Marianne Grandia Weißer als Schnee

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Inhaltsangabe zu „Weißer als Schnee“ von Marianne Grandia

Eigentlich hat Kathy mit ihrer Vergangenheit längst abgeschlossen, zu groß ist der Schmerz über den Verrat, den sie erlebt hat. Doch als sie im Nachlass ihres Vaters eine Kassette und ungeöffnete Briefe findet, brechen alte Wunden wieder auf. Kann es sein, dass alles doch ganz anders war, als sie es sich als Kind zusammengereimt hat? Wer war ihr Vater wirklich? Eine aufwühlende Spurensuche beginnt. Wird Kathy am Ende die Kraft finden, der Wahrheit ins Auge zu blicken? »Ein berührender Debütroman!« Marianne Grandia lebt zusammen mit ihrem Mann und vier Kindern in den Niederlanden. Sie schreibt für die Frauenzeitschrift Eva, arbeitet als Übersetzerin und ist eine beliebte Rednerin bei Frauentreffen. »Weißer als Schnee« ist ihr Debütroman.

Eines der besten Bücher, welches ich in der letzten Zeit gelesen habe.

— Mone80

Ein wunderbar leises Buch über Vergebung und Neuanfang!

— heaven4u
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Was ist uns möglich ? Wozu sind wir fähig ? Können wir vergeben ?

    Weißer als Schnee

    HibiscusFlower

    28. December 2014 um 14:04

    Obwohl wir zur Vergebung aufgerufen sind, heisst das noch lange nicht, dass das einfach ist; egal wie unterschiedlich die Menge dessen ist, was vergeben werden muss. Für Kathy gibt es kein Vergeben. Sie hat mit der Vergangenheit, die von Schmerz und Verrat geprägt wurde, abgeschlossen. Nichts mehr wollte sie mit ihrem Vater zu tun haben oder gar etwas von ihm hören oder lesen. Doch als sie sich mit seinem Nachlass auseinandersetzen muss, bringt dies Erinnerungen und eine Wahrheit hervor, bei denen Kathy erneut mit der Frage der Vergebung konfrontiert wird. `Sich nicht ins Herz schauen lassen´ damit hat Kathy schon sehr früh begonnen und selbst als erwachsene Frau bevorzugt sie diese Schutzhaltung. In ihr wohnen Angst, Wut und Trauer, die sie durch ihren Willen stark zu sein und ihre beherrschte Art irgnoriert. Durch den Tod ihres Vaters kann sie diese Gefühle nicht länger unterdrücken und muss feststellen, dass nicht alles so war, wie sie es 27 Jahre lang geglaubt hat. Aufwühlend, berührend, vorsichtig und bedächtig führt die Autorin ihre LeserInnen an eine Familiengeschichte heran, die nach einen anfänglich zaghaften Spannungsbogen in einer bewegenden Erzählung gipfelt, bei der es nicht nur um Vergebung, sondern auch um Veränderung geht. Dabei stellt sie Kathy einfühlsame, offene Charaktere zur Seite, die sich durch viel Geduld als gute Begleiter auf einem Weg der Erkenntnis erweisen. Auch diese habe ihr eigenes, gefühlvolles Leben, das ihnen eine persönliche Note verleiht, ohne dabei von Kathy und der Geschichten ihrer Familie abzulenken. "Weißer als Schnee" leitet unbewusst Weisheiten an die LeserInnen weiter, die zum Nachdenken anregen. Dazu kommt die Konfrontation mit den Glauben an Gott, dessen Existenz gerade in Zeiten der Wut und des Schmerzes in Frage gestellt wird. Was ist uns möglich ? Wozu sind wir fähig ? Können wir vergeben ? Nehmen wir uns die Zeit zum Verstehen ? All das sind Fragen, die mich nach dem Auslesen beschäftigen und hoffen lassen, dass ich die richtigen Antworten im richtigen Moment parat habe, ohne dass es dabei zu spät ist.

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  • [Rezension] Weißer als Schnee von Marianne Grandia

