Marianne Jungmaier Sommernomaden

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Inhaltsangabe zu „Sommernomaden“ von Marianne Jungmaier

Leben im Transit: Die Erzählerin treibt zwischen den Ländern der Welt umher, auf der Suche nach einem Woanders. Sie feiert Partys in der Wüste Kaliforniens, verliebt sich in Indien, begibt sich auf Selbsterfahrung im Urwald Brasiliens. Nicht die Orte sind es, die faszinieren, sondern die Menschen, die ihr auf der Reise begegnen und genau wie sie selbst: Suchende, Freigeister, Einsame und Liebende sind. Marianne Jungmaier zeichnet einzigartige Charaktere und magische Begegnungen, Orte, die zutiefst heimisch und doch fremd sind. Ihre Geschichten erzählen aus dem Inneren der Ferne und machen vor allem eines: süchtig. "Wir folgen den Strömen in Richtung trash fence, gleiten wie Fische in Schwärmen durch die Wüste, auf das Licht zu, staubig, doch die Augen glänzen wie das Herz. Die Nacht versinkt kalt und knirschend unter unseren Reifen."

Anders, ungewohnt, treffend, fesselnd. Unbedingt lesenswert!

— Bücherwurm
Bücherwurm

Diese stories lassen mich mit Fernweh zurück.

— ClaraOswald
ClaraOswald

Ab-/Eintauchen in ferne Länder - Jungmaier macht's vor:)

— dreamlady66
dreamlady66

Tolles Buch, bei dem man leicht Fernweh kriegt

— MurphyS91
MurphyS91

Das Buch eignet sich perfekt für einen heissen Sommerabend und lädt zum träumen ein.

— Julia127
Julia127

Interessant, anstrengend

— hannelore_bayer
hannelore_bayer

Einzigartige und ungewöhnliche Stories, die einen ganz eigenen Blick auf die Welt besitzen.

— TeleTabi1
TeleTabi1

Exotisch!

— mehe
mehe

Für mich eine durchaus anspruchsvolle Lektüre, mit mehr oder weniger flüssigem Schreibstil.

— AnnaBanana0306
AnnaBanana0306

Außergewöhnliche Reisegeschichten von zwischenmenschlichen Beziehungen einer Nomadin

— Bibliomania
Bibliomania

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  • Wie eine Achterbahnfahrt.

    Sommernomaden
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    17. August 2016 um 19:25

    Die Erzählerin hat nirgendwo eine Heimat. Was aber auch dazu führt, dass sie überall zuhause ist. Getrieben und rastlos jagt sie von einem Land ins nächste, auf der Suche nach irgendwas, von dem sie wahrscheinlich selbst nicht genau weiß, was das ist..Puh. Mir ist glaube ich schon lange keine Rezension so schwer gefallen. An einigen Stellen hatte ich das Gefühl, zwei verschiedene Bücher im selben Einband in der Hand zu halten - denn so fantastisch die eine Hälfte der Kapitel war, so langweilig und unnötig empfand ich die andere Hälfte.Das einzige was mich von dieser Vermutung abbringen konnte war der Schreibstil - denn der blieb durchgehend auf einem hohen Niveau, sehr bildhaft, ja fast ein bisschen poetisch. Ich habe allerdings durchaus ein Muster feststellen können - denn ob mir ein Kapitel gefallen hat oder nicht hing selten von den Ländern und deren Beschreibungen ab. Darum geht es hier nämlich eigentlich auch nur am Rande. Viel mehr geht es um den Selbstfindungsversuch eines Menschen. Wir beobachten einen Weg.Gefallen hat er mir immer dann, wenn ich das Gefühl hatte etwas authentisches zu lesen. Wenn es mir so vorkam als hätte die Protagonistin sich endlich einmal eingestanden wie sie wirklich ist.Die Kapitel in denen sie auf Biegen und Brechen versucht hat, ihre Unabhängigkeit zur Schau zu stellen konnten mich hingegen nicht packen. Das erschien mir einfach zu gewollt - und eben auch nicht ganz wahr. Denn, wir können so frei sein, wie wir wollen. An irgendwas hängt unser aller Herz - und das ist doch auch eigentlich gut so.Auch das Ende ringt mir leider nur ein Zähneknirschen ab - zwar fand ich es schön, dass wir im selben Land enden, in dem wir begonnen haben (das macht die Sache wundervoll rund), allerdings fand ich es schade, dass so viele Fragen offen bleiben. Mir kam das Ende dann einfach einen Ticken zu plötzlich.Für mich also ein glatter Schuss in die Mitte - zum Teil Großartig und zum Teil eben gar nicht.

