Marianne Fredriksson Stinas Entscheidung

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Inhaltsangabe zu „Stinas Entscheidung“ von Marianne Fredriksson

Manchmal glaubt Stina, dass sie blind war. Als Stina ihren späteren Ehemann Per kennen lernt,glaubt sie an die ganz große Liebe. Per ist klug und charmant, voller Lebensfreude und Tatendrang. Als auch er sich in sie verliebt, scheint ihr Glück grenzenlos. Doch die erste Schwangerschaft verändert ihr Leben. Per ist wie ausgewechselt, er schlägt und missbraucht sie. Erst nach der Scheidung kann Stina wieder aufatmen. Doch die Angst, ihre beiden Töchter zu verlieren, lässt sie nicht wieder los ...

Stina hatte einen Psychopathen geheiratet, viel in der kurzen Ehe gelitten, dann geschafft sich zu trennen und kämpft nun um ein normales Le

— supersusi
supersusi

Ich habe bei diesem Buch meinen Vorsatz, immer bis zum Schluss auszuharren, brechen müssen, da ich meinen Ärger über diese unlogische, unstimmige Geschichte nicht mehr im Zaum halten konnte. Ein brisantes und wichtiges Thema unserer Gesellschaft wurde in Groschenromanform mit einer einfachen, sich ständig wiederholenden Sprache aufgearbeitet, ganz zu schweigen von den unlogischen Sequenzen (bspw. 1 1/2 jähriges Mädchen, das gerade abgestillt wurde, sitzt kurz darauf am Tisch und sinniert über die finanziellen Verhältnisse ihrer Mutter. Wirklich sehr schade.

— Dilbertine
Dilbertine

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    Stinas Entscheidung
    supersusi