    Weißer als Schnee

    Mone80

    26. July 2014 um 11:03

    Inhalt: Seit 27 Jahren hatte Kathy keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater. Sie konnte und kann ihm nicht verzeihen, dass er sie und ihre Mutter von heute auf morgen verlassen hat. Und nun taucht er wieder auf und stellt ihr Leben auf den Kopf.  Als er kurze Zeit später stirbt findet sie in seinem Nachlass eine Kassette und ungeöffnete Briefe, die an sie gerichtet sind.  Der Inhalt ist schockierend für Kathy... Meine Meinung: "Weißer als Schnee" ist der Debütroman von Marianne Grandia und es ist eines der Bücher, die mich auch noch Tage nach dem ich es beendet habe, beschäftigt. Selten hat mich ein Buch so mitgerissen und emotional berührt, wie dieses. Am Anfang dieser Geschichte ist Kathy von Wut und Hass geprägt. Sie hat ihren Vater aus ihrem Leben ausgeschlossen und es überrollt sie, als sie ihm wieder begegnet. Steven, ihr Vater, hätte sich so gerne noch mit ihr versöhnt, seine Beweggründe erläutert, ihr die Wahrheit erzählt, doch zu dem Zeitpunkt, ist es Kathy nicht möglich, ein Gespräch mit ihrem Vater zu führen.  Erst durch die Briefe und Kassette und die Gespräche zu Menschen, die ihr uneingeschränkt Liebe und Verständnis gegenüber bringen, wird ihr Herz weicher und sie kann ihrem Vater doch noch Vergeben, auch wenn dieser schon gestorben ist. Sie schließt somit auch mit sich Frieden. Es ist eines der leisen Bücher, ein sehr emotionales Buch und ein Buch in dem der Glaube an Gott eine große Rolle. Aus kleinen Gebeten, den Gesprächen zu Gott, schöpfen die Menschen in Kathys Umfeld Kraft, um ihr zu helfen. Das Buch hat mich teilweise sehr berührt, dass mir die Tränen liefen. Die Wut und der Hass von Kathy sind spürbar, aber auch der Wandel, den sie durchläuft, ging mir unter die Haut. Marianne Grandia hat ein außergewöhnliches Buch über den Weg durch die Trauer und Vergebung geschrieben. Durch die noch vorkommenden Personen, wirkt es sehr authentisch, denn ohne deren Hilfe, wäre das Ende nicht so gekommen, wie es ist. Fazit: Ein emotional aufwühlendes Buch, dass mich so schnell nicht mehr loslässt und das ich nur empfehlen kann. Der Glaube Gottes spielt in dem Buch eine zentrale Rolle, aber ohne diesen Glauben, hätte Vergebung nie statt gefunden. 

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  • Leserunde zu "Weißer als Schnee" von Marianne Grandia

    Weißer als Schnee

    Sonnenblume1988

    Leserunde mit Lesechallenge! Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen: Der Francke-Verlag stellt sechs Leseexemplare des Debütromans  „Weißer als Schnee“ von Marianne Grandia zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde! „Eigentlich hat Kathy mit ihrer Vergangenheit längst abgeschlossen, zu groß ist der Schmerz über den Verrat, den sie erlebt hat. Doch als sie im Nachlass ihres Vaters eine Kassette und ungeöffnete Briefe findet, brechen alte Wunden wieder auf. Kann es sein, dass alles doch ganz anders war, als sie es sich als Kind zusammengereimt hat? Wer war ihr Vater wirklich? Eine aufwühlende Spurensuche beginnt. Wird Kathy am Ende die Kraft finden, der Wahrheit ins Auge zu blicken?“                                                                          Bitte bewerbt euch bis zum 5. März  24 Uhr hier im Thread und beantwortet die Frage, ob ihr schon ein anderes Buch aus dem Francke-Verlag kennt. Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension. Diese wird bitte nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (amazon, Verlagshomepage…) veröffentlicht. Bitte beachtet außerdem, dass es sich um eine christliche Leserunde handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle. Zu diesem Buch wird es eine Lesechallenge geben. Die Aufgaben und das zu gewinnende Buch werden noch bekannt gegeben. Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

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  • berührend, beeindruckend, 5 Sterne!

    Weißer als Schnee

    cho-ice

    13. April 2014 um 14:38

    Im Mittelpunkt dieses Romans steht die Niederländerin Kathy, deren wohlgeordnetes Leben ordentlich aus den Fugen gerät, als ihr Vater, zu dem sie seit vielen Jahren den Kontakt abgebrochen hat, plötzlich wieder auftaucht. Sie hat sich noch nicht von dem Schock erholt, als er kurz darauf verstirbt und ihr eine Kassette und ungeöffnete Briefe vermacht. Was sie hört und liest, lässt alte Wunden wieder aufbrechen und ihren Vater in einem völlig neuen Licht erscheinen. Wird Kathy die Kraft finden, sich der Vergangenheit zu stellen? Behutsam erzählt die Niederländerin Marianne Grandia die bewegende Geschichte einer Frau, deren Welt auf den Kopf gestellt wird. Als Leser/in ist einem Kathy nicht auf Anhieb sympathisch, doch die Autorin versteht es, ihre inneren Konflikte glaubhaft nachzuzeichnen. Der Glaube an Gott spielt in der Geschichte eine große Rolle und wird vor allem von Ellyn verkörpert, die Kathy und ihrem Vater „zufällig“ zu Beginn der Geschichte begegnet. Im Laufe des Buches wird ihre Rolle immer wichtiger und bleibt dabei doch natürlich in das Geschehen eingebettet. Der Glaube wird im wahrsten Sinne des Wortes glaubhaft dargestellt – mit Höhen und Tiefen, Zweifeln und Mut. Gottes Führung im Alltag wird dabei selbstverständlich genommen und auch überzeugend transportiert. Marianne Grandia hat einen tollen Schreibstil, der einen direkt in das Geschehen eintauchen lässt. Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen und entwickelte eine richtige Sogwirkung, obwohl die Geschichte an vielen Stellen ganz schön traurig war. Der „europäische Blick“ auf das Leben tat mir als deutscher Leserin sehr gut. Dieses Buch hebt sich somit deutlich von amerikanischen Klischees ab (auch wenn es natürlich nach wie vor sehr gute christliche US-Autoren und Autorinnen gibt). Mir fiel es dadurch leichter, mich mit der Handlung und den Personen zu identifizieren und ich habe aus diesem Roman persönlich sehr viel mitgenommen. Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass noch weitere Bücher von der Autorin übersetzt werden – dieses Debüt hat mich auf jeden Fall überzeugt, ich kann es ohne Einschränkungen empfehlen!