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  • Leserunde zu "Sommernomaden" von Marianne Jungmaier

    Sommernomaden
    Verlag_Kremayr-Scheriau

    Verlag_Kremayr-Scheriau

    Worum geht's? "Wir folgen den Strömen in Richtung trash fence, gleiten wie Fische in Schwärmen durch die Wüste, auf das Licht zu, staubig, doch die Augen glänzen wie das Herz. Die Nacht versinkt kalt und knirschend unter unseren Reifen." Leben im Transit: Die Erzählerin treibt zwischen den Ländern der Welt umher, auf der Suche nach einem Woanders. Sie feiert Partys in der Wüste Kaliforniens, verliebt sich in Indien, begibt sich auf Selbsterfahrung im Urwald Brasiliens. Nicht die Orte sind es, die faszinieren, sondern die Menschen, die ihr auf der Reise begegnen und genau wie sie selbst: Suchende, Freigeister, Einsame und Liebende sind. Marianne Jungmaier zeichnet einzigartige Charaktere und magische Begegnungen, Orte, die zutiefst heimisch und doch fremd sind. Ihre Geschichten erzählen aus dem Inneren der Ferne und machen vor allem eines: süchtig. Marianne Jungmaier1985 in Linz geboren, studierte Digitales Fernsehen, Filmwissenschaften und Journalismus. Seit 2011 freischaffende Autorin. Lebt in Berlin. Reisen und Aufenthalte u.a. in Südindien, Italien, Großbritannien, Tschechien. Ihr erster Roman „Das Tortenprotokoll“ wurde mit dem George-Saiko-Preis 2016 ausgezeichnet. >> Informationen zum Buch >> Leseprobe Bewerbung zur Leserunde:  Wenn ihr mehr wissen wollt, dann sagt uns, was euch an diesem Buch interessiert und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht! Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme! > Besucht unsere Webseite! www.kremayr-scheriau.at> Folgt uns auf Facebook und Twitter und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.

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    • 294
    Corsicana

    Corsicana

    10. August 2016 um 11:57
    Bücherwurm schreibt Ich kann nur jedem jungen Menschen raten: Guckt, dass Ihr internationale Abschlüsse macht, guckt, dass Ihr mal wenigstens zeitweise woanders leben könnt, es bereichert ungemein!

    Die Zeit zwischen 18 und 28 ist dafür wirklich gut geeignet - besser als später - dann hat man einen Job, eine Wohnung, Möbel.... dann fällt es schwerer. Ich bin persönlich sehr froh, dass ich ...

  • Was für ein außergewöhnliches Buch!

    Sommernomaden
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    09. August 2016 um 23:04

    "Sommernomaden" von Marianne Jungmaier sticht nicht nur durch die Gestaltung des Covers aus dem Einheitsbrei auf den Tischen deutscher Buchläden, es ist auch von Stil, Form und Inhalt ein ganz außergewöhnliches Buch!Ein Schreibstil der mich innerhalb weniger Sätze fesselte, in sich abgeschlossene Erzählungen, mal eher psychologisch, dann eher Kultur Ausflug, dann wieder ein biographischer Abschnitt, abgelöst von unsagbar tollen Beschreibungen exotischer Umwelt.Es sind Erzählungen einer Protagonistin, offenbar der Autorin selbst, die uns Leser mal bewusst, mal unbewusst in ferne Länder mitnimmt. Nicht um uns zu belehren, oder gar einen typischen Einblick in die jeweilige Gegend oder Stadt zu gewähren, sondern so als Anhängsel, einer Kamera, die unbewusst bei ihren Erlebnissen mit läuft.Ohne Ängste nimmt die Protagonistin jedes Land unvoreingenommen in ihrer eigenen Art. Keine Erwartung, kein gesetztes Ziel, keine Erkenntnis, warum wir grade jetzt, grade hier angekommen sind, kein Hinweis darauf, wann die Reise wohin und warum weitergeht.Die Protagonistin geht intensive Bindungen ein, zu unterschiedlichen Menschen, zu unterschiedlichen Gebieten und weiß doch, wann es Zeit ist loszulassen. Ich bewundere solche Menschen.Mich hat die Art, mit Worten Bilder und Stimmungen zu malen völlig fasziniert und eingenommen, ich konnte mich gar nicht satt lesen, und so passierte beinahe das In-einem-Rutsch-durchlesen, das ich gar nicht geplant hatte.Für Menschen, die gerne mal anders lesen, mal anders reisen, die neugierig sind auf eine differente Art des Schreiben, für diese wird dieses Buch die Fundgrube sein!Für mich ein ganz außergewöhnliches Buch mit re-read Effekt und einem ganz besonderen Platz im Buchregal.