    supersusi

    15. August 2017 um 00:08

    An manchen Stellen sträubten sich mir die Nackenhaare. Nicht wegen des Themas : Mißbrauch von Kindern, Gewalt in der Ehe, Psychoterror, sondern über die Art, wie teilweise damit umgegangen wurde. Stina hatte einen Psychopathen geheiratet, viel in der kurzen Ehe gelitten, dann geschafft sich zu trennen, wurde von ihrem Ex vergewaltigt und dabei wieder schwanger. Dann wurde sie gezwungen, die Kinder paar Wochen zu ihm nach Amerika zu schicken, wo ihr Ex inzwischen wohnte, weil er sonst wieder nach Schweden käme... Welche Mutter opfert denn so ihre Kinder ? Dann wäre er halt wieder nach Schweden gekommen und hätte mir vielleicht erneut was angetan oder mich terrorisiert, aber ich hätte ihm doch nicht aus Selbstschutz meine Kinder überlassen ! Oder ich wäre mitgefahren. Aber gut, sie hat sich dafür entschieden und - Achtung Spoiler - das Schrecklichste geschieht und die 6jährige wird vergewaltigt. Bis dahin spannend zu lesen, glaubhaft und auch wenn ich anders gehandelt hätte, war alles nachvollziehbar. Aber was mich schockiert hat war, dass, als das mißbrauchte Mädchen mit ihrer Mutter über Per (so der Name des Exmannes) spricht, diese sagt " Dein Papa hat mich schrecklich verprügelt..." (S.104). Wie kann man nur ! Kann man da nicht von "mein Ex Mann" oder "Per" oder so reden ? Muß man dem Kind quasi klarmachen, dass es von so einem Kerl abstammt. Es reicht doch, dass sie dies weiß (obwohl er für sie ein Fremder ist, da sie bei der Trennung erst 1 Jahr alt war). Die Mutter sollte lieber die Verantwortung übernehmen und von "mein Ex" sprechen, da "Dein Vater" indirekt schuldgefühle hervorrufen kann. Das 2., was ich völlig unmöglich fand, war die Situation, als sich die Kleine auf Toilette einschloß und der Großvater die Tür (ohne Notwendigkeit) gewaltsam eingeschlagen hat. Das Kind ist als sie auf Toilette war vom Vater überfallen und mißbraucht worden. Da ist es doch verständlich, dass sie sich jetzt lieber einsperrt, um ein Gefühl von Sicherheit zu haben. Und dann wird die Tür eingeschlagen... Auch wenn sie den Großvater liebt wird ihr doch dadurch jegliches Gefühl von Sicherheit genommen. Mich wundert, dass sie überhaupt noch wieder auf Klo gehen kann, wo sie doch erlebt, dass selbst, wenn sie sich einschließt nie sicher sein kann, ob nicht doch wieder jemand reinkommt. Mir scheint auch, die Autorin hat nie mit mißbrauchten Kindern zu tun gehabt oder sich nicht mit Leuten unterhalten, die damit arbeiten. Das, was sie die Kleine sagen lässt passt nicht. Kein Kind redet auf diese Weise über den Mißbrauch. An manchen Stellen ist es ihr gut gelungen, an anderen gar nicht. Die meisten Kinder haben große Schamgefühle und oft auch Schuldgefühle. Dieses Kind nicht. Sie hat für alles Verständnis und redet ganz offen darüber. Sie spricht von sich aus den Pfarrer an, um mit ihm darüber zu sprechen usw. Auch sonst wird einiges immer haarsträubender. Da wird betont, dass man dem Kind unbedingt die Wahrheit über alles sagen muß und dann wird ihr gesagt, Mädchen hätten noch keine Gebärmutter und Eierstöcke ! Was für ein Schwachsinn. Vielleicht hat die Autorin ja auch nur in Bio gepennt, aber ich fand das ziemlich erschreckend. Genauso abstrus ist, dass einem ausländischen Pfarrer erlaubt wird, Tonbänder, auf denen seine Gespräche mit einem Gefangenen aufgezeichnet wurden und die ein Geständnis enthalten, also Beweismaterial sind, mit nach Hause zu nehmen, mit ins Ausland zu nehmen und Angehörigen vorzuspielen.   Es gibt noch viele andere Stellen, die schlecht erfunden sind. Insgesamt wurde das Buch, was stark anfing, zunehmend flacher. Die Dialoge fand ich nicht ausgereift und oft stand da : "Sie lachten beide", obwohl es nicht zu dem vorher Gesagten passte. Es ist schade, wenn bei einem so wichtigen Thema die Glaubwürdigkeit auf der Strecke bleibt. (z.B. dass man eine Leiche in wenigen Stunden komplett zerstückelt, die Teile verpackt, rausrudert und sie im See versenkt, zurückrudert und dann Boot und die ganze Wohnung so putzt, dass nicht die geringsten Spuren zu entdecken sind, die Betten neu bezieht und den Rest der Nacht schläft halte ich für nicht möglich. Wie soll ein Kind einen Oberschenkelknochen durchbekommen ?) Anfangs hat mir das Buch gut gefallen, aber durch die vermehrt auftretenden Fehler, ist mir die Lust am Lesen bald vergangen. Besonders gestört hat mich die unrealistische Darstellung eines mißbrauchten Kindes. Überrascht war ich, als ich merkte, dass die Autorin auch " Simon " geschrieben hat, welches ich klasse fand und " Hannas Töchter ", worüber ich viel Gutes gelesen habe. Dies Buch ist ihr nicht so gut gelungen.

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  • sehr emotionale und spannende Familiengeschichte......

    Stinas Entscheidung
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    20. September 2013 um 06:30