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  • Berührend

    Weißer als Schnee

    SLovesBooks

    12. April 2014 um 12:58

    Beschreibung: Eigentlich hat Kathy mit ihrer Vergangenheit längst abgeschlossen, zu groß ist der Schmerz über den Verrat, den sie erlebt hat. Doch als sie im Nachlass ihres Vaters eine Kassette und ungeöffnete Briefe findet, brechen alte Wunden wieder auf. Kann es sein, dass alles doch ganz anders war, als sie es sich als Kind zusammengereimt hat? Wer war ihr Vater wirklich? Eine aufwühlende Spurensuche beginnt. Wird Kathy am Ende die Kraft finden, der Wahrheit ins Auge zu blicken? Meine Meinung: Mir hat dieses Buch insgesamt gut gefallen. Es handelt sich um ein vorherrschend emotionales und ruhiges Buch. Man kann mit diesem Buch schöne Stunden verleben und sich ganz fallen lassen. Mich hat die Handlung zum Teil tief berührt. Da der Glaube an Gott in diesem Buch eine zentrale Rolle spielt, ist es wichtig sich diesem nicht komplett zu verschließen, denn dann ist der Lesespaß sicherlich nicht gewährleistet. Gerade diese kleinen Begegnungen mit Gott, sei es in einem Gebet oder in der Kirche, machen die Handlung so unglaublich authentisch. Die Autorin schafft es den Leser in das Innerste eines jeden Charakters schauen zu lassen. Die sehr gefühlsbetonte und sensible Schreibweise trägt sehr viel dazu bei. Man kann den Charakteren dadurch außerordentlich nahe kommen und sie in ihren Handlungsweisen verstehen. Man kann derart mit ihnen mitfühlen, dass man manchmal so sehr in die Geschichte vertieft ist ohne es zu bemerken. Dieses insgesamt ruhige Buch ist wirklich wunderschön geschrieben und hat auch toll ausgearbeitete Charaktere, welche durch ihr Zusammenspiel überzeugen können, jedoch ist es für meinen Geschmack an manchen Stellen etwas zu ruhig. Ein wenig mehr Spannung und Aufregung hätte ich mir dann doch gewünscht. Ich verstehe aber auch, wenn das von der Autorin genau so gewollt wurde, nur ist es eben nicht unbedingt meine Vorstellung.

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  • Liebe, Sünde, Schuld, Vergebung – alle so nahe beieinander

    Weißer als Schnee

    Sunrise11

    02. April 2014 um 18:37

    In dem Roman „Weißer als Schnee“ geht es um Kathy, ein Frau um die 40 Jahre, die ihren Vater Steven beerdigen muss obwohl sie schon über 20 Jahre keinen Kontakt zu ihm hatte, weil er sie und ihre Mutter belogen und betrogen hat. Sie ist immer noch verbittert, denn der Schmerz sitzt einfach noch zu tief. Dann gibt es da noch Ellen, etwas jünger als Kathy, die aber im Gegensatz zu Kathy an Gott glaubt und ihr Leben und Wirken auch danach ausgerichtet hat. Sie bekommt von Gott die Aufgabe, den beiden Menschen zu helfen. Kurz vor Stevens Tod, lernt sie ihn kennen und kann ihm noch einen Herzenswunsch fast erfüllen. Von da an versucht Ellen der verbitterten und traurigen Kathy zu helfen, sich der Wahrheit zu stellen und der verborgenen Liebe zu öffnen. Wird Ellen Gottes Auftrag erfüllen können, damit Kathy ihrem Vater verzeihen kann? Kann Kathy ihre verborgenen Gefühle für ihren Vater wiederfinden? Der Roman lässt sich flüssig lesen und die Empfindungen und die Handlungsweisen der Protagonisten gingen mir sehr nahe. Mich hat es zutiefst erschüttert, dass teilweise schon in der Kindheit spätere Entscheidungen beeinflusst werden und wie skrupellos die Menschen sein können. Ich hätte mir das Buch zum Ende hin noch ein wenig länger gewünscht, damit ich Kathy noch ein wenig länger begleiten kann. Was macht sie nun aus ihrem Leben? Wird sie nun endlich eine neue Liebe zulassen? Deshalb kann ich leider nur 4 Sterne vergeben.