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  • Sehnsucht und Fernweh

    Sommernomaden
    ClaraOswald

    ClaraOswald

    01. August 2016 um 16:53

    Sommernomaden sind zehn Erzählungen - stories - von Marianne Jungmaier. Sie ist eine junge Autorin aus Linz. Ihr erster Roman war Das Tortenprotokoll, Sommernomaden ist ihr viertes Werk.In zehn verschiedenen Geschichten begleiten wir die Protagonistin in verschiedene Länder der Welt.Sie verliebt sich, trifft Freunde, verbringt eine Weile mit ihnen und fliegt davon, ohne zu wissen, ob und wann sie sich wieder sehen werden, berauscht sich, feiert ausgelassen, genießt die Ruhe und die Einsamkeit. Die Protagonistin scheint allein zu sein, aber niemals einsam.Mir gefiel sofort der Schreibstil von Marianne Jungmaier: sehr träumerisch, melancholisch, angenehm.Man wird zum Begleiter für eine Weile, man geht mir der Protagonistin ein Stück ihres Weges und dann verschwindet man wieder. Oder ist es umgekehrt?Manche Beobachtungen kommen einem bekannt vor, viele bringen Fernweh. Man kann die Städte fühlen, besonders Berlin hat mir gefallen und Island.Ein sehnsüchtiges Buch.

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  • Sommer-Nomaden...

    Sommernomaden
    dreamlady66

    dreamlady66

    29. July 2016 um 23:31

    (Inhalt übernommen) Leben im Transit: Die Erzählerin treibt zwischen den Ländern der Welt umher, auf der Suche nach einem Woanders. Sie feiert Partys in der Wüste Kaliforniens, verliebt sich in Indien, begibt sich auf Selbsterfahrung im Urwald Brasiliens. Nicht die Orte sind es, die faszinieren, sondern die Menschen, die ihr auf der Reise begegnen und genau wie sie selbst: Suchende, Freigeister, Einsame und Liebende sind. Marianne Jungmaier zeichnet einzigartige Charaktere und magische Begegnungen, Orte, die zutiefst heimisch und doch fremd sind. Ihre Geschichten erzählen aus dem Inneren der Ferne und machen vor allem eines: süchtig. "Wir folgen den Strömen in Richtung trash fence, gleiten wie Fische in Schwärmen durch die Wüste, auf das Licht zu, staubig, doch die Augen glänzen wie das Herz. Die Nacht versinkt kalt und knirschend unter unseren Reifen." Über die Autorin: Marianne Jungmaier studierte Digitales Fernsehen, Filmwissenschaften und Journalismus. 2009 Master of Arts. Absolventin der Leondinger Literaturakademie 2009/2010. Arbeitet seit 2011 als freischaffende Autorin, mit Sprache und anderen Kunstformen, zB Collagen und Fotografie. Längere Aufenthalte in Südindien, Brasilien, Italien, Großbritannien, Tschechien, Serbien. Reisen in die USA und in Europa. Lebt in Berlin, wenn nicht auf Reisen. Schreibstil/Fazit: In zehn Erzählungen auf 189 Seiten mit passend dazu ausgewählten Fotos führt Marianne Jungmaier ihre Protagonistin an die verschiedensten Plätze der Welt, wie zB Indien, Venedig, Schottland, London, Brasilien, Berlin, Island, Belgrad, Nevada & Kerala - diese laden zum Träumen & Verweilen ein - genau die richtige Urlaubslektüre...überzeugt Euch selbst! Kurz & bündig erzählter Schreibstil, für mich hätte sie teilweise ein wenig mehr eintauchen können in die örtliche Schönheit, so war es doch eher eine ganz speziell kreierte Atmosphäre, die mit den jeweiligen Orten und den dazugehörigen Personen in Verbindung gebracht wurde - ein cleverer und sehr aussergewönlicher Schachzug, ein Hauch von Magie... Wer hier einen Reiseführer erwartet ist fehl am Platz. DANKE an Marianne Jungmaier sowie kremayr scheriau für Eure Zusage sowie schnelle Belieferung an dieser kleinen, aber feinen Leserunde - ich freute mich!

