtig langweilig. Leider kann ich dann auch nur 2 von 5 Sternen vergeben und die Leseempfehlung werde ich mir sparen.

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  • Worte machen alles endgültig

    Marianne Fredriksson: Simon
    Buchliese

    Buchliese

    22. February 2015 um 23:30

    "Die Gedanken machen alles meistens nur schwieriger." Simon wächst als Adoptivkind von Karin und Erik, der Schiffsbauer und Arbeitersohn ist, in einem Haus an der Küste vor Göteborg auf, dort wo der Fluss ins Meer mündet und ein Eichenwald die Landschaft verzaubert. Simon ist das Kind von Eriks Cousine Inga, die eine heimliche Beziehung zu einem jüdischen Musiker aus Deutschland hatte. Kurz vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges bleibt es, um Simon zu schützen, ein Geheimnis, wessen Sohn er tatsächlich ist. Marianne Fredriksson erzählt behutsam die Geschichte von Simon. Simon, über dem stets ein ihm unbekannter Schatten zu schweben scheint, lebt mit der Gewissheit, dass er Erik und Karin nie genügen kann. Als Karin auch Simons Freund Isak mit in die Familie aufnimmt, kommen mit ihm auch ganz neue Reibungspunkte und die Jungen versuchen ihren Platz im Leben zu finden. Mit vielen Bildern begleitet die schwedische Autorin durch die Landschaft ihrer Heimat und lässt Sympathien für Figuren wachsen. Es ist ein Roman der gefühlvoll über zwischenmenschliche Beziehungen erzählt und ganz weit weg von einer kitschigen Geschichte ist. Ich kann diesen Roman nur allen ans Herz legen.

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