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  • Weißer als Schnee

    Weißer als Schnee

    kira35

    25. March 2014 um 12:22

    Nach über zwanzig Jahren wird Kathy mit ihrem Vater, den sie aus ihrem Leben gestrichen hatte, konfrontiert. Sehr widerwillig begleitet sie ihn, auf den Anruf einer Nachbarin hin, ins Krankenhaus. Zu tief ist der Schmerz, der Hass, den sie auf ihren Vater hat. Alte Wunden brechen auf und bringen Kathy an den Rand eines Zusammenbruchs.... Meinung / Fazit: "Weißer als Schnee" ist der Debütroman der Autorin Marianne Grandia, die mit ihrer Familie in den Niederlanden lebt. Bei Kathy bricht die Vergangenheit mit aller Macht und Stärke durch. Sie, die nach dem Tod der Mutter vor neunzehn Jahren sehr zurückgezogen lebt, trägt den Hass auf ihren Vater tief in sich und ist nicht bereit, weiteren Kontakt mit ihm aufzunehmen. Doch es gibt Menschen, die sich nach dem Tod ihres Vaters, um sich bemühen und ihr helfen wollen. Die tiefgläubige Ellen, die Kathys Vater zwar nur kurz vor dessen Tod kennenlernte und der Pastor Martijn Mingels wollen ihr zur Seite stehen. Doch zunächst lehnt sie jede Hilfe ab. Alles ändert sich erst, als sie im Nachlass ihres Vaters eine Nachricht ihrer Mutter vorfindet und sich daran macht, die Briefe, die ihr ihr Vater geschrieben hatte und die sie stets zurück schickte, liest. Sie erkennt, dass ihr Vater sehr unter seiner Vergangenheit gelitten hat. Schlimme Dinge sind passiert, die ihr Großvater zu verantworten hatte. Auch wenn ihr Vater ihre Mutter nicht aus Liebe geheiratet hatte, so hatte er seine Tochter Kathy doch immer geliebt. Es war nicht einfach für Kathy, doch endlich war sie so weit und die Liebe zu ihrem Vater, die tief unter ihrem Hass auf ihn verborgen war, kam zum Vorschein. In diesem Roman, der sehr detailiert und einfühlsam geschrieben ist, geht es um den Glauben zu Gott, insbesondere um Verzeihung. Gut und verständlich sind Bibelstellen/Psalmen in dem Text platziert. Ein lesenswertes Buch.

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  • Ein Buch über Vergebung - und manches andere

    Weißer als Schnee

    Sonnenwind

    23. March 2014 um 17:09

    Ellen ist eine gläubige Christin, der Gott den Auftrag gibt, einem alten Mann zu sagen, daß er ihn liebhat. Ellen ist zu feige, das gleich zu tun, wird den Auftrag aber nicht los; es rumort in ihrem Herzen. Am Ende ist sie doch gehorsam und schreibt ihm eine Postkarte. Daraus entwickelt sich eine vertrauensvolle Beziehung, Abgründe werden aufgedeckt, Menschen kommen miteinander in Verbindung und Herzen werden geheilt. Im Mittelpunkt steht Steven, der alte Mann, und seine Tochter Kathy. Nach und nach wird die Geschichte Stevens erzählt, seine Beziehung zu den beiden Frauen, die er liebte, die Fehler, die er gemacht hat und deren Folgen, an denen nicht nur er leidet, sondern auch die Menschen um ihn herum. Doch durch Ellen und ihren Gehorsam kommt Heilung in Stevens und auch vor allem Kathys Leben. Die Entwicklung von der verbitterten jungen Frau, voller Haß ihrem Vater gegenüber, zu einem Menschen, der frei und glücklich der Zukunft entgegensehen kann, ist nicht nur mitreißend und anrührend, sondern zeigt dem Leser auch, wie wichtig es ist, sein Leben in Ordnung zu bringen, um frei zu werden. Als ich das Cover gesehen habe, habe ich mit einer sanften Herz-Schmerz-Geschichte gerechnet - und wurde überwältigend von Gegenteil überzeugt. Die Autorin hat einen hervorragenden Stil, sprachlich ausgezeichnet, inhaltlich nicht ausschweifend und platt, sondern präzise und mitreißend. Die Dialoge sind ausgesprochen ansprechend, normal und realistisch. Das hat mich beeindruckt. Die Personen werden plastisch durch ihr Reden und Handeln, jede einzelne von ihnen ist wirklichkeitsnah und echt, dabei differenziert und liebenswert. In diesem Buch kann man sehen, wie sehr es einen Menschen einschränkt, wenn er nicht vergeben kann - und wie befreiend es sein kann, wenn man den Weg Gottes geht und sich überwindet. Eine Empfehlung für jeden, der Schwierigkeiten hat, anderen zu vergeben!