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  • Vorsicht! Extreme Fernweh-Gefahr!

    Sommernomaden
    MurphyS91

    MurphyS91

    27. July 2016 um 19:49

    In Sommernomaden von Marianne Jungmaier wird ein poetischer Schreibstil mit interessanten Charakteren verbunden, die auf wahren Personen beruhen. Wer hier einen gewöhnlichen Reiseführer erwartet, wird leicht enttäuscht. Es werden keine Tipps zu berühmten Spots beschrieben. Lediglich kriegt man nur ab und zu Beschreibungen der Gegend, aber ich als Leser hab die Atmosphäre jeder verschiedenen Stadt genau gespürt. Die Autorin hat das clever gemacht indem sie durch die Gefühle, die sie in den bestimmten Orten mit den bestimmten Menschen spürt, eine fast schon neue Welt erschaffen hat. Ich würde dieses Buch auf jeden Fall jedem empfehlen, der Fernweh hat, nicht weiß wohin als nächstes die Reise gehen soll, aber vor allem für Leute, die gerade selber aus einem fremden Land zurückgekommen sind, und viele Eindrücke der Autorin genau nachvollziehen können und dann mit dem Buch in einer Ecke enden, lesend und in Erinnerungen schwelgend. Bewertung: 4/5

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  • Das Buch eignet sich perfekt für einen heissen Sommerabend und lädt zum träumen ein.

    Sommernomaden
    Julia127

    Julia127

    26. July 2016 um 15:30

      Die Sommernamaden Venedig / Indien / Berlin / Island   Das Buch eignet sich perfekt für einen heissen Sommerabend und lädt zum träumen ein. Ich bekam richtig Lust auf Reisen und die Welt zu sehen. Ich habe in meinen Gedanken schon meine Ferien für nächste Jahr geplant. Die Haupt Protagonistin bereist viele Länder und erzählt zu jedem Land ihre persönliche Geschichte. Die Geschichten sind kurz und schnell gelesen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichten/Stories länger und ausführlicher gewesen wären. Man hatte vielmehr erzählen können. Der Schreibstiel ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, da alles in der Indirekte Rede geschrieben ist aber man gewöhnt sich daran.   Daher gebe ich dem Buch «Die Sommernomaden»  3 Sterne ***

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  • Wie wirkt sich Reisen im Inneren des Reisenden aus?

    Sommernomaden
    Corsicana

    Corsicana

    22. July 2016 um 17:12

    Ein schönes, buntes, tropisch anmutendes Cover. Dazu der Titel "Sommernomaden". Das wirkt auf den ersten Blick wie die optimale Lektüre auf Reisen oder im Strandkorb. Kann es auch sein - wenn man damit nicht eine leichte, seichte Lektüre verbindet. Sondern die Zeit im Urlaub nutzen möchte, um über das Leben nachzudenken und darüber, was das Reisen mit den Menschen macht.Es handelt sich um einzelne Geschichten, die nach den Ländern benannt sind, die die (immer gleiche) Protagonistin bereist. Beschrieben werden aber weniger die Sehenswürdigkeiten auf der Reise als vielmehr die Gefühle, die die einzelnen Reisen auslösen. Wichtig sind auch die Menschen, die die Reisende überall auf der Welt trifft und die einen Großteil der Faszination ausmachen. Die Protagonistin ist eher eigenbrötlerisch, sucht die Einsamkeit und möchte ungebunden sein. So reist sie z.B. auf ein altes Schloss in Schottland, das einen Rückzugsort für Schriftsteller bietet. Aber es gibt auch die Sehnsucht nach Erlebnis, nach Rausch und danach, Erlebnisse mit anderen Menschen zu teilen (wenn auch nur kurz) wie es z.B. bei einer Reise zu einem Festival in der Wüste von Nevada oder beim Kurzbesuch in Berlin geschieht. Auch spirituelle Erfahrungen fehlen nicht, diese werden vor allem in den in Indien und Brasilien spielenden Geschichten beschrieben.Besonders faszinierend fand ich die schöne, poetische und bildhafte Sprache. Das Buch ist sprachlich durchaus anspruchsvoll und mit den Gedanken und Gefühlen der Protagonistin muss man sich erst einmal beschäftigen. Außerdem wird vieles nur angedeutet und nicht erläutert. Vieles ist rein assoziativ.. Also kein Reiseführer und keine leichte Urlaubs-Lektüre. Aber eine lohnende Lektüre, die zur Auseinandersetzung damit einlädt, warum wir eigentlich so gerne reisen und was das Reisen in uns auslösen kann.

