Marianne Freidig

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Marianne Freidig

Lebenslauf von Marianne Freidig

Marianne Freidig wurde 1968 im Schweizerischen Lenk geboren. Sie studierte Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Bern und an der Sorbonne in Paris. In der Spielzeit 2005/06 war sie Hausautorin am Staatsschauspiel Stuttgart, wo ihre Theaterstücke „Mañana“ und „Top Kids“ uraufgeführt wurden. „Gift“ (Uraufführung 2006 in der freien Theaterszene in Bern und Zürich) wurde 2007 für die wichtigste Dramatikerauszeichnung der Schweiz, den Welti Preis, nominiert. 2008 folgte die Uraufführung ihres ersten Jugendstücks, „Ich (15) Stress“ im Jugendtheater Zamt & Zunder. Im Dezember 2008 wurde an der Staatsoper Stuttgart die Zeitoper „Die Jagd“ uraufgeführt, zu der sie zusammen mit G. Meister das Libretto geschrieben hat. 2009 wurde „Top Kids“ in der Schweiz (Biel Solothurn) erstaufgeführt, im Staatstheater Braunschweig erfolgte im Februar 2010 die Deutsche Erstaufführung von „Gift“. Marianne Freidig wird auf den deutschsprachigen Bühnen regelmäßig gespielt und auf internationale Festivals eingeladen. Sie schreibt nicht nur für die Schauspiel- und Opernbühne, sondern verfasst auch Hörspiele, Kolumnen und Übersetzungen. Für ihre literarische Arbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Marianne Freidig ist glückliche Mutter von drei Kindern. Mit ihnen lebt sie in dem kleinen Dorf Plasselb in den Schweizer Voralpen. Preise und Stipendien (Auswahl) 2009 Stipendiatin des Février des Auteurs im Centre Dürrenmatt Neuchâtel 2008 Stipendiatin der Werkstatttage Schweizer Dramatik 2007 Nominierung für den Welti Drama Preis Großes Stipendium für literarisches Schaffen des Kantons Freiburg 2006 Werkjahr Pro Helvetia 2005 Werkjahr des Kantons Fribourg Werkjahr des Kantons Bern Aufenthaltsstipendium der Thyll-Dürr-Stiftung auf Elba Stipendium der Kulturstiftung Baden-Württemberg 2004 Stipendium Masterclass MC6, Schweizerische Dramatikerförderung auf Meisterklassenniveau (John von Düffel) 2003/04 Berlinstipendium der Kulturstiftung Landis & Gyr 2001 Förderpreis der Schweizerischen Autorengesellschaft 2000/01 Jahresstipendium der Lydia Eymann-Stiftung 2000 Stipendiatin 4. Klagenfurter Literaturkurs 1997 Literaturförderpreis des Kantons Bern

Alle Bücher von Marianne Freidig

Brombeeren für Mr Mister

Brombeeren für Mr Mister

 (1)
Erschienen am 01.08.2011

Interview mit Marianne Freidig

Interview mit den Autoren der Reihe „Dramatiker erzählen für Kinder“, Juni 2011

1. Was hat Sie an der Reihe „Dramatiker erzählen für Kinder“ besonders gereizt? Was hat Sie dazu bewegt, erstmals einen Prosatext für Kinder zu schreiben?

Ich habe mich immer in den verschiedenen literarischen Gattungen bewegt. Dass ich – als Mutter dreier Kinder – ein Kinderbuch schreiben würde, lag auf der Hand, zumal ich das Fabulieren mit den Kleinen schon immer mochte. Dennoch hatte ich großen Respekt davor, für Kinder zu schreiben und ich kannte ein paar gutgemachte und zu viele – ich muss es hier sagen – „himmeltraurig“ schlechtgeschriebene, uninspirierte Kinderbücher. Der Schreibprozess war lustvoll und unkompliziert. Die Geschichte entstand schreibend und in ungeahnter Leichtigkeit. Mich in einer einfachen, aber präzisen Sprache zu bewegen, machte mir großen Spaß und ich musste mich aufgrund der Seitenvorgaben schon bald zwingen, ein Ende zu suchen, obschon es weitersprudelte.

2. Inwiefern ist es anders, für eine Zielgruppe ab 6 Jahren zu schreiben?

Es ist prinzipiell das Gleiche. Das Anspruchsvolle und Spannende liegt für mich darin, dass die Geschichte die Kleinen, aber ebenso ihre vorlesenden oder erzählenden Eltern, Tanten etc. berühren und interessieren soll. Ein Kinderbuch sollte weiter so präzis und auf verschiedenen Ebenen geschrieben sein, dass es alle Beteiligten freut, sich damit mehrmals intensiv lesend, hörend oder schauend zu beschäftigen.

3. Können Sie sich vorstellen, noch einmal einen Roman oder auch ein Theaterstück für Kinder zu schreiben?

Ja, ich arbeite bereits wieder an einem Kinderbuch.

4. Der mixtvision Verlag hat die neue Reihe „Dramatiker erzählen für Kinder“ begründet, um die ganz eigene Sprache von Dramatikern für das Kinderbuch zu nutzen und Theaterautoren ein spannendes, neues literarisches Feld zu eröffnen. Wie empfinden Sie das in Ihrem Fall?

Mir gefällt die Idee ausserordentlich gut, deshalb habe ich auch gleich zugesagt. Das Feld, das sich mir eröffnet hat, fühlt sich verlockend an. In anderen Worten gesagt: Indem sie mich durch die Eingangspforte „Kinderliteratur“ geschubst haben, eröffnete sich mir ein kleines Schreibparadies.

5. Können Sie uns verraten, an welchem literarischen Projekt Sie aktuell arbeiten?

Ich bin gerade daran – in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten – den Text für ein Musiktheater zu schreiben. Parallel dazu entsteht mein zweites Kinderbuch.

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