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  • Was ist nur los mit uns Menschen, dass wir erst begreifen, was wir haben, wenn wir es verlieren?

    Weißer als Schnee

    LEXI

    „Vergeben beginnt mit dem festen Entschluss, es tatsächlich zu tun. Und wenn du erst einmal so weit bist, hast du den wichtigsten Schritt schon getan. Doch nicht zu vergeben bedeutet, dass du dich fürs Leiden entscheidest. Lebenslang.“ Der Debütroman von Marianne Grandia beginnt dramatisch. Ein alter Mann im Rollstuhl, der kurz darauf im Krankenhaus stirbt, eine Tochter an seiner Seite, die Hass, Wut und eisige Kälte ausstrahlt. Die nicht vergessen, nicht vergeben kann. Bereits die ersten Szenen dieses Buches sind voll von teilweise unterdrückten Emotionen, die unter der Oberfläche brodeln, und ihren Weg aus dem Schutzpanzer suchen. Die Autorin stellt uns die Karrierefrau Kathy Smit vor, die mit dem plötzlichen Wiederauftauchen ihres Vaters konfrontiert wird, den sie vor beinahe dreißig Jahren zum letzten Mal gesehen hat. Und dem sie eine große, bedrückende Schuld aus der Vergangenheit nicht verzeihen kann… und will. Als Gegenpart bringt sie die sanfte, tief gläubige Ellen de Vries in die Geschichte ein, die mit einem Auftrag betraut wird. Das Zusammentreffen dieser beiden Frauen steht unter keinem guten Stern, wurde aber ganz gezielt herbeigeführt. Ellen ist es letztendlich zu verdanken, dass Kathy sich dem Nachlass und schließlich auch der Geschichte ihres Vaters stellt und zum ersten Mal in ihrem Leben bröckelt die eisige Fassade ihrer Selbstbeherrschung und Abwehr. Inhaltlich möchte ich dieser kurzen Beschreibung des Buches nichts mehr hinzufügen, da ich jedem Leser selber den überwältigenden Lesegenuss überlassen möchte, sich tief auf diese bittersüße Geschichte über die Beziehung eines Vaters zu seiner Tochter einzulassen. Der wunderschöne und flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel sorgten dafür, dass ich das Buch an einem einzigen Nachmittag las. Es hat mich nicht nur tief berührt, sondern regelrecht gefangen genommen. Es hat mich zum Weinen gebracht, mir aber auch unendlich tröstliche Dinge vermittelt. Der leichte Spannungsbogen entfacht die Neugier des Lesers auf die Ursache des Zerwürfnisses in dieser Familie, und die Art und Weise, wie die Autorin an die Auflösung dieses Geheimnisses herangeht, ist sowohl behutsam und sanft, als auch zutiefst bewegend. Die handelnden Personen dieses Buches sind wunderschön ausgearbeitet und sehr lebendig und einnehmend dargestellt. Man kann nicht umhin, sich in ihre Situation hinein zu versetzen, und sie zu mögen. Ausnahmslos. Besonders berührt hat mich die Beschreibung des Alltags der Familie de Vries, der von tiefem Glauben und Gottvertrauen geprägt ist, und die Tatsache, dass sie dies auch ihrer kleinen Tochter Marilou von Beginn an vermittelten. Dass Marianne Grandia ihre Leser in Form von Briefen auch an den Gedanken und innersten Zweifel und Ängsten ihrer Protagonisten teilhaben ließ, machte „Weißer als Schnee“ zu einer ganz besonderen Lektüre für mich. Das Buchcover mit dem nachdenklichen Frauenportrait und den nackten Kinderfüßen, die auf schwarzen Männerschuhen „tanzen“, machte zunächst einen „gefälligen und ansprechenden Eindruck“ auf mich. Seit ich jedoch den Inhalt dieses Romans kenne, rührt mich dieses Bild zu Tränen. Passend dazu fand ich auch eine Passage im Buch, die ich jedem potenziellen Leser mit auf den Weg geben möchte: „Taschentücher wurden unter anderem dafür gemacht, Tränen mit ihnen zu trocknen. Was ist nur los mit uns Menschen, dass wir erst begreifen, was wir haben, wenn wir es verlieren?“ In diesem Sinne könnte dieses Buch vielleicht auch seine Leser durch die vielen Weisheiten, die darin enthalten sind, dazu animieren, die Versöhnung und Vergebung zu suchen… Mein Fazit ist kurz, aber klar: uneingeschränkte fünf Bewertungssterne und eine dringende Leseempfehlung für dieses wundervolle Buch, dessen Lektüre ich jede einzelne Sekunde lang zutiefst genossen habe. Mein herzlicher Dank gilt der Francke-Buchhandlung GmbH und der Organisatorin der Lovelybooks-Leserunde, die durch diesen Roman mein Leben ein klein wenig reicher gemacht haben. DANKE für ein wirklich außergewöhnliches Leseerlebnis!