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Interessant, anstrengend

    Sommernomaden
    hannelore_bayer

    hannelore_bayer

    21. July 2016 um 10:19

    Puh, ich habe mich schwer getan mit dem Buch. Vielleicht auch weil ich etwas ganz  anderes erwartet habe. Von außen betrachtet, das Cover ist ja schon sehr verführerisch. Der Titel war für mich auch etwas irre führend, tatsächlich ist sie im letzten Kapitel in Indien an Silvester.In zehn kurzen Geschichten führ uns die Protagonisten um die Welt und ein bißchen auch durch ihre Seele. Nebenher lernt man auch ganz interessante Bekanntschaften kennen, die mir oft besser gefallen haben, als die Protagonistin selber. So richtig hab ich sie  nicht verstanden. Im Buch gibt es sehr schöne Zitate.. unter anderem auch... die Suche nach dem Ort, den man Heimat nennt..Sie hat ihn nicht gefunden und reist wie getrieben weiter. Auch Freundschaften läßt sie anscheinend nie zu eng werden. Schneller Sex, zum Beispiel ist o.k., aber dann ist es auch genug. Meiner Meinung nach sucht sie aber auch nicht richtig. Heimat kann auch eine Verbindung sein, die einen hält und die Unruhe ruhig werden läßt. Mir wurde auch nicht ganz klar, wieso sie sich nicht auf so etwas einläßt.Die einzelnen Kapitel sind von blaß bis Strahlefunktion einzuteilen.Manchmal kann man sogar eine Art kleinen Reiseführer entdecken.Mir hat Island gut gefallen, Schottland, weil es sehr ruhig war und Nevada, weil man hier mal reinlesen durfte, was bei einem Festival so abgeht. Ich werde das Buch sicher noch ein zweites Mal lesen um die Protagonistin ein bißchen besser zu verstehen.

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  • In 190 Seiten durch die Welt

