Marianne Hacker Das Winterschloss

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Inhaltsangabe zu „Das Winterschloss“ von Marianne Hacker

Seltsame Legenden ranken sich um das Schloss im Engadin, wo Anne und Paul einige Wintertage verbringen wollen. Wilde Jäger, eine geheimnisvolle Tote, Menschen, die Wölfen ähneln … Sind es nur ausgelassene Silvesterbräuche oder geschieht hier wirklich etwas Unerklärliches? Als Paul plötzlich verschwindet, ist Anne ganz auf sich allein gestellt.

Genau der richtige Mix zwischen Grusel und Spannung - die richtige Zeit zum Buch: Silvester und Neujahr ;-) Lesenswert und gut geschrieben

— SigiLovesBooks

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  • Rezension zu "Das Winterschloss" von Marianne Hacker

    Das Winterschloss

    Blackfairy71

    29. February 2012 um 20:07

    Zum Inhalt: Ihrem Freund Paul zuliebe verbringt die Journalistin Anne die Tage um Silvester in einem Schloss im Engadin, um mit einigen alten Freunden von Paul den Jahreswechsel zu begehen. Anne, die keinen der Anwesenden kennt, fühlt sich fehl am Platz und verspürt eine seltsame Unruhe. Was hat es auf sich mit den wilden Silvesterbräuchen des Tales, durch die vor Jahren eine Frau zu Tode gekommen ist? Was steckt hinter den Wolfslegenden, die sich um das düstere Gebäude ranken? Da entdeckt Anne das Tagebuch einer jungen Frau, die vor fast 200 Jahren im Schloss zu Besuch war: Die Erlebnisse, die dort beschrieben sind, ähneln auf beängstigende Art den ihren. Als Anne feststellt, dass die Gefahr nicht nur in ihrer Phantasie existiert, ist es schon beinahe zu spät: Genau wie einst der Ehemann der jungen Frau ist Paul plötzlich verschwunden. Es scheint, dass es nur einen Menschen gibt, auf den Anne sich verlassen kann ... Im Nachhinein habe ich Schwierigkeiten, das Buch einem Genre zuzuordnen. Auf der Rückseite steht "Packender Psychothriller". Das trifft es aber nicht nur, es ist auch ein großer Teil Mystery dabei sowie in den Rückblenden des Tagebuchs auch ein Hauch History. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen...bis auf das für mich relativ plötzliche Ende. In meinen Augen fehlt eine Erkärung für die Geschehnisse im Val Tosta. Die Autorin lässt den Leser unwissend zurück. Man erfährt zwar, was hinter den "Unfällen" steckt, aber was hat es nun mit Werwolfs- und Wolfsgerüchten auf sich? Gerade als ich dachte: So, jetzt kommt die Auflösung...kommt der Epilog und der ist zwei Seiten lang und beschreibt einen Zeitraum ein paar Monate später. Allerdings gelingt es der Autorin, während der gesamten Geschichte eine durchgehende Spannung zu halten, ohne dass großartig etwas passiert. Allein die düstere Stimmung in dem alten Kastell, eingeschneit in einem einsamen Tal, die Geschichten um die Werwölfe, das zweihundert Jahre alte Tagebuch von Anna Kammerer reichten für mich aus, dass ich wissen wollte, wie es weitergeht mit Anne und Jon. Und was ist mit ihrem Verlobten Paul? Welche Rolle spielt der zwielichtige Nick? Sehr sympathisch fand ich den alten Mann im Heimatmuseum, der Anne von den Wolfsgeschichten erzählt. Aber auch Anne mochte ich von Anfang an und war froh, als Paul weg war.

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  • Rezension zu "Das Winterschloss" von Marianne Hacker

    Das Winterschloss

    lord-byron

    02. August 2011 um 22:12

    Anne und Paul, die kurz vor ihrer Hochzeit stehen, werde von Pauls Jugendfreund Nick über Sylvester in sein "Haus" in Val Tosta eingeladen. Das Haus entpuppt sich als Kastell und Anne, die außer Paul niemand kennt, fühlt sich sehr unwohl. Jon, der Cousin von Nick kann die Augen nicht von Anne wenden, der das sehr unangenehm ist. Nicks und Elisas Kinder wollten nicht mehr ins Kastell kommen, weil letztes an Sylvester etwas vorgefallen war. Und auch vor Jahren, war bei der wilden Jagd ein Mädchen gestorben. Ständig tauchen Geschichten über Wölfe und Werwölfe auf. Abends kann Anne nicht einschlafen und auf der Suche nach Lesestoff findet sie ein altes Tagebuch. Neugierig fängt sie an zu lesen. Am nächsten Tag geht die Gruppe zum Skifahren während Anne das Heimatmuseum besuchen möchte. Weil so schönes Wetter ist, möchte Anne zu Fuß ins Dorf laufen und Paul soll sie um halb vier wieder an der Kirche abholen. Im Heimatmuseum erfährt sie viel über die Familie Mattern und das Kastell, über die es schon von Anfang an unheimliche Geschichten gibt. In allen spielen Wölfe eine Rolle. Zur verabredeten Zeit steht Anne an der Kirche. Das Wetter hatte inzwischen umgeschlagen. Bis Vier Uhr steht sie da und friert, aber von Paul ist weit und breit nichts zu sehen. Sie macht sich zu Fuß auf den Weg und hofft bei dem Schneemtreiben, das Kastell zu finden. Auf der Hälfte des Weges hört sie Motorengeräusch. Ist das Paul? Dann knallt es. Anne rennt los und sieht einen Lieferwagen der gegen einen Stein gerast ist. Die Frau am Lenkrad ist total hysterisch und schreit, sie hätte einen Mann überfahren. als Anne nachschaut findet sie den Kadaver eines Wolfes. Aber die Frau lässt sich nicht beruhigen und beharrt darauf, einen Menschen getötet zu haben. Dieses Buch hat es in sich. Es ist so schön unheimlich und die Atmosphäre in dem alten Kastell, in dem ständig der Strom weg ist, ist richtig düster. Genauso wie ich es liebe. Es ist bis zum Schluss spannend. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Einzig, dass die Wölfe in diesem Buch so einen schlechten Ruf haben, hat mich gestört. Trotzdem kann ich das Buch nur jedem empfehlen. Wer allerdings eine Werwolf-Liebesgeschichte erwartet, wird enttäuscht werden.

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