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    • 2
  • Eine Geschichte über Vergebung

    Weißer als Schnee

    Kirschbluetensommer

    20. March 2014 um 09:49

    Kathy hat seit über 20 Jahren den Kontakt zu ihrem Vater komplett abgebrochen und ihn aus ihrem Leben gestrichen. Doch mit dem Tod ihres Vaters wird sie wieder mit ihm und seiner Vergangenheit konfrontiert und dunkle Familiengeheimnisse kommen ans Licht. Wird Kathy ihrem Vater vergeben können? Die Autorin berichtet detailreich über Kathys Entdeckungsreise. Die Zeichnung der einzelnen Charaktere ist ihr sehr gut gelungen. Kathy ist beispielsweise eine sehr verschlossene Person, die nicht nur alle Leute in ihrem Leben vor den Kopf stößt, sondern hin und wieder auch den Leser, der unter Umständen erst einmal mit diesem Charakter lernen muss, umzugehen. Es gibt aber auch durchaus auch liebevolle, einfache Charaktere, die einem das Lesen leicht machen - wie bspw. Ellen de Vries, die immer wieder den Kontakt mit Kathy sucht oder den Seelsorger Martijn. Sie lassen das Leserherz direkt höher schlagen und sind ein angenehmer Gegenpol zu Kathy. Manche Szenen sind zu detailreich ausgeschmückt - ebenso enthalten manche Dialoge einen zu großen Anteil an Smalltalk und Wiederholungen. Hier hätte das Tempo durchaus ein wenig angezogen werden können. Auch die Einführung mancher Charaktere, wie beispielsweise Jeroen, hätte eingespart werden können, da sie für den Verlauf der Geschichte relativ uninteressant sind und erst bei einem Nachfolgeband interessant werden könnten. Trotz dieser ausführlichen Erzählart, manch langer Dialoge und irrelevanten Nebenhandlungen, behält die Autorin einen guten Spannungsbogen bei, der den Leser neugierig auf den Rest des Buches werden lässt. Besonders das Ende ist ihr großartig gelungen und wiegt den Rest des Buches auf. Aus diesem Grund gibt es von mir auch vier anstelle von drei Sternen. Alles in allem ist es ein schönes Buch, das seine Schwächen hat, aber dennoch eine schöne Geschichte über Vergebung und Veränderung erzählt. Dieses Buch ist vor allem für alle interessant, die eher ruhig und detailreich erzählte Geschichten lieben. An dieser Stelle möchte ich mich bei Francke Buchhandlung GmbH und der Organisatorin der Leserunde für dieses interessante Buch bedanken. Vielen Dank, dass mitlesen durfte! :)

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  • Ein sehr ergreifendes Buch

    Weißer als Schnee

    pallas

    19. March 2014 um 20:15

    Diese Buch "Weißer als Schnee" führt uns in kleinen Schritten an das Geheimnis das hinter der Wut und Verzweiflung der Protagonistin Kathy sich verbirgt. Kathy  verliert in jungen Jahren ihre Mutter an eine Muskelerkrankung. Ihr Vater verlässt die Familie und zieht in die USA. Viele Briefe erhält sie von ihrem Vater, die sie alle ungeöffnet zurückschickt. Nach 27 Jahren kehrt ihr Vater zurück und das erste Treffen ist, als er erkrankt in die Klinik eingeliefert wird. Sie begegnet ihm sehr abweisend und unversöhnlich entgegen und ist nicht bereit mit ihm über die Geschehnisse von früher zu sprechen. Diese kalte Ablehnung erleben wir sehr intensiv mit, so als ob wir dabei wären. Ihr Vater stirbt ohne sich mit ihr auszusöhnen. In kleinen Schritten und die Briefe, die er ihr hinterlassen hat erfahren wir was sich ereignet hat und warum er die Familie Hals über Kopf verließ Diese Wahrheit und die Verletzungen in jungen Jahren ihres Vaters lässt uns staunen, wie viel doch manche Menschen im Leben mitmachen müssen. Auch die Liebe seiner Frau und der großer Glaube ist sehr gut dargestellt.   Diese grandios geschilderte Geschichte ließt sich sehr flüssig und zieht uns in ihren Bann. Man taucht in die Geschehnisse hinein und fühlt sich mittendrin. Ich habe mit den Personen mitgelitten, die im Glauben oder durch die Hilfe anderer Menschen bereit waren zu vergeben und wieder zu lieben. Die kurzen Kapiteln verführten mich immer wieder noch eines zu lesen. Es ist ein sehr schönes nachdenkliches Buch das mir sehr lange in Erinnerung bleiben wird. Vielen Dank an die Francke Buchhandlung .  