    Sommernomaden
    TeleTabi1

    TeleTabi1

    15. July 2016 um 22:47

    Sommernomaden ist eine Sammlung von zehn Kurzgeschichten, die einer Reise um die Welt und ebenso der Suche nach sich selbst gleichen. Jungmaiers Protagonistin ist eine rastlose junge Frau, welche sich selbst als Nomadin bezeichnet, die das Reisen braucht wie die Luft zum Atmen und überall auf der Welt Freunde und Familie hat. Diese besucht sie während der einzelnen Kapitel und lernt dabei auch viele neue Menschen kennen. So beschreibt sie zum Beispiel ihre Liebesbeziehung in Indien, erzählt von der Reise nach Venedig mit einer Freundin, nimmt die Leser mit auf eine Party in Nevada und zu alten Bekannten nach London und Berlin, schildert die Erlebnisse mit ihrer Mutter in Island oder interessante Erfahrungen mit einer brasilianischen Sekte. Trotz der vielen Reisen und der ständig wechselnden Orte und Charaktere – oder gerade deswegen?! – scheint neben dem grenzenlosen Freiheitsdrang und der Abenteuerlust auch die Einsamkeit eine große Rolle in ihrem Leben zu spielen. In den Erzählungen gewährt sie dem Leser überraschende Einblicke in ihr Seelenleben. Jede Story dieses Buches stellt eine eigene, abgeschlossene Geschichte dar und kann dennoch als großes Ganzes betrachtet werden. Die Stories fangen auf ihre sehr subjektiv betrachtete Art und Weise die Magie der Ferne ein, aber zeigen auch gleichzeitig die dunklen Seiten von Fremde und Einsamkeit auf. Mit viel Gefühl, Ehrlichkeit und einem ganz eigenen Blick auf die Dinge betrachtet die Autorin die vielen Details und teilweise vielleicht auch die vermeintlich unwichtigen Kleinigkeiten, die ihrer Protagonistin auf ihren Reisen begegnen und sie beschäftigen. Ihre Erzählungen lassen viel Raum zur Interpretation und wirken an manchen Stellen fast schon verträumt oder gar surreal, um an anderen wiederum erstaunlich klar zu erscheinen. Eines sind sie jedoch immer: außergewöhnlich und individuell. Einen großen Beitrag dazu liefert vor allem ihr Sprachstil, der aus erlesenen und kunstvoll zusammengesetzten Worten besteht. Fazit: Jungmaiers Stories sind speziell, ungewöhnlich, ganz neu und anders und erfordern daher schon etwas Mut, um sich daran zu trauen. Sie besitzen keinen normalen, linearen Erzählcharakter, wie man es von den meisten Romanen und anderen Büchern kennt, die dem Leser alles vorgeben, fast schon „vorkauen“ und genauestens beschreiben. Wenn man sich jedoch darauf einlässt und bereit ist, sich von den Worten dieser Stories berauschen und wegtragen zu lassen, ja, bereit ist, sich fallen zu lassen, dann lohnt sich dieses Buch auf alle Fälle.

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  • Exotischer, rastloser Reise-Rausch

    Sommernomaden
    mehe

    mehe

    14. July 2016 um 22:43

    10 Kurzgeschichten führen uns quer über den Globus. Die Stories erzählen von einer rastlosen jungen Reisenden, die auf der Suche nach sich selbst ist. Auf Wanderschaft begegnet sie den verschiedensten Menschen.In oftmals poetischer Sprache erzählt Jungmaier eindrucksvoll von der Einsamkeit unter Leuten. Ab und an mischen sich auch tolle Szenen und Landschaftsbeschreibungen in das Buch. Allerdings geht es weniger um Sightseeing und Co, da die Nomadin weniger touristisch unterwegs ist. Man kann einen Einblick in das Leben der "natives" erhaschen, Blickt hinter die Kulissen der Metropolen. In meinen Augen geht es auch weniger um die Begegnungen auf reisen sondern vielmehr um die persönliche Entwicklung eines Individuums auf Reisen.Das Buch war oft rauschhaft, damit meine ich aber eher die Handlung als den Lesefluss. Die Autorin springt munter durch Zeit und Raum und der Handlungsstrang war mir oft nicht ganz so klar. Ein stück weit spiegelt dieser Schreibstil auch den Charakter der Nomadin wieder und das Klima der Länder, das ist zugegebenermaßen schon auch ziemlich genial (sofern das gewollt war). Aber es ist eben auch nicht minder anstrengend zu lesen und nachzuvollziehen.Dieses Buch ist definitiv keine leichte Sommerlektüre für zwischendurch, man sollte schon etwas Zeit und Ruhe für dieses Werk mitbringen.Ich denke auch, dass es sich hier um ein Buch handelt, das man vielleicht mehr als einmal lesen muss, um es zu verinnerlichen.Insgesamt gab es ein paar schöne Ansätze aber eben auch Geschichten, die blass blieben. 

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  • Von Abenteuerlust und Freiheitsdrang geprägte Short Stories

