Alba hat es nicht leicht. Ihre Eltern sind geschieden, sie lebt eigentlich bei ihrer Mutter, aber die muss für längere Zeit beruflich ins Ausland. Also zieht Inken zum Vater. Der redet aber immer nur von seiner langweiligen Arbeit. Ihre beste Freundin hört ihr nicht mehr richtig zu, weil diese plötzlich nur noch von ihrer Cousine schwärmt, mit der sie in den Sommerferien viel Zeit verbracht hat. Und so kommt Inken plötzlich auf seltsame Ideen, über die sie mit niemandem redet. Die Ereignisse schaukeln sich hoch, aber niemand merkt, was los ist. Alba geht es ähnlich.
Inken war mir anfangs nicht so richtig sympathisch, weil sie so oberflächlich ist. Aber wenn ich ehrlich bin, war ich das in ihrem Alter auch. Dieses Buch zeigt, wie wichtig es ist, dass Teenager echte Freunde haben und dass die Erwachsenen Zeit mit ihnen verbringen und viel mit ihnen reden müssen. Ja, das ist oft schwierig, ich habe hier selbst gerade zwei Pubertiere, die oft einsilbig oder schnell genervt sind. Trotzdem muss man dran bleiben. Deshalb würde ich das Buch nicht nur Kindern ab 12 Jahren, sondern auch ihren erwachsenen Bezugspersonen empfehlen.

