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  • Die Macht der Vergangenheit

    Weißer als Schnee

    Sonnenblume1988

    26. February 2014 um 11:02

    „Entsündige mich mit Ysop, dass ich rein werde, wasche mich, dass ich schneeweiß werde.“ Psalm 51, Vers 9 27 Jahren hatten Kathy und ihr Vater keinen Kontakt. Zu tief war Kathys Wut über sein Verhalten. Nun muss Kathy sich notgedrungen darum kümmern, dass ihr Vater ins Krankenhaus eingewiesen wird. Kurze Zeit später stirbt er, ohne dass die beiden sich versöhnt haben. Während Kathy die Sachen ihres Vaters durchsieht, kommen Fragen über ihre Vergangenheit auf. Ist es zu spät, die Antworten zu finden? Hat vielleicht Ellen, die unbekannte Frau, die kurz vor dem Tod von Kathys Vater mit ihm betete, einen Hinweis? Bücher, in denen Frauen  Häuser durchsuchen oder Tagebücher ihrer verstorbenen Vorfahren lesen, gibt es derzeit ausreichend auf dem Markt. Doch „Weißer als Schnee“ ist mehr als das. Durch viel Tiefgang, gelebten Glauben und ausgefeilte Haupt- und Nebencharaktere hebt es sich von den anderen Büchern ab. Tiefgang entsteht dadurch, dass die Handlung sich aus mehreren Perspektiven zusammensetzt: Zum einen beschreibt Kathy selber ihr Erleben, zum anderen wird die Geschichte durch Ellen und den Krankenhausseelsorger Martijn erzählt. Alle drei bringen Gedanken, Ängste und Hoffnungen mit hinein. Auch die zentralen Themen wie Stolz, Vergebung und Vertrauensbruch machen die Geschichte tiefgründig. Ein Gespräch, dass zwischen Ellen und Kathy entstanden sind, hatte sogar eine leichte psychologische Komponente. Auch der gelebte Glaube wird in diesem Buch von Anfang an mit eingebracht. Ellen betet viel und fragt Gott nach Antworten. Auch Martijn hat ein starkes Vertrauen zu Gott. Kathy dagegen ging früher in die Kirche, hat sich aber  vom Glauben distanziert. Es geht in dem Buch jedoch nicht darum, Kathy zu bekehren oder ihr den Glauben zu erklären, sondern im Alltag Gott in alle Handlungen mit einzubeziehen. Dadurch wirkt der Glaube sehr authentisch.  Der Psalm 51 spielt eine zentrale Rolle und wird immer wieder zitiert. In der Geschichte sprechen die Charaktere oft über ihre Gefühle. Diese werden ernstgenommen und auf Ursachen und Gründe untersucht. Dadurch kann man sich gut in die Personen hineinversetzen, ohne dass das Buch kitschig oder übertrieben wirkt. Insgesamt eine richtig schöne, tiefgehende, lebendige Umsetzung, in der das Thema "Vergangenheitsbewältigung" zu einer außergewöhnlichen, beeindruckenden Geschichte verarbeitet wird.

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  • Ein leiser Roman, der es in sich hat