    Sommernomaden
    Denise_Buchgefluester

    Denise_Buchgefluester

    11. July 2016 um 14:25

    Das Buch Sommernomaden der österreichischen Autorin Marianne Jungmaier enthält 10 Kurzgeschichten, in denen jeweils die gleiche Protagonistin in unterschiedliche Länder bzw. Städte reist. Nicht aber die Orte an die sie reist, stehen im Vordergrund, es geht vor allem um die Menschen, die die Protagonistin während ihrer Reisen kennenlernt und die Abenteuer, die sie mit ihnen erlebt. So besucht sie mit ihrer Zugbekanntschaft Eli die Biennale in Venedig, nimmt mit der Deutschen Wi in Brasilien an einem spirituellen Ritual teil, reist nach Schottland, um sich auf einem Schloss, das als Retreat für Autoren fungiert dem Schreiben zu widmen oder feiert wilde, psychedelische Parties in der Wüste Kaliforniens, die an die Hippies und die Ende der 1960er erinnern. Die Autorin hat ein Talent dafür Worte in wunderschöne Sätze zu kleiden, die fast schon poetisch sind: "Der Sonnenaufgang enthüllt eine Landschaft wie die neue Seite eines Buches. Als hätte man sie mit Aquarellfarben und Kohlestiften für uns gemalt." Leider haben aber die vor allem zu Beginn des Buches häufig verwendeten englischen Begriffe meinen Lesefluss doch etwas gestört. Da wurde ihr Liebhaber Miro zum "caretaker" oder Indien zum "temporary heart space". Dennoch hat mir das Buch sehr gefallen. Mit jedem Abenteuer und jedem Ort lernen wir die Protagonistin besser kennen und verstehen. Sie ist geprägt von einem unglaublichen Freiheitsdrang, möchte sich weder an Orte noch an Menschen binden, fühlt sich aber gleichzeitig manchmal allein und kommt auf ihren Reise nie wirklich an: "Es ist ein unhörbares Rufen, das aus Palmwäldern, Tempeln oder Bergen erklingt. Es findet mein Ohr und weckt mich, nachts, ob in Linz, Berlin, Marseille oder Curitiba. Es ist Heimweh nach einem Ort, den es nicht gibt." Marianne Jungmaiers Buch ist sicher nichts Anspruchsvolles und auch nichts was lange nachhallt, aber es beeindruckt mit einer besonderen, sehr bildhaften Sprache und vielen interessanten, teilweise auch lustigen Geschichten. Wer einen Reiseführer erwartet wird ganz sicher enttäuscht sein, denn die verschiedenen Orte, werden hier kaum beschrieben. Dennoch schafft es die Autorin den Leser in die verschiedensten Situationen mitzunehmen und richtig in die Geschichte eintauchen zu lassen. Sehr empfehlenswert für Leser mit Abenteuerdrang und eine ideale Strandlektüre.

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  • Einmal um die ganze Welt!

