Marianne J. Voelk Franken vegetarisch

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Inhaltsangabe zu „Franken vegetarisch“ von Marianne J. Voelk

Kulinarisch - vegetarisch - fränkisch! Die fränkische Küche, das bedeutet für die meisten: Schäufele, Drei im Weckla oder gebackener Karpfen. Doch Franken geht auch vegetarisch! Das liegt nicht zuletzt am Knoblauchsland, Bayerns größtem zusammenhängenden Gemüseanbaugebiet in der Mitte des Städtedreiecks Nürnberg-Fürth-Erlangen. Ein wahres Eldorado für Vegetarier, Veganer und ernährungsbewusste Allesesser! Marianne J. Voelk kreiert aus regionalen Zutaten neue fantastische Rezepte und entstaubt traditionelle – für eine frische, moderne Küche. Nach Jahreszeiten gegliedert bietet das Buch viele köstliche Gerichte mit allem, was im Knoblauchsland wächst und gedeiht. Infos rund um Historie, Anbau und vegetarische Ernährung vervollständigen den Lesegenuss. Eine kulinarische Einladung in das grüne Herz der Region! Im Knoblauchsland gibt’s nicht nur Knoblauch: über 60 kreative vegetarische Gerichte mit mehr als 50 Gemüse- und Obstsorten – und vielen frischen Kräutern. - Mit Tipps zu veganen Ersatzzutaten - Überblick zu vegetarischer Ernährung im Allgemeinen - Mit geschichtlichen Infos und Anbauplan - Inklusive Übersicht zu Gemüseerzeugern und -anbietern sowie Wochenmärkten in der Region.

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  • Das Knoblauchsland - ein Eldorado für Vegetarier und ernährungsbewusste Allesesser

    Franken vegetarisch
    Amarianne

    Amarianne

    22. September 2016 um 10:27

    Bayerns größter zusammenhängender Gemüsegarten bietet alles, was Herz und Gaumen erfreut und der Körper braucht, um gesund und munter ein hohes Alter zu erreichen. Im Freiland und in den Gewächshäusern werden Gemüsesorten von A wie Artischocke über S wie Spargel bis hin zu Z wie Zucchini angebaut. Was liegt dann für eine Nürnberger Autorin, die nicht nur gerne traditionelle Gerichte kocht, sondern mit Begeisterung auch neue Rezepte kreiert, näher, als sich an der riesigen Palette an verlockend kunterbunten und frischen Salat- und Gemüsesorten zu erproben und zu experimentieren. Das Ergebnis: Ein Buch voll von leckeren, vegetarischen Rezepten mit dem Besten, was das Knoblauchsland zu bieten hat. Sogar ein wenig Historisches zeigt die Autorin auf. Begleitet von wunderschönen Fotos erfahren wir, dass das Knoblauchsland in der Mitte des Städte-Dreiecks Nürnberg-Fürth-Erlangen liegt, dass sich der Name aus traditionellen Zwiebelzuchten herleitet und dass der Begriff ‚Knoblauchsland‘ zum ersten Mal in einer Urkunde von 1439 erwähnt wird. Man merkt der Autorin die Begeisterung über ihr Heimatland an, wenn sie von den Schicksalsschlägen des Knoblauchlandes erzählt, aus denen es sich immer wieder heraushebt und von neuem aufblüht. Sie führt dem Leser die Attraktionen der Landschaft vor Augen, die noch ursprünglichen Häuser aus der Mitte des 17. Jahrhunderts mit reizvollen Toreinfahrten und die kleinen Herrensitze und Schlösser des Nürnberger Patriziats. Dies alles kann man auf einer hübsch geschmückten Pferdekutsche sitzend bewundern, wenn das Knoblauchsland traditionell im Frühjahr zum »Tag der offenen Tür« einlädt und jedes Jahr im Mai einige Zehntausend Besucher ins Grüne lockt. Die Autorin erweckt das Kind in uns, wenn sie die sommerlichen Kirchweihfeste beschreibt, die fast jedes Wochenende in einem der Dörfer mit Karussells, Buden und Festzug gefeiert werden. Die berühmte Fürther Michaelis-Kirchweih, von den Einheimischen liebevoll »Färrder Kärwa« genannt, ist das letzte und eindrucksvollste der Kirchweihfeste. Die Krönung ist der Erntedankfestzug, bei dem die Knoblauchsländer Bauern sich in ihren prächtigen Trachten zeigen und auf großen, geschmückten Pferdewagen die Produkte des Knoblauchslandes zur Schau stellen. Die lebhaften Erzählungen der Autorin erwecken im Leser nicht nur den Wunsch die Gerichte, auf brillanten Fotos verlockend dargestellt, nachzukochen, sondern auch das Interesse, beim nächsten Besuch in Nürnberg eine Besichtigung des reizvollen Knoblauchlandes mit einzuplanen.

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