Sagen entführen uns in unglaubliche Begebenheiten aus fernen Zeiten. Das Buch bietet eine Vielfalt aus den Bekanntesten und Kuriosesten verschiedenster Regionen in Sachsen. Nicht nur August der Starke, der dann und wann seine Fingerabdrücke auf Hartmetallen hinterlässt, ist vertreten, sondern auch Pumphut, der verfressene Müllerbursche und weitere teils sagenhafte teils historische Persönlichkeiten sind mit ihren sagenhaften Tun verzeichnet. Interessant sind auch die Gründungssagen und vorallem die Mythen und Sagen über die Bergarbeit im Gebirge. Kobolde, kleine Männchen heilige und böse Berggeister säumen die langjährige Tradition und viele der erzählten Geschichten sind auch an manchen Schauplätzen heute noch durch Denkmäler, Inschriften und Zeichen unvergessen. Sagen gehören zur Kultur, sind geschichtlich bedeutsam und verstärken insgeheim die Bindung zur eigenen Heimat. Das Buch ist von diesem Aspekt her empfehlenswert. Leider finde ich die Gestaltung nicht besonders ansprechend. Das Cover erinnert mehr an einen Kinderfantasy- Roman. Inhaltlich hätte ich mir zur Sage teilweise ein bisschen mehr Detailgenauigkeit und auch eine bessere Einteilung sowie Erkläuterungen gewünscht.
von Drachen, Hexen, Schwarzkünstlern, Kobolden und Co...