    Sommernomaden
    AnnaBanana0306

    AnnaBanana0306

    10. July 2016 um 21:27

    Einmal um die ganze Welt...Hallo ihr Lieben da draußen! Heute habe ich für euch eine Rezension zu einem Buch, dass ich durch eine Leserunde bei LovelyBooks kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen habe.Natürlich ändert dieser Fakt nichts an meiner Meinung.Das Buch wurden von Marianne Jungmaier geschrieben und ist im Kremayr und Scheriau Verlag erschienen. Kostet tut das Buch mit etwa 192 Seiten in der gebundenen Version 19,90€. In der Kindle Version ganze 14,99€. Ehrlich gesagt recht happig für ein so dünnes Buch. Ich erinnere an Kurzgeschichten von Jojo Moyes die teilweise nur 8€ kosten.Bevor ich genauer auf den Inhalt eingehe möchte ich auf die wirklich außergewöhnlich schöne Gestaltung des Buches eingehen. Der Außenumschlag überseht von tropisch orientierten Blumen und auch unter dem Schutzumschlag geht es schön weiter. Das Buch erinnert an eine Postkarte. Also perfekt auf das Thema abgestimmt.Dazu hat das Buch außergewöhnlich seidig, weiche Seiten. Hochglanz? Fühlt sich jedenfalls wie ein Katalog an ;)Spricht also für tolle Qualität. Daraus erklärt sich evtl. auch der Preis. Trotzdem waren die Seiten doch etwas ungewohnt anzufassen. Der Klappentext hatte mich jedenfalls damals dazu angefixt mich bei der Leserunde zu bewerben:Leben im Transit: Die Erzählerin treibt zwischen den Ländern der Welt umher, auf der Suche nach einem Woanders. Sie feiert Partys in der Wüste Kaliforniens, verliebt sich in Indien, begibt sich auf Selbsterfahrung im Urwald Brasiliens. Nicht die Orte sind es, die faszinieren, sondern die Menschen, die ihr auf der Reise begegnen und genau wie sie selbst: Suchende, Freigeister, Einsame und Liebende sind.Marianne Jungmaier zeichnet einzigartige Charaktere und magische Begegnungen, Orte, die zutiefst heimisch und doch fremd sind. Ihre Geschichten erzählen aus dem Inneren der Ferne und machen vor allem eines: süchtig."Wir folgen den Strömen in Richtung trash fence, gleiten wie Fische in Schwärmen durch die Wüste, auf das Licht zu, staubig, doch die Augen glänzen wie das Herz. Die Nacht versinkt kalt und knirschend unter unseren Reifen."Marianne Jungmaier beschreibt in ihrem Buch eine junge Frau, die als Nomadin nach reisen dürstet und ständig unterwegs ist in den verschiedensten Ländern und Städten. Dabei lernt sie verschiedene Menschen kennen und trifft alte Freunde wieder. Anders wie von mir erwartet wurden weniger die Städte oder Länder beschrieben in ihrer Kultur und ihrem Erscheinungsbild als vielmehr die zwischenmenschlichen Strukturen und Aspekte. Ihr Innerstes, ihre Gefühle und Eindrücke werden bildhaft, teilweise auch etwas wirr dargestellt.Aufgebaut war das Buch sehr gut. Jedes Kapitel entsprach einem Land oder einer Stadt. Natürlich gefiel mir die ein oder andere Geschichte mal besser als die andere, vor allem natürlich die Stories um Länder oder Städte in denen ich selbst schon einmal war oder die ich gut aus Erzählungen kenne. Trotzdem war es mal etwas anderes. Aber das hat eben auch seine Schattenseite. Ich habe mich erst einmal sehr schwer in das Buch eingefunden, da mir eben teilweise einfach die Eindrücke der Umgebung gefehlt haben um das Flair zu spüren. Die Gedankengänge der Protagonistin waren teilweise doch recht schwer nachzuvollziehen. Also kein Buch, dass man mal eben flott runterlesen kann, denn ich musste wirklich nachdenken um alles zu verstehen, gewisse Dinge googlen um sie besser nachzuvollziehen. So gefällt mir zum Beispiel in Venedig folgendes nicht: Sie sucht ihre Freundin in verschiedenen Ländern (Schlag mich tot welche das waren;)). Dabei kam nicht deutlich genug heraus, dass es sich dabei um Abteilungen in einem Museum handelte. An dieser Stelle Verwirrung pur für mich.Ich muss sagen für mich eine anspruchsvolle Lektüre mit mehr oder weniger flüssigem Schreibstil. Trotzdem war es wirklich mal spannend aus dem gewohnten Lesealltag auszubrechen und mal etwas zu lesen, dass man eben sonst nicht lesen würde.Danke also an dieser Stelle nochmal für die tolle Möglichkeit!Liebe GrüßeAnna

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    • 2
  • Reisegeschichten auf zwischenmenschlicher Ebene

    Sommernomaden
    Bibliomania

    Bibliomania

    10. July 2016 um 13:11

    Marianne Jungmaier beschreibt in ihrem Buch "Sommernomaden" eine junge Frau, die als Nomandin permanent auf Reisen sein muss und die verschiedensten Menschen kennenlernt oder wiedertrifft. Anders als vielleicht vermutet wird dabei jedoch weniger das Land oder die Stadt beschrieben, in der sie sich befindet, sondern es geht ihr um den rein zwischenmenschlichen Aspekt. So unterschiedlich wie die Menschen eben sind, so unterschiedlich ist auch das Verhältnis der Nomadin zu anderen Reisenden. Ihre Erlebnisse, Gefühle und ihr Seelenleben werden in diesen besonderen, anspruchsvollen Geschichten wirklich schön und bildhaft beschrieben.Natürlich gab es Stories, die mir besser gefallen haben als andere. Orte, die ich selbst besucht habe, konnte ich besser einordnen als solche, die ich gar nicht kenne, dennoch waren es tolle Geschichten, die mal etwas anderes gezeigt haben.Davon abgesehen, ist das Buch nicht nur vom Cover her sehr schön, auch ohne Cover ist es absolut toll und hat noch dazu so weiche, schöne Seiten/Papier, dass ich es einfach nur deshalb ständig anfassen muss. Ein Produkt von absoluter Qualität. Ich werde jetzt wohl öfter den Kremayr-Scheriau Verlag lesen.

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