Marianne Rosenberg Kokolores

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Inhaltsangabe zu „Kokolores“ von Marianne Rosenberg

Bereits mit sechs Jahren will Marianne Rosenberg Sängerin werden. Bis sie vierzehn wird, ist es ein Spiel. Dann gerät sie in die groteske Glitzerwelt des Showgeschäfts, und irgendwann gibt es keine Wahl mehr, als zu singen. Mit Hilfe der Musik gelingt es ihrer Familie und ihr, der Armut zu entkommen. Ihr Vater, der sie in frühen Jahren managte, hatte als einer der wenigen den Holocaust überlebt. Die bewegende Geschichte einer außergewöhnlichen Frau.

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  • Rezension zu "Kokolores" von Marianne Rosenberg

    Kokolores
    Bokmask

    Bokmask

    04. September 2008 um 11:47

    Eigene Meinung: Dieses Taschenbuch entdeckte ich bei meinen Streifzügen durch die Buchhandlungen Hamburgs und dachte mir, das könnte etwas für mich sein. Ein bis zwei Monate später habe ich es dann gekauft. Da diese Sängerin zu meiner Sturm und Drang Zeit zählte, war ich doch sehr daran interessiert, was sie über ihr Leben zu erzählen hat. Sie beginnt in einer Zeit in der sie circa 6 Jahre alt war. Sie wurde Nachts geweckt um mit ihrer gesamten, musikalischen Familie zu irgendwelchen Auftritten zu fahren, mit der sich die Familie über Wasser hielt. Sieben Kinder und zwei Erwachsene wollten ernährt werden. Mit 13 Jahren wurde sie entdeckt und erhielt ihren ersten Plattenvertrag. Nachdem sie nach der neunten Klasse die Schule abgebrochen hatte, war sie vollkommemen in den Händen der Produzenten. Im Alter zwischen 17 und 19 Jahren, fragte sie sich dann, ob sie das alles wirklich wollte und ging ab sofort ihren eigenen Weg. Dies ist mal eine Autobiographie die nicht tabellarisch angelegt ist, sondern ein angenehm zu lesender Fließtext, der das Leben eines Stars mit allen Höhen und Tiefen erzählt. Sehr schön hat sie ihre eigenen Gedanken widergegeben, ob über das Dritte Reich und deren Konzentrationslager (Vater überlebte als Einziger in der Familie), die Machenschaften der Musikbranche, das eigene, nicht mehr vorhandene Privatleben, Sinti, Roma, sowie die Schwulenszene. Sie beschreibt ihre Experimente ob auf der Theaterbühne oder im Gesang. Sie bringt dem Leser aber auch gut verständlich andere Stars nahe, wie Rio Reiser, Annette Humpe und einige mehr. Ebenso beschreibt sie ihr Leben in Zeiten finanzieller Engpässe, die sie allerdings ziemlich kalt liessen, da sie in der Zeit zumindest den Weg ging der ihr eigener war. Ihr Kind wird nur ganz kurz angerissen, was ich sehr gut fand, da sie ihr Kind nie der Öffentlichkeit preis gegeben hat. Das Buch liest sich flüssig,ohne Ecken und Kanten, Längen sucht man vergebens. In vier Abschnitten, die sich durch das ganze Buch ziehen, zeigt sie Photos von sich und ihrer Familie. Das Ende des Buches zieht sie ihr Fazit über ihr Leben nach ihrem 50. Geburtstag und über 30 Jahre auf den Bühnen der Welt. Und noch immer ist die Musik ihre Welt, jedoch so wie sie es möchte und niemand anders. Ich habe dieses Buch sehr gerne und sehr schnell gelesen und kann es nur empfehlen. Dies Buch bekommt 5.5 Sterne von ingsgesamt 6 Sternen von mir.

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