    Weißer als Schnee

    heaven4u

    17. February 2014 um 11:07

    Als Kathy einen Anruf von einer Nachbarin bekommt, dass ihr Vater ins Krankenhaus gekommen ist und ob sie helfen kann, bringt ihr ganzes geordnetes Leben ins Wanken. Alle ihre Mauern, die sich 27 Jahre lang aufgebaut hatte stürzen ein, als sie sich mit ihrer Vergangenheit und mit der ihres Vaters auseinandersetzen muss. Warum war er Hals über Kopf nach Amerika geflohen und hatte seine todkranke Frau und seine Tochter von einer Minute auf die andere verlassen? Und warum kam er kurz vor seinem Tod nochmal in seine Heimat? Um sie zu sehen? Dabei spielt auch eine andere Frau eine Rolle - Ellen. Sie hatte Steven im Krankenhaus gesehen und bemerkt, dass er ganz traurig war und bekam von Gott den Auftrag, ihm zu sagen wie sehr Gott ihn liebt. Was hat ihr Vater Ellen alles erzählt? Wird Kathy sich mit ihrer Vergangenheit und der ihres Vaters versöhnen können? Von Marianna Grandia hatte ich vorher noch nichts gelesen, dieses Buch ist ihr Debüt, welches in Holland bereits 2011 erschien. Gleich zu Beginn taucht man in die Geschichte ein und durchlebt mit den Charakteren ihre Welt. Sehr liebevoll beschreibt sie die wichtigen Menschen der Geschichte, aber auch die Nebencharaktere sind so dargestellt, dass man sie ins Herz schließt. Und endlich ist es wieder mal ein Buch mit wirklicher Botschaft. Vor allem Ellens unerschütterlicher Glaube, auch der von Martijn - dem Krankenhausseelsorger, tat so gut und hat ermutigt, an Gott festzuhalten und ihm treu zu sein, auch wenn man nicht weiß wohin die Reise geht. Psalm 51 spielt hier eine besondere Rolle - Gott wäscht alle Menschen, die sich zu ihm wenden weiß wie Schnee - daher auch der schöne Titel. In dem Buch wird der christliche Glaube nicht nur angedeutet, nein er wird gelebt. Leider ist das viel zu selten geworden in Romanen, so offen und ehrlich darüber zu schreiben. Das macht diese Geschichte besonders wertvoll. Ebenso das offene Ende, bei dem es eben kein typisches Happy End gab, dennoch war es sehr passend und lässt Spielraum für eigene Gedanken und Fortsetzungen. Wer gern leise, ruhige, wenig spannungsgeladene Bücher mag, die dennoch gehaltvoll sind, der wird an diesem Buch viel Freude haben. Meine absolute Leseempfehlung!

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  • Mach mich weißer denn Schnee ............

    Weißer als Schnee

    MelE

    25. January 2014 um 08:13

     "Weißer als Schnee" ist ein wirklich berührendes Buch über die Lasten der Vergangenheit und der Vergebung. Ich wünsche uns Menschen an unserer Seite, die wie Ellen in diesem Buch auf das hören was Gott ihnen sagt und diesen Auftrag auch ausführen. Eine Karte und einige liebevolle Worte bringen für Steven in den letzten Stunden seines Lebens Vergebung und tiefen inneren Frieden. Was mich allerdings noch mehr beschäftigt hat sind die viele unausgesprochenen Worte und die Verbitterung, die dazu geführt haben, das sich Kathy 27 lange Jahre von ihrem Vater zurückgezogen hat. Wir treffen hier auf jede Menge Verletzungen, die nach und nach aufbrechen, aber auch heilend wirken auf Kathys Wut auf ihren Vater. Oft sind es die unausgesprochenen Dinge die dazu führen, das wir uns entfremden. Manchmal ist es aber auch zu spät für Versöhnung und das hat mich regelrecht aufgerüttelt. Ich habe zwar nichts Belastendes in meinem Leben, dennoch möchte ich darauf achten in Frieden auseinander zu gehen und im schlimmsten Fall bevor ich sterbe alle Dinge bereinigt wissen. Für Steven und Kathy sind Worte zu spät, aber Kathy findet einen wunderbaren Weg Dinge dennoch auszusprechen und wieder tiefen Frieden in ihrem Herzen einziehen zu lassen. Ganz wunderbar fand ich in dieser Story die Menschen, die Kathy begleiten, weil sie ihre Not sehen und solche Menschen würde ich mir für uns alle wünschen. Menschen die uns in Zeiten der Not und Trauer begleiten und uns zur Seite stehen. Verfügbar gerade dann, wenn die Verzweiflung am größten ist. Ich habe oft schwer geschluckt über den Schmerz, der mir im Buch begegnet sind und auch, wenn es teilweise hart war die große Verbitterung, den Hass und die Wut die einen Menschen überrennen kann zu lesen, ist es dennoch ein wertvolles Gefühl, wenn sich Dinge in etwas Schönes wie Vergebung verwandeln können. Psalm 51 ist in diesem Buch komplett präsent und gerade Ysop hat einen hohen Stellenwert, da es immer wieder in Erscheinung tritt. Mir war Ysop völlig unbekannt und daher hatte das Buch "Weißer als Schnee" auch noch einen positiven Lerneffekt auf mich. Ihr solltet das Buch lesen um zu verstehen, denn ich würde nicht die richtigen Worte finden um es auch nahe zu bringen.  Entsündige mich mit Ysop, und ich werde rein sein; wasche mich, und ich werde weißer sein als Schnee. Vers 7 aus Psalm 51 "Weißer als Schnee" ist kein Buch für Zwischendurch, denn es beinhaltet auch viele Dinge, die zwischen den Zeilen zu lesen sind. Es ist einerseits sehr schmerzhaft, aber durch die Vergebung auch heilend und belebend. Eine echte Leseempfehlung! Mein Dank an den Francke Verlag der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat um es zu lesen und zu rezensieren!

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