    Kurzbeschreibung Manchmal glaubt Stina, dass sie blind war. Als Stina ihren späteren Ehemann Per kennenlernt, glaubt sie an die ganz große Liebe. Per ist klug und charmant, voller Lebensfreude und Tatendrang. Als auch er sich in sie verliebt, scheint ihr Glück grenzenlos. Doch die erste Schwangerschaft verändert ihr Leben. Per ist wie ausgewechselt, er schlägt und missbraucht sie. Erst nach der Scheidung kann Stina wieder aufatmen. Doch die Angst, ihre beiden Töchter zu verlieren, lässt sie nicht wieder los ... Meinung Da ich schon ein paar Bücher von Marianne Fredriksson gelesen habe, war ich ganz gespannt, wie „Stinas Entscheidung“ diesmal werden würde. Einige andere von ihren Büchern hatten mich ja schon überzeugt und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Einfühlsam und trotzdem drastisch wird das Eheleben von Stina beschrieben. Ihre Gefühle und Ängste und alles was sie erdulden und erleiden mußte, wurde auf äußerst reale und echte Weise rübergebracht, das ich einige Male sogar Gänsehaut bekommen habe. Die Brutalitäten, die ihr Ehemann ihr und ihrer Tochter zugefügt hat, wurden zwar nicht so ausführlich beschrieben, was aber in dem Fall auch nicht nötig war, denn ich konnte mir trotzdem alles sehr gut vorstellen und war einfach nur schockiert und hatte sehr viel Mitleid mit Stina. Zum Glück hat sie es irgendwann geschafft, von diesem Monster wegzukommen und sich wieder ein einigermaüßen normales Leben einzurichten. Ihre Kinder, Eltern und Freunde gaben ihr die Kraft, nicht aufzugeben und es entwickelte sich doch zum Schluß einigermßen alles zum Guten. Natürlich braucht dies alles seine Zeit, vorallem für die 6 jährige Tochter Maria wurde es ein sehr langer Weg zum Verstehen. Dieses wirklich heikle Thema Mißbrauch und Vergewaltigung hat Frau Fredriksson sehr gut und einfühlsam dargestellt. Bestimmt nicht einfach, so einen Roman zu schreiben. Der Schreibstil ist einfach und leicht, gut verständlich und ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Die Kapitel wurden kurz gehalten. Dies war für mich diesmal auch dringend nötig, denn somit konnte ich das Buch öfters mal zur Seite legen, um meinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Wut vermischte sich bei mir mit Verständnis, teilweise schockiert, dann aber auch wieder überrascht. So waren meine Stimmungsschwankungen, als ich dieses Werk las. Cover Das Cover ist ganz ok. Es deutet auf einen Familienroman hin, welcher durch das Meer und die drei Personen in der Rückenansicht als etwas traurig erscheinen lässt. Auch der Titel passt sehr gut zur Geschichte. Fazit „Stinas Entscheidung“ ist für mich ein sehr berührender, emotionaler Roman über ein Thema, das nicht leicht zu verarbeiten ist. Trotzdem hat mir die Geschichte gut gefallen und ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen. Es erhält von mir 4 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Stinas Entscheidung" von Marianne Fredriksson

    Stinas Entscheidung
    mabuerele

    mabuerele

    02. October 2010 um 17:43

    Stina steht kurz vor ihrer Doktorarbeit, als sie Per kennen und lieben lernt. Trotz der Warnung ihres Vaters, eines Kriminalkommissars heiratet sie Per. Die ehe wird ein Desaster. Per schlägt sie krankenhausreif. Nach der Trennung landet Per wegen Vergewaltigung im Gefängnis. Er verlässt Schweden und geht nach Amerika. Eines Tages fordert er das Umgangsrecht mit seinem Töchtern. Stina weigert sich, doch ihre Rechtsanwälte sagen ihr, dass sie keine Chance hat und höchstens eine Rückkehr ihres Mannes provoziert. Schweren Herzen schickt sie die Töchter zum Vater. Doch sie werden bei Verwandten wohnen und nie mit dem Vater allein sind,. Trotzdem gelingt es ihm eines Nachts, Maria, die ältere Tochter, zu vergewaltigen. Norman, der auf sie aufpassen sollte, kommt dazu und schlägt ihn zusammen. Im Mittelpunkt des Romans stehen Stina und ihre Tochter Maria. Wie es Stina gelingt, mit ihrer Schuld und ihrem Versagen umzugehen, ist lesenswert. Warum hat sie Per nicht eher verlassen? Sie war wirtschaftlich selbständig, hat trotz der häuslichen Querelen ihre Doktorarbeit geschrieben. Es gab Warnungen. Ihr Vater hatte ihr ein Buch über Psychopathen zu lesen gegeben. Im zweiten Handlungsstrang geht es um das Verhältnis zwischen Stina und Maria. Maria gibt Stina die Schuld an dem, was passiert ist. Erst nach und nach lernt sie zu begreifen, dass ihre Mutter eigentlich alles getan hatte, um sie zu beschützen. Das Buch gehört meiner Meinung nach zu einem der besten von Marianne Fredriksson. Wie es gelingt, die Vergangenheit aufzuarbeiten und ein neues Leben aufzubauen, ist überzeugend dargestellt. Das Buch zeigt, das häusliche Gewalt in allen Bevölkerungsschichten auftreten kann und dass es absoluten Schutz nicht gibt. Einfühlsam wird gezeigt, wie die Familie, der Freundeskreis und neue Nachbarn zur Helfern auf den weg in eine neue Zukunft werden.

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  • Rezension zu "Stinas Entscheidung" von Marianne Fredriksson

    Stinas Entscheidung
    haTikva

    haTikva

    24. June 2010 um 14:04

    Ohne Vorwissen, was mich erwartete, begann ich dieses Werk der Autorin Marianne Fredriksson zu lesen. Es geht um eine Frau, die ein schweres Schicksal durchmacht, in ihrer Ehe und eine lange Zeit danach. Begleitet wird sie durch die, in dieser Zeit entstandenen Kinder sowie durch ihre Familie und sehr tollen Freunde. Dieser Roman wurde in zwei Teile aufgeteilt. Im ersten geht es um die schlimme Ehe und die Bewältigung des Geschehenen. Im zweiten Teil geht es um das Verstehen des psychopathischen Exmannes und wie Stina und ihre Töchter das Leben wieder in den Griff bekommen. Es war eine erschreckende, aber auch sehr interessante Geschichte, wie Stina und ihre Kinder mit den schrecklichen Erlebnissen umgingen. Dabei wurden die schlimmen Szenen nicht überdeutlich dargestellt, worüber ich sehr froh war. Ich möchte vorweg sagen, dass mir die Schreibweise der Autorin nicht zusagte. Die Handlung dagegen war gut beschrieben und ich konnte mir das Grauen gut vorstellen. Die Autorin schwankte im ersten Teil immer zwischen den Erinnerungen an die Zeit damals vor und in der Ehe und der Gegenwart. Da sich das teilweise absatzweise änderte und nicht gekennzeichnet war, kam ich zu Beginn etwas durcheinander. Zumal es sehr viele Abschnitte in den kurzen Kapiteln gab. Dazu kamen Situations- und Zeitsprünge, die es mir zudem schwer machten, mich richtig in Stinas Situation zu versetzen. Trotzdem fühlte ich mich als Teil von Stinas "Freunden" und hätte gerne noch etwas mehr von ihrer älteren Tochter, der kratzbürstigen Maria, erfahren, der ebenfalls böse mitgespielt worden ist. Die Schrift ist schön groß, das Buch lag gut in der Hand. Der Schreibstil der Autorin war zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig, da er teils etwas distanziert war, wegen der anfänglich negativen Handlung, aber doch auch wieder emotional. Als ich in die Handlung hineingefunden hatte, wurde die Erzählung langsam flüssiger. Fazit: Eine Geschichte, deren Ernsthaftigkeit einem unter die Haut geht. Wegen einigen Schwächen vergebe ich "nur" vier Sterne.

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  • Rezension zu "Stinas Entscheidung" von Marianne Fredriksson

    Stinas Entscheidung
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. December 2009 um 22:54

    Es ist zwar eine traurige Geschichte die Stina durchlebt, aber kein Zusammenhang, manchmal sehr schwer zulesen und ein totales durcheinander....

    Das schlechtetes Buch was ich je gelesen habe, es flog bei Seite 86 quer durchs Schlafzimmer.

    Nicht empfehlenswert....leider, hatte mir mehr erhofft.

  • Rezension zu "Stinas Entscheidung" von Marianne Fredriksson

    Stinas Entscheidung
    Desire

    Desire

    27. January 2009 um 19:56

    Dieses Buch hat mich bewegt. Wenn man bedenkt , dass es wirklich solche Schweine gibt. Der Schreibstyl hat mir nicht so gut gefallen.