Marianne Hofer Tod in Talfing

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Inhaltsangabe zu „Tod in Talfing“ von Marianne Hofer

Wenn im bayrischen Bergdorf der Pfarrvikar erschlagen wird, ist der Käs am Dampfen …

Die junge Polizistin Jasmin Lüders ist bei ihren Einsätzen äußerst erfolgreich. Aber was bringt ihr das? Neidische Kollegen, Mobbing und schließlich eine Versetzung nach Talfing, einem bayrischen Bergdorf an der Grenze zu Österreich. Es klingt nach einem Sackgassen - Job – aber einen Tag vor Jasmins Antritt als neue Dienststellenleiterin wird der Pfarrvikar ermordet aufgefunden. Hauptkommissar Weißberger glaubt den Täter zu kennen: Jungbauer Xaver Grandl wird es gewesen sein, denn der Pfarrvikar hatte zu Grandls Frau eine Beziehung, die alles andere als geistig war. Jasmin ist sich da nicht so sicher, und zwei weitere Morde geben ihrem Instinkt recht. Doch wer zieht dann seine blutige Spur durch das einst so ruhige Dorf?
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  • In Talfing is der Käs am Dampfen

    Tod in Talfing

    Tanzmaus

    24. April 2018 um 13:00

    Jasmin Lüders ist eine junge und taffe Polizistin, die ihren Beruf liebt. Mit viel Herzblut setzt sie sich für Recht und Ordnung ein und kann auch gewisse Erfolge vorweisen. Leider stößt dies bei ihren männlichen Kollegen nicht gerade auf Zuspruch. Vielmehr schlagen ihr Neid und Mobbing um die Ohren, so dass ihr Vorgesetzter sich genötigt sieht, Jasmin zu versetzen. Doch Jasmin hat die Wahl: Entweder nach München, wo sie sich künftig nicht nur mit saftigen Mietpreisen, Fußballhooligans und gewaltbereiten Demonstranten herumschlagen muss oder nach Talfing, was in ihren Augen einer Verbannung gleich käme.Jasmin überlegt nicht lange, sondern versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Talfing hört sich doch gar nicht sooo schlecht an?Doch kaum ist Jasmin in dem verschlafenen Nest angekommen, muss auch schon der erste Mordfall aufgeklärt werden. Ausgerechnet der Pfarrvikar wurde ermordet. Und während Jasmin noch versucht, ihre neue Stelle als Dienststellenleiterin gegenüber ihren drei männlichen Kollegen zu behaupten, stellt sich die Frage, wer hat den Pfarrvikar verfrüht zu seinem Chef geschickt? War es ein rassistischer Grund oder vielmehr aus Eifersucht? Jasmin glaubt nicht an eine Beziehungstat und weitere Morde geben ihr Recht. Wer mordet in dem kleinen beschaulichen Dorf nahe der österreichischen Grenze und wie können Jasmin und ihre Kollegen ihn stoppen?Wie meistens bei dieser Art von Krimis, handelt es sich um einen eher ruhigen Roman mit viel Lokalkolorit, gewürzt mit kriminellen Elementen. Dabei handelt es sich bei dem Lokalkolorit nicht um einen tatsächlich auf der Landkarte zu findenden Ort, sondern vielmehr um die Art Menschen, die Umgebung und Kultur, wie man sie in der Region zwischen Rosenheim und Österreich zu finden ist.Jasmin ist eine taffe Frau, die nicht lange überlegt, wenn es anzupacken gilt. Dabei handelt sie wohlüberlegt, sollte dies gefordert sein.  Mit ihren neuen Kollegen kommt sie mehr schlecht als recht aus, doch da die Morde bei ihr im Fokus stehen und das Dorf sie freundlich aufgenommen hat, ist dies zunächst sekundär. Vielmehr versucht sie die Morde auf eigene Faust aufzuklären. Nimmt dabei Unterstützung an und deckt eine Ungereimtheit nach der anderen auf. Aber nicht nur Jasmin steht im Fokus, vielmehr kommen auch ihre Kollegen mal zu Wort und der Leser wird zum Beobachter vieler Szenen, auf die er sich zunächst keinen Reim machen kann. Die Aufklärung geht langsam voran. Man stößt auf wenig Spuren, Mauern und wenig Kooperationen. Die Umgebung wird sehr bildhaft beschrieben, so dass ich beim Lesen recht schnell ein Bild von Talfing bekam und mich auch gut dort zurecht fand. Die Autorin hat eine gewisse Gabe, sämtliche Dörfler so zu beschreiben, dass man von jedem ein eigenes Bild bekommt, mit allen Ecken und Kanten. Womit ich etwas zu kämpfen hatte, war die Mundart, die doch beim Buch Einzug fand, dort auch ihre Berechtigung hat, mich jedoch mehr als einmal fast verzweifeln lies. Glücklicherweise habe ich eine Freundin, die mir den einen oder anderen Begriff übersetzen konnte. Da sich dies aber vor allem auf Schimpfwörter bezieht, tut es der Geschichte an sich keinen Abbruch.Fazit:Ein schöner Regionalkrimi in einem beschaulichen Tal kurz vor der österreichischen Grenze, spannend, aber vor allem mit viel Lokalkolorit und einem Finale, das sich gewaschen